Klang kann bekanntlich Gläser in Schwingung versetzen und zerbrechen. Doch auch wenn wir keine Explosionen erzeugen, sollte es uns bewusst sein, dass jeder Ton Konsequenzen hat. Denn alles, was wir tun und denken, schlägt Wellen.

Das passiert, wenn Farbklekse mit Schallwellen angeregt werden. Ähnliche Muster kann man auch in Sand erzeugen. Foto (C) Peter Drach (aka PeteDragomir) / flickr

Das passiert, wenn Farbklekse mit Schallwellen angeregt werden. Ähnliche Muster kann man auch in Sand erzeugen. Foto (C) Peter Drach (aka PeteDragomir) / flickr

 

Praktische Experimente mit Sängern haben ergeben, dass es kaum möglich ist, ein Trinkglas zu „zersingen“, weil die menschliche Stimme zu sehr vibriert und nicht laut genug ist. Wird jedoch die Eigenfrequenz des Glases genau getroffen und ist der Schalldruck groß genug, zerpringt es. Mit einem genau einstellbaren Ton-Generator wird das Zerstörungswerk jederzeit möglich. Dass Schallwellen einen Einfluss auf die Materie haben und sie sogar bewegen können, kennen wir auch von den Strömungsmustern, die entstehen, wenn man Flüssigkeiten und andere schwingungsfähige Materialien mit Schallwellen beschickt.

 

Der Vibrations-Generator von John Ernst Worrell Keely

John Keely ist der Erfinder des Keely-Motors, bei dem musikalische Schwingungen als Energiequelle genutzt werden. Bei einem Experiment mit hochfrequenten Schallwellen explodierte seine Apparatur. So wurde er auf eine bislang unbekannte Energieform aufmerksam. Bei einer Frequenz von 42.800 Hertz (Schwingungen pro Sekunde) ist es möglich, Wasser zum Verdampfen zu bringen. Keely nannte diese Energie „etheric force“ (Ätherkraft) oder Äther-Dampf, weil es sich um einen besonders dünnen Dampf (viermal leichter als Wasserstoffgas) mit speziellen Eigenschaften handelt. Bereits 1871 stellte er einen Kugelmotor vor, der sich selber drehen konnte, aber als Maschinenantrieb noch nicht leistungsfähig genug war. Im Jahr 1874 hatte er schließlich seinen Keely-Motor entwickelt, der auf großes öffentliches Interesse stieß. Das Gerät funktionierte wohl, aber leider war niemand außer ihm selber fähig, den Motor in Betrieb zu setzen. Er wurde schließlich als „unbewusster Magier“ abgestempelt, der sich seiner eigenen Kräfte nicht bewusst war und sie daher auch nicht vermitteln konnte (oder wollte?). Keely forschte weiter und fand 1878 eine Möglichkeit, um mineralische Substanzen durch Vibrationen zu zertrümmern. 1884 gab Keely vor honorigem Publikum 19 Kanonenschüsse ab mit Ätherkraft-Antrieb. Die Forschungen gingen weiter, bis Keele einen neuen Vibrations-Generator namens „Liberator“ präsentieren konnte, der kein Wasser mehr brauchte, sondern nur mit Luft arbeitete. Die Technologie wurde als gefährlich eingestuft und Keely nahm seine Geheimnisse mit ins Grab, denn er hat keine schriftlichen Dokumentationen hinterlassen. Rudolf Steiner war davon überzeugt, dass es sich um keine physikalischen Kräfte, sondern um eine Art Raumenergie handelte, mit der Keely hantierte.

 

Der Sonic-Resonanz-Boiler von Peter Daysh Davey

Der Neuseeländer hat in den 1940er Jahren einen Boiler entwickelt, der bei einer Schwingung von 50 Herz Wasser zum Kochen bringt. Das Gerät benötigte nur sehr wenig Strom und erzeugte zwanzig Mal mehr Energie in Form von Wärme. Der Erfinder war Musiker und Pilot von Beruf. Er hatte bemerkt, dass es in der Pilotenkabine warm wurde, wenn das Summen der Propeller und Motoren eine bestimmte Frequenz erreichten. Es war ihm jedoch nicht möglich, seine Erfindung zu vermarkten, weil das Gerät für gefährlich gehalten wurde und er daher keine behördliche Genehmigung bekam.

 

Der UHF Salzwasser-HHO-Generator von John S. Kanzius

Der Erfinder aus Akron in Ohio war Radiotechniker und lebt leider auch nicht mehr. Es gelang ihm, durch die Bestrahlung mit Radio-Funkwellen von 13,56 Megahertz Wassermoleküle in Salzwasser zu spalten, um brennbaren Wasserstoff zu erhalten. Die Kanzius-Methode zur Wasserspaltung wurde erstmals im Jahr 2009 vorgestellt und gilt als Alternative zur Elektrolyse. Das entstehende Gas ist ein Knallgas, hat jedoch andere Eigenschaften als der Wasserstoff, der bei einer normalen Faraday`schen Elektroyse entsteht. Die Mischung aus Sauerstoff und Wasserstoff lässt sich direkt anzünden und brennt so lange, bis das Wasser verbraucht ist. Daher ist auch von „brennendem Wasser“ die Rede.

 

Quellen:

„Das Ubuntu-Prinzip“ von Michael Tellinger, Hesper Verlag

„Fassen Fühlen Bilden“ von Hugo Kükelhaus, Gaia Verlag

https://anthrowiki.at/John_Ernst_Worrell_Keely

 

 

 

*

*

Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

Link zur Homepage

*

Literatur-Übersicht

*

Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil

 

Advertisements