E-Smog: Vermeidung und Abschirmung

Dass Elektrosmog nicht gesund ist, ist unbestritten. Dennoch wird dieses Thema immer noch von vielen Menschen ignoriert oder als übertrieben abgetan. Offenbar ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, um das Bewusstsein zu ändern.

Die Ohrstöpsel machen das Smartphone auch nicht gesünder. Foto (C) Marco Verch/ flickr

Die Ohrstöpsel machen das Smartphone auch nicht gesünder. Foto (C) Marco Verch/ flickr

 

Strahlung ist nicht gleich Strahlung

Die kosmische und natürliche Strahlung von biologischen Systemen ist viel geringer als die technischen Strahlen, mit denen wir heutzutage konfrontiert sind. Im menschlichen Körper fließen minimale Gleichströme von zirka. 60 – 70 µA. Das natürliche elektrische Feld in Erdbodennähe hat eine Spannung von 100-300 Volt pro Meter. Unser Gehirn schwingt zum Teil mit derselben Frequenz wie die Erde (Schuhmann-Frequenz). Technische Wellen mit „biologischen“ Wellenlängen sind besonders gefährlich, weil wir für sie empfänglich sind.

 

Mögliche Folgen können sein:

Schlafstörungen, schlechte Stimmung, Gereiztheit, Stress, ziehende Schmerzen und Krämpfe an den Händen, Handgelenk-Entzündungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Verwirrung, Depressionen, Hormonstörungen, Veränderungen im Blutbild (Verklumpung von roten Blutkörperchen), Herzbeschwerden, Ruhelosigkeit und Hyperaktivität, Leukämie und Gehirntumore, Trombosen und Schlaganfälle, Nervenleiden und Angstzustände, eingeschränkte Gehirnleistung und Leistungsfähigkeit. Auch Pflanzen und Tiere können leiden oder sogar eingehen.

 

Nachfolgend eine kurze Übersicht über die Arten von E-Smog:

 

Niederfrequente Strahlung (NF-Strahlung)

Im Allgemeinen versteht man unter HF-Strahlung Frequenzen mit weniger als 300 Megahertz.

  • Steckdosen und Lichtstrom: 50 Hertz
  • Computer, Radiowecker, Monitore, Halogenstrahler und diverse Haushaltsgeräte, die mit Lichtstrom arbeiten.
  • Schwachstromleitungen (Kabeltelefon)
  • Radiowellen
  • Fernsehsignale
  • Freiland-Stromleitungen und Hochspannungsleitungen werden in Volt gemessen und können bis zu 380 Kilovolt erreichen. Sie können trotz der niedrigen Frequenz lebensgefährlich sein.

 

Hochfrequente Strahlung (HF-Strahlung)

Im Allgemeinen versteht man unter HF-Strahlung Frequenzen mit über 300 Megahertz. Darunter fallen die WLAN- und Mobilfunkwellen mit 200 Megahertz bis 3000 Megahertz.

  • Mikrowellen
  • Handymasten
  • Schnurlos-Telefone
  • DECT-Telefone und DECT-Basisstationen: 1880 bis 1900 Megahertz, gepulste Mikrowelle rund um die Uhr. Die Reichweite von DECT-Telefonen beträgt 50 bis 300 Meter.
  • Handy-Strahlung
  • WLAN-Router
  • Internetmodem: 2,4 bis 5 Gigahertz
  • Navi, GPS
  • Bluetooth-Verbindungen

 

Magnetische Felder (Magnetische Wechselfelder und Magnetostatik)

Magnetische Felder können mit einem Tesla-Meter gemessen werden.

  • Induktionsherde
  • Induktionsleuchten
  • elektrische Zahnbürsten mit Induktionsstrom
  • Batterie und Elektronik im Auto, vor allem bei Elektroautos

 

Sonstige Strahlungsarten

Man kann außerdem zwischen thermischer und athermischer Strahlung unterscheiden. Erstere wirkt erwärmend, zweitere nicht. Sklalarwellen (= Teslawellen = Longitudinalwellen) wirken nicht erwärmend, sind aber nicht weniger schädlich für den menschlichen Organismus. Sie stehen im Verdacht, das Bewusstsein zu beeinflussen (Stichwort: Mind Control) und lassen sich kaum abschirmen.

 

E-Smog lässt sich messen!

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Messgeräten auf dem Markt, die auch Laien kaufen und nutzen können. Man muss nicht bei jeder Gelegenheit einen Spezialisten ins Haus holen! Die schrillen Töne, die man normalerweise nicht hört, lassen sich mit speziellen Messgeräten verstärken. Es erklingen sehr unangenehme Messtöne von Funk-Geräuschen, die kaum auszuhalten sind. Dieses nervtötende Piepen und schrille Brummen wirkt ständig auf uns ein, auch wenn wir es kaum wahrnehmen. Auch von E-Verteilerkästen können quälende Geräusche ausgehen, vor allem während der Nachtstrom-Zeit.

 

Starker Selbstschutz

Der beste Schutz ganz allgemein ist ein guter Gesundheitszustand mit starker Abwehrkraft und inniger Verbundenheit mit nährenden Schwingungsfrequenzen. Je weniger ein Mensch sich selbst unter Kontrolle hat, umso anfälliger ist er für fremde Einflüsse. Wer nicht selbst entscheiden kann, was er isst und einkauft, worauf er seine Aufmerksamkeit lenkt und mit wem er sich abgibt, wird schnell zum Spielball von fremden Interessen. Wer sich hingegen gut konzentrieren und abgrenzen kann, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führt, seiner inneren Stimme folgt und alle Misstöne ausblendet, wird schwächende Situationen ganz instinktiv meiden. Feinfühligkeit ist insofern von Vorteil, als Gefahren schneller erkannt werden. Die schlimmsten Wellen sind völlig unschädlich, wenn sie auf keine Resonanz stoßen. Bei extrem aufdringlichen Attacken ist es zugegeben schwierig, sie auszuschalten, aber im gewöhnlichen Alltag gibt es nichts, was ein starker Geist nicht bannen könnte. Die Frage ist nur, um welchen Preis. Denn jede Art von Verbannung kostet Energie. Wer sich verletzlich und schnell angegriffen fühlt, sollte sich überlegen, mit welchen Themen er sich beschäftigt und wie gut er seine Gesundheit im Griff hat.

 

Einfache Schutzmaßnahmen ohne Hilfsmittel

Die meisten Geräte, die als gefährlich eingestuft werden, sind völlig entbehrlich. Niemand braucht unbedingt ein Handy, ein Schnurlostelefon, WLAN-Verbindungen, einen Mikrowellenherd, einen Induktionsherd, einen Radiowecker, Halogenlampen, ein Babyphon, eine elektrische Zahnbürste, SAT-TV mit Receiver und Fernbedienung, elektrische Heizdecken, Wasserbetten und so weiter. Wer selber E-SMOG-Geräte einkauft, sollte sich nicht darüber beschweren, dass alles verstrahlt ist. Mit dem Argument, dass man ja nicht anders kann, beginnt die Hilflosigkeit und Anfälligkeit. Die Hauptursache für die Beschwerden sind schließlich die EIGENEN Geräte und nicht die der Nachbarn. Folgende Maßnahmen kann praktischer jeder umsetzen:

  • WLAN verweigern oder zumindest nachts ausschalten.
  • Handy ausschalten. Eingegangene Anrufe kurz per SMS oder Email beantworten. Rückrufe nur, wenn unbedingt erforderlich. Lange Telefonate nur per Festnetz oder Skype. Handy so weit wie möglich vom Ohr weghalten. Handyverbot für Kinder und Jugendliche.
  • Keine Mehrfachsteckdosen in der Nähe des Sitzplatzes. Es ist auch im ausgeschalteten Zustand ein Stromfeld messbar.
  • Rohkost statt Kochkost.
  • Internet-Videos statt Fernsehen.
  • Alle Geräte ausschalten und ausstecken, die nicht ständig gebraucht werden.
  • Beim Neukauf von Geräten, darauf achten, dass sie möglichst strahlungsarm sind.
  • Naturnaher Lebensstil ohne Plastik und unnötige Elektronik. Den Ausgleich suchen durch häufige Aufenthalte in der Natur. Zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, wo immer möglich.

 

Earthing

Ein Mensch kann sich nicht nur barfuß erden, sondern auch, indem er die metallischen Erdungsteile (Zapfen seitlich) an einer Steckdose berührt. Die menschliche Ladung kann vor der Erdung bis 400 Volt/Meter betragen und ist danach im zweistelligen Bereich.

Alle elektrischen Felder, egal ob es sich um Wechselfelder oder statische Felder handelt, können durch eine Erdung abgeleitet werden. Nur bei magnetischen Feldern ist keine Erdung möglich, weil sie keinen Anfang und kein Ende haben.

Es gibt im Handel viele Produkte, um sich elektrisch zu erden. Wer suchet, der findet! Zum Beispiel:

  • Earthing-Pads, Decken und Matten mit Silberfäden. Die Matten werden per Kabel mit einer Steckdose verbunden.
  • Erdungsstecker für das Notebook.
  • Socken mit Silberfäden.

 

Technische Abschirmungen

Bevor man sich für aufwändige Schutzmaßnahmen entscheidet, ist eine genaue Bestandsaufnahme von Fachpersonen erforderlich. Eine Komplettabschirmung von Räumen ist nicht sinnvoll, weil damit auch gesunde Erdstrahlen reduziert werden. Außerdem kann sich die Gesundheitsschädlichkeit verschlimmern, wenn innerhalb eines faraday`schen Käfigs Funkgeräte betrieben werden.

  • Magnetostatische Felder können durch Gegenfelder gelöscht werden.
  • Magnetische Wechselfelder können durch Verbiegen abgeschwächt werden, zum Beispiel indem man verdrillte Drähte verwendet. Um die Felder zu dämpfen, werden MU-Metalle (Nickel-Eisen-Legierung) und Trafobleche eingesetzt.
  • Absorption von elektrischen Ladungen mit massivem Lehmziegeln und speziellen Gipsplatten.
  • Abschirmung mit Blechen, leitfähigen Folien und verbundenen Metall-Netzen
  • Abschirmungen mit Magneten

Spezielle Abschirmungen können vor allem dann erforderlich sein, wenn die E-Smog-Quellen außerhalb der Wohnung liegen und durch das eigene Verhalten nicht abgestellt werden können.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Pyrolyse-Öfen: Effizient kochen und Pflanzenkohle selbst herstellen

Die sparsamen Holzgas-Kocher sind ideal für Gartenbesitzer, die kleine Holzabfälle zu verwerten haben, die am Komposthaufen nur stören würden. Die Öfen dienen zugleich als Griller und brennen praktisch ohne Rauchbildung.

Holzkohle, Foto (C) Bernd Baltz / flickr

Holzkohle, Foto (C) Bernd Baltz / flickr

 

Effektiver Heizen mit Holz durch Holzvergasung

Ein Pyrolyse-Ofen ist ein spezieller, traditioneller Holzofen mit langer Geschichte, der nun wieder entdeckt wird – ebenso wie die Verwendung von „Schwarzer Erde“ im Gartenbau. Das Holz wird hier nicht verbrannt, sondern vergast und verkohlt. Als Wärmequelle zum Kochen oder Grillen dient das Holzgas, das sich während der Verkohlung bildet. Die Kohle, die entsteht, kann nach dem Vergasungsprozess weiter als Brennstoff verwendet werden, oder als Pflanzenkohle im Garten eingesetzt werden. Das Heizen mit Holzgas-Öfen ist wesentlich effizienter als mit gewöhnlichen Holz- oder Kohleöfen.

 

Einfache Stahl-Kessel ganz ohne High-Tech

 Die Beschreibung der Funktionsweise klingt vielleicht ein wenig kompliziert und nach innovativer Hochtechnologie, aber das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Pyrolyse-Öfen bestehen zu hundert Prozent aus einfachen Stahlblechteilen und können sogar selbst zusammengeschweißt werden. Die spezielle Art der Feuerung entsteht allein durch das Zusammenspiel von Luftöffnungen an bestimmten Stellen. Damit sich unten im Behälter Kohle absetzen kann, wird das Brennmaterial von oben nach unten verbrannt und nicht umgekehrt. Die Kessel aus Stahlblech gibt es in verschiedenen Bauarten, von klein bis mittelgroß und sehr groß. Seit einigen Jahren sind auch fertige Modelle im Handel erhältlich, vor allem in der Schweiz. Manche Öfen sind eher zum Kochen geeignet, andere eher für die Herstellung von Kohle, wobei das entstehende Gas auch zusätzlich zum Grillen verwendet werden kann.

 

Herstellung von Terra Preta (Schwarze Erde)

Terra Preta ist eine dauerhaft fruchtbare Humuserde, die durch die Beimengung von feiner Holzkohle entsteht. Die Kohle wirkt wie ein Schwamm und sorgt für langfristig fruchtbare Böden, indem es Nährstoffe bindet. Zur Herstellung von Schwarz-Erde wird normale Kompost-Erde mit zehn Prozent Pflanzenkohle gemischt. Dabei ist darauf zu achten, dass normale Kohle, die als Brennstoff im Handel ist, für die Düngung nicht geeignet ist, weil sie zu viele Holz-Rückstände enthält, die den Pflanzen schaden könnten. Bioaktive Pflanzenkohle muss komplett ausgegast sein. Mit einem Pyroloyse-Ofen können Gärtner und Landwirte können diese Kohle selbst herstellen und zur Düngung ihrer Böden verwenden.

 

Brennstoffe für Pyrolyse-Öfen

Die Brennstoffe müssen kleinteilig sein, damit sie in die relative kleinen Brennräume passen. Die kleinsten Modelle haben einen Durchmesser, der kaum größer ist als ein Handteller. Folgende Varianten sind möglich:

  1. „Lumpen-Mischung“:  Schüttgut aus kleinteiligen Holz- und Pflanzenresten wie Nusschalen, Steinobstkernen, Zapfen, Zitrusfruchtschalen, Rindenstücken und so weiter.
  2. Zerkleinerte Holzscheite in Form von schmalen Latten.
  3. Dünne Äste.
  4. Pellets sind zwar geeignet, aber nicht effizient, weil sie zu viel Energie bei der Herstellung benötigen.

Alle Materialien müssen durchgetrocknet sein. Bei manchen Kochern kann man den Brennraum dicht mit stehenden Hölzern befüllen, die die passende Länge haben sollten. Als Anzündhilfe kann man Holzspäne verwenden, die mit Wachs getränkt sind.

 

Die Entgasung beim Pyrolyse-Prozess bis zur Bildung von Kohle

Bei den meisten Pyrolyse-Öfen wird das Holz nicht komplett verbrannt, sondern ausgegast bis zur glühenden Kohle. Die komplette Verbrennung bis zur Asche ist jedoch möglich, wenn man keine Kohle produzieren möchte. Bei der Befeuerung laufen zwei Prozesse ab.

  1. Die Ausgasung: Nachdem sich das Holzgas gelöst hat, bleibt Kohle (reiner Kohlenstoff) im Brennraum zurück.
  2. Die Verglimmung der entstandenen Kohle zu Asche. Wenn man die Kohle gewinnen möchte, muss man die Glut rechtzeitig löschen. Die Kohle baut sich von unten nach oben auf, wenn unten kein Sauerstoff mehr dazukommt, und sollte komplett ausgegast sein, bevor man sie löscht.

Die Kocher bestehen aus mehreren Teilen, die ineinandergesteckt werden, so dass sich am Ende ein mehrschaliges, turmartiges Gerät ergibt. Der Turmaufbau ist wichtig für die Thermik und Kaminwirkung. Da im Outdoor-Einsatz mit Wind zu rechnen ist, ist ein Windschutzblech von Vorteil. Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Sauerstoff-Versorgung, die über Luft-Löcher gewährleistet ist. Um Rauch-Entwicklung zu vermeiden, muss schnell eine hohe Temperatur erreicht werden. Die Hitzeentwicklung im Kon-Tiki Ofen erreicht bis 900 Grad, bei kleineren Öfen maximal 500 bis 700 Grad. Die Starthitze sollte bei 200 bis 300 Grad liegen, denn darunter können sich die Holzgase nicht lösen. Daher sind die Kocher so konstruiert, dass sich zügig starke Hitze entwickelt. Sobald sich die Holzgase lösen, wird der Pyrolyse-Prozess eingeleitet. Das Brennmaterial wird oben angezündet und brennt von oben nach unten. Durch die ausgeklügelte Luftführung entsteht eine saubere Verbrennung mit hoher Temperatur und ohne Rauch.

 

Fertige Pyrolyse-Öfen im Handel

Nachfolgend einige Hersteller-Namen für die eigene Recherche:

  • Die „Carbon Queen“ ist ein Produkt aus der Schweiz, das rauchfreies Grillen und Kochen ohne Holzkohle oder Gas erlaubt. Es kann mit Restholzstücken aus dem eigenen Garten betrieben werden. Der Ofen ist 90 Zentimeter hoch und misst 30 Zentimeter im Durchmesser. Darauf kommt eine Grillplatte aus Gusseisen mit 39 Zentimetern Breite. Das Holzgas brennt bis zu zwei Stunden lang, die Kohle bis zu 4 Stunden lang.
  • Der „Kon-Tiki-Ofen“ hat unten eine Wasserzuleitung, mit dem die Kohle gelöscht wird. Binnen drei Stunden lassen sich in einem großen Modell (Kon-Tiki Pro) bis 1400 Liter Holzkohle herstellen aus scheinbar wertlosem Abfallholz. Das kleinste Modell (Kon-Tiki S) hat ein Fassungsvermögen von 70 Litern. Um den Nährstoffgehalt zu erhöhen, kann die Kohle auch mit Urin gelöscht werden.
  • Der „Pyro-Cook”-Ofen ist ebenfalls ein Modell aus der Schweiz. Hier ein Video dazu:

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Neue Relax-Methode zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Ein Blu Room TM macht es möglich! Die High-Tech-Kabine arbeitet mit blauem Licht, 432-Hertz-Musik und UV-Strahlung, um verspannte Menschen in einen tiefen Entspannungszustand zu versetzen und diverse mit Stress verbundene Symptome zu lindern. 

 

Die Einrichtung kommt aus den USA und bis jetzt sind nur wenige Stück installiert worden in Europa. Es handelt sich um einen achteckigen Raum in Kabinen-Größe, der innen verspiegelt ist und mit blauem Licht ausgeleuchtet wird. Außerdem wird ein bestimmtes UV-Lichtsprektrum verwendet. Viele Klienten berichten von ungewöhnlichen Wahrnehmungen und auch Heilerfolgen. Für die Behandlungen ist kein Therapeut erforderlich, sondern die Nutzer bleiben sich selbst überlassen. In den blauen Kabinen werden durch das Zusammenspiel von „heiliger“ Geometrie, Licht- und Tonfrequenzen Selbsterkenntnisprozesse angeregt.

 

Tiefenentspannung und Theta-Zustand

Berichten zufolge gelangt man sehr schnell in einen tiefen Entspannungszustand, ohne besondere Vorkenntnisse oder Übungen. Das Gehirn wechselt in den so genannten Alpha- und Theta-Zustand, den wir täglich vor dem Einschlafen erleben.  Zur Übersicht:

  • Alpha-Zustand: Die Gehirnwellen bewegen sich auf der Frequenz von 8 bis 13 Hertz. Wir fühlen uns ruhig, entspannt und passiv.
  • Beta-Zustand: Die Gehirnwellen bewegen sich auf der Frequenz von 14 bis 100 Hertz. Wir fühlen uns aktiv, wach, konzentriert und aufmerksam nach außen gerichtet.
  • Delta-Zustand: Die Gehirnwellen bewegen sich auf einer Frequenz unter 4 Hertz. Wir befinden uns im regenerierenden Tiefschlaf.
  • Theta-Zustand: Im Bereich von 4-8 Hertz sind wir tief entspannt und schlafbereit. Das Unterbewusstsein wird aktiv und wir beginnen mit Tagträumen. Allerlei Erinnerungen und Erfahrungen kommen ins Bewusstsein, die tagsüber untergegangen sind. In diesem Dämmerzustand ist eine außergewöhnliche mentale Klarheit möglich, weil der gewöhnliche Verstand ausgeschaltet ist.

Es gibt in der alternativen Medizin verschiedene Möglichkeiten, den Theta-Zustand auch ohne die blauen Lichtkammern zu erreichen, und diesen für psychische Erkenntnisprozesse zu nutzen, um psychisch bedingte Krankheitssymptome aufzulösen. Erkenntnisse, die im Theta-Zustand gewonnen werden, prägen sich besonders leicht und tief in das Unterbewusstsein ein. Die Kabine hat den Vorteil, dass man keine Anleitungen benötigt.

 

Power-Napping ohne Heilsversprechungen

Da jeder Mensch auf sich selbst gestellt ist und anders auf die Frequenzen reagiert, sind die Erfolge sehr unterschiedlich. Manche Klienten fühlen sich lediglich entspannter, während andere von Heilerfolgen berichten. Das ultraviolette Licht ist nicht sichtbar und besitzt eine kürzere Wellenlänge als das sichtbare Licht. In den ersten drei Minuten wird auch UVB-Licht ausgestrahlt, das mit einer Schutzbrille aufgenommen wird. Die gesamte Behandlung in der Kabine dauert 20 Minuten lang, wobei sich die Klienten auf einer Liege entspannen und mit Musik auf der Basis 432 Hertz beschallt werden. Die rundum verspiegelten Seitenflächen reflektieren das Licht und fördern zugleich die Selbsterkenntnis. Alles, was der Klient aussendet, kommt zu ihm zurück. Durch die vielen Spiegelungen entsteht ein magisch anmutendes Raumerlebnis wie in einer Alien-Raumkapsel. Um die Nachwirkungen zu spüren sind im Anschluss noch 10 bis 15 Minuten in einem Ruheraum außerhalb der Lichtkabine vorgesehen.

Die Bestrahlungen sind ungefährlich und daher auch für Schwangere, Kinder und alte Menschen geeignet. Nur bei kranken Menschen gibt es einige Einschränkungen. Durch die Entspannung wird auf jeden Fall die Harmonie im Körper erhöht und infolge dessen sind gesundheitliche Nebeneffekte möglich. Die Nachwirkungen können nicht nur stunden- sondern tagelang anhalten und zu langfristigen Verbesserungen führen. Über die gesundheitlichen Auswirkungen von mildem UV-Licht findet man wohl einige Studien im Internet. Der Blu Room TM wird jedoch nur als Wellness-Einrichtung gehandelt und nicht als medizinisches Gerät. Er fördert vor allem die innere Ruhe und das Ankommen bei sich selbst.

 

Besondere Erlebnisse in der Lichtkammer

Die blaue Kammer begünstigt die Selbstreflexion nicht nur räumlich, sondern auch körperlich und geistig. Zuerst kann beobachtet werden, wie der Körper auf das UV-Licht reagiert, obwohl es nicht sichtbar ist. Der Blutdruck sinkt und die Venen erweitern sich. Danach wird von manchen eine Art Scan-Vorgang beobachtet, wobei diverse Probleme aus der Vergangenheit auftauchen können und körperliche Wehwehchen verstärkt spürbar sind. Diese lösen sich jedoch schnell auf. Schmerzen und verschieden Krankheitssymptome können auf diese Weise verschwinden. Die Licht-Behandlung soll die Zellkommunikation verbessern und die Zellen zur Reparatur anregen. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um kein wundersames Heilgerät, sondern die Ergebnisse fallen ganz individuell aus. Es kann auch sein, dass gar nichts passiert oder die Veränderungen nicht ins Bewusstsein dringen. Dabei spielt natürlich auch die Feinfühligkeit der Klienten eine Rolle.

Der Blu Room TM ist empfehlenswert für alle Menschen, die an Symptomen leiden, die mit Stress zu tun haben. Vor allem bei Schlaflosigkeit, Zerstreutheit, Burnout, Erschöpfung und Hyperaktivität sind Verbesserungen zu erwarten. Im entspannten Zustand ist man allgemein offener für Lösungsideen. Daher können auch Menschen mit psychischen Problemen von der Behandlung mit UV-Licht profitieren. Die tiefe Entspannung macht zuerst müde, führt aber in weiterer Folge zur Anregung des Stoffwechsels sowie zu mehr Klarheit im Geiste. Das UVB-Licht ist wichtig für die Vitamin-D-Synthese.

 

Standorte im deutschsprachigen Raum

Österreich: Wien und Klagenfurt

Deutschland: Weimar, Mülheim an der Ruhr

Schweiz: Uetendorf, Kaegiswil, Savosa

Ich selbst habe den Blu Room TM in Wien getestet und kann die Einrichtung auf jeden Fall empfehlen. Das Ambiente ist sehr ansprechend und liebevoll gestaltet.

 

Foto (C) Vaughan, http://www.blauepause.at

Foto (C) Vaughan, http://www.blauepause.at

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Kreative Holz-Objekte im öffentlichen Raum

Stadtmöbel dürfen weit mehr sein als nur Sitzbankerl: Lümmelflächen, Spielflächen, Abstellflächen, Turngeräte, Sonnendecks, Kleinbühnen, Kuschelecken, Wickeltische und Plattformen für die Kommunikation in der Gruppe zum Beispiel.

Projekt Franklinstraße, Foto (C) Irmgard Brottrager

Projekt Franklinstraße, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Sitzbänke für zwei bis drei Personen sind zwar altbewährt, aber in der Praxis wenig befriedigend. Denn möchte man sie allein benutzten, fühlt man sich durch unerwünschte Sitznachbarn schnell gestört. Ist man jedoch zu dritt oder viert unterwegs, kann man sich nicht vernünftig unterhalten. Die Blickrichtung ist fix vorgegeben und selten so gewählt, dass man das bestmögliche Blickfeld hat. Außerdem kleben die Bänke oft direkt am Gehweg, ohne jeden Abstand, so dass man keine Ruhe findet. Der müde Stadtwanderer möchte vielleicht auch mal seine Schuhe ausziehen oder das Laptop auspacken, das Kind stillen oder den mitgebrachten Fruchtsalat löffeln. Die meisten Bankerlsitzer möchten sich einfach erholen und nicht in Kontakt treten mit unbekannten Passanten. Man ist zum Shoppen in der Stadt oder als Tourist unterwegs, trägt Einkaufstüten mit sich oder einen Schulranzen und wartet auf die nächste Vorlesung. Oder man verbringt die Arbeitspause im Park, möchte ungestört telefonieren und ein wenig meditieren. Oder man wartet einfach auf den Bus und sucht einen sauberen Abstellplatz für den schweren Rucksack.

 

„Smarte“ Stadtmöblierung für alle Altersgruppen

In vielen Städtämtern wurde bereits erkannt, dass herkömmliche Bänke kein starker Publikumsmagnet sind. Wenn man möchte, dass was los ist im öffentlichen Raum, muss man mehr bieten. Das Angebot darf durchaus vielfältig sein und von Einzelsitzen bis zu ganzen Sitzlandschaften reichen. Objekte mit außergewöhnlichem Produktdesign nehmen zugleich den Rang von Landmarks und Skupturen ein. Man sieht sie kombiniert mit Pflanzbehältern und Abfalleimern, Wasserbrunnen und Überdachungen, Fahrradständern und Baumscheiben, mit oder ohne Lehnen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Geeignete Holzarten für den Außenbereich

Lärchenholz ist hierzulande der nachhaltigste Baustoff für Sitzmöbel im Freien. Denn es ist einheimisch und robust, benötigt keine Oberflächenbehandlung und fühlt sich angenehm warm an. Beton, Kunststoffe und Metalle können mit diesen Vorzügen nicht mithalten. Die Lärche hat nur den Nachteil, dass sie zur Riss- und Schieferbildung neigt. Das Holz von Eichen und Robinien ist ebenfalls geeignet, aber wesentlich hochpreisiger. Preisgünstige Hölzer wie Tanne, Fichte und Kiefer benötigen einen Holzschutz, wenn sie im Freien eingesetzt werden. Was für Parkmöbel taugt, ist natürlich auch für den Balkon, den Garten und die Terrasse verwendbar. Bambus-Möbel sieht man bei uns nur selten im Außenraum. Generell sollte in bewitterten Bereichen nur hochwertiges Kernholz eingesetzt werden. Die Holzteile können im Laufe der Zeit problemlos ausgetauscht und ersetzt werden. Sie nehmen eine natürliche Patina an und fügen sich optisch in jeden Grünraum ein.

 

Projekt Franklinstraße, Foto (C) Irmgard Brottrager

Projekt Franklinstraße, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Projekt Franklinstraße in Wien

Ein Vorzeigeprojekt, wie eine moderne Außenraum-Möblierung aussehen kann, befindet sich in Wien Floridsdorf. Die möblierte Aufenthaltszone ist eine beliebte Fußgänger-Promenade. Sie beginnt direkt vor der U-Bahnhaltestelle und erstreckt sich mehrere hundert Meter entlang einer alten Baum-Allee zwischen Bildungseinrichtungen, medizinischen Adressen und einem Hallenbad. Es handelt sich um ein Sozialprojekt für arbeitslose Jugendliche mit Fertigstellung bis Ende November 2017. Die Herstellung der Objekte erfolgt in Arbeitscontainern, die direkt vor Ort aufgebaut sind. Die Jugendlichen kommen von der Pflichtschule, haben noch keine Lehrausbildung und betreiben „Learning by doing“, wie man so sagt, um erste Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln. Für das Design, die Grünraumgestaltung und die technische Planung ist das Landschaftsarchitektur-Büro zwoPK verantwortlich. Es sorgt dafür, dass die Proportionen stimmen und die Verbindungen halten. Neben Sitzbänken in allen möglichen Formen wurden diverse Plattformen, Stege, Rampen, Decks, Zäune, Hochbeete, Spielelemente und „Aktivitätsinseln“ realisiert. Bestimmte Nutzungen sind nicht vorgegeben, sondern jeder Besucher kann die Flächen ganz individuell verwenden. Es wird lediglich zwischen Aufenthalts- und Treffpunkt-Bereichen unterschieden. Außerdem sind ein Kiosk und ein Sonnendeck integriert. Alles besteht aus gehobelten Lärchenholz-Dielen mit gefasten Kanten, die ansonsten unbehandelt bleiben.

Projekt Franklinstraße, Foto (C) Irmgard Brottrager

Projekt Franklinstraße, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

 

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Müllvermeidung im Haushalt

Wenn man sieht, was alles in den Mülltonnen landet, kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Warum tun wir uns diese energieraubende Verschwendung an, wo es doch ein Leichtes wäre, sie zu vermeiden?

 Zwei Fahrradkörbe sind besser als einer! Foto (C) Gabriele Diwald / flickr


Zwei Fahrradkörbe sind besser als einer! Foto (C) Gabriele Diwald / flickr

 

Angeregt zu diesem Artikel haben mich Ina Melny und Stefan Elstner, die mit ihren wundervollen Youtube-Videos ihre persönlichen Ideen teilen, um Müll und Kosten im Haushalt zu sparen. Die beiden wissen übrigens nichts von dieser „Werbung“ und haben auch keine bestellt. Was ich besonders toll an den beiden finde, ist, dass sie Energiesparen nicht mit Armut und Verzicht, sondern mit einem hohen Lifestyle-Niveau verbinden. Ich gebe hier nicht den Inhalt ihrer Videos wieder, sondern sie dienten mir wie gesagt nur als Anregung. Danke Ina und Stefan! Es gibt übrigens auch einen Blog von dem schönen Paar mit dem Titel „Raw ist my Religion“ Ja, es geht hier nicht nur um Sparsamkeit, sondern auch um Minimalismus, Rohkost und „Natural Beauty“. Und hier noch der Link zum Youtube-Kanal, für alle, die sich in das Thema vertiefen möchten.

 

Müllbeutel sparen

Ich persönlich verwende für trockenen und kompakten Müll keine Beutel, sondern sammle Papier, Kunststoffe und Metalle in gewöhnlichen Abfalleimern. Bio-Abfälle kommen bei mir in Stanitzel aus Zeitungspapier, alte Papiertüten oder kompostierbares Plastik, je nachdem, was gerade zur Verfügung steht. Die Stanitzel werden zeitnah in der Biotonne oder in einem Kompostbehälter entsorgt. Ina sammelt die Bio-Reste in einem formschönen Email-Eimer mit Deckel, den sie nach der Entleerung mit Wasser ausspült. Bleiben nur noch der Restmüll und die Staubsaugerbeutel. Meinen alten Beutel-Staubsauger habe ich gegen einen beutellosen eingetauscht und bin sehr zufrieden damit. Den Restmüll sammle ich derzeit noch in Plastikbeuteln, bis mein Vorrat aufgebraucht ist. Danach möchte ich diverse Alt-Verpackungen verwenden und den Müll in kürzeren Abständen entleeren. Da sehr wenig Restmüll bei mir anfällt, dauert es oft monatelang, bis ein Beutel voll ist. Kleinere Kartons oder Papier-Stanitzel wären wesentlich effizienter.

 

Müllfrei einkaufen

Müll, den man nicht einkauft, muss man auch nicht entsorgen. Neben Wegwerf- und Einweg-Produkten sind es vor allem die Verpackungen, die für Müllberge sorgen. Das A&O beim Transport von Einkäufen ist die eigene Verpackung, die man immer dabei hat. Faltbare Stoffbeutel und Einkaufsnetze finden in jeder Handtasche Platz und sind somit auch bei Gelegenheitskäufen parat. Notfalls tun es auch die leeren Kartons, die in allen Supermärkten unter den Packtischen liegen. Und wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann direkt im Fahhradkorb einiges unterbringen, wobei abnehmbare Körbe von Vorteil sind.

 

Putzmittel sparen

Die Tipps von Ina gehen meist in die Richtung, dass sie minderwertige Wegwerfprodukte durch höherwertige, formschöne und langlebige Produkte ersetzt. Statt billigen, grellbunten Putzschwämmchen empfiehlt sie kleine, runde Geschirr-Bürsten mit Stiel, die nicht nur hygienischer sind, sondern viel länger halten. Durch den Stiel kommen die Hände mit dem Schmutz gar nicht in Berührung. Wie gut die Reinigung damit klappt, hängt von der Form der Bürste ab. Sie sehen auf jeden Fall viel eleganter aus als die schmuddeligen Schwämme, die nach wenigen Tagen bereits vergammelt wirken. Als Ergänzung für hartnäckige Fälle kann man Drahtwaschel und Putztücher mit Kupferfäden verwenden, die extrem lange halten. Auch Topfreiniger mit Silbergarn sind eine Alternative. Wenn man auf Schwammtücher nicht verzichten möchte, sollte man darauf achten, dass sie kompostierbar sind.

Um Reiniger zu sparen, wartet man am besten nicht, bis der Schmutz eintrocknet, sondern man wischt die Flächen sofort ab. Zum Wischen empfiehlt Ina waschbare Putztücher aus Microfaser. Diese Tücher ersetzen zugleich die Küchenrolle. Ob man die Reiniger selber anfertigt, im Biohandel einkauft oder oder auf hoch konzentrierte Mittel setzt, von denen wenige Tropfen genügen, hängt von den Umständen ab. Wer wenig Zeit hat, aber weniger auf die Kosten achten muss, wird sich anders entscheiden als jemand mit reichlich Zeit und knappem Budget. Umweltschonende Reiniger sind meist preisintensiver, wenn man sie fertig einkauft.

 

Auch Maria von More Rawfood hat interessante Tipps zum Thema „Zero Waste“.

 

 

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Schenken ohne Müll: Erlebnisse statt Krempel!

Weihnachten rückt näher, aber auch unterm Jahr gibt es viele Gelegenheiten, einander zu beglücken. Es muss nicht immer was Dingfestes sein, denn was zählt, sind die Erfahrungen im Leben.   

Foto (C) Thomas Schlosser / flickr

Foto (C) Thomas Schlosser / flickr

 

5 Inhalte, die am Ende der Tage zählen

Zu den Dingen, die Menschen am Sterbebett am meisten bereuen, gehört der Mangel an Freude im Leben. Für ein wirklich erfolgreiches Leben sind folgende 5 Punkte maßgeblich:

1) Selbstverwirklichung und Verfolgen der eigenen Interessen

2) Ausschließlich interessante und erfüllende Erwerbstätigkeiten

3) Ein offenes Herz

4) Kontakte zu Freunden und Verwandten

5) Freude, Glück und Spaß im Leben

Viele Menschen setzen auf Sicherheit, Geld- und Machtstreben statt echter Bereicherung. Es sind jedoch die Erlebnisse, Erfahrungen, Neuigkeiten, Veränderungen und Lernmöglichkeiten, die ein wahrhaft wertvolles Leben ausmachen – nicht das jahrzehntelange Verharren in einer Komfortzone, die kaum Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

 

Schenken ohne Pakete

Wenn es um das Schenken geht, denkt man zuerst an möglichst große Pakete mit teuren Inhalten. Dabei sind die aufwändig verpackten Gegenstände oft das Papier nicht wert und schnell vergessen, weil niemand sie braucht. Sie verstauben als Deko-Objekte oder landen in Andenkenkisten auf dem Dachboden. Natürlich gibt es auch schöne Sachen, die wirklich Freude bereiten, aber wie oft wird denn „Irgendwas“ gekauft, um nicht mit leeren Händen dazustehen? Irgendein Blumentopf, irgendein Kerzenständer, irgendeine Keksdose oder irgendein Kaffeehäferl? Wenn ein Kuvert überreicht wird, ist meistens nur Geld drin oder ein Produkt-Gutschein. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, einander immateriell zu beschenken, die teilweise sogar kostenlos sind!

 

Immaterielle Geschenke in allen Preisklassen

Wenn man besondere Anlässe mit besonderen Ereignissen verknüpft, die alle Sinne ansprechen, bleiben sie viel stärker im Gedächtnis. Nicht jede Erfahrung ist kostenlos zu haben, aber auch ein Null-Budget ist kein Hindernis, um Erlebnisse zu schaffen. Wer keine eigenen Ideen hat, kann sich im Internet anregen lassen. Es gibt erstaunliche Erlebnis-Anbieter mit unglaublich großer Auswahl. Zum Beispiel die Erlebniskategorien von myday. Folgende Listen verstehen sich als Denkanstöße, um eigene Ideen zu entwickeln oder entsprechende Angebote zu finden.

 

Bildung Kunst, Kultur und Kreativität

  • Besuche in Tierparks, Museen, Galerien
  • Besuche von Events, Messen, Gartenausstellungen
  • Konzertkarten
  • Karten für Schauspiel- und Opernhäuser
  • Rundfahrten und Architekturreisen
  • Seminarreisen
  • Berufliche Ausbildungen, Kurse und Seminare
  • Längere Auslandsaufenthalte
  • Übernahme von Studienkosten
  • Künstlerische Weiterbildung (Fotografieren, Zeichnen, Malen, Schmieden, Schweißen, Blumenstecken, Schreiben, Töpfern und so weiter)
  • Musikunterricht (verschiedene Instrumente, Gesang)
  • Besuch von Festivals

 

Kulinarik, Gesellschaft und Kommunikation

  • Einladungen zum Essen und Trinken
  • Frühstück ans Bett
  • Gemeinsame Kuschel-Zeit
  • Kochkurse und Verkostungen
  • Gemeinsamer Besuch von Wochenmärkten und Flohmärkten
  • Vorlesestunden für Kinder und Urgroßeltern
  • Romantische Nächte an ausgefallenen Orten (Almhütte, Baumhaus, Hängematte, Erdhaus, Glashaus, Hausboot, Tipi, unter einer Brücke, in einem Iglu, auf einem Heuboden, auf der Terrasse, im Wald, in einem alten Wagon, in einem Camping-Fass, Camping-Bus und so weiter)

 

Erholung, Wellness und Gesundheit

  • Spa- und Wellness-Aufenthalte
  • Massage- und Beauty-Behandlungen
  • Kurzurlaube mit Übernachtungen in schönen Hotels
  • Waldspaziergänge
  • Alternativmedizinische Diagnosen: Auralesen, Zungen- und Iris-Diagnose, Bioscan, Aura Soma
  • Gesundheitsurlaube: Kurorte, heiße und heilige Quellen, Floating im Solebecken
  • Hand- und Fußpflege
  • Friseur-Gutschein
Foto (C) Bad Kleinkirchheim / flickr

Foto (C) Bad Kleinkirchheim / flickr

 

Dienstleistungen, Coaching und Hilfsdienste

  • Übernahme von Arbeiten in Haus und Garten
  • Beratungsstunden, Coaching und Therapie
  • Zeitgutscheine und Finanzierung von Auszeiten
  • Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung (Stimm- und Redetraining, Stilberatung, Kinesiologie, NLP, Feng Shui, Zeitmanagement und so weiter)
  • Orakel und Vorhersagen per Wünschelrute, I-Ging, Astrologie, Tarotkarten, Handlesen, Chanelling
  • Professionelle Fotoshootings inklusive Styling für Einzelpersonen, Paare, Familien, Tiere und Freunde

 

Abenteuer und Sport

  • Bootsfahrten, Schiffahrten, Kreuzfahrten
  • Segelfliegen, Ballonfahrten
  • Eintritt für Erlebniswanderwege (zum Beispiel Gipfelwanderweg bei Knittelfeld in der Steiermark, Weizklamm, Rettenbachklamm, Hochseilgarten)
  • Gemeinsame Wander-Ausflüge in die Umgebung
  • Tanzkurse
  • Sportliche Kurse (Tauchen, Segeln, Rudern, Segefliegen, Paragleiten, Golf, Schifahren, Reiten, Surfen, Klettern, Yoga und so weiter)
  • Fallschirm-Sprünge und Bungee-Jumping
  • Probefahrten mit außergewöhnlichen Fahrzeugen
  • Erlebnisurlaube (Bauernhof, Zelten, Trekking)
  • Kutschen-, Schlitten- und Fiaker-Fahrten
  • Besuch im Vergnügungspark mit Riesenrad und Autodrom
  • Besuche von Ruinen, Burgen und Schlössern
  • Eintritt in alte Stollen, Tropfsteinhöhlen und Salzbergwerke.
  • Schneeschuhwandern
  • Erlebnisse mit Tieren: Lama-Trekking, Pony-Reiten, Hundeschule
  • Städtetrips
  • Panorama-Fahrten mit der Straßenbahn, Eisenbahn, Gondel oder einem Schiff
  • Ausfahrten mit Oldtimern, Motorrädern, Cabrios oder Tandem-Fahrrädern
  • Mit der Seilbahn auf einen hohen Berg und wieder zurück
  • Mit dem Lift auf einen hohen Aussichtsturm

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Unkonventionelle Altpapier-Verwertung

Kreative Menschen entsorgen ihre Papier-Abfälle nicht in der roten Tonne, sondern verwerten ihr Altpapier selber. Je weniger Papier wir verbrauchen, umso besser für den Waldbestand.

 

Maßnahmen, um Papier zu sparen

Die komplette Verwertung des eigenen Papier-Abfalls gelingt freilich nur, wenn nicht zu viel Altpapier anfällt. Da das Papier meistens mit der Post ins Haus kommt, ist es wichtig, alle unerwünschten Werbesendungen abzubestellen und keine Postwurf-Sendungen anzunehmen, die frei Haus kommen und nicht adressiert sind.

Ein zweiter Bereich, wo viel Altpapier anfällt, sind die Verpackungen. Diese lassen sich reduzieren, indem man generell weniger einkauft, keine Verpackung annimmt oder die Verpackung im Geschäft zurücklässt.

 

Skulpturen aus Papiermasché

Pappmaschee ist ein billiges Material, das jeder selber herstellen kann. Man benötigt nur altes Zeitungspapier, Wasser und Tapetenkleister. Das Papier wird in kleine Stücke gerissen und mit Kleister-Wasser vermischt, so dass eine formbare Masse entsteht. Beim Modellieren ist zu bedenken, dass der Papierteig beim Trocknen schwindet. Man kann ihn wie Gips, Knetmasse oder Ton verwenden, Gefäße und Figuren anfertigen.

 

Steinpappe, Steinpapier oder „Carton Pierre“ als Ersatz für Stuck

Wenn man zu Papiermasché Schlämm-Kreide oder Lehm hinzufügt, erhält die Masse mehr Festigkeit. Steinpappe war früher ein ernsthaftes Künstlermaterial, das sogar für Dekorationen am Bau verwendet wurde. Der berühmte Architekt Walter Gropius erfand das Material quasi neu, indem er Sand und Farben beimischte. Das feuerfeste Papp-Gemisch eignet sich auch zum Bau von Modellen, Theater-Kulissen (mit Draht-Einlagen) und zum Eindecken von Dächern (Teer- und Steinpappdächer).

 

Zeitungsbriketts und Papierziegel zum Einheizen

Auch für diese Anwendung werden Altpapier-Blätter in Stücke zerrissen, in Wasser eingeweicht (mehrere Tage lang) oder mit heißem Wasser übergossen, bis sich das Papier aufzulösen beginnt. Beschichtetes Papier ist nicht geeignet, sondern nur Pappe und normales Zeitungspapier. Die Masse wird mit einem Mörtel-Rührer gemixt, ausgedrückt und in rechteckige Formen gelegt. Die „Ziegelsteine“, die auf diese Weise entstehen, kann man nach dem Trocknen als Bau- oder Brennmaterial verwenden. Zum Trocknen sucht man sich am besten ein paar sonnige Tage oder einen warmen Innenraum aus. Bau-Quirls sind im Baumarkt erhältlich und werden normaler Weise zum Anrühren von Farben und Putzen verwendet. Als Antrieb benötigt man allerdings eine starke Bohrmaschine. Werden die Ziegel gepresst, sind sie sogar als Mauerziegel geeignet, denn Papier hat ein beachtliches Gewicht und ist entsprechend tragfähig. Wer leichtere Ziegel mit besserem Dämmwert benötigt, kann Sägespäne, Rindenmulch oder Strohhäcksel beimischen. Da sich der Brennwert nach dem Gewicht richtet, sind Papier-Briketts als sehr guter Not-Brennstoff zu bewerten. Kleine Papierklumpen kann man eventuell auch mit einer Hackschnitzel-Heizung verbrennen – natürlich nur in Absprache mit dem Heizungshersteller, dem Rauchfangkehrer und mit den örtlichen Umweltbehörden.

 

Unkrautbekämpfung mit Kartons

Unbedruckte Alt-Kartons können ohne weitere Verarbeitung im Garten eingesetzt werden, um das Nachwachsen von Unkraut zu verhindern. Man legt sie unter eine Mulchschichte oder verwendet sie als Trennlagen in Hochbeeten.

 

Verpackungen aus Papier und Pappe

Papier-Verpackungen in Form von Packpapier, Schalen, Kartons, Taschen, Tüten, Kuverts und Versandtaschen lassen sich meist mehrfach verwenden, wenn man sie sorgfältig behandelt und aufhebt.

 

Zellulose-Dämmung selbst herstellen

Wer richtig viel Altpapier sammelt, kann in ein paar Jahren sein gesamtes Haus damit dämmen oder zumindest kleinere Bereiche. Zellulose-Dämmung besteht aus flockig zerstückeltem Altpapier, das in Hohlräume eingeblasen wird. Die Herstellung der Zelluloseflocken sollte man allerdings einem Fachbetrieb überlassen. Die Einbringung in Holzwände oder Dachstühle ist durchaus in Eigenregie möglich.

 

Selbst geschöpftes Papier

Selbst fabrizierte Papierblätter sind rauer und dicker als Industrieware, aber dafür umso dekorativer. Man kann sie als Geschenkpapier verwenden, Schmuck-Kartons daraus basteln, Grußkarten und Passepartous anfertigen oder als „Leinwand“ für Bilder benutzen.

 

Basteleien und Spielzeug aus Karton

Kinder sind kreativ und haben einen großen Bedarf an Mal- und Bastelmaterial. Abfälle aus Papier und Pappe sind ideal für diesen Zweck, denn sie kosten nichts und sind m Überfluss vorhanden.

Spielzeug aus Karton, Foto (C) Paula Chapela / flickr

Spielzeug aus Karton, Foto (C) Paula Chapela / flickr

 

Füllmaterial

Zum Ausstopfen von Hohlräumen in Schuhen und Versandkartons ist jede Art von Papier geeignet. Man erspart sich damit Schuhspanner, Luftpolsterfolien und Styroporkugeln.

 

Fensterputzen

Früher war es normal, Fenster mit altem Zeitungspapier zu putzen. Es funktioniert auch heute noch!

 

Transport und Versand von Jungpflanzen

Wenn Pflanzen umgesetzt werden müssen und nicht sofort in die Erde können, umwickelt man die Wurzelballen am besten mit feuchtem Papier.

 

Tüten aus Zeitungspapier zum Vorsammeln von Biomüll

Aus Zeitungspapier kann man Stanitzel anfertigen, die man in einen luftigen Behälter steckt, um Küchenabfälle zu sammeln, bevor sie das Haus verlassen und in der Biotonne oder auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Die Papiertüten saugen Feuchtigkeit auf, lassen sich leicht transportieren, sind kompostierbar und sparen den Müllbeutel.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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