Hier geht es nicht um elektrische Energie, sondern um die Lebensenergie und die Schwingung im Raum. Was macht einen Raum energetisch erhebend, aufbauend und belebend? 

Alte Kapelle am See, Foto (C) Sonja und Jens / Flickr

Alte Kapelle am See, Foto (C) Sonja und Jens / Flickr

 

Die Chinesen nennen sie „Chi“, die feinstoffliche Lebensenergie, die alles durchströmt und nicht stagnieren sollte, wenn man eine vitale Atmosphäre genießen möchte. Das Chi ist so viel wie der Atem der Erde, auch Prana oder Odem genannt. Es ist jedoch mehr als nur Licht und Luft, denn es handelt sich um keine Substanz im materiellen Sinn, sondern um eine reine Schwingungsenergie, die mit vitalen Informationen aufgeladen ist. Sie ist das, was Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander verbindet. Chi ist auch das, was den Geist eines Ortes ausmacht und sich in der Formation der Wolken widerspiegelt (sofern das Wetter nicht gerade manipuliert ist). Feinfühlige Menschen empfinden das Chi wie einen Hauch oder wie ein energetisches Kribbeln. Oder wie einen Wärmeschleier, der sich herumschwingen, formen und zu einer Kugel verdichten lässt – so wie es bei Taiji und Qigong-Übungen üblich ist. Es lässt sich auch allein mit der Vorstellungskraft lenken, um zum Beispiel bestimmte Meridiane oder Chakren zu stimulieren. Man kann es mit Farben anreichern und im Körper herumleiten, in Form von lichtreicher Nahrung aufnehmen und im Raum kultivieren.

 

Was zeichnet energiereiche Orte aus?

Was meint man damit, wenn man sagt, dass einem Platz eine gute Energie herrscht? Man fühlt sich wohl, befreit, zärtlich und lieblich umfangen, berührt, inspiriert, erfreut – und möchte verweilen, um den Ort zu genießen. Am ehesten erleben wir dieses Gefühl in der freien Natur, am Meer, in den Bergen, an rauschenden Wasserfällen, in urigen Wäldern oder idyllischen Gärten. Aber auch gebaute Räume können erhebend wirken. Kraftorte aus der Antike erkennt man meistens an der Namensbezeichnung. Sie heißen Heiligenstadt, Allerheiligen, Sankt Ruprecht, Sankt Kathrein, Lichtenberg, Lichtenegg, Frauenberg, Tempelberg und so weiter, mit Anspielungen an heilige (= heilsame) Energien. Wo eine alte Ruine, eine Kirche, ein Bildstock, eine Burg, ein Schloss, ein Aussichtsturm, ein Kloster und dergleichen vorhanden ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen ganz besonderen Ort, der uns auch heute noch anspricht. Aber auch Hinweise auf Drachen, Teufel, Hexen und Dämonen können ehemalige Kultplätze verraten.

 

Der private Kraftplatz

Natürlich kann auch jeder private Lieblingsplatz zum Kraftplatz werden. Egal, ob er sich in der freien Natur befindet, in einem Park, auf der Terrasse oder im eigenen Wohnzimmer. Die Atmosphäre eines Raumes wird von vielen Faktoren bestimmt und es kommt ganz darauf an, wie der einzelne Mensch mit diesen Ressourcen umgeht. Feng-Shui wird oft als eine Art Dekorationskunst vermarktet, aber damit hat es ursprünglich nichts zu tun. Dekorationen sind eine Möglichkeit, um fehlende Qualitäten hinzuzufügen, und sind daher vor allem für Menschen wichtig, die in Wohnungen leben, die sie nicht selber geplant haben. Je harmonischer und stimmiger die Architektur ist, umso weniger muss man sie behübschen. Auch nützliche Dinge können schön sein und die Sinne erfreuen!

 Buddhistisches Zentrum in Graz-Andritz, Foto (C) Irmgard Brottrager


Buddhistisches Zentrum in Graz-Andritz, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Spezielle Zutaten, die die Energie anheben

  1. Schöne Gebrauchsgegenstände.
  2. Garten- und Zimmerpflanzen.
  3. Sprossen und Keimlinge.
  4. Heilige Geometrie.
  5. Naturmaterialien.
  6. Kunst und gutes Design.
  7. Viel natürliches Licht. Unverhüllte Fenster ohne Gardinen.
  8. Hohe Räume und ausreichend Frischluft.
  9. Helle Farben.
  10. Steine und Mineralien.
  11. GaNs-Flaschen aufstellen (Plasma-Technologie der Keshe-Foundation) und Besprühen de Pflanzen mit GaNs-Wasser.
  12. Düfte: Räuchern mit Salbei, Lavendel oder Weihrauch. Beduftung mit ätherischen Ölen wie Nelkenöl, Zitronen-Öl oder Oregano-Öl.
  13. Inszenierte Ausblicke und Durchblicke.
  14. Das Inventar in Schwung halten. Erneuern und Entrümpeln, Umräumen und Aussortieren.
  15. Minimalismus, Ordnung und Raumpflege.
  16. Kerzen, am besten aus Bienenwachs.
  17. Salzsteine, Salzlampen und Salzbrunnen zur Ionisierung der Luft.
  18. Bäume vor den Fenstern.
  19. Harmonische Klänge, am besten Vogelgezwitscher.
  20. Den Raum „stimmen“ mit Stimmgabeln, Klangschalen und Glocken.
  21. Geschützte Lage mit viel Privatsphäre.
  22. Ruhige und entspannte Atmosphäre.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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