Ohne Sex gäbe es kein Leben. Sexualität ist praktisch gleichbedeutend mit dem kreativen Potential eines Menschen. Sie dient nicht nur der Fortpflanzung, sondern kann auch spirituelle Entwicklungen fördern.

Foto (C) Hamza Butt / flickr

Foto (C) Hamza Butt / flickr

 

Sexualität als Mittel zur Fortpflanzung ist bei weitem nicht alles. Wenn dies so wäre, wären Kinder und Senioren völlig asexuelle Wesen. Und der ganze Aufwand, den der Körper betreibt, um die Geschlechtlichkeit aufrecht zu erhalten, wäre völlig umsonst. Ein Großteil der Energie, die wir aufnehmen, wird in die Produktion von sexueller Energie (Hormone, Sperma, Eier und alle damit verbundenen Vorgänge) investiert. Was für eine maßlose Vergeudung, wenn es nur darum ginge, durchschnittlich zweimal im Leben ein Kind zu zeugen!

 

Leistungssteigerung beim Sport

Werden die sexuellen Energien kurz vor einem Wettkampf entladen, fehlt es den Sportlern am nötigen Biss, um Höchstleistungen zu erbringen. Durch zeitweise Enthaltsamkeit (bei den meisten Sportarten werden 2 Tage empfohlen) wird die Energie angesammelt. Dies macht nicht nur attraktiver beim anderen Geschlecht, sondern fördert auch sportliche Erfolge. Nur bei Sportarten, bei denen es auf Ruhe und Konzentration ankommt, ist energiegeladene Anspannung kein Vorteil.

 

Verbesserung der Inspiration bei Kopfmenschen

Sexuelle Betätigungen harmonisieren und befriedigen den Körper. Yin und Yang gelangen in ein entspanntes Gleichgewicht. Die beiden Gehirnhälften werden ausbalanciert. Der Mensch ist zufrieden und hat Null Bock auf Wettkämpfe und Kräftemessen. Dieser ausgeglichene Zustand ist ideal, um Inspirationen und kreative Geistesblitze zu empfangen.

 

Kreativität und Schöpferkraft

Die zweigeschlechtliche Regenbogenschlange gilt als Erschafferin der Welten bei den australischen Ureinwohnern. Gibt es kunstschaffende Menschen ohne erotisches Lebensgefühl? Wohl kaum! Lustvoller Körper-Ausdruck und emotionale Lebendigkeit, Lebensfreude und Genuss sind typisch weibliche Qualitäten, von denen auch Männer nicht zu wenig haben sollten. Ohne Erotik gäbe es keine Musik. Keiner könnte singen oder tanzen oder ein Instrument spielen, wenn er mit der „Energie der Schlange“ nicht mitschwingen könnte.

 

Die Sinne schärfen

Sinnlichkeit will gepflegt werden. Der Geist möchte mit sinnlichen Wahrnehmungen gefüttert werden, um sich inspiriert zu fühlen. Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken. Leben im Hier und Jetzt mit allen Sinnen. Vor allem der Tastsinn kommt oft zu kurz, wenn wir den ganzen Tag auf Computertasten drücken und nichts Neues mehr mit den Fingern entdecken. In der Natur vibriert alles voll subtiler Erotik. Daher sollten wir öfter mal barfuß gehen, Erde und Pflanzen berühren, Vogelstimmen hören, Wasser aus Bächen schöpfen und an Waldpilzen schnüffeln. Den Körper kräftig durchschütteln und abrubbeln oder massieren. Das Körpergefühl auskosten in jeder Bewegung, egal ob unterwegs, beim Sport, unter der Dusche oder bei der Hausarbeit.

Foto (C) nina_pic / flickr

Foto (C) nina_pic / flickr

 

Gesundheit, Verjüngung und „Erleuchtung“

Die Sexualität ist unser Antriebs-Motor. In einem angestauten Körper kann die sexuelle Energie nur gemäßigt fließen. Kastration bei Tieren stellt sie ruhig und macht sie zahm. Es gibt viele Tantra- und Tao-Praktiken, Atem- und Visualisierungsübungen, um die Gesundheit zu fördern. Beim so genannten „Kleinen Energiekreislauf“ wird die Energie aus dem Becken in die Höhe geleitet, um die oberen Energiezentren zu beleben. Durch Hochziehen der Hitze entlang der Wirbelsäule in das Kronen- und Stirnchakra kommt es zu einer Sublimierung und Transformation, die manche als totale Glückseligkeit erleben.

 

Verströmen der Herz-Energie

Die Liebe ist alles, was es zu erreichen gibt. Sexualität und Liebe hängen ganz eng zusammen. Ein volles, offenes Herz wirkt automatisch erotisch und magnetisch auf andere Menschen. Die Erotik ist in vielen asiatischen Traditionen kein Selbstzweck, sondern nur die Kutsche, die die Liebesschwingungen transportiert. Der Weg – das möglichst lange und intensive Strömen der Energien – ist zugleich das Ziel. Die Partner nehmen gemeinsam ein Vollbad in den Wogen der Liebesenergien, um sich auf der Herz-Ebene auf das Innigste zu verbinden. Aber auch Menschen ohne Partner können das Herz-Chakra ganz bewusst miteinbeziehen.

 

 

 

 

 

*

*

Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

Link zur Homepage

*

Literatur-Übersicht

*

Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil

 

Advertisements