Die meisten werden wahrscheinlich noch nie etwas von dieser „Naturgewalt“ gehört haben. Sie gehört wie die Schwerkraft, der Auftrieb, die Fliehkraft, die Lebensenergie und der Magnetismus zu den „freien Energien“, die bisher kaum genutzt werden. 

 

Der Casimir-Effekt ist dafür verantwortlich, dass sich Teilchen, die einen halben Mikrometer voneinander entfernt sind, wie magnetisch anziehen, wenn sie sich im Vakuum und in einem kritischen Temperaturbereich befinden. Er kann dazu führen, dass Geräteteile im Nanobereich aneinander kleben, obwohl sie nicht elektrisch geladen sind. Dieser Effekt ist noch nicht lange bekannt. 1948 wurde er erstmals von Hendrik Casimir vorhergesagt und 1956 experimentell bestätigt von drei russischen Wissenschaftlern. Der Nachweis der Casimirkräfte wird zugleich als Beweis für die Existenz der Nullpunkt-Energie angesehen.

 

Nullpunktsenergie und absolute Nullpunkt-Temperatur

Man nennt sie auch Vakuumenergie oder Quantenvakuum. Dabei spielt die Temperatur eine Rolle. Die absolute Nullpunkt-Temperatur liegt bei minus 273,15 Grad Celsius. Das ist die rechnerisch tiefste mögliche Temperatur laut einer Formel von Gay-Lussac, wonach der Quotient aus Volumen und Temperatur stets konstant ist. Da ein Volumen nicht kleiner sein kann als Null, sind die Temperaturen nach unten begrenzt. Der Casimir-Effekt ist nicht die einzige Besonderheit, die sich bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt beobachten lässt. Die Liste der „speziellen Effekte“ im Quantenbereich ist sehr lang. Ganz allgemein kann man sagen, dass in der Quantenphysik deutlich andere Gesetzmäßigkeiten gelten als in der normalen Physik. Alles in der Quantenmechanik ist Schwingung und unterliegt daher gewissen Schwankungen. Die Nullpunktsenergie ist die Energie eines Systems am absoluten Temperatur-Nullpunkt. Es gibt jedoch noch viele andere Erklärungen. Um die Nullpunktsenergie besser zu verstehen, sei eine Reihe von Synonymen genannt:

  • Vakuumenergie: Die Quantenfluktuationen im Raum, wenn keinerlei Teilchen vorhanden sind
  • Dunkle Energie: Der größte Teil des Universums ist „leer“, hat aber dennoch Energie
  • Der Äther als Medium für die Fortpflanzung von Wellen im Universum
  • Nullpunktschwingung
  • Die Kosmische Energie, die jede Materie formt
  • Lebensenergie, Chi, Prana, Od, Orgon, Kundalini, Akasha
  • Schöpfungsenergie
  • Urgrund des Seins
  • Feinstoffliche Energie
  • Vitalität und Lebenskraft
  • Heiliger Geist
  • Tachyonen-Energie

 

Wie lässt sich die Nullpunktsenergie nutzen?

Bis jetzt ist die Nullpunktsenergie kaum nachweisbar und die Nutzung nur experimentell möglich. Alles was lebt, schwingt, und geht in Resonanz mit allen stimmigen Frequenzen, die ihn umgeben. Wissenschaftler, die diesen Bereich erfassen, messen und steuern wollen, scheitern meist an ihren beschränkten materiellen Vorstellungen. Zwar lässt sich die Existenz dieser Energie nicht leugnen, aber sie lässt sich nicht hantieren wie herkömmliche Energiequellen. Es gibt keinen physikalischen Beweis für das Leben und alle Kreisläufe in der Natur. Es gibt bis heute keinen Wissenschaftler, der Leben aus dem Nichts herstellen kann. Man darf sogar annehmen, dass die Materie „nichts“ ist im Vergleich zu den nicht materiellen Energien, die die Materie antreiben. Die Schwingungen im „Nichts“ sind der eigentliche Motor, nicht die materiellen Substanzen. Der bisher erfolgreichste Erfinder, der die Vakuumenergie zu nutzen wusste, war Nicola Tesla.

 

NicolaTesla, Foto (C) Ariel Quiroz / flickr

NicolaTesla, Foto (C) Ariel Quiroz / flickr

 

Philosophische Überlegungen

Von der Lebensenergie wissen wir, dass sie sich binden und missbrauchen lässt. Die Energie, die ein biologisches System generiert, um sich selbst am Leben zu halten, ist im Allgemeinen genau so groß wie notwendig, aber nicht so groß, dass man sie gleichzeitig für fremde Nutzungen anzapfen könnte. Jeder Moment lässt sich nur einmal erleben. Es gibt kein Parallelleben. Die Zeit und Energie, die ich aufbringe, um jemandem zu dienen, geht für andere Zwecke verloren. Wenn wir die Energie von Tieren und Pflanzen für unsere Zwecke nutzen, so hat das meistens zur Folge, dass die Energiespender früher sterben oder ihre Freiheit verlieren. Andererseits sind kosmische Schwingungen etwas, was unbegrenzt vorhanden ist und nie zur Neige geht. Um sie einzufangen, benötigt man Rezeptoren, Antennen und Resonatoren – sowie ein Bewusstsein und Sensoren dafür, was die Lebensenergie stärkt und was sie schwächt. Das gewohnte Denken in Mengen und Massen, Mangel und Überfluss bringt uns nicht weiter. Informationen werden nicht weniger, indem man sie teilt, sondern gewinnen an Kraft. Sie sind rein geistiger Natur und verbreiten sich umso schneller, je häufiger man sie benutzt.

 

 

*

*

Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

Link zur Homepage

*

Literatur-Übersicht

*

Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil