Die Energie der Duftstoffe

Die Wahrnehmung von Gerüchen dient der Orientierung, um Zuträgliches von Schädlichem unterscheiden zu können. Dabei ist die Bewertung, ob etwas anziehend oder abstoßend riecht, eine ganz individuelle Sache.

Foto (C) Dennis Wong / flickr

Foto (C) Dennis Wong / flickr

 

Gerüche sind flüchtig

Wer schon mal hartnäckige Geruchsfahnen von Besuchern im Haus hatte, lange nachdem sie abgezogen sind, weiß, dass auch Gerüche Energie besitzen. Sie kennen kein Halt und machen sich überall breit, wo Luft hinkommt. Sie können nicht nur von biologischen Substanzen ausgehen wie Pflanzen, Tieren, Erde und Menschen, sondern auch von chemischen Stoffen. Einerseits gibt es eine lange Liste von allergenen und krankmachenden Duftstoffen – während Düfte (vor allen ätherische Öle) auch heilen können und in der Aroma-Therapie eine Rolle spielen. Animalische Düfte, die von Verwesung und Zersetzungsprozessen zeugen, werden vom Menschen meist nicht so angenehm wahrgenommen wie Düfte von Blüten und frischen Früchten. Wohnräume sollten möglichst nur nach Holz und Naturölen duften, aber nicht nach Chemieprodukten. Pheromone sind Sexual-Duftstoffe, die vor allem in den Achselhöhlen und im Genitalbereich freigesetzt werden. Sie meist werden nicht bewusst wahrgenommen, lösen aber hormonelle Reize aus. Gerüche nach Genussmitteln wie Kaffee, Tabak, Kuchen und Alkohol werden von nicht-süchtigen Menschen als störend bis ekelhaft empfunden, während sie bei den Süchtigen direktes Verlangen auslösen. Auch bei Parfums scheiden sich die Geister. Der eine bekommt Kopfweh davon, während der andere aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommt. Der Mief in Großstädten und alten Häusern wird von den Bewohnern kaum noch wahrgenommen, dafür umso intensiver von Besuchern, die am Land wohnen.

 

Feinstoffliche Eigenheiten von Düften

  • Düfte emittieren und übertragen Informationen. Wenn das Riechorgan beeinträchtigt ist, zum Beispiel durch einen Schnupfen, wird der Empfang von Duftbotschaften stark eingeschränkt.
  • Erinnerungen und telepathische Wahrnehmungen sind oft an Gerüche gebunden. Die Präsenz eines nahestehenden Mitmenschen kann sich in Form seines spezifischen Geruches melden, auch wenn er tausende Kilometer entfernt ist.
  • Gerüche haben eine Alarmfunktion und wirken am stärksten im ersten Moment, während man sie mit zunehmender Zeit kaum noch bemerkt.
  • Gerüche sind nicht nur flüchtig, sondern können gleichzeitig derart anhaftend sein, dass man sie mit intensivem Lüften gar nicht loswird. Man spricht von „schweren“ und „leichten“ Düften, die mehr oder weniger aufdringlich sind. Poröse Materialien, wie zum Beispiel Stoffe, können Gerüche leichter annehmen als glatte Oberflächen.
  • Gesunde Zimmerpflanzen können dazu beitragen, dass störende Gerüche reduziert werden. Auch offen aufgestellte Essig-Schalen sind ein Tipp gegen hartnäckige Gerüche in der Wohnung.
  • Aroma-Therapeuten sind überzeugt davon, dass Düfte heilen können. Die Theorie dazu ist, dass die ätherischen Öle einer Pflanze vitale und wesenhafte Informationen enthalten, die in die Aura des Menschen übergehen.
  • Gerüche sind absolut ehrlich, denn sie gelangen ungefiltert ins Gehirn. Man kann nicht riechen, ohne gleichzeitig etwas zu empfinden. Düfte lösen unvermittelt Gefühle und Bewertungen aus, die meistens eindeutig positiv oder negativ ausfallen. Wenn wir uns nicht sicher sind, ob uns Dinge gut tun oder nicht, sollten wir sie mal beschnüffeln. Vor allem beim Kauf oder Aussortieren von Textilien sollten wir öfter unsere Nase mitreden lassen.
  • Düfte spielen eine große Rolle bei der Kommunikation der Pflanzen untereinander und zwischen Pflanzen und Insekten. Statt Worten senden sie Duftmoleküle aus.

 

Ein besonders hübsches Hundenäschen, Foto (C) Jon Hurd / flickr

Ein besonders hübsches Hundenäschen, Foto (C) Jon Hurd / flickr

 

Wie geht Riechen?

Die meisten geruchsaktiven Substanzen sind flüchtige Kohlenstoffverbindungen. Die Empfangsrezeptoren befinden sich auf der Nasenschleimhaut und leiten die Informationen an das Gehirn weiter. Menschen besitzen deutlich weniger Riechsinneszellen als Hunde, nämlich „nur“ 10 bis 30 Millionen – während Hunde an die 250 Millionen haben. Außerdem sind zirka 350 verschiedene Arten von Geruchsrezeptoren bekannt, die auf unterschiedliche Duftmoleküle ansprechen. Die Duftmoleküle (Odorantien) lösen elektrische Signale (Aktionspotentiale) aus, wenn sie an ihren spezifischen Rezeptoren andocken. Diese Signale werden zur Riechrinde im Großhirn geleitet und dort als bestimmte Gerüche wahrgenommen. Ein Geruch besteht aus einem ganzen Bouquet von Odorantien. Der Mensch kann vermutlich mehr als eine Billion verschiedene Gerüche unterscheiden. Der Geruchssinn ist somit wesentlich feiner und differenzierter als der Seh- und Hörsinn. Um einen Duft bewusst wahrzunehmen, genügen ganz wenige Moleküle in der Luft. Die Reichweite von Gerüchen kann bei günstigem Wind mehrere Kilometer betragen. Man muss der Geruchsquelle nicht nahe kommen, um sie zu riechen, aber die Duftmoleküle müssen sich in der Luft verbreiten und die Rezeptoren in der Nase erreichen.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Kalte Fusion: Freie Bahn für den neuen E-Cat-QX von Andrea Rossi!

Nachdem lange Zeit nur über Streitereien berichtet wurde, kann die E-Cat-Erfolgsgeschichte endlich weitergehen! Der Erfinder Andrea Rossi hat seine Lizenz zurückbekommen.

Symbol-Foto (C) Manfred Steger / flickr

Symbol-Foto (C) Manfred Steger / flickr

 

Zur Vorgeschichte

Der Italiener Andrea Rossi ist der Erfinder von hoffnungsvollen Energie-Geräten auf Basis der „Kalten Fusion“ (auch als „LENR“ bezeichnet bzw. „Low Energie Nuclear Reaction“), die bereits vor Jahren vorgestellt wurden und unter der Bezeichnung „E-CAT“ vermarktet werden sollten. Nachdem die Firma IH (Industrial Heat) einen 1-Megawatt-Reaktor sowie Patentrechte erworben hatte, brach im Juni 2016 ein Rechtsstreit aus zwischen Rossi und der Firma IH. Rossi erkrankte außerdem an einem Hautkrebs und muss seither eine Perücke tragen, um seine Kopfhaut zu schützen. Hier ein Link zur offiziellen Seite der Leonardo Corporation, wie die Firma von Rossi heißt. Der „Treibstoff“ eines E-CATs besteht aus Wasserstoffgas sowie speziell behandeltem Nickel- und Lithiumpulver. Der COP (Coefficient of Performance) soll 80 betragen – was so viel heißt, wie dass aus einem KW Eingangsleistung eine Ausgangsleistung von 80 KW erreicht wird.

 

Beilegung des Rechtsstreites und Rückgabe der Lizenzrechte an Rossi

Andrea Rossi hat seine Lizenz Anfang Juli 2017 schlussendlich zurückbekommen nach einem langen und teuren Gerichtsstreit mit seinem US-amerikanischen Lizenznehmer, wobei keine der Parteien für den Schaden des anderen aufkommen muss. Rossi wurde von den Medien schrecklich vorverurteilt, gemobbt und diffamiert. Es ist daher eine große Erleichterung, dass die Geschichte zu seinen Gunsten ausgegangen ist und eine konstruktive Fortsetzung findet. Rossi war durch die Lizenzvereinbarungen ein Jahr lang wie geknebelt. Er hatte sich eigentlich eine Kooperation mit IH vorgestellt und die Situation falsch eingeschätzt. Inzwischen sind weitere LENR-Player an die Öffentlichkeit getreten und es ist nicht mehr möglich, die Technologie zu vereinnahmen.

Das 1 MW Wärmekraftwerk wurde nun ein Jahr lang vom Lizenznehmer betrieben, dieser wollte jedoch die vereinbarte Gebühr nicht in voller Höhe bezahlen. Keiner der Kontrahenten konnte seine Vorwürfe beweisen. Die Firma IH hat laut Rossi genug Informationen, um die Technik zu kopieren und Rossi kann seine Technik wieder weiterentwickeln, was sonst nicht möglich gewesen wäre, weil laut Vertrag alle zukünftigen Entwicklungen in das Eigentum des Lizenznehmers gefallen wären. Tom Darden, der Chef von IH, vertritt die jedoch Auffassung, dass die erhaltenen Informationen für eine Replikation niemals ausreichen. Da Rossi nicht der einzige erfolgreiche LENR-Forscher ist, ist so oder so für gesunde Konkurrenz gesorgt und es wird keine Monopolstellung geben, egal wer von beiden nun Recht haben mag. Während des Prozesses kamen Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit von Andrea Rossi auf, doch schließlich konnte man ihm keinerlei Betrug anlasten. Die einjährige Testphase spricht für den Erfolg der Technik. Andrea Rossi hat nun umfangreiche Präsentationen geplant, um die Industrialisierung der neuesten E-Cat-Version E-CAT-QX voranzutreiben.

Als Ausgangsmaterial werden geringe Mengen an Nickel-Pulver benötigt. Foto (C) fdecomite / flickr

Als Ausgangsmaterial werden geringe Mengen an Nickel-Pulver benötigt. Foto (C) fdecomite / flickr

 

 

Was kann der neue E-CAT-QX?

Laut einem Artikel von Chapman am 22. Juli 2017 auf der Internet-Plattform ECW (E-Cat-World) soll der neue E-CAT unabhängig vom Netzstrom laufen mit einem operativen COP von 2000. Wie die technischen Angaben von Andrea Rossi zu interpretieren sind, scheint nicht ganz klar zu sein. Optimisten und Skeptiker stehen einander weiter gegenüber.

Eine Einschätzung von Donald Anderson mit technischen Detailangaben ist in einem Beitrag vom 25. Juli bei ECW nachzulesen. Ende Oktober soll eine vollständige Präsentation und Offenlegung erfolgen. Der QX kann eine Kombination aus Wärme (bis 2600 Grad Celsius), Strom (ca. 10%) und Licht (ca. 25%) erzeugen, wobei die Wärme durch einen Wärmetauscher, der die Lampe umgibt, generiert wird. Zum Starten des Gerätes sollen Gleichstrom-Batterien ausreichen. Die bisher von Rossi frei gegebenen Informationen lassen noch Spielraum für Spekulationen, wie das Ding wirklich funktioniert.

Was Rossi selbst zu über das Modell ECAT Quark X bekannt gibt, ist auf der Webseite der Leonardo Corporation nachzulesen. Der Energieverbrauch wird mit 0,5 Wh/h angegeben, die erzeugte Energie mit 100 Watt Wh/h. Davon sind 0% bis 50% Lichtenergie, 0% bis 10% elektrische Energie und 0% bis 100% Hitze. Die Prozentsätze lassen sich modulieren. Dazu wird ein Foto mit einem Lichtfleck veröffentlicht, der in Wirklichkeit viel heller sein soll als dargestellt.

 

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Die besten Wurzelkraft-Superfoods

Pflanzen-Wurzeln sind oft Bestandteil von Stärkungs-, Potenz- und Verjüngungs-Mitteln, denn sie gehören zu den energetisch wertvollsten Naturprodukten.

Yacon-Wurzel, Foto (C) Michael Coté / flickr

Yacon-Wurzel, Foto (C) Michael Coté / flickr

 

Laut TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sind die Nieren der Sitz der Ursprungsenergie im menschlichen Körper. Die Nieren-Energie sollte daher besonders geschützt und gepflegt werden. Die Nieren werden durch Lebensmittel gestärkt, die aus Samen, Nüssen, Körnern, Hülsenfrüchten und Wurzeln bestehen. Wurzeln und keimfähige Saaten sind besonders wertvoll, weil sie alle Informationen enthalten, die die Pflanze für ihre Entwicklung braucht. Sie sind sozusagen die Herz- und Hirn-Stücke der Pflanzen.

Stärkung des Wurzel-Chakras

Der gesamte Nieren-, Blasen- und Harntrakt ist den unteren beiden Chakren zugeordnet (Basis-Chakra und Sakral-Chakra). Die Wurzeln der Pflanzen sind wie auch die Samen mit der Erde verbunden. Sie können daher das Erde-Element verstärken und haben vor allem in den Wintermonaten Saison, wenn die Natur laut Europäischem Feng-Shui im Erde-Zyklus verweilt. Vielen Wurzeln wird nachgesagt, dass sie auch die Potenz und Sexualkraft stärken können.

 

Tragant-Wurzel, Astralagus

Die Astralagus-Wurzel ist eine TCM-Pflanze aus China. Sie soll imstande sein, die Telomere zu verlängern. Telomere sind die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen-Fäden. Sie werden bei jeder Zellteilung ein wenig kürzer. Eine Verlängerung der Telomere bedeutet praktisch eine höhere Lebenserwartung. Das Wurzelpulver schmeckt süßlich und ist im Reformhandel erhältlich.

Licht-Yams, Yamswurzel, Wild Yams, chinesische Yamswurzel, Lichtwurzel, Brotfrucht, Brotwurz

Das Knollengemüse mit den länglichen, zylindrischen Knollen und der rauen, graubraunen Schale, stammt ursprünglich aus China und ist in vielen Ländern ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Rudolf Steiner empfahl die Pflanze als Kartoffel-Ersatz und schrieb ihr besondere Licht-Äther-Kräfte zu. Sie soll das Energie-Niveau anheben und die Langlebigkeit fördern.

Ginseng

Die länglichen Wurzelknollen mit den verästelten Fortsätzen besitzen eine Vielzahl von bioaktiven Stoffen. Sie werden seit Jahrtausenden als Potenzmittel, Nervennahrung und Stärkungsmittel eingesetzt und sollen gegen verschiedene Alterserscheinungen wirken. Die Wurzelscheiben sind für die Zubereitung von Tee zerkleinert und getrocknet erhältlich.

Fo-Ti-Wurzel

Fo-Ti-Wurzeln – auch als He-Shou-Wu und Vielblütiger Knöterich bekannt – gelten in China als wirksames Verjüngungsmittel und Potenzmittel. Sie sollen außerdem die Nieren stärken und die natürliche Haarfarbe bewahren. Die dunkelbraunen Knollen sind unregelmäßig geformt und bei uns als Pulver erhältlich.

Maca, peruanischer Ginseng

Die extrem nährstoffreichen Maca-Knollen sind rundlich und relativ klein, haben eine unebene Oberfläche und eine gelbliche Farbe. In Peru werden sie bereits seit über 2000 Jahren verwendet und als Superfood geschätzt. Das Kräftigungs- und Potenzmittel ist in Pulverform zu bekommen und wird auch als Anti-Aging-Mittel angepriesen.

 

Nachfolgend eine Übersicht über verschiedene bekannte und weniger bekannte Pflanzenwurzeln, die ebenfalls hervorragende Eigenschaften besitzen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Wurzelgemüse

 

Bezeichnungen Formen Farben
Karotte, Mohrrübe, Möhre längliche Knollen orange, violett, gelb, blassbraun
Kartoffel, Erdapfel rundliche Spross-Knollen hellbraun, violett, rotbraun, dunkelbraun
Knollen-Fenchel rundliche Knollen, oberirdisch weiß, blassgrün
Knollen-Sellerie rundliche Knolle blassbraun
Kohlrabi rundliche Knollen, oberirdisch blassgrün, violett
Maniok, Kassawa längliche Knollenwurzel dunkelbraun
Pastinake längliche Knollen blassbraun
Petersilienwurzel längliche Knollen blassbraun
Radieschen runde Knollen rot
Rettich rundliche und längliche Knollen weiß, schwarz, rot
Rote Beete, Rote Rübe rundliche Knollen dunkelrot
Schwarzwurzel stangenförmige Wurzel scharzbraun
Spargel stangenförmiger Wurzeltrieb, halb unterirdisch weiß, grün, blassgelb
Speiserübe, weiße Rübe, Mairübe, Herbstrübe rundliche Knollen weiß, blassviolett, gelblich, blassgrün, rotbraun
Steckrübe, Kohlrübe rundliche Knollen gelbgrün, rötlich
Süßkartoffel, Batate längliche Knollen hellbraun, rotbraun, rot-violett
Taro, Wasserbrotwurzel rundliche Rhizom-Knollen mit ringförmigen Narben dunkelbraun
Topinambur unregelmäßige Rhizom-Knollen ähnlich wie Ingwer hellbraun, rosabraun
Yacon-Wurzel, Inkawurzel längliche Knollen rotbraun
Zwiebel, Schalotte runde Knollen braun, rotbraun, weiß, graubraun, violett

 

 

 Ginseng-Wurzeln, Foto (C) Eugene Kim / flickr

Ginseng-Wurzeln, Foto (C) Eugene Kim / flickr

 

Wurzel-Nüsse

 

Bezeichnungen Formen Farben
Erdmandeln kleine Spross-Knöllchen vom Zyperngras braun
Erdnüsse unregelmäßige Knöllchen mit Schale hellbraun
Knollen-Platterbse, Erdnuss-Platterbse Wurzelknöllchen der Platterbse braun

 

 

Gewürze und Naturheilmittel

 

Bezeichnungen Formen Farben
Alantwurzel unregelmäßige Wurzeläste braun
Baldrianwurzel dünne Wurzelfäden braun
Beinwell-Wurzel längliche Wurzeläste graubraun, schwarz
Eibischwurzel stangenförmige Wurzeläste braun
Engelwurz-Wurzel unregelmäßige Wurzeläste braun
Gelber Enzian-Wurzel unregelmäßige Knollen und Wurzeläste braun
Ingwer unregelmäßige Rhizom-Knollen hellbraun
Knoblauch runde Knollen mit oder ohne Zehen weiß, blassviolett
Konjak-Wurzel, Teufelszungen-Knolle unregelmäßige Form braun
Kurkuma unregelmäßige Rhizom-Knollen orangebraun
Meerrettich, Kren längliche Knollen blassbraun
Moringa-Wurzel unregelmäßige Knollen und Wurzeläste braun
Nachtkerzenwurzel längliche Wurzelknolle hellbraun
Süßholzwurzel, Lakritze stangenförmige Wurzel-Äste braun
Roter Sonnenhut-Wurzel, Echinacea-Wurzel unregelmäßige Wurzeläste braun
Zichorienwurzel längliche Wurzelknolle hellbraun

 

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Experimente mit künstlichen Bio-Systemen

Sie tragen Namen wie Bios und Biosphere, und wurden mit dem Ziel gebaut, die Überlebensmöglichkeiten von Menschen in autarken und luftdicht geschlossenen Anlagen zu untersuchen.

Die Biosphère in Montreal ist vor allem ein Baukunst-Denkmal und keine Hülle für ein autarkes Ökosystem. Foto (C) Jeff Egnaczyk / flickr

Die Biosphère in Montreal ist vor allem ein Baukunst-Denkmal und keine Hülle für ein autarkes Ökosystem. Foto (C) Jeff Egnaczyk / flickr

 

CELSS ist die Abkürzung für „Controlled Ecological Life Support Systems“. Die Bezeichnungen “Biosphäre” und “Bios” werden heute für für alle möglichen Glashäuser und Biotope benutzt, nachdem spektakuläre Pilot-Projekte mit diesen Namen bekannt geworden sind. Die Biosphère in Montreal ist zum Beispiel ein Wasser- und Umweltmuseum in Glaskuppel-Form nach den Plänen des berühmten Architekten Richard Buckminster Fuller und keine Hülle für ein autarkes Ökosystem. Zu den wichtigsten CELSS-Projekten gehören:

  • Arizona: Biosphere 2
  • Russland: Bios1, Bios 2, Bios 3

Das Ziel der Untersuchungen war freilich nicht, herauszufinden, was der Mensch braucht, um mit möglichst wenig Aufwand im Einklang zu leben mit der Natur, sondern die Langzeit-Experimente dienten der Erforschung von möglichen Weltraum-Kolonien auf anderen Planeten. Dennoch können wir viel von den Ergebnissen lernen.

 

Biosphere 2 in Arizona, USA

„Biosphäre 2“ wurde privat finanziert und im Jahr 1991 gestartet. Es handelt sich um einen riesigen Treibhaus-Komplex aus Beton, Glas und Stahl, mit dem ein autarkes Ökosystem geschaffen werden sollte, das unabhängig von seiner Umgebung funktioniert. Nachdem es in der Natur keine geschlossenen Systeme gibt, sondern alles mit allem verbunden ist, ist das Konzept ziemlich unsinnig, weil es den kosmischen Gesetzmäßigkeiten widerspricht. Aber der Mensch glaubt ja alles besser zu wissen und die Natur beherrschen zu können. Das Projekt war insofern erfolgreich, als man erfahren durfte, was NICHT funktioniert. Es startete als ernsthaftes wissenschaftliches Experiment, artete aber durch zahlreiche Regelbrüche immer mehr in ein medienwirksames „Dschungelcamp“-Spektakel aus. Die Insassen waren Forscher und keine Wildnis- oder Permakultur-Experten. Als Vorbereitung mussten sie verschiedene Abenteuer und Härtetests bestehen, aber das war es wohl nicht, worauf es ankam.

Der 13.000 Quadratmeter und 204.000 Kubikmeter großer Kuppelbau wurde für eine Besatzung von acht Personen, vier Frauen und vier Männern geplant. Die Insassen ließen sich freiwillig einsperren für eine unbestimmte Zeit lang, waren jedoch mit Computer, Fernsehen und Telefon mit der Umwelt verbunden. Nachdem das Projekt nach zwei Jahren gescheitert ist, wurde 1994 ein zweiter Versuch gestartet und nach 6 Monaten abgebrochen. Heute wird der Gebäudekomplex als Universitätsgelände genutzt.

 

Gründe für das Scheitern von Biosphere 2

Die meisten Ursachen lassen sich auf Bau- und Konzeptionsfehler zurückführen. Aber auch die Vorbereitung der Probanden entsprach nicht den Anforderungen. Alles in allem wirkt das Konzept sehr naiv und zeugt von mangelnden Kenntnissen der Naturgesetze.

  • Soziale Probleme: Es bildete sich zwei bitter verfeindete Gruppen, die sich gegenseitig beschuldigten und sich das Leben zur Hölle machten.
  • Gesundheitliche Probleme: Eine Frau verletzte sich schwer an einem Finger und musste außerhalb der Anlage ärztlich versorgt werden. Außerdem hätten die Teilnehmer ohne therapeutische Betreuung wohl kaum durchgehalten. Sie litten Hunger und verloren zirka zehn Kilogramm Körpergewicht.
  • Die acht Wissenschaftler waren nicht imstande, sich autark zu ernähren. Die Tiere fraßen ihnen die Nutzpflanzen weg und es kam zu Ernteausfällen.
  • Der Sauerstoff in der Luft wurde vom Beton absorbiert, während sich die Stickstoff- und Kohlendioxid-Anteile erhöhten. Es wurde nicht nur Material eingeschleust, sondern auch Sauerstoff eingeblasen und Strom zugeführt, um einen frühzeitigen Abbruch des Projektes zu verhindern.
  • Die 3.800 Pflanzen- und Tierarten von verschiedenen Kontinenten passten nicht zusammen. Unkraut, Kakerlaken und Ameisen nahmen Überhand, während Nützlinge starben.
  • Das Areal war in verschiedene Klimazonen mit unterschiedlichen Bodentypen unterteilt: Wüste, Regenwald, Sumpfgebiet, Savanne, Miniatur-Ozean und flaches Marschland. So kam es trotz des üppigen Platzangebotes zur Hungersnot und Destabilisierung des Ökosystems.
  • Die aufwändige Landwirtschaft mit Ziegen, Schweinen und Hühnern bewährte sich nicht. Was ja auch logisch ist, denn so viele Tiere und Menschen auf so kleinem nutzbarem Raum (wenn man die Wüstenflächen, Sumpfgebiete, den Regenwald und das Meer abzieht) kommen in der Natur nicht vor. Auch der Reis- und Getreideanbau sind keine nachhaltigen Permakulturen, sondern erosive Anbaumethoden, die nicht nur viel Fläche brauchen, sondern das Bodenleben schädigen.
Biosphere2, Foto (C) Thomas / flickr

Biosphere2, Foto (C) Thomas / flickr

 

Bios 1, 2 und 3 in Krasnorjask, Sibirien

Das Projekt in Arizona erregte mehr internationale Aufmerksamkeit, war aber nicht das erste seiner Art. Die sowjetische Regierung forschte bereits viel früher an autonomen Überlebensinseln, die für extraterrestrische Kolonien geeignet sind. Sie waren jedoch minimalistisch gedacht und daher wesentlich kleiner. Bios 3 dauerte von 1965 bis 1972 und war das Nachfolger-Projekt von Bios 1 (1965) und Bios 2 (1968). Auch später, bis 1984, wurden weitere Versuche gestartet. Das Gebäude von Bios 3 war mit 315 Kubikmetern für maximal drei Personen konzipiert. Der Sauerstoff wurde mit Chlorella-Algen bereitgestellt. Es erfolgten insgesamt 10 Experimente mit unterschiedlichen Personen, die es maximal 180 Tage lang aushielten. Die autarke Lebensmittelversorgung reichte nicht aus. Wasser und Algen-Nahrung mussten von außen zugeführt werden. Das Ökosystem kippte, weil die Algen bewirkten, dass die Nutzpflanzen abstarben.

 

Erkenntnisse

  • Das Überleben des Menschen hängt vom Gleichgewicht der Pflanzenwelt ab.
  • Die Natur ist anpassungsfähig und sucht sich einen Weg, um ins Gleichgewicht zu kommen. Dass dabei Arten aussterben, muss in Kauf genommen werden.
  • Man hätte mehr mit der Natur zusammenarbeiten müssen, statt ihr ein bestimmtes Konzept aufzudrängen.
  • Solange der Mensch nicht fähig ist, die Erde zu bewohnen, ohne sie zu schädigen, ist er wohl nicht reif für die Besiedelung von anderen Planeten.

 

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Wie funktioniert ein Ewiges Terrarium?

Pflegeleichter geht es nicht: Luftdicht abgeschlossen in Glaskolben, Einmachgläsern oder bauchigen Flaschen bildet sich ein autarkes Ökosystem, das nie mehr gegossen werden muss.

Foto (C) erin / flickr

Foto (C) erin / flickr

 

Gewöhnliche Terrarien sind dekorative Glasbehälter, die mit kleinen Pflanzen bestückt sind und eine Luftöffnung besitzen. Für „ewige“ Terrarien werden verschließbare Behälter verwendet, die nach dem Anordnen und Befeuchten der Materialien dicht verschlossen und nicht mehr geöffnet werden. Als Zutaten sind zum Beispiel geeignet: Sand, Erde, Steinchen, Rinden, Laub, Totholz, grünes Moos, Farn, Flechten, Sauerklee und andere Kleinteile aus dem Wald. Auch kleine Tierchen wie Regenwürmer, Schnecken, Asseln und Einsiedlerkrebse sind möglich. Mikroorganismen werden automatisch eingeschleust, wenn man die Substanzen nicht im sterilen Baumarkt einkauft, sondern Waldboden-Teile direkt aus der Natur holt.

 

Autarker Mini-Kosmos im Glas

Es entsteht eine filigrane Mikroflora, die ganz langsam vor sich hin wächst und mit der Zeit immer dichter wird. Der Engländer David Latimer besitzt eine Pflanze in einer großen, runden Bauchflasche, die er seit dem Jahr 1960 nicht mehr geöffnet hat (Stand 2016). Ecosphere ist ein Markenname für ein geschlossenes Glas-Ei, in dem die darin eingeschlossenen Lebewesen mehrere Jahre lang lebensfähig sind. Es soll sogar möglich sein, dass sich Tiere vermehren. Alles, was die Pflanzen und Tierchen von außen brauchen, ist Licht und Wärme. Die Behälter verhalten sich wie kleine Planeten, die außer Sonnenenergie nichts benötigen. Was die Organismen zum Überleben brauchen, produzieren sie selbst. Die wichtigsten Bestandteile eines funktionierenden Ökosystems sind:

1) Wasser

2) Mineralstoffe

3) Bakterien

4) Grünpflanzen

Wenn es gelingt, den inneren Energiekreislauf im Gleichgewicht zu halten, kann ein Glas-Terrarium (oder -Aquarium) jahrzehnte lang leben. Bei Aquarien funktioniert der Kreislauf wie folgt: Biomasse und Sauerstoff werden durch Algen produziert, die Mineralsalze aus dem Wasser aufnehmen und Photosynthese betreiben. Kohlendioxid entsteht durch die Ausatmung von Garnelen. Für den Nachschub an Nährsalzen sorgen die Bakterien, die Ausscheidungen und totes Material zersetzen. Das verdunstende Wasser schlägt sich als Tauwasser an den Glasrändern nieder und tropft in Form von „Regen“ herab.

Foto (C) Sonny Abesamis / flickr

Foto (C) Sonny Abesamis / flickr

 

Wardscher Kasten und größere Experimente

Als Erfinder der „ewigen“ Aquarien gilt Robert Warington, dem es 1849 zum ersten Mal gelungen ist, ein geschlossenes Ökosystem herzustellen, um zwei Goldfische in einem Glas mit Wasserpflanzen und Schlammschnecken wartungsfrei zu halten. Bereits im Jahr 1791 wurde von Nathaniel Bagshaw Ward ein geschlossener Glaskasten für lange Schiffstransporte von Pflanzen entwickelt. Größere Experimente sind unter den Bezeichnungen „Biosphäre 2 bzw. 3“ bekannt. Auch wenn es bislang nur gelungen ist, das ökologische Gleichgewicht sehr lange, aber nicht ewig zu halten, können wir sehr viel über die Naturgesetze lernen. Dass die Systeme letztlich doch zusammenbrechen, hat wahrscheinlich damit zu tun, dass es im Universum keine gläsernen Hüllen gibt, sondern nur durchlässige Atmosphären. Anleitungen zum Selberbauen findet man im Internet auch unter den Bezeichnungen Flaschengarten, Bottle-Terrarium, Flaschen-Terrarium und Hermetosphäre-Garten.

 

Ist ein Ewiges Terrarium ein Perpetuum Mobile?

Der oft zitierte Energieerhaltungssatz besagt, dass in einem geschlossenen System die Gesamtenergie nicht zunehmen, sondern sich nur verwandeln kann. Damit ist jedoch keine Lebensenergie, sondern nur physikalisch messbare, materielle Energie gemeint. Ob eine Pflanze nun tot ist oder lebt, macht keinen Unterschied. In der Natur ist es freilich nicht egal, ob ein Samen keimfähig oder unfruchtbar ist, auch wenn materiell kein wesentlicher Unterschied zu erkennen ist. Aus dem lebendigen Kern kann ein riesiger Baum wachsen oder irgendeine andere Pflanze, die niemals stirbt, weil sie sich ständig durch Ausläufer verjüngt. Man kann nicht behaupten, dass dem System Erde für die Energiezunahme durch einen Baum Energie weggenommen werden muss. Im Gegenteil: Je größer der Waldflächenanteil in einer Region, umso günstiger das Klima und größer die Fruchtbarkeit der übrigen Flächen. Ist der Waldflächenanteil gering, wächst auf den restlichen Flächen nicht mehr (um die Energie in Summe gleich zu halten), sondern auch weniger, weil es an Bio-Informationen mangelt. Denn Pflanzen werden durch feinstoffliche Feld-Informationen gesteuert, die sich um materielle System-Grenzen nicht kümmern.

Im realen Leben gibt es keine geschlossenen Systeme, weil Wellen Energieträger sind und nicht völlig abgeschottet werden können. Auch wenn keine Lichtwellen und keine Wärmestrahlung durchkommen, ist es kaum möglich, jede Art von Wellentranfer auszuschließen. Wir müssen uns an der Natur orientieren und nicht an beschränkten physikalischen Gesetzen, die zwar stimmen mögen, aber nicht unter allen Umständen gelten. Das Universum ist ein Perpetuum Mobile, aber bis jetzt wurde noch keine Grenze gefunden – weder am Rand des Universums noch zwischen den Planeten, Sternen und Galaxien. Jedes Lebewesen wird Teil eines Perpetuum-Mobiles (ewigen Kreislaufes), sobald der Lebensfunke eingehaucht ist, der für das Geborenwerden, Wachsen und Sterben sorgt.

 

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Sexuelle Energien generieren

Sexuelle Energie ist gleich Lebensfreude – und daher sind alle so scharf darauf. Wer sie selber nicht hat, neigt zu Missbrauch. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Auch Architektur kann sexy sein! Foto (C) paul bica / flickr

Auch Architektur kann sexy sein! Foto (C) paul bica / flickr

 

Null Sex-Appeal und steif wie ein Stock? Niemand schaut hinterher? Weder „hot“ noch „scharf“ noch „geil“? – Das kann vorkommen! Menschen, die nicht attraktiv wirken, gibt es sogar in Hülle und Fülle!

 

Erotik-Konsum und Missbrauch

Der Markt reagiert auf diesen Mangel mit Silikon-Füllungen, Botox-Spritzen, Stöckelschuhen, Schminkzeug, Dessous, tief dekolletierten Oberteilen und knappen Röcken. Die Auswahl für das männliche Geschlecht ist deutlich kleiner. Offenbar gibt es für die Herren der Schöpfung keinen Grund, sich anziehender zu machen als sie von Natur aus sind. Sie schmücken sich eher mit schnittigen Accessoires wie stromlinienförmigen Autos, Goldketterl und hochkarätigen Uhren. Alle diese Krücken ändern jedoch nichts daran, dass es grundlegend an Sexiness mangelt. Diese Menschen finden sich meist auch selber nicht schön und wissen nicht, wie sie ihre Ausstrahlung verbessern könnten.

Es geht hier nicht vordergründig um die Wirkung auf das andere Geschlecht, sondern in erster Linie um ein erotisches Lebensgefühl, das der eine mit vollen Zügen genießen kann, während der andere nicht mal eine Brise davon wahrnimmt. Wenn er so etwas wie Erotik erleben möchte, ist er auf Stimulation durch begabtere Menschen angewiesen. Er kann Erotik nur konsumieren, aber weder generieren noch austauschen. Das Benutzen anderer Menschen (die meist wehrlos, naiv, traumatisiert oder unerfahren sind) ist jedoch Missbrauch.

 

Was ist Sex-Appeal?

Sex-Appeal ist die erotische Anziehungskraft eines Menschen – nicht seine Bedürftigkeit nach Sex. Nur jemand, der etwas besitzt, kann etwas ausstrahlen. Wahre Sexiness entsteht von innen heraus, nicht durch äußerliche Attribute. Sie hat mehr mit der Art zu tun, wie ein Mensch sich selbst und seine Umwelt wahrnimmt als mit körperlichen Vorzügen. Sie ist eine Form von Empfindsamkeit und die Fähigkeit, mit subtil-erotischen Energien zu spielen. Der Energiespeicher wird auf natürliche Weise aufgeladen durch eine gewisse Schwingungsfähigkeit, die angeboren ist, aber auch geübt und trainiert werden kann. Sex-Appeal drückt sich aus in der Art, wie jemand schaut, wie er sich bewegt, wie er sich selbst und andere Menschen berührt, wie seine Stimme klingt, wie er lacht und wie er sich benimmt. Sexiness ist vergleichbar mit der Art, wie sich Tiere in der Sonne wälzen, im Gras, im Moos oder im Schlamm. Wie sie den Regen genießen, sich von Wellen oder Luftzügen davontragen lassen. Wie sie knabbernd und sabbernd vor sich hindösen, leckend ihr Fell säubern und übermütig durch die Gegend springen. Sexiness ist eine Form von lustvoller Liebe zu allem was ist, sowie die Fähigkeit, diese Lust auch auszudrücken und auszustrahlen.

 

Körperkultur

Nicht jeder hat große Augen, volle Lippen, die idealen Proportionen, einen eleganten Hüftschwung und ein strahlendes Lächeln. Um den Körper in Schwung zu bringen empfehlen sich Sportarten, die die Beweglichkeit des Beckens fördern. Sitzende Sportarten wie Radfahren, Reiten und Rudern können zwar den Beckenboden festigen, aber auch zu Verhärtungen führen. Wandern, Klettern, Gartenarbeit, Tanzen, Skaten und Yoga sind besser geeignet.

Die erotischen Talente sind laut europäischem Fengshui der Jahreszeit Mai sowie den Elementen Wasser und Luft zugeordnet. Wer viel Bewegung macht und gerne Sonne auf die nackte Haut lässt, entwickelt automatisch mehr Gefühl für seinen Körper. Auch die Körperpflege ist natürlich wichtig, sowie genügend Aufmerksamkeit für den Körper. Dazu gehört auch, sich regelmäßig zu wiegen und abzumessen, auf den Körper zu hören und ihn vor Leiden zu bewahren. Es soll sogar Leute geben, die nicht mal wissen, wie ihr Body aussieht, weil sie keinen großen Spiegel besitzen.

 

Ernährung und Gesundheit

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist, heißt es. Ein gesunder und gut gewachsener Körper ist daher bereits die halbe Miete. Ungünstige Körperproportionen und Schönheitsfehler lassen sich ausgleichen mit entsprechender Haltung. Industrienahrung zerstört das natürliche Geschmacksempfinden. Vor allem die Bitterstoffe fehlen. Alles ist übersüßt, versalzen oder übermäßig sauer. Basisch-vegane Rohkost repariert die Geschmacksnerven und lässt das Verlangen nach Genussmitteln schnell vergessen. Aphrodisierende Lebensmittel steigern die Libido, während Zigaretten, Alkohol, Übergewicht, Stress und negative Emotionen die Lust vertreiben.

 

Sich von der Muse küssen lassen

Wer weder singen noch tanzen kann, kann Tanzstunden nehmen, einen Malkurs besuchen, ein Musikinstrument erlernen oder Stimmtraining machen. Während die eigene Meisterschaft noch auf sich warten lässt, kann man die Kreativität von begabteren Designen nutzen und sich mit Kunstobjekten umgeben. Auch Geschmack und Stilsicherheit lassen sich bilden, indem man zum Beispiel eine Kunstschule besucht oder stilistisch beraten lässt.

 

Produkt-Design kann ein Werkzeug sein, um erotische Spannung zu erzeugen. (C) Razvan Orendovici /flickr

Produkt-Design kann ein Werkzeug sein, um erotische Spannung zu erzeugen. (C) Razvan Orendovici /flickr

 

Auf den Geschmack kommen

Genießen kann man nur im Augenblick, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Die Natur bietet so viele Möglichkeiten, um die Sinne trainieren. Menschen, die in der Stadt aufgewachsen sind oder selten aus dem Haus kommen, sollten öfter in den Wald oder an ein natürliches Gewässer gehen, um die Natur zu beobachten. Überreizung bringt gar nichts, sondern lässt unsere Empfindsamkeit abstumpfen. Wer Natur langweilig findet und Porno-Vorlagen benötigt, um etwas Erotisches zu empfinden, wird kein bisschen attraktiver für seine Mitmenschen.

 

Liebesschwingungen aussenden

Sexiness ist eine Form von genussvoller Schwingungsfähigkeit. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, immer und überall seine Liebe auszusenden und Gefühle der Zuneigung zu empfangen. Egal, ob ein Partner vorhanden ist oder nicht. Auch Haustiere und zahme Wildtiere sind eine schöne Möglichkeit, um Liebesschwingungen auszutauschen. Sollte kein sympathisches Lebewesen in Reichweite sein, kann man im Internet Aufmerksamkeit, Zuwendung und Anerkennung verschenken.

 

Kommunikationsfähigkeit und soziale Geschicklichkeit

Jemand, der nicht offen mit anderen Menschen interagieren kann, wird kaum Sex-Appeal entwickeln. Freundlichkeit, Spaß am Flirten und Smalltalking, Humor, Esprit, Dynamik und Wendigkeit, Empathie und Anpassungsfähigkeit, ein feuriges Temperament, lockere und selbstbewusste Umgangsformen sind eindeutig von Vorteil. Wer nicht aus sich herausgeht, keine Miene verzieht, niemanden ansieht, einen bösen Blick aufsetzt (weil er das für cool hält), schlapp herumhängt und sich nicht engagiert, kann höchstes Mutter-Instinkte wecken oder Machos begeistern, die einen gefügigen Partner suchen. Sex-Appeal ist also auch eine Frage des Charakters und der Persönlichkeit.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Mehr Energie-Effizienz mit dem Stelzer-Motor

Der deutsche Erfinder Frank Stelzer hat einen genial einfachen Motor entwickelt, der aus nur 8 Teilen besteht. Er erzeugt keine Drehbewegungen, sondern Druck und kann daher auch als Pumpe oder Kompressor eingesetzt werden.

 

Der Stelzer-Motor ist ein sparsamer 2-Takt-Freikolben-Motor in linearer Bauweise. In einem Zylinder, der aus drei Kammern besteht, wird ein Stufen-Kolben hin und her bewegt. Während ein gewöhnlicher Automotor aus hunderten von Teilen besteht, kommt der Motor von Stelzer mit nur acht Teilen aus. Der Zylinder hat zwei Brennräume mit Zündkerzen und eine zentrale Verdichtungskammer. Der frei bewegliche Kolben zieht sich durch alle drei Kammern hindurch und schwingt bis zu 20.000 Mal in der Minute hin und her. Da sich nur der Kolben bewegt und auf Drehbewegungen völlig verzichtet wird, gibt es kaum Verschleißteile und die Haltbarkeit ist entsprechend hoch. Der Motor soll weiters nur 60 bis 70% Treibstoff brauchen – verglichen mit dem Otto-Hubkolben-Motor – und weniger Abgase produzieren. Auch der Rohstoff-Bedarf ist geringer.

 

Der Betrieb ist mit verschiedenen Brennstoffen möglich

Der innovative Druckluft-Motor ist kein so genanntes Freie-Energie-Gerät, sondern kann mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden. Zum Beispiel mit Benzin, Diesel, Methanol, Gas, Frittieröl und Heizöl. Er wurde seit seiner Erfindung im Jahr 1960 laufend weiterentwickelt bis zur Serienreife. Man kann ihn nicht nur als Wasserpumpe und Kompressor einsetzen, sondern auch in Blockheizkraftwerken, als Hydraulikpumpe, als Fahrzeugmotor und als Strom-Generator. (Kompressoren sind Verdichter zum Komprimieren von Gasen und Erzeugen von Druckluft, um Ventilatoren, Gebläse, Luftpumpen, Sandstrahl-Geräte, Hochdruckreiniger, Airbrush-Pistolen und Druckluftwerkzeuge zu betreiben.) Durch eine Längsbohrung im Kolben kann der Motor Flüssigkeiten beschleunigen und einen Hydraulik-Druck aufbauen, um Hydraulik-Motoren und Hydraulik-Maschinen anzutreiben. Die schwingende Linear-Bewegung lässt sich auch in elektrische Energie umsetzen.

 

 

Die Vorteile des Motors sind umstritten

Für die viermal längere Lebensdauer als beim Otto-Motor und die höhere Effizienz beim Treibstoff-Verbrauch mangelt es an unabhängigen Nachweisen. An lange haltbaren Autos besteht seitens der Hersteller-Firmen wenig Interesse, weil damit kein Geschäft zu machen ist. Die Umstellung der Produktionswege würde hohe Kosten verursachen. Es wurde daher mehr Energie in die Verhinderung der Technik gesteckt als in die Forschung und Weiterentwicklung. Zum Teil scheiterten die Verhandlungen auch daran, dass die Interessenten ihren eigenen Namen benutzen wollten und nicht den Namen des Erfinders. An der TU Braunschweig wurde 2005 eine Untersuchung des Motors durchgeführt, deren Ergebnis auf der Internet-Seite von Frank Stelzer bzw. seiner Lebensgefährtin Heideh Zimmermann publiziert ist. Die Frau betreibt auch einen Youtube-Kanal, wo mehrere Videos über die Technik zu finden sind. Die meisten Videos sind allerdings sehr kurz und wenig aussagekräftig. Die Präsentationen wirken wenig überzeugend, schlecht vorbereitet und unprofessionell gefilmt. Das Konzept für den Motor ist nicht völlig neu, sondern wurde bereits 1920 von einem spanischen Erfinder vorgeschlagen. Auch Professor Max Berchold von der ETH Zürich hat sich damit beschäftigt. Er glaubt an den Erfolg des Modells, wenn es gelingt, die lineare Bewegung mit hohem Wirkungsgrad in eine Drehbewegung umzusetzen.

 

Kein Geld für Erfindungen, die den Umsatz verringern

Der Erfinder war Autodidakt und hat seine Entwicklungen privat finanziert, weil freischaffende Personen, die keine Firma sind, keine staatliche Förderung bekommen. Es gab zwar Interessenten für seine zahlreichen Patente, aber die Konditionen waren für Stelzer nicht akzeptabel. Von General Motors wurden ihm 1968 laut eigener Aussage (FAKTuell-Interview 2003) zehn Millionen Mark geboten, wenn er den Motor aufgibt. Er hat schließlich seine Produktionsfirma aufgemacht, lebte aber ständig am Limit, machte Schulden machte und verfügte über kein ausreichendes Eigenkapital. Bei den Vorführungen kam es leider mehrmals zu Pannen und kurz nachdem Stelzer 2007 endlich einen Produzenten im Iran gefunden hatte, der den Motor serienweise herstellen wollte, verstarb er mit 73 Jahren in seinem Auto vor einer roten Ampel – angeblich an einem Herzinfarkt und noch vor dem Abschluss des Geschäftes. Dieser frühzeitige Tod mit ungeklärten Todesursachen ist leider typisch für viele Erfinder in der alternativen Energie-Szene, sobald sie für das herrschende Wirtschaftssystem „gefährlich“ werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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