Eine kalifornische Firma hat Reaktor-Prototypen entwickelt, die die bisherige Energieversorgung von Haushalten revolutionieren können und wahrscheinlich bald kommerziell genutzt werden.

Foto (C) part 3 / flickr

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Die Brillouin Energy Corporation ist ein amerikanisches Unternehmen, das 2005 von Robert Godes gegründet wurde, damals noch unter anderem Namen. Die Produkte sind technologisch der „Kalten Fusion“, auch LENR (Low Energy Nuclear Reaction) zuzuordnen. Wie die „Kalte Fusion“ funktioniert und ob tatsächlich eine Atomkern-Fusion stattfindet ist bis heute nicht ganz geklärt. Im Gegensatz zur heißen Kernfusion werden keine hohen Temperaturen erzeugt. Es gibt verschiedene Theorien dazu und verschiedene Herstellungsmethoden, die hier wegen ihrer Komplexität nicht erläutert werden können. Da bereits seit Jahrzehnten daran geforscht wird, finden Interessierte reichlich Material im Internet. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass mit LENR-Technologien Energie erzeugt werden kann, auch wenn die Forscher vielleicht selber nicht genau wissen, wie es zu den Effekten kommt.

 

Wasserstoff dient als „Brennstoff“

Im Gegensatz zur E-CAT-Technologie von Andrea Rossi wird kein Nickel verbraucht, sondern Nickel fungiert nur als Katalysator. Das einzigartige Prinzip von Brillouin ist auch als CECR bekannt (controlled electron capture reaction). Dabei wird gewöhnlicher Wasserstoff durch eine Abfolge von kontrollierten Kernreaktionen in Helium umgewandelt. Die Masse des Heliums ist etwas geringer als die des Wasserstoffs. Der Massenunterschied wird mit Hinweis auf Albert Einsteins Äquivalenz-Formel E = mc2 in Wärme ungewandelt. Masse und Energie sind demnach gleichwertig.

Die Brillouin Energy Corporation und Andrea Rossi sind nicht die einzigen Entwickler, die auf die Kalte Fusion setzen. Weitere Projekte im Wettlauf um die beste LENR-Technik sind zum Beispiel:

  • Hyperion von Defkalion
  • Nichenergy von Piantelli
  • LENUCO von George Miley
  • Celani’s Cold Fusion Energy Inc.
  • Energetics Technologies in Kooperation mit Robert Duncen und der Universität von Missouri
  • Jet Energy, Mitchell Swartz
  • Clean Planet Inc. in Tokyo

 

 Foto (C) Peter Mulligan / flickr


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„Freie Energien“ und Medienzensur

Obwohl Robert E. Godes lieber auf Transparenz setzt als auf Geheimhaltung, sind im Internet nur wenige Informationen in deutscher Sprache zu finden. Es kann natürlich auch sein, dass sie von dem Browsern einfach unterdrückt werden, wie das oft so ist bei brisanten Themen, die den Medieneigentümern nicht in den Kram passen. Ich selber kann sehr oft beobachten, wie meine Beiträge bei „Google Plus“ mehrere Stunden oder Tage zurück gereiht werden, so dass sie auf den aktuellen Streams gar nicht aufscheinen. Es wird also ein wenig nachgeholfen, wenn von wegweisenden Technologien kaum was zu hören ist. Viele bezahlte Trolle arbeiten emsig daran, alles als Humbug zu diffamieren, was nicht in das Weltbild der klassischen Physik passt. Die Quantenphysik ist bis heute keine Mainstream-Wissenschaft und wird daher weitgehend ausgeklammert. Ebenso wird alles negiert, was sich vorläufig nicht erklären lässt, auch wenn es nachweislich funktioniert und existiert. Man könnte meinen, dass die Wissenchaftler/innen (und vor allem die, die sie bezahlen) mehr von Angst getrieben werden als von Neugier und Wissbegierde. Die Brillouin-Technik soll laut Insiderbewertungen zu den Spitzenreitern gehören, was die kommerzielle Nutzung betrifft, weil sich die Energie-Erzeugung gut steuern lässt und keine gefährlichen Abfälle entstehen. Robert E. Godes hat einen Twitter-Account und ist auch im Netzwerk „Linked in“ vertreten, wo zumindest in englischer Sprache viele Informationen zu finden sind.

 

Heißwasser-Boiler und Reaktor-Kessel mit Overunity-Effekten

Eine Energietechnik gilt als „Freie Energie Technologie“, wenn sie Overunity erzeugt. Brillouin Energy soll „nur“ die vierfache Menge der eingesetzten Energie herausbringen, was aber auch ein tolles Ergebnis ist. Sie hat zwei Reaktor-Typen entwickelt.

1) Ein Niedertemperatur-System mit bis zu 150 Grad auf Basis eines nassen, elektrolytischen Prozesses. Die WETTM-Kesselsysteme sind für die Warmwasser-Erzeugung und dür die Raumheizung geeignet.

2) Der „Hydrogen Hot Tube“ oder HHTTM-Boiler ist ein Hochtemperatur-System, das bei 500 bis 700 Grad arbeitet, basierend auf der Anwendung von Hochdruck-Wasserstoff-Gas. Sie sind für Hochtemperatur-Prozesse geeignet und können auch Strom liefern.

Die Kessel arbeiten extrem effizient. Eine einzige Kesselanlage soll 30.000 Haushalte ein ganzes Jahre lang versorgen können. Wenn man bedenkt, wie viele konventionelle Heizkessel dadurch überflüssig werden, kann man verstehen, dass die Kalte Fusion nicht nur Freunde hat und auch das US-Militär sich dafür interessiert.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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