Ein Bedini ist ein alternatives und universelles Lade-Gerät zum Regenerieren von scheinbar leeren Batterien. Dafür wird so wenig Strom benötigt, dass sich die Anschaffung auszahlt.

Der “VoksBedini 5.0” ist das meistgefragte Modell von Roy Kontusch. Foto (C) http://volksbedini.de/produkte.php

Der “VoksBedini 5.0” ist das meistgefragte Modell von Roy Kontusch. Foto (C) http://volksbedini.de/produkte.php

 

John Bedini: Vorreiter und Lichtgestalt in der alternativen Energie-Bewegung

Die Bezeichnung „Bedini“ bezieht sich auf  John Bedini, dem Erfinder der Bedini-Systeme. Er soll seit November 2016 nicht mehr leben und war somit einer von vielen herausragenden Genies, die ganz „zufällig“ und überraschend verstarben. Der US-amerikanische Elektro-Ingenieur hat mehrere Geräte entwickelt, darunter sensationelle Ladegeräte für Batterien, die nur ganz wenig Strom benötigen. Der gute Mann hat nicht nur Bücher und CDs hinterlassen, sondern eine ganze Armee von Hobby-Bastlern, die seine Systeme nachbauen. Unter den vielen Bedini-Schülern ist vor allem Jim Watson zu erwähnen, der 1984 bei einem Symposium in Colorado eine Energiemaschine vorstellte, die 8 Kilowatt Strom produzierte und zusätzlich noch die eigenen Batterien auflud. Die Maschine fiel jedoch einem Einbruch zum Opfer und die Batterien wurden gestohlen. Jim Watson selbst gilt als verschollen oder untergetaucht.

 

Overunity-Effekte durch Anzapfen der Raumenergie

John Bedini hatte 2015 erstmals nach vielen Jahren wieder an einer Energie-Konferenz teilgenommen, wo er mit Peter Lindemann einige Grundlagen für autonome Energiesysteme erläuterte. Während konservative Wissenschaftler mit geschlossenen Systemen arbeiten und mit dem Energieerhaltungssatz argumentieren, ging Bedini wie Nikola Tesla von offenen Energiesystemen aus. Bei offenen Systemen wird eine dynamische Energiequelle angezapft, die sich außerhalb der physikalischen Materialität befindet. Man bezeichnet diese Energie auch als Raumenergie. John Bedini gelang es bereits vor über 25 Jahren, einen Motor zu bauen, der lediglich eine 12-Volt-Batterie benötigte, um zu starten und permanent in Betrieb zu bleiben, ohne dass sich die Batterie entlud.

 

Sinn und Zweck von Bedini-Geräten

Neben der bereits erwähnten Funktion als Ladegeräte für alle Arten von Batterien und Akkus können Bedinis auch als Spannungswandler benutzt werden, sowie zum Betreiben kleiner Elektrogeräte wie LEDs und Radios. Batterien, die tief entladen sind, sind nicht vollkommen leer, lassen sich aber mit normalen Ladegeräten aber nicht mehr retten. Bedinis können die 4- bis 5-fache Menge an Strom generieren, die sie selbst zum Antrieb benötigen, allerdings darf man den Materialaufwand bei der Rechnung nicht vergessen.

 

Prinzipielle Funktionsweise

Anleitungen für den Nachbau von Bedini-Systemen findet man in Internet zuhauf. Allen Bau- und Schaltplänen gemeinsam ist, dass ein Rad vorkommt, das mit Permanent-Magneten bestückt ist. Die Räder können sehr unterschiedlich konstruiert sein. Auch die Verwendung von Lüfter-Rädern und Fahrradfelgen ist möglich. Außerhalb des Rades sind Kupferdrahtspulen angebracht. Sobald ein Magnet eine Kupferspule passiert, wird ein Magnetfeld angebaut. Der erste Impuls-Strom kommt von einer Batterie oder einer anderen Gleichstromquelle. Die Ladung, die sich am Ausgang generieren lässt, beträgt ein Vielfaches vom Strom am Eingang. Maßgeblich für die Energieausbeute sind die Spannungsspitzen, wo kurze, aber kräftige Stromstöße entstehen bis über 200 Volt. Mit dieser pulsierenden Spannung werden die schwachen Batterien angedippt und auf Trab gebracht.

 

Das “Premium-Modell” ist ein ganz spezieller Bedini von Roy Kontusch. Er wurde bisher nur dreimal weltweit aufgebaut. Foto (C) http://volksbedini.de/produkte.php

Das “Premium-Modell” ist ein ganz spezieller Bedini von Roy Kontusch. Er wurde bisher nur dreimal weltweit aufgebaut. Foto (C) http://volksbedini.de/produkte.php

 

Der VolksBedini von Roy Kontusch

Roy Kontusch ist ein deutschsprachiger Bedini-Experte, passionierter Bastler und Youtube-Filmemacher aus Thüringen, der wissen muss, wie es geht. Schließlich hat der gelernte Maschinenbau-Techniker bereits zahlreiche Bedinis entwickelt und er bietet auch fertige Geräte zum Verkauf an. Zum Beispiel die Volksbedinis, von denen es bereits mehrere Typen gibt. Der erste funktionsfähige Bedini war ihm im 2013 gelungen. Zuvor hatte er bereits Erfahrungen mit anderen alternativen Schaltungen wie dem „Joule Thief“ und dem „Peltierelement-Reaktor“ gesammelt. Wer seinen Bedini lieber selber bauen möchte, kann bei Kontusch eine umfangreiche Bauanleitung sowie einen Bausatz bestellen. Seine anschaulichen Videos wurden bereits von zig-tausend Menschen aufgerufen und mitverfolgt.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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