Das Feinstoffliche ist kurz gesagt die nicht-materielle Energie, die uns umgibt. Man kann sie praktisch mit der Lebensenergie gleichsetzen, die auch Chi, Prana, Aura oder Orgon genannt wird und das zentrale „Element“ von allen Feng-Shui-Betrachtungen darstellt.

Wenn das bisherige Leben aus den Pflanzen zurückweicht, ändert sich das Informationsfeld. Foto (C) Irmgard Brottrager

Wenn das bisherige Leben aus den Pflanzen zurückweicht, ändert sich das Informationsfeld. Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Der promovierte Chemiker Klaus Volkamer glaubt den Nachweis erbringen zu können, dass feinstoffliche „Materie“ gemessen und gewogen werden kann, obwohl sie weder sichtbar noch greifbar ist. Er benutzt Waagen mit der Genauigkeit von einem Mikrogramm (einem tausendstel Milligramm bzw. einem millionstel Gramm). Die Messungen erfolgen pro Sekunde und ergeben eine Messreihe in Form einer grafischen Linie. Wenn die Masse steigt, wächst auch das Energiepotential. Die Inspiration für seine Ideen hat der Wissenschaftler von einem indischen Yogi namens Maharishi Mahesh erhalten, der in seinen Büchern vedische Weisheiten überliefert. Die feinstoffliche Substanz, die der Guru benannte, soll nicht nur die Raum-Zeit-Geometrie des Universums aufbauen, sondern auch Bewusstsein enthalten. Volkamer will eine Brücke schaffen zwischen dem Bewusstsein und der festen Materie, wie wir sie alle kennen.

 

Die Eigenschaften der Feinstofflichkeit

Die feinstoffliche Materie ist unsichtbar und an ein räumliches Feld gebunden. Sie kann sich an materiellen Phasengrenzen bilden und erzeugt elektromagnetische Wechselwirkungen, die gemessen werden können. Beim Menschen lässt sich die Aura ertasten, weil sie sich durch einen leichten Druck bemerkbar macht. Das Gewicht der feinstofflichen Substanz hat nicht immer ein positives Vorzeichen, sondern kann auch ein Minus-Gewicht (zunehmende Leichtigkeit und sogar Levitation) verursachen. Orte, die erleichternd wirken, gelten als besonders heilsam.

Alles, was lebt, ist von unsichtbaren, feinstofflichen Feldkörpern umgeben, die sich im Moment der Keimung (oder Zeugung) ankoppeln und im Augenblick des Todes wieder abkoppeln. Diese Vitalfelder enthalten nicht nur exakte Baupläne, sondern sind in hohem Maße mit Bio-Informationen verbunden – beziehungsweise „verschränkt“, wie es in der Quantenphysik heißt. Wer es wie Rudolf Steiner versteht, die Vitalfelder von Pflanzen zu beeinflussen, kann sich den chemischen Dünger ersparen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=MVSOdPGgtGM&feature=youtu.be

 

Volkamer über die Messungen von Dr. Rudolf Hauschka

Der österreichische Chemiker Dr. Rudolf Hauschka (1891 – 1969) hat auf Anregung von Rudolf Steiner die Massekonstanz von keimenden Kressesamen überprüft. Dabei musste er feststellen, dass das Gewicht der Samen von den Mondphasen abhängt. Bei Vollmond nahm das Gewicht zu, bei Neumond hingegen ab. Von Hauschka stammt übrigens auch eine wissenschaftliche Theorie der „Kalten Fusion“ in lebenden Organismen. Feinstoffliche Materie geht durch Glaswände hindurch, erklärt Klaus Volkamer hierzu, und das Gedeihen von Pflanzen ist vom Zeitpunkt der Aussaat abhängig. Da die Messergebnisse vom Zeitpunkt abhängen, sind sie nur dann reproduzierbar, wenn sie über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Feinstoffliche Eigenschaften lassen sich nicht in „geschlossene Systeme“ pressen, sondern sind in ein Informationsfeld eingebettet und daher generell von den Umständen abhängig. Üblicherweise werden wissenschaftliche Versuche in luftdicht verschlossenen Glasbehältern vorgenommen – was natürlich lächerlich ist, weil jeder weiß, dass diverse Wellen wie Licht und Schall das Glas durchdringen können. Pflanzen können – zumindest eine Zeitlang – auch in luftdichten Gehäusen wachsen und an Masse zunehmen.

 

Besitzt Bewusstsein eine wiegbare Masse?

Volkamer hat nicht nur Samen, sondern auch ganze Menschen gewogen, während sie schliefen. Abgesehen von den üblichen Gewichtsverlusten durch die Atmung und Ausdünstung, entdeckte er überraschende Anomalien. Ein Gewichtsverlust von 650 Gramm binnen 20 Minuten bei einem schlafenden Menschen lässt sich mit herkömmlichen Argumenten nicht erklären. Im Moment des Aufwachens stieg das Gewicht sprungartig in die Höhe. Volkamer glaubt, dass sich der feinstoffliche Körper vorübergehend abkoppelt und daher der Gewichtsverlust zustande kommt.

Der feinstoffliche Körper muss genauso genährt werden wie der grobstoffliche, ist Volkamer überzeugt. Daher sind bei den Lebensmitteln nicht nur die Inhaltsstoffe interessant, sondern auch die Lebensfelder, aus denen sie stammen. Diese Informationsfelder scheinen relativ leichtgewichtig zu sein, aber schwer genug, um ihre Masse nachweisen zu können. Daher ist die Bezeichnung „feinstofflich“ angemessen, denn die Feldinformationen sind entweder nicht völlig immateriell oder sie bewirken durch das Andocken an Materie, dass diese an Gewicht zunimmt. Klaus Volkamer hat mehrere feinstoffliche Elementarteilchen gefunden und vermutet, dass es noch viel mehr davon gibt. Da das Universum zu 96% aus Feinstofflichkeit besteht, kann von beinahe unerschöpflicher Energie gesprochen werden, die uns zur Verfügung steht, wenn wir lernen, intelligent damit umzugehen.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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