Wirbel kommen nicht nur im Wasser vor, sondern auch in der Luft und wirken als dynamisches und formgebendes Prinzip auf alles ein, was lebt. Bis jetzt wird diese elementare Energieform viel zu wenig genutzt.

Wirbelform in der Pflanzenwelt, Foto (C) Thomas Quine / flickr

Wirbelform in der Pflanzenwelt, Foto (C) Thomas Quine / flickr

 

Räumliche Energiewirbel aus Holz und anderen Baumaterialien

Raum-Spiralen, die jeder kennt, sind Wendeltreppen aller Art, die sich von einem Geschoß zum nächsten schrauben. Sie können eine belebende Wirkung haben, ähnlich wie verschieden Modelle von Torus-Ringen – zu denen übrigens auch Adventkränze gehören. Eine andere Wirbelform ergibt sich, wenn man Stäbe, Holzlatten oder Baumstämme kreisförmig aneinanderlehnt, so dass eine Art Rundzelt entsteht. Mit dieser Bauform lassen sich Garten-Skulpturen herstellen, aber auch ganze Pavillons und kleinere Modelle für die Raum-Energetisierung. Hyperbolische Paraboloide sind ebenfalls Wirbelformen mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. Man kann Dächer damit Bauen, Tragstrukturen oder kleine Zimmer-Skulpturen. In der Natur finden wir Schneckenhäuser, Muscheln, Tannenzapfen und vieles mehr in Wirbelform.

 

Fraktale Geometrie, Galaxien- und Quantenwirbel

Die Wirbelbildung ist nicht nur im Weltall zu beobachten, sondern auch im Quantenbereich. Galaxien sind riesige Wirbelhaufen mit Milliarden von Sternen und noch mehr Planeten. Unsere Milchstraße ist eine spiralförmige Galaxie mit mehren Spiralarmen. Es gibt aber auch Galaxien in Form von Spindeln (Merkaba-Form), Balken-Spiralen, Ellipsen, Ringen sowie Galaxien, die paarweise verbunden sind. In allen Fällen handelt es sich um dynamische Gebilde, wo sich ständig was dreht.

Im Bereich der allerkleinsten Teilchen ist ebenfalls alles in Bewegung. Bei Supraflüssigkeiten wurde unter extrem tiefen Temperaturen (rund minus 271 Grad) die Bildung von Wirbelformen beobachtet.Unter den Titel „viva vortex“ ist ein Buch von der Ex-Physikerin Gabi Müller erschienen. Der Untertitel lautet: „Quanten sind Wirbel sind verschachtelte Rückkoppelungen.“ Zu den Wirbelformen kann man auch die Fraktale zählen, die von Benoît Mandelbrot entdeckt wurden. Fraktale sind geometrische Gebilde, die durch mathematische Gesetzmäßigkeiten entstehen und zahlreiche spiralige Elemente enthalten. Die Natur ist durch und durch turbulent! Stürme und Hurrikans sind gigantische Wirbelphänomene, aber auch gewöhnliche Wetter-Satellitenbilder sind voll mit kleineren Wirbelstrukturen. Sogar die Wurzeln vom Bäumen wachsen niemals gerade, sondern immer gewellt und verdreht.

Foto (C) Mike Maguire / flickr

Foto (C) Mike Maguire / flickr

 

Dekorative Wirbelobjekte zur Raum-Energetisierung

André Siegel arbeitet unter anderem mit verdrillten Drähten, aus denen er besonders formschöne Spiralen und Torus-Formen herstellt, die eine ausgleichende Wirkung haben sollen. Die Produkte von Siegel sind sehr hochwertig ausgeführt und zugleich als Schmuck- oder Design-Objekte für den Raum geeignet. Wer kein Geld ausgeben möchte, kann genausogut Fundstücke aus der Natur verwenden oder selber spiralige Objekte basteln, die zugleich wie Antennen für Lebensenergie wirken. Der Vorteil bei den Designerprodukten ist, dass sie nicht nur beeindruckend aussehen, sondern langlebiger und praktikabler sind als Schneckenhäuser aus dem Garten.

 

Wirbelenergien in der „Freie-Energie“ Forschung

Dieses Thema ist ein sehr weites Feld und kann hier daher nur ansatzweise abgehandelt werden. Dazu daher nur ein paar Stichworte:

  • Die Wirbelenergie ist nicht nur im Wasser, sondern überall und lässt sich technisch abgreifen. Zum Beispiel in Form von Wirbelkraftwerken und Gezeiten-Kraftwerken, von denen es bereits Pilotbauwerke gibt.
  • Ein Spezialist für elektromagnetische Wirbel ist Professor Konstantin Meyl. Er gilt als der Entdecker der Skalarwellen und hält es für möglich, dass man damit kabellos Energie übertragen kann. Im Gegensatz zur herkömmlichen Daten-Übertragung kommt es bei Longitudinalwellen zu keinen Streuverlusten und auch zu keinem Elektrosmog.
  • Auch in Pyramiden können sich Wirbel ausbilden. Tor Segelohrenbob erzählt auf seinem Youtube-Kanal, dass er eine Steinpyramide gebaut hat, unter der das Wasser nicht versiegt. Der Wassertopf muss rund sein, damit sich das Wasser verwirbeln kann. Man könnte die Pyramide auch „Wasserkondensiergerät“ nennen, meint er zu diesem Phänomen.
  • Die alten geomantischen Netzwerke hängen mit den Wasserquellen zusammen. Wenn man die Kirchen abreißt, versiegen angeblich auch die Quellen.
  • Die „Tesla-Spule“ von Nikola Tesla ist eine Kombination aus zwei Drahtspulen und einem Torus. Es entstehen zwei unterschiedliche Schwingkreise mit der gleichen Frequenz, die auf Grund der Resonanzwirkung eine Hochspannung erzeugen.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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