Zusammenlegung von Räumen: Weniger Zimmer – mehr Freiraum!

Im Zuge eines Umbaues einer Altbau-Wohnung in der Obersteiermark entstand aus zwei Kinderzimmern und einem Flur ein neues Wohnzimmer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Blick Richtung Diele, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung Diele, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Das alte Wohnzimmer lag nicht nur sehr weit von der Küche entfernt, sondern auch noch nordseitig. Eine Situierung direkt im Anschluss an die Küche war leider nicht möglich, weil eine fensterlose Diele angrenzte. Daher wurde die Diele zur Wohndiele erklärt und zusammen mit dem neuen Wohnraum entstand ein sehr großzügiges Raum-Kontinuum, in der sich das Familienleben frei entfalten kann Vor allem für die drei kleinen Kinder ist nun reichlich Bewegungsraum vorhanden, aber auch die sportlichen Eltern wissen die neue Bewegungsfreiheit zu schätzen.

Blick Richtung Innenhof, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung Innenhof, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Französische Fenster

Um die Belichtung zu verbessern wurden bei den beiden bestehenden Fenstern die Brüstungsmauern entfernt. Das dritte Fenster in der Mitte ist komplett neu. Als Absturzsicherung dienen nun „französische Balkone“ mit Metallsprossen-Gitter. Auf diese Weise kann das Sonnenlicht noch tiefer in den Raum eindringen als zuvor. Im relativ engen Innenhof wächst ein junger Laubbaum in die Höhe. Die Wohnung befindet sich im zweiten Stock und man kann nun gerade mitten in die Krone des Baumes schauen, wenn man auf dem Sofa sitzt. Diese grüne Kulisse im sonst städtischen Umfeld wertet den Raum zusätzlich auf. Eine Dachterrasse ist auch vorhanden, aber von der Küche aus zu begehen.

Blick Richtung TV-Wandr, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung TV-Wand, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Gesunde Strahlungswärme

Was man auf den Fotos nicht sieht, sind die heiztechnischen Installationen. Die beiden Heizkörper unter den Fenstern wurden entfernt. Stattdessen wird der Raum nun über eine Wandheizungsfläche erwärmt, die sich hinter den TV-Anlagen über die ganze Länge erstreckt. Auch unter der weiß gefliesten Wandfläche hinter der Holzbank verbirgt sich eine Flächenheizung. Die Bank wird im Winter ähnlich warm wie eine Kachelofen-Bank und kann auch als Liegefläche benutzt werden. Die Rundbogen-Nische, die auf derselben Wandseite zu sehen ist, wurde zur Hälfte zugemauert. Früher war hier ein doppelflügeliger Eingang in das Wohnzimmer, das jetzt als Elternschlafzimmer mit zwei Schrankräumen fungiert.

Blick Richtung Kachelbank, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung Kachelbank, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Raumhohe Verglasungen

Um die Diele möglichst nahtlos einzubinden zwischen Ess-Küche und Wohnraum, wurde die Wand weitgehend abgebrochen. Nur zwei raumhohe Stützen sind stehen geblieben. Im mittleren Feld befindet sich eine Glas-Schiebetür. Die beiden anderen Felder sind fix verglast. Der Wohnraum kann nun zwar geschlossen werden, falls dies zum Beispiel aus akustischen Gründen sinnvoll ist, aber die Diele erhält trotzdem viel indirektes Licht. Die Kinder haben inzwischen die Diele weitgehend als Spielzimmer in Beschlag genommen und auch eine Wohnzimmerecke neben der Glastür mit diversen Spielmöbeln eingerichtet.

 

Weiß lasierte Eichendielen

Wenn man Räume zusammenlegen möchte, entstehen hauptsächlich Abbruch-Arbeiten. Bevor diese in Angriff genommen werden können, muss ein/e Statiker/in (oder eine Baufirma) prüfen, ob die Wände so ohne weiteres entfernt werden können. Nur wenn es sich um keine tragenden Wände, sondern um dünne Trennwände handelt, ist der Abbruch ersatzlos möglich. Auf jeden Fall entstehen Löcher im Fußboden, was dazu führt, dass man den gesamten Belag erneuern muss, wenn man kein Flickwerk möchte. Die umweltbewussten Bauherren haben sich für einen neuen Holzboden entschieden, da dieser heller sein sollte als der alte. In der Küche und in den Schlafzimmern wurde das alte Parkett belassen.

 

Weniger ist mehr!

Mehr ist mehr, hat man früher meistens gedacht. Je mehr Zimmer, umso wertvoller die Wohnung. Und daher lange Flure gebaut mit möglichst vielen Zimmern, die oft nicht einmal zehn m2 groß waren. In unzähligen alten Häusern findet man diese spießigen Aufteilungen. Doch je kleiner die Räume sind, umso schwieriger sind sie zu möblieren. Wenn es dann auch noch an Raumhöhe fehlt, wie es bei vielen Dachgeschoßwohnungen der Fall ist, findet man kaum noch eine Fläche, wo man einen Schrank hinstellen kann. Auch wenn es schwer fällt, so viel Material abzureißen und zu entsorgen: Es zahlt sich nicht nur optisch aus, sondern es wird sogar Nettonutzfläche gewonnen! Große Räume lassen mehr Spielraum und sind ideal für multifunktionelle Nutzungen.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Feng-Shui-Praxis: Umbau einer Altbau-Wohnung in der Obersteiermark

Wie belichtet man einen fensterlosen Innenraum? Wenn man die Wohnung heute sieht, möchte man nicht glauben, dass sie mal ein Belichtungsproblem hatte. Alles wirkt strahlend weiß und lichtdurchflutet.

Blick ins Wohnzimmer, Raumgestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick ins Wohnzimmer, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Am Anfang war ein dynamisches junges Paar mit Kleinkind, das in die Altbau-Wohnung eines Elternteils ziehen wollte, nachdem die Eltern ins Nachbarhaus übersiedelt waren. Die Traumwohnung schien es nicht zu sein, trotz zentraler Lage und schönen Ausblicken im obersten Stockwerk eines gepflegten Stadthauses. Platz war mehr als genug vorhanden, jedoch war die Belichtung der Räume alles andere optimal. Vor allem die innen liegende große Diele bereitete Kopfzerbrechen, weil sie kein einziges Fenster hatte. Den darüber liegenden Dachboden wollte man nicht antasten. Zwar hätte man einen Lichtkamin bauen können, aber das hätte wenig gebracht. Da war guter Rat gefragt und gottseidank gibt es in Graz eine fengshui-versierte Innenarchitektin!

 

Blick in die Küche, Raumgestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick in die Küche, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Multifunktionale Wohndiele: Empfangsraum, Spielplatz, Schrankraum

Die Diele hat nach dem Umbau immer noch kein Fenster, ist nun aber durch großzügige Öffnungen mit den Nachbarräumen verbunden. Das jetzige Wohnzimmer, das sich zu einem baumbestandenen Innenhof orientiert, entstand durch Zusammenlegung von zwei Kinderzimmern und einem Gang zu einem einzigen großen Raum. Die beiden Fenster wurden vergrößert und durch ein drittes Fenster ergänzt. Von der ehemaligen Trennwand zur Diele sind nur noch zwei Stützen übrig. Der Rest ist vom Boden bis zur Decke verglast, wobei der mittlere Teil mit einer Glas-Schiebetür geschlossen werden kann. Früher lag das Wohnzimmer auf der sonnenarmen Nordseite. Dadurch, dass der Wohnraum nun südseitig liegt und viel mehr Licht bekommt, profitiert auch die benachbarte Diele. Wo vorher das Wohnzimmer war, ist jetzt das Elternschlafzimmer. Das Gute an Altbauwohnungen ist ihre Großzügigkeit und dass die Räume Nutzungsänderungen zulassen. Die Schuhe und Mäntel, die sich vorher in der Diele stapelten, sind nun in den Vorraum ausgelagert.

 

Blick vom Flur in die Diele, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick vom Flur in die Diele, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Weniger Wände = mehr Licht!

Doch das indirekte Licht vom Wohnzimmer ist nicht die einzige Lichtquelle, die der Diele zugute kommt. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde auch die ehemalige Trennwand zur Küche abgebrochen. Nur ein turmartiger Raumteiler aus Holz markiert die Grenze zwischen den Bereichen. Auch in der Küche wurden die bestehenden Fenster vergrößert. Ein wenig indirektes Licht kommt außerdem von einer kreisrunden Fix-Verglasung in der Wand zum Kinderzimmer, das nordseitig an die Diele grenzt. Und auch auf der Eingangsseite wurden Maßnahmen getroffen, um mehr Licht in die Diele zu bekommen. Hier grenzt ein Vorraum mit Garderobe an, der nun offen in einen Wintergarten übergeht, nachdem die Trennwand zwischen Vorraum und Wintergarten entfernt wurde. Die Belichtung der Diele ist also hauptsächlich durch den Abriss von Wandflächen entstanden.

Blick Richtung Vorraum, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung Vorraum, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Helle Oberflächen und lichtstarke Beleuchtung

Zusätzlich wurde die ehemals dunkle Holzdecke beseitigt und auch der Fußbodenbelag ist nun heller als zuvor. Früher lag hier ein schöner, aber ungemütlicher Steinboden. Da die Böden durch die Raumzusammenlegungen sowieso erneuert werden mussten, wurde auch die Diele mit demselben Dielenboden ausgestattet, der mit einer weißen Lasur aufgehellt ist. Ebenso sind die Vollholz-Möbel mit weißer Farbe lasierend geölt. Alle Decken und Wände sind strahlend weiß gestrichen, damit das Tageslicht optimal reflektiert wird. Und damit auch an den unvermeidlichen Novembertagen das Licht nicht ausgeht, ist die Diele (wie auch die angrenzenden Räume) mit erhellenden Leuchtobjekten bestückt, die für eine optimale Lichtverteilung sorgen.

Blick Richtung Kinderzimmer, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung Kinderzimmer, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Mutige Bauherren, gediegene Handwerkskunst und hochwertiges Design

Nach Fertigstellung der Umbauarbeiten hatte das lebensfrohe Ehepaar zwei weitere Kleinkinder, die für Dynamik sorgen und die Einrichtung mit bunten Farbtupfern aufmischen. Früher hatte die Wohnung zwar ein Schlafzimmer mehr, aber das fließende Raum-Kontinuum, das stattdessen entstanden ist, macht eindeutig mehr Spaß und bietet mehr Platz für Spiel und Bewegung. Es ist ein wunderbar lichtvoller und luftiger Rahmen entstanden für ein lebhaftes Familienleben, in dem unterschiedliche Charaktere sich ausdrücken dürfen und gemeinsam ein großes Ganzes ergeben. Die hochwertige Ausführung mit viel Naturholz, ökologischen Anstrichen, feinen Tischler-Details, organisch geformten Möbeln und erstklassigen Designer-Leuchten gibt der Innenarchitektur die ausgleichende Ruhe, Gediegenheit und Erdung, um trotz aller Dynamik und wechselnden Bildern am Boden zu bleiben und beständige Qualität zu vermitteln. Die wahre Schönheit der Wohnung hatte sich erst nach dem Umbau entpuppt. Verantwortlich für diese Transformation ist jedoch nicht nur die Innenarchitektin allein, sondern wie meistens am Bau gab es viele Beteiligte. Auch die Bauherren selbst und die ausführenden Firmen trugen viel zur Gestaltung bei.

 

  

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Waren die Pyramiden elektrische Kraftwerke?

Eines scheint sicher zu sein: Die riesigen Bauwerke waren keine Grabstätten, sondern technische Anlagen. Fragt sich nur, zu welchem Zweck und wie sie funktionierten!

Die Chephrenpyramide, Foto (C) zolakoma / flickr

Die Chephrenpyramide, Foto (C) zolakoma / flickr

 

Eigentlich sind sie ja nicht zu übersehen. Dennoch passen Pyramiden und andere Mega-Bauwerke nicht in unsere Geschichtsschreibung und werden daher gerne ausgeklammert oder sogar geleugnet. Vor allem die Pyramiden-Entdeckungen in den letzten Jahren – zum Beispiel in Bosnien, auf dem Meeresgrund und in der Antarktis – werden nicht gerne zugegeben. Sogar in Deutschland soll es Pyramiden geben, die bisher als natürliche Bergformationen angesehen wurden. Die „Gmünder Pyramiden“ Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen liegen südlich von Schwäbisch-Gmünd. Pyramidenartige Riesen-Bauwerke stehen auf der ganzen Welt, oft mit flachen Plateaus statt spitzen Abschlüssen. Die Grundrisse können auch unregelmäßig sein. Fest steht, dass es viele erstaunliche Relikte gibt, die noch nicht gründlich erforscht wurden und an denen von offizieller Seite wenig Interesse besteht. Sie werden ignoriert oder abgetan oder als Naturphänomene hingestellt, obwohl es eindeutige Hinweise gibt, dass es sich um Kulturbauwerke handelt. Als eindeutig gelten exakte geometrische Formen, Schächte, Eingänge, Rampen und Bauteile aus primitivem Beton. Allerdings entstehen auch beim Erzabbau pyramidale Formen und nicht jedes urzeitliche Hügelbauwerk ist eine „echte“ Pyramide. Was nicht heißen soll, dass andere Megalith-Bauwerke, deren Zweck und Zusammenhang bis heute nicht geklärt sind, weniger bedeutsam sind als Pyramiden. Sie sind in der Regel astronomisch ausgerichtet und mit sogenannten „Leylines“ (Heilige Bezugsachsen zwischen herausragenden Landmarken) verbunden.

 

Wurden die Steinschichten bequem betoniert?

Es deutet vieles darauf hin, dass die Pyramiden in Ägypten nicht aus Natursteinblöcken bestehen, sondern in Form gegossen wurden. Das Material ist eine gelbe Kalk-Sandstein-Mischung. Daraus wurden wahrscheinlich direkt vor Ort Blöcke betoniert, die nach oben hin kleiner werden – eine Stufe nach der anderen. Auf diese Weise musste nichts gehoben werden, auch wenn die unteren Blöcke tonnenschwer sind. Die Zutaten für den Pyramiden-Beton: Natron (das auch zur Mumifizierung benutzt wurde), Kalziumoxid, Kaolin und Kalkstein. Diese Mischung könnte in wiederverwendbare Holzschalungen gefüllt worden sein. Dass der Pyramidenbau auf diese Weise mit einfachsten Mitteln möglich ist, wurde von einem französischen Forscherteam rund um Joseph Davidovits erfolgreich nachgestellt. Die synthetischen Kalksteinblöcke sind nach vier Stunden trocken und sehen wie natürlicher Sandstein aus. Natürliche Konglomerat-Gesteine bestehen wie der Pyramiden-Beton aus Geröll, Kies, Sand und einem natürlichen Bindemittel. Die nachgebauten Blöcke wurden in einem renommierten geologischen Laboratorium untersucht und nicht als Beton erkannt. Das Bindemittel war unter dem Mikroskop nicht zu identifizieren. Dennoch gibt es Möglichkeiten, künstlichen von natürlichem Konglomerat zu unterscheiden. Zum Beispiel sind Luftblasen und Spuren von der Schalung zu finden. Auch die bosnischen Pyramiden sollen aus Uralt-Beton bestehen und nicht aus Naturstein. Ihr Alter wird auf 34.000 Jahre geschätzt.

 

Speicher von Blitz-Energie oder Anlage zur Wetterbeeinflussung?

Der altgriechische Name „Pyramide“ bedeutet so viel Feuerhügel oder Blitzhügel oder Blitzzentrum. Viele Forscher vermuten, dass die Pyramiden Kraftwerke waren. Doch über die Art, wie sie funktioniert haben, herrscht Uneinigkeit. Dr. Artur Lipinski glaubt, dass sie als Blitzableiter fungierten und die Blitzenergie im Inneren speicherten. Andere wie Hermann Waldhauser, Steven Myer und Edward Kunkel glauben nachweisen zu können, dass das Innere wie eine hydraulische Wasserpumpe konstruiert war. Sie nehmen daher an, dass Grundwasser nach oben gepumpt wurde. Zu welchem Zweck, bleibt jedoch offen. Möglicherweise handelte es sich um eine künstliche Klimaanlage, um die Luftfeuchtigkeit in der Region zu erhöhen, indem man das Wasser an den Steinoberflächen verdampfen ließ und die Bildung von Regenwolken anregte.

 

Die Pyramiden von Gizeh, Foto (C) Simon Matzinger / flickr

Die Pyramiden von Gizeh, Foto (C) Simon Matzinger / flickr

 

Zentraler Generator für die kabellose Stromnutzung?

Die Wasserhebe-Anlage könnte aber auch eine ganze andere Funktion gehabt haben, denn die Schächte weisen Ähnlichkeiten mit dem Wardenclyffe-Tower von Nicola Tesla auf. In beiden Fällen geht ein Tunnel nach unten ins Grundwasser. Die „freie“ Energie wird nicht von Blitzen oder aus der Umgebungsluft gezapft, sondern kommt aus der Erde. Tesla hat die negativen Ionen aus dem Grundwasser in den Turm geladen, um ein riesiges elektrostatisches Feld zu erzeugen. Um die Cheops-Pyramide herum soll auch heute noch ein elektrisches Feld messbar sein. Die leere Steinkiste, die bislang für einen Pharaonen-Sarg gehalten wurde, hatte vermutlich elektrotechnische Funktionen. Sie soll einen Supraleiter enthalten haben und ein Kondensator gewesen sein. Im Konzept von Tesla werden die Erde und die Atmosphäre zur Stromübertragung genutzt, indem man sie statisch auflädt. Das klingt gefährlich, aber zwischen Himmel und Erde besteht von Natur aus ein Spannungsfeld, das nur wenig erhöht werden würde.

Dass es im alten Ägypten kabellosen Strom gegeben hat, ist durchaus möglich. Viele Details deuten darauf hin, dass elektrische Geräte benutzt wurden. Zum Beispiel die Bagdad Batterien und die kabellosen Bogenlampen. Die Batterien sahen außen wie große Tonvasen aus. Sie enthielten einen Kupferzylinder mit Eisenkern, der oben mit einem Deckel und unten mit einen Pfropfen aus Bitumen geschlossen war. Zwischen dem Kupferrohr und dem Eisenstift war vermutlich ein Elektrolyt eingebracht.

 

Multifunktionaler Bestandteil eines globalen Netzwerkes?

Vielleicht hatten die Pyramiden weit mehr als nur eine Funktion. Sie sollen nämlich auch Teil eines globalen Netzwerkes gewesen sein. Und nicht nur das: Sogar auf dem Mars und auf dem Mond wurden Pyramiden-Formationen gesichtet, die nicht natürlich aussehen. Immer wieder hört man von Außerirdischen, die fortschrittliche Technologien auf die Erde gebracht haben. Es gibt weltweit viele Beweise dafür, dass es Hochkulturen gegeben hat, die uns bautechnisch und energietechnisch überlegen waren. In Ägypten stehen nicht nur die berühmten Pyramiden von Gizeh, sondern hunderte weitere entlang des Nils. Der Nil soll früher näher bei den Pyramiden gelegen sein und die Wüste soll fruchtbar gewesen sein. Auch Kalenderfunktionen werden den Pyramiden nachgesagt. Dr. Hans Jelitto glaubt sogar, dass die Pyramiden von Gizeh auf ein zukünftiges astronomisches Ereignis hinweisen. Von der Sonnenpyramide in Bosnien soll heute noch ein Energiestrahl ausgehen. Ähnliche Phänomene wurden bei Maya-Pyramiden beobachtet. Der Schlussstein der Cheopspyramide war jedenfalls aus Gold, was darauf hindeutet, dass auch die Spitze eine spezielle Funktion hatte.

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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Kilometer(geld) sparen

Die meisten Menschen arbeiten nicht mehr zu Hause und legen selbst kürzeste Wege mit dem PKW zurück. Weniger auf Achse zu sein, bedeutet nicht nur weniger Fahrtkosten, sondern auch mehr Freizeit. Doch wie geht das? 

Zugegeben: Nicht jeder Radweg sieht so idyllisch aus wie dieser. Foto (C) albularider / flickr

Zugegeben: Nicht jeder Radweg sieht so idyllisch aus wie dieser. Foto (C) albularider / flickr

 

Wegzeiten sparen bei Dienstfahrten

Dass es in Großstädten immer wieder zu Stau-Bildungen kommt entlang der Hauptverkehrsadern, hat damit zu tun, dass es so viele Pendler gibt, die zur gleichen Zeit unterwegs sind. Außerhalb der Stoßzeiten sind die Straßen weitgehend leer. Die Kilometer, die wir täglich zurücklegen müssen, um zur Arbeit zu kommen, kosten nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld und Energie und wirken sich negativ auf die Umwelt aus. Am effizientesten wäre es, einfach 40 Stunden pro Woche am Stück zu arbeiten und nur einmal hin und her zu fahren. Aber unser Körper ist nun mal keine Maschine, die sich kommerziell ausbeuten lässt, bis der Motor eingeht! Hier einige Denkanstöße, wie sich Arbeitswege einsparen lassen. Es sind keine sensationellen Tipps dabei, aber wer kann von sich behaupten, dass er wirklich alle Möglichkeiten nutzt, um die Fahrzeiten zu reduzieren? Manchmal muss man schon selbst die Initiative ergreifen, um mit dem Arbeitgeber günstigere Alternativen zu finden.

  • Fahrgemeinschaften bilden mit Kollegen: Der Zeitaufwand wird zwar nicht geringer, aber der Energieaufwand lässt sich halbieren. Öffentliche Verkehrsmittel kann man auch als Form von Fahrgemeinschaften betrachten, allerdings wird der Zeitaufwand umso größer, je mehr Leute mitfahren und je mehr Haltestellen auf der Strecke liegen.
  • Andere Wege mit den Arbeitswegen verbinden: Statt am Samstag-Vormittag einkaufen zu fahren, kann man die Einkäufe auch unter der Woche erledigen. Ebenso lassen sich Besuche bei Freunden, Freizeit-Ausfahrten, Kinder-Taxi-Dienste und Behördengänge vor, nach oder während der Dienstzeit am schnellsten zurücklegen.
  • An 4 Tagen länger arbeiten, um am Freitag (oder an einem anderen Wochentag) frei zu haben. Wer sich die Zeit frei einteilen kann, nimmt sich besser den Montag frei oder drei Tage mitten in der Woche.
  • Um schneller voranzukommen, hilft es, wenn man in der Früh eine Stunde früher anfängt und noch vor der Rushhour nach Hause fährt.
  • Arbeiten von zu Hause aus: Wer kann, verlagert zumindest einen Teil der Arbeit ins Homeoffice oder in die hauseigene Werkstatt.
  • Wer selbstständig ist, setzt auf Telekommunikation und spart bei persönlichen Meetings. Es gibt nicht nur Telefon, Emails und Internet-Datendienste, sondern auch Videokonferenzen! Wenn man alle Möglichkeiten nutzt, ist es nur noch selten nötig, sich ins Auto zu setzen, um Recherchen durchzuführen, Interviews zu machen und Prospekte vorzulegen. Bei Bauvorhaben und anderen prozesshaften Projekten sind fixe Besprechungszeiten üblich, aber sind sie auch immer notwendig?
  • Lieferungen auf dem Postweg: Es ist verkehrstechnisch fast immer von Vorteil, sich beliefern zu lassen, statt die Waren persönlich einzukaufen. Vor allem in Großstädten, wo hunderte Kunden zu Hause bleiben können, wenn stattdessen ein Paketdienst vorfährt. Nur in entlegenen Gegenden ist die Fahrt mit dem PKW billiger als mit dem Lieferwagen.
  • Übernachten in Pendlerwohnungen und Gastzimmern: Wer keine Familie hat und eine nette Unterkunft findet, kann viel Zeit sparen, indem er an Arbeitstagen am Arbeitsort bleibt und nicht täglich hunderte Kilometer lang in der Gegend herumfährt.
  • Um Dienstfahrten mit sportlicher Betätigung zu verbinden, nimmt man am besten ein Fahrrad oder geht überhaupt zu Fuß. Strecken unter 2 Kilometern sollten eigentlich kein Thema sein für Menschen mit intakten Gehwerkzeugen.

 

So sieht es aus, wenn alle gleichzeitig in eine Richtung fahren. Foto (C) Jason Thien / flickr

So sieht es aus, wenn alle gleichzeitig in eine Richtung fahren. Foto (C) Jason Thien / flickr

 

Sparen beim Freizeit- und Urlaubsverkehr

  • Unnötige Ausfahren vermeiden: Wie oft kommt es vor, dass man nach der Arbeit erst mal nach Hause fährt, um zu essen und sich umzuziehen, und eine Stunde später für Freizeitverkehr zu sorgen?
  • Urlaub in der Region: Wie viele schöne Ecken gibt es noch in der unmittelbaren Umgebung, die man noch nie erkundet hat?
  • Das Freizeitprogramm mit beruflichen Dienstfahren verbinden: Es ist doch schade, stundenlang unterwegs zu sein für ein relativ kurzes Meeting, um danach gleich wieder nach Hause zu brausen.
  • Urlaub außerhalb der Hauptsaison: Müssen es überhaupt mehrere Wochen am Stück sein? Wenn man keine Schulkinder hat, gibt es eigentlich keinen Grund, ausgerechnet in den Ferienzeiten auf Urlaub zu fahren.
  • Urlaub zu Hause: Auch wenn es was zu feiern gibt, muss man sich nicht in einem entlegenen Gasthaus treffen, sondern kann eine Hausparty veranstalten oder zumindest einen zentralen Treffpunkt wählen mit kürzestmöglichen Anfahrtswegen.
  • Entspannter Lebensstil: Wer das ganze Jahr über so lebt, dass er gar keine „Kur-Aufenthalte“ benötigt, kann sich den Urlaub komplett ersparen.
  • Stammtische ins Internet verlegen: Natürlich ist auch der persönliche Kontakt wichtig, aber muss man sich wirklich so häufig treffen?
  • Regionaler Freundeskreis: Dass woanders alles besser und interessanter ist, ist oft ein Gerücht.

 

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Dunkle Energie: Was sind Satanisten und schwarze Hexen?

Hexe ist ein Schimpfwort für alte Frauen, die nicht nur besonders listig und böswillig, sondern auch noch potthässlich sind. Ist womöglich was Wahres dran an dieser Märchenfigur?

Foto (C) gags9999 / flickr

Foto (C) gags9999 / flickr

 

Wenn es ein Mann ist, heißt er Schamane, Rutengeher oder Radiästhet. Wenn eine Frau dasselbe tut, heißt sie abfällig Hexe oder Wahrsagerin. Dennoch gibt es kleine Unterschiede. Die Hexerei geht mehr in Richtung Zauberei, wobei es sich auch um schwarze Magie handeln kann. Die Bezeichnung „Hexe“ hat eine sehr unernste und negative Schwingung und wird mit entsprechend giftigen bzw. lachhaften Bildern unterlegt. Wie bei den Schamanen spielen Rituale und Kraftobjekte eine große Rolle. Nicht nur Besen, sondern auch Zauberstäbe, Amulette, Räucherwerk, Steine, Kerzen, Federn und Traumfänger gehören zum hexischen Handwerkszeug. Außerdem muss die Zeitqualität stimmen. Hexen sowie Schamaninnen richten sich nach den Mondphasen, dem Sonnenstand, den Wochentagen und den Planetenstunden.

 

Am Anfang waren es weise Frauen

Die schamanische Kultur soll ja ursprünglich eine weibliche Disziplin gewesen sein, die sich aus der praktischen Naturbeobachtung entwickelt hat. Damals stand der Mensch dem Pflanzen- und Tierreich noch näher. Je besser jemand die Prinzipien der Natur versteht, umso besser kann er mit ihr kommunizieren. Meister-Hexen und -Schamaninnen versuchen die Natur zu beeinflussen oder gar zu beherrschen. Sie können nicht nur Schutzzauber und Liebeszauber aussprechen, sondern auch Menschen verwünschen, verfluchen und andere Schäden anrichten. Im Allgemeinen wirkt jedoch das Boomerang-Prinzip: Alles, was wir anderen Menschen wünschen, trifft uns letztlich selber. Man sollte also vorsichtig sein, bevor man andere verflucht, sie ausgrenzt (mobbt, verbannt, übergeht), übervorteilt oder sabotiert.

 

Dunkelkräfte und Satanisten

Eine Hexe ist eine Unheil bringende, meist weibliche Person, die mit Zauberkräften ausgestattet ist – ist bei Wikipedia nachzulesen. Männliche Hexen heißen Hexer und konnten während der Hexenverfolgung ebenfalls der Hexerei bezichtigt werden. Der moderne Hexen-Begriff ist weiter gefasst. Wenn im Alltag etwas verflixt oder wie verhext erscheint, glauben nur noch die wenigsten Menschen daran, dass eine waschechte Hexe dahinter stecken könnte. Schwarz-Magier, Dunkelkräfte und Satanisten gewinnen jedoch zunehmend Aufmerksamkeit, aber aus anderer Perspektive als zuvor. Diesmal stehen keine großnäsigen Frauen am Pranger, sondern man vermutet organisierte Verbrechen im Hintergrund, die vor allem von Psychopathen begangen werden, die sich teuflischen Kulten verschrieben haben.

 

Licht und Dunkel in Hexenkreisen

Zu modernen Hexen zählt man einerseits esoterische Kräuterkundige und spirituell versierte Lichtarbeiter, aber auch Menschen, die sich von den dunklen Seiten der magischen Künste angezogen fühlen. Gibt man im Internet Begriffe wie „Hexerei“ oder „Wicca“ ein, erscheinen fast ausschließlich finstere Bilder und destruktive Symbole. Diese Begriffe sind also absolut negativ besetzt. Auch wenn es Versuche gibt, sie mit Frauenweisheit, Naturreligionen und lustigem Aberglauben in Verbindung zu bringen, handelt es sich um keine lichtvollen Ausdrücke – was auch unschwer am Wortklang zu erkennen ist. Auf Grund der globalen Verfilzung der Hexenkunst mit satanistischen Tendenzen, kann eine nähere Beschäftigung damit nicht empfohlen werden. Zu groß ist die Nähe zu schwarzmagischen Kulturkreisen und negativen Emotionen wie Hass, Abneigung, Abwertung, Verdammung und Vernichtung.

 

Foto (C) dierk schaefer / flickr

Foto (C) dierk schaefer / flickr

 

Auch negative Energie ist Energie

Rein energetisch gesehen ist es egal, ob die Energie von einer liebevollen oder destruktiven Quelle kommt. Was unter „Satanismus“ oder „Luziferismus“ eigentlich zu verstehen ist, lässt sich nicht klar definieren, weil es sich um keine abgegrenzte Weltanschauung handelt. Er wird mal als religiöse Sekte eingestuft, mal als Subkultur, mal als Teil einer Verschwörungstheorie und mal als Perversion des lichtvoll Göttlichen. Satanisten betrachten Blut als Energieträger. Sie können gefährliche Psychopathen sein und ihre Opfer auf grausamste Weise ermorden. Die Anhänger der Gothic-Szene sind nicht gefährlich, auch wenn sie sich provokant kleiden und mit gruseligen Symbolen schmücken. Leider neigen fast alle Menschen dazu, sich an negativen Energien zu laben. Bei Satanisten ist diese Neigung so stark, dass sie es befürworten, Tiere und Mitmenschen absichtlich zu quälen, nur um starke Gefühle zu erleben. Wenn es nicht so „schön“ wäre, sich zu gruseln, zu fürchten, zu ekeln und schockiert zu sein, gäbe es nicht so viele negative Schlagzeilen und blutrünstige Filmproduktionen. Es ist wohl eine Frage der Wellenlänge, ob man sich eher im Licht oder im Dunklen zu Hause fühlt. Achtet auf die Symbole! Denn die Finsterlinge sind an ihrer Symbolik recht leicht zu erkennen.

 

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Salz: Heiliger Stoff, Lebenselixier und Energie-Lieferant

Das „weiße Gold“ ist nicht nur ein wichtiger Mineralienträger, sondern weist auch interessante Eigenschaften auf, die für die Gewinnung von Energie genutzt werden können.

Foto (C) Alexander von Halem / flickr

Foto (C) Alexander von Halem / flickr

 

Salz als Gewürz und Lebensmittel

Die Meinungen über die gesundheitlichen Vor- und Nachteile gehen auseinander. In Pflanzen sind organische Mineralien enthalten, im Kristallsalz anorganische. Manche Menschen verwenden kein Salz in der Küche, sondern salzig schmeckende Kräuter wie zum Beispiel Schnittsellerie und Liebstöckel. Auch Petersilienwurzeln, Schnittlauch und Basilikum, Giersch und Löwenzahn, Koriander und Dill enthalten viel Natrium. Kräuter haben jedenfalls den Vorteil, dass die Mineralstoff-Zusammensetzung ausgewogener ist. Beim Gebrauch von Salz kommt es leicht zu einer Überdosierung von Natriumchlorid und Jod. Daher wird empfohlen, Salz beim Essen eher sparsam einzusetzen und würzige Kräuter zu bevorzugen.

Industriesalz gehört wie Zucker und Weißmehl zu den Genussmitteln, die süchtig machen. Da Salz in den meisten Regionen nicht von Natur aus verfügbar ist, darf man annehmen, dass man es nicht unbedingt braucht, um gesund zu bleiben. Auf keinen Fall sollte man das übliche Kochsalz verwenden und auch kein jodiertes Meersalz. Industriell hergestelltes Salz ist ein Auszugssalz. Es besteht nur noch aus Natriumchlorid und einigen chemischen Zuschlagstoffen. Natürliches Salz enthält hingegen enthält viele weitere Mineralstoffe, angeblich bis zu 84 an der Zahl. Traditionell geerntetes Meersalz ist zwar auch ein Natursalz, kann aber wegen der Verschmutzung der Meere nicht mehr empfohlen werden. Steinsalz (auch Ursalz genannt) kommt aus dem Gebirge und wird aus tiefen Schichten abgebaut, die mehrere tausend Jahre alt sind.

 

Salz als vielseitiges Reinigungsmittel

Die Einsatzmöglichkeiten von Salz im Haushalt und für die Körperpflege sind sehr vielfältig. Nachfolgend einige Beispiele:

  1. Reinigung von Messing, Kupfer und Silber, Gold und Edelsteinen.
  2. Alternativer Haushaltsreiniger: Salz gemischt mit Essig.
  3. Fensterputzmittel: Salz in heißem Wasser auflösen.
  4. Abflussreinigung: Salz einstreuen, einwirken lassen und mit kochendem Wasser nachspülen. Die Einwirkzeit ist wichtig und gilt auch für Hausmittel mit Essig und Natron.
  5. Wasserenthärtung mit Salztabletten: Bei Wasserenthärtungsanlagen mit Kunstharz-Ionentauschern werden Calcium- und Magnesium-Ionen im Harz gebunden, dann mit Salz herausgelöst und fortgespült, damit das Harz wieder aufnahmefähig ist.
  6. Salz als Bestandteil von selbstgemachten Zahnputzmitteln.
  7. Peeling für die Haut: Salz mit Olivenöl oder Kokosöl vermischen.
  8. Mundwasser: Gurgeln mit Salzwasser gegen Mundgeruch.
  9. Salzwasser zum Auffrischen von Farben in Textilien.
  10. Fußbäder und Basenbäder mit naturbelassenen Salzen.
  11. Waschmittel: Salz kann als Ersatz für einen Weichspüler verwendet werden.
  12. Haltbarmachen von Lebensmitteln.
  13. Luftentfeuchtung mit Salzsteinen.

 

Gesundheitliche Anwendungen

  • Badekuren im Toten Meer.
  • Asthma-Patienten werden ans Meer geschickt oder nach Bad Reichenhall, um die salzhaltige Luft einzuatmen.
  • Behandlung von Allergien und Hautkrankheiten, Arthrosen und Burnout.
  • Solebäder sollen eine entgiftende und entschlackende Wirkung haben.
  • Nasenspülungen und Inhalationen mit Salzwasser-Dampf bei verstopfter Nase.
  • Natursalz bei Mineralstoffmangel nach Saunagängen und starkem Schwitzen.
  • Zimmerbrunnen und andere Elemente aus Salzsteinen zur Ionisierung der Raumluft.

Eine Sole ist eine vollständig getränkte Salzwasserlösung mit 26% Salz. Sie wird für Bäder und Trinkkuren verwendet, aber auch zum Würzen von Speisen statt kristallinem Salz. Mehr als 26% kann das Wasser nicht aufnehmen und der Überschuss setzt sich daher am Boden ab. Für Nasenspülungen nimmt man eine verdünnte, einprozentige Sole.

 

Meersalz-Gewinnung, Foto (C) Dirk Vorderstraße / flickr

Meersalz-Gewinnung, Foto (C) Dirk Vorderstraße / flickr

 

Magische Anwendungen

Magisches Salz hat eine uralte Bedeutung vor allem in Russland. Als Teil der maritimen Ursuppe, aus der alles Leben entstanden ist, ist es engstens mit allem verbunden, was lebt. Salz wirkt anziehend, lösend und reinigend zugleich. Man geht davon aus, dass es sich aufladen lässt mit feinstofflichen Energien – ähnlich wie man es bei Energetisierung von Wasser kennt. Die Aufladung erfolgt zum Beispiel mit Kerzenlicht, Sonnenlicht, Gebeten und Affirmationen. Da Salz neben Wasser auch Mineralien binden kann, soll es auch anziehend wirken auf Geld (Münzen) und Reichtum. Bei den alten Römern war Salz sogar ein Zahlungsmittel.

 

Energetische Hausreinigung mit magischem Salz

Relativ bekannt ist die energetische Hausreinigung mit Salz, wobei in allen Raumecken Salz ausgestreut wird. Wer schon mal Salzgefäße in der Wohnung aufgestellt hat, wird feststellen, dass das Salz irgendwann nicht nur nass, sondern auch dunkel wird. Das deutet darauf hin, dass tatsächlich ein Reinigungsvorgang stattfindet. Neben allerlei physischen Schadstoffen sollen auch unliebsame Geister und andere auratische Rückstände verschwinden – zum Beispiel nachdem man Gäste hatte und Geruchsfahnen in der Wohnung zurückgeblieben sind.

 

Energie-Gewinnung aus Salz

  • Wie Salzwasser als Treibstoff dienen kann, wurde bereits in einem Artikel über Elektroautos mit Flusszellen-Antrieb beschrieben.
  • Wissenschaftler rund um Günther Knör von der Universität Linz haben eine Möglichkeit gefunden, Wasserstoff-Gas herzustellen aus Wasser, Sonnenlicht, einer Salzlösung und einem zinkhaltigen, grünen Farbstoff. Die Umwandlung erfolgt nach dem Prinzip der Photosynthese. Mit Hilfe von Sonnenlicht wird das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten.
  • Osmose-Kraftwerke: Wenn Salzwasserlösungen mit unterschiedlicher Konzentration aufeinandertreffen, entstehen Kräfte, die danach streben, die Lösungen zu vermischen. Wird dieser osmotische Druck durch eine Membran aufgehalten, entsteht ein Stau, der zum Betreiben von Turbinen genutzt werden kann – ähnlich wie der Rückstau bei einem Wasserkraftwerk. Gewässer mit unterschiedlichem Salzgehalt treffen vor allem an den Fluss-Mündungen aufeinander, wenn das salzarme Flusswasser in ein Meer oder in einen Salzsee einfließt.
  • Thermische Salzwasser-Batterie: Die Eigenschaft von bestimmten anorganischen Salzen, bei Wasserzufuhr Wärme frei zu setzen und bei Wärmezufuhr Wasser abzugeben, kann für Energiespeicher-Technologien genutzt werden.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Die Kraftobjekte der Schamanen

Schamanen sind Meister im Nutzen von freien Energien. Um sich für Trance-Reisen mit Energien aufzuladen, benutzen sie geheimnisvolle Kraftobjekte, die mehr sind als nur Symbole.

Grand Master Shaman "Don" Cesario, Foto (C) J. Davis Rorer / flickr

Grand Master Shaman „Don“ Cesario, Foto (C) J. Davis Rorer / flickr

 

Kraftobjekte im alten Ägypten

Serge Kahili King, ein bekannter Meister-Schamane aus Hawaii, schreibt in seinem Buch „Erdenergien, Die Suche nach der verborgenen Kraft des Planeten“ von seinen Nachforschungen und Experimenten mit Kraft-Stäben. Bei seinen Studien in Ägypten war ihm aufgefallen, dass die Götter, Herrscher, Anführer und andere Figuren oft mit Stäben hantierten, die eine besondere Bedeutung zu haben schienen. Zum Teil sind diese Stäbe mit einem Ankh-Kreuz versehen. Seine eigenen Forschungen und Nachbauten haben ergeben, dass die Stäbe wie vermutet energetische Phänomene verursachen. Sie wurden möglicherweise sogar zur Leviation der tonnenschweren Steinblöcke verwendet, aus denen die Pyramiden gebaut sind. Manche Stäbe waren gebogen wie Bischofsstäbe, andere hatten lochförmige, kugelförmige, T-förmige oder gabelförmige Enden. Auf jeden Fall scheinen diese Stäbe mehr gewesen zu sein als nur Machtsymbole. Bei wirklich sehr vielen ägyptischen Figuren sind Stabformen in verschiedenen Längen zu sehen, auch mit Tierköpfen am oberen Ende. Auch die unteren Enden sind meistens nicht gerade, sondern speziell geformt. Die weiblichen Götter schienen Stäbe mit fächerförmigen Enden zu bevorzugen, die wie stilisierte Papyrus-Stängel aussehen. Auf manchen Bildern sieht man Figuren, die so viele stabförmige „Werkzeuge“ bei sich tragen, dass sie beinahe wie Handwerker wirken.

 

Weitere schamanische Kraftobjekte, die bereits die alten Ägypter trugen, sind:

  • Schulterbreite Ketten oder Umhänge
  • Armbänder
  • Gürtel mit Anhängern
  • Aufwändiger Kopfschmuck

 

Männliche und weibliche Magie

Obwohl es auch weibliche Schamanen gibt, sind es im Allgemeinen eher männliche Menschen, die sich zum Schamanismus hingezogen fühlen, während Frauen sich eher mit der Hexerei beschäftigen. Die Objekte sind daher entsprechend urig und mit dem Tierreich verbunden. Sie erinnern an Indianer- und Medizinmann-Rituale und repräsentieren männliche Energien in Form von körperlicher Kraft und geistiger Macht. Sie haben nichts Leichtes, nichts Liebliches, Herzliches oder Humorvolles. Der Ausdruck bei den Ägyptern ist immer sehr ernst, ehrfurchtsgebietend, dominant, emotionslos und stoisch. Schamanen benutzen ihre Kraftobjekte unter anderem, um sich in einen Trancezustand zu versetzen. Von außen betrachtet wirkt ihr Gebahren wie entrückt und von Dämonen besessen. Die spektakuläre Kontaktaufnahme mit „Anderswelten“ ist ein wesentlicher Bestandteil schamanischer Arbeit, aber bei weitem nicht ihr einziger Inhalt. Schamanen sind vor allem ein Meister der Energie. Sie haben eine Tradition in vielen Kulturen, vor allem in Nord- und Südamerika, Asien, Sibirien und Australien.

 

Die persönliche Wirkkraft der Objekte

Es handelt sich im Allgemeinen um symbolische Objekte, denen magische Fähigkeiten zugeschrieben werden. Sie sollen das Energie-Niveau des Schamanen anheben und möglichst hoch halten. Die Objekte besitzen von Natur aus vitale Energien oder werden bewusst mit Energien aufgeladen, zum Beispiel mittel Atemtechniken, Visualisierungen und Zuschreiben von Bedeutungen. Das Aufladen kann mit Sonnen-, Mondlicht- oder Sternen-Energie erfolgen, durch Einweihungen mit Räucherwerk, Segnungen und Besprengungen. Auch mit Klängen, Gebeten, Sprüchen, Gedichten, Suggestionen, Widmungen und Tänzen wird Energie mobilisiert. Durch das Tragen am Körper, Anhauchen und eventuell auch Einreiben mit Hautfett werden die Objekte personalisiert. Es ist wichtig, dass sie möglichst eng mit der Energie des Schamanen verbunden sind. Daher sollten die Materialien aus der Region stammen und nicht aus fernen Ländern. Fundstücke oder selbst hergestellte Objekte haben eine größere Bedeutung, weil sie enger mit der Kultur des Besitzers verflochten sind.

 

Die Verkleidung ist wichtig, um das Unterbewusstsein zu erreichen

Schamanen werden zu außergewöhnlichen Menschen, sobald sie ihre „Montur“ anlegen. Spezielle Roben, Umhänge, Schmuckstücke und Kraftobjekte sind besonders für Ritualhandlungen und Heilbehandlungen wichtig, um einen tiefen Eindruck zu hinterlassen bei den Zuschauern. Gearbeitet wird mit gestrengem Blick und manchmal furchteinflößenden, dämonisch aussehenden Masken. Vor dem Anlegen der wild-bunten Maskerade, die praktisch eine Reise-Ausrüstung in den Trance-Zustand ist, erfolgt eine zeremonielle Reinigung. Imaginäre Krafttiere, die Energie der vier Elemente, der vier Himmelsrichtungen und die Kraft von verschiedenen Naturgewalten bilden die Grundsubstanzen. Indem man Tierprodukte verwendet, nimmt man Anleihen an den Energien der Tiere, denen sie gehört haben. In Holz-Produkten ist die Energie der Bäume gespeichert. Dazu kommen noch Symbole für Feuer, Wasser, Wind und Mineralien.

Talismane zum Umhängen, Foto (C) Sam Howzit / flickr

Talismane zum Umhängen, Foto (C) Sam Howzit / flickr

 

Beliebte Natur-Materialien

Schwemmholz, Federn, Muscheln, Steine und Edelsteine, Kristalle, Tierhörner, Tierzähne und -Klauen, Tierknochen, Leder und Fell-Reste, Schnüre, Rinden, Wurzeln, Äste und andere Holzteile gehören zu den meist verwendeten Grundmaterialien. Ungewöhnliche Formen mit animalischer Anmutung beziehungsweise Formen, in denen man Gesichter und Gestalten erkennen kann, sind besonders als Kraftobjekte geeignet.

 

Beeindruckende Kopfbedeckungen

Schamanen kommen niemals bloßhäuptig zur Arbeit, sondern tragen Hüte, Stirnbänder, Feder-Schmuck, bestickte Kappen, Kränze oder ornamental gemusterte Mützen.

 

Kraft-Stäbe, Stöcke, Stelen und Saugrohre

Stabförmige Elemente haben verschiedene Formen und Funktionen. Sie dienen als Kraftstäbe, Zauberstäbe oder Behandlungsstäbe. Die Saugrohre werden zum Absaugen von schädlichen Energien eingesetzt. Figurative Stelen können verwendet werden, um beseelte Wesen zu symbolisieren.

 

Rasseln, Rascheln, Glöckchen und Trommeln

Die Trommel ist ein Symbol für Mutter Erde. Mit bestimmten Rhythmen werden die Teilnehmer zu Reisen in die „Anderswelt“ geleitet, wo Begegnungen mit nicht-irdischen Wesenheiten möglich sind. Eine typische Schamanen-Trommel ist mit Hirschhaut bespannt.

 

Ketten, Amulette und Talismane

Typische Schamanen-Schmuckstücke sind Armbänder, Halsketten, Gürtel und Medizinbeutel. Die meisten Objekte sind reichlich geschmückt mit verschiedenen Mustern und Symbolen, zum Beispiel mit Runen und Spiralen. Amulette sehen manchmal aus wie übertrieben verzierte Weihnachtskekse. Der Unterschied zwischen Talismanen und Amuletten ist fließend, wobei Talismane Glück bringen sollen und mehr Schutzfunktionen haben, während Amulette gezielt mit Energie aufgeladen sind und Objekte der Kraft darstellen.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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