Das „Kinetic Power Plant“ der Firma Rosch Innovations ® gehörte vor ein paar Jahren noch zu den vielversprechendsten Technologien, die man als „Freie Energie Technologien“ bezeichnen kann. Was ist daraus geworden?

Foto (C) Ted Sakshaug / flickr

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Die Auftriebskraft wirkt der Schwerkraft entgegen und macht sich in Flüssigkeiten bemerkbar, indem feste Gegenstände aufschwimmen. Aber auch in der Luft herrschen Auftriebsenergien, die zum Beispiel dazu führen, dass Luftballons in die Höhe steigen. Die Auftriebskraft wächst mit dem Volumen des Körpers und der Dichte des Mediums, in dem er sich bewegt. Sie ist dafür verantwortlich, dass Objekte schwimmen, fliegen und schweben können.

 

Was ist aus dem Rosch-Auftriebskraftwerk geworden?

Vor ein paar Jahren war in der Freie-Energie-Szene viel von Auftriebskraftwerken die Rede, die mehr Energie erzeugen sollen als sie verbrauchen. Leider ist es sehr ruhig um diese Technologie geworden. Auf einer Internet- Seite von „DasGelbeForum“ ist nachzulesen, dass Rechtsstreitigkeiten anhängig sind. Im Internet wimmelt es nur so von rufschädigenden Vorverurteilungen und die Firma Rosch hat daher mit einer Verleumdungsklage reagiert. Mit Behauptungen, dass alles Schwachsinn sei oder nicht sein könne, sollte man also vorsichtig sein! Weiters soll von den Erfindergeheimnissen so viel durchgesickert sein, dass ein Nachbau möglich ist.

Auch von Konflikten mit dem GAIA-Verein ist die Rede, der eine hohe Anzahlung geleistet haben soll. Bei GAIA sind als Nicht-Mitglied kaum noch Informationen erhältlich. Der Internetauftritt wurde komplett überarbeitet und der Sektor „Energie Technologie“ ist jetzt von der Öffentlichkeit völlig abgeschirmt. Früher waren hier laufend Kurzinformationen über den Entwicklungsstand einsehbar. Schade! Denn der Verein gehörte zu den interessantesten Informationsquellen im Internet.

Die Firma Rosch Innovations ® erklärt auf ihrer Homepage, dass die Entwicklungen bis zur Marktreife fortgeschritten sind. Es sind auch neue Bilder von den turmartigen Kraftwerken zu sehen, die sehr ausgereift wirken. Dass eine international renommierte Firma allein aus betrügerischen Motiven so viel Aufwand betreibt mit einer Technologie, von der unzählige Besserwisser behaupten, dass sie nicht funktionieren kann, ist eher unwahrscheinlich. Die Firmengruppe „Rosch Holding“ verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Mexiko, Kolumbien, Kroatien, Südkorea und in der Schweiz.

Foto (C) dierk schaefer / flickr

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Wie funktioniert ein Auftriebskraftwerk?

Man kann es sich so vorstellen, dass sich ein vertikales Schaufelrad in einem mit Wasser gefüllten Schacht dreht, indem auf der einen Seite die Schwerkraft und auf der anderen Seite der Auftrieb wirkt. Die dabei entstehende Bewegungsenergie (= kinetische Energie) kann wie bei einem Wasserrad oder Windrad genutzt werden. Eine Animation zum Funktionsprinzip ist auf dieser Seite zu finden. Das so genannte „Archimedische Prinzip“ besagt, dass der statische Auftrieb in einem Medium so groß ist wie das Gewicht des von ihm verdrängten Mediums. Je mehr Wasser verdrängt wird, umso kräftiger die Auftriebswirkung. Oder mit anderen Worten: Körper schwimmen und fliegen umso besser, je voluminöser sie sind. Ein Schwebezustand entsteht, wenn die Wirkung der Schwerkraft gleich groß ist. Ist die Schwerkraft stärker, sinkt der Körper zu Boden.

Die Kraftwerkstypen der Firma Roch Innovations ® werden in verschiedenen Größen angeboten, mit einem Leistungsvermögen von 200 Kilowatt bis in den Gigawatt-Bereich. Die Anlagen bestehen aus zahlreichen Wasserbehältern, die auf und ab zirkulieren – ähnlich wie bei einem Schaufelrad, jedoch nicht in runder Form, sondern wie bei einem Paternosteraufzug. Die Rotation des Behältersystems im Wasserturm wird mit Druckluft erzeugt und gesteuert. Die Umwandlung der kinetischen Energie in Strom erfolgt über ein Getriebe und einen Generator, der als Bremse fungiert. Die Energie-Effizienz soll höher sein als bei Solar- und Windkraftanlagen. Vor allem jedoch sind die Kraftwerke rund um die Uhr produktiv und nicht von den Wetterverhältnissen abhängig. Sie können dezentral an vielen Orten aufgestellt werden und fügen sich wie Lifttürme in das Ortsbild ein. Sie arbeiten völlig emissionsfrei und machen energetisch unabhängig.

 

 

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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