Das „Diamant-Fahrzeug“, wie es auch genannt wird, entsteht durch die Rotation von drei Stern-Tetraedern. Aber auch technische Raumschiffe sollen auf der Basis von Dreieck-Pyramiden möglich sein.

Foto (C) Birte Fritsch / flickr

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Die Merkaba in der jüdischen Mystik

„Merkaba“ ist eine althebräische Bezeichnung für den himmlischen Kronwagen Gottes – nach einer Vision des Propheten Ezechiel. Laut jüdischer Mystik ist der Aufstieg in das Himmelreich ein schwieriger und gefährlicher Weg, weil die „Archonten“ die menschlichen Seelen in ihren Fesseln festhalten wollen. Die Merkaba-Mystik wurde ab dem ersten Jahrhundert v. Chr. entwickelt – noch vor den kabbalistischen Schriften. (Die vor-kabbalistische Zeit begann im dritten Jahrhundert nach Christus und erst im 12. Jahrhundert sind die Anfänge des Kabbala-Weltbildes in Form einer Geheimlehre zu finden.)

 

Die Infiltrierung der Menschheit durch die Archonten

Die Archonten sind laut gnostischen Schriften eine nicht-menschliche Spezies, die die Menschheit unterdrückt und betrügt, weil sie ohne diesen Missbrauch keine Überlebenschance hat auf dem Planeten. Sie nutzt das Vertrauen, die Gefühle und

Schwächen der Menschen aus, verwirrt, verführt und manipuliert sie und hält ihr Bewusstsein möglichst niedrig. Um sich die Macht der Archonten besser vorzustellen, braucht man nur an Suchtmittel zu denken. Sie machen die Menschen schnell abhängig und rauben ihnen die Selbstbestimmung. Das unmenschlich Übermächtige ist allerdings nichts, was völlig getrennt ist von uns, sondern zugleich ein Teil von uns allen, solange wir unbewusst handeln.

 

Technische Merkaba-Fahrzeuge

Laut Josef F. Blumrich, einen Mitarbeiter der Nasa, der 2002 verstarb, ist die Merkaba auch ein reales Raumfahrzeug mit vier rotierenden Rädern. Er war an der Entwicklung der Saturn-V-Mondrakete beteiligt und hat Ezechiels Wagen nachgebaut, wobei der sich an die Beschreibungen im Kapitel 1 des Buches Ezechiel hielt. Hans Herbert Baier, der 2004 verstarb, entschlüsselte die Kapitel 40 bis 47 im Buch Ezechiel als Anleitungen für die Start- und Landeeinrichtungen des Raumschiffes. Baier war nicht nur ein deutscher Ingenieur, sondern auch ein bedeutender Urgeschichte- und Kornkreis-Forscher. Er konzipierte unabhängig von Blumrich eine Bodenstation, die exakt zu dessen Raumschiff-Modell passte.

Derzeit wird in der Keshe-Foundation mit Tetraeder-Konstellationen experimentiert, um plasmatische Generatoren und Raumschiffe herzustellen. Keshe ist mit seiner Mission vor allem in Afrika erfolgreich. In Ghana wird gerade an einem realen Spaceship-Center gebaut.

 

Herleitung aus dem Ägyptischen

„Mer“ bedeutet auf Ägyptisch Pyramide, „Ka“ ist eine Bezeichnung für den feinstofflichen Körper und „Ba“ wird als Seele übersetzt.

 

Aktivierung des Lichtkörpers

Wenn in spirituellen Kreisen von der Merkaba die Rede ist, ist meistens ein schamanisches Raumfahrzeug oder Lichtfahrzeug gemeint, das jeder Mensch nutzen kann, um in die Astralwelt zu fliegen. Man kann es auch Aufstiegsfahrzeug oder Diamantfahrzeug nennen. Im Internet findet man viele Anleitungen, wie sich der Lichtkörper durch Visualisierungen und Meditation aktivieren lässt. Ein menschliches Lichtschiff hat die Form einer fliegenden Untertasse, wobei der Durchmesser des Rotationskörpers der 10-fachen Körpergröße entspricht und die Höhe etwas mehr als der Körpergröße. Die beiden ineinander gesteckten Tetraeder (zwei dreiseitige Pyramiden, auch Doppel-Tetraeder oder Stern-Tetraeder genannt) drehen sich in entgegengesetzte Richtungen. Über dem Kopf zeigt die Spitze zur Sonne (männlich, elektrisch) und unter den Füßen zeigt die zweite Spitze zur Erde (weiblich, gravitativ). Im Bereich des Unterkörpers (unterhalb der Brust bis zum Knie) überschneiden sich die beiden Drehteile. Jeder Mensch hat in Summe drei von diesen Tetraeder-Paaren, die sich hintereinander um die gleiche Achse drehen und zusammen ein pulsierendes Lichtschiff ergeben. Eines für den physischen, eines für den emotionalen und eines für den Mental-Körper – entsprechenden dem feinstofflichen Aura-Modell.

 

Tetraeder und Heilige Geometrie

Tetraeder gehören neben dem Hexaeder, dem Oktaeder, dem Dodekaeder und dem Ikosaeder zu den Platonischen Körpern und somit zu den Grundbausteinen des Lebens. Der Tetraeder ist die stabilste Form. Während der Hexaeder und der Oktaeder sowie der Dodekaeder und der Ikosaeder ein duales Paar bilden, trägt der Tetraeder sein duales, spiegelverkehrtes Gegenstück in sich. Alle fünf Körper lassen sich aus Metratons Würfel ableiten, der sich wiederum aus der Blume des Lebens ableiten lässt. Laut europäischem Fengshui ist der Tetraeder der Zahl 3 und dem Element Feuer zugeordnet.

Wer von der Energie dieser Struktur profitieren möchte, kann Modelle im Raum aufstellen. Oder eine größere Skulptur für den Garten bauen. Hier eine Anleitung dazu:

 

 

 

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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