Umwelt- und Lebensmittelgifte führen in der Regel nicht dazu, dass man kotzen muss oder einen Notarzt braucht, sondern schaden uns eher schleichend. Bis wir so zugemüllt sind, dass der Lebensmotor zum Stillstand kommt.

Koriander und Löwenzahn eignen sich bestens zum Entgiften. Foto (C) LollyKnit / flickr

Koriander und Löwenzahn eignen sich bestens zum Entgiften. Foto (C) LollyKnit / flickr

 

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, entgiftet sich der Körper nicht nur auf der physischen Ebene, sondern die materiellen Rückstände hängen auch mit emotionalen Verdrängungen zusammen. Wir essen oft nicht, weil wir Hunger haben, sondern um die Stimmung aufzuhellen. Die meisten Genussmittel, die uns vordergründig glücklicher machen, sind Energieräuber und ausgesprochen schädlich für den Körper. Was wir essen, um unangenehme Eindrücke zu verbannen, ist besonders schwer verdaulich. Frustesser neigen daher stärker zu Übergewicht als Lustesser, die ihr Leben im Allgemeinen genießen, sich aber beim Essen zurückhalten, wenn es ihnen mal nicht so gut geht.

 

Was passiert bei der Entgiftung?

Man muss damit rechnen, dass sich beim Entgiften ähnliche Symptome zeigen wie bei einem stark vergifteten Menschen. Es kommt zu einer so genannten Heilungskrise. Wer das nicht weiß und noch nie erfahren hat, glaubt irrtümlich, dass er entschlackende Lebensmittel nicht verträgt. Das hat damit zu tun, dass die vorher relativ sicher geparkten Substanzen in den Blutkreislauf gelangen. Während einer Entgiftungskur kommen auch die verdrängten Emotionen zum Vorschein, weshalb es von Vorteil ist, wenn man sich ein paar Tage zurückziehen kann. Sogar die geistigen Einstellungen verändern sich. Während vergiftete Menschen dazu neigen, nicht auf sich selbst und ihre Mitmenschen zu achten, wird die Wahrnehmung nun wieder klarer und feinfühliger. Übersäuerte Menschen sind oft auch geistig „giftig“, rücksichtslos, festgefahren, abgestumpft und sauer.

 

Woher kommt das Gift?

Die Dosis macht das Gift, heißt es. Im Allgemeinen ist das richtig, aber es gibt auch jede Menge Substanzen, die nicht natürlichen Ursprungs sind und einfach nicht in den Körper gehören. Um den Stoffwechsel nicht unnötig zu belasten, sollte man sich nie überessen. Nachfolgend eine Liste mit Stoffen, die dem Körper zu schaffen machen.

 

  • Zu viel Salz und Beimengung von Kaliumiodid aus Industrieabfällen.
  • Spritzmittelrückstände.
  • Kunstdüngerrückstände.
  • Rückstände von Hormonen und Antibiotika in Tierprodukten.
  • Plastikpartikel in Getränken und Körperpflegeprodukten.
  • Nanopartikel, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Zum Beispiel Nano-Siliziumdioxid im Salz als Rieselhilfe.
  • Schwermetalle aus Zahnfüllungen.
  • Rückstände von Flugzeug-Chemtrails mit Nano-Aluminium und Barium.
  • Feinstaub.
  • Fäulnisbakterien.
  • Parasiten-Eier und andere Krankheitserreger.
  • Schimmelsporen.
  • Fische aus verschmutzten Gewässern gehören zu den giftigsten Lebensmitteln überhaupt.
  • Leichengifte bei Tiernahrung.
  • Genussgifte wie Nikotin (Tabak), Ethanol (Alkohol), Koffein (Kaffee, Schwarztee, Cola), Zucker und Gluten.
  • Aspartam.
  • Saurer Regen.
  • Synthetische Farbstoffe.
  • Synthetische Konservierungsmittel.
  • Künstliche Geschmackverstärker, Glutamat.
  • Dioxin in Tierprodukten.
  • Acrylamid bei Gegrilltem, Angebranntem und Frittiertem.
  • Verdorbene Lebensmittel.
  • Lösungsmittel.
  • Ausdünstungen aus Kleidungsstücken, Papierwaren und Möbeln.
  • Asbest.
  • Partikel von Mineralwolle.
  • Bau-Chemie.
  • Kontakt mit ätzenden Reinigungsmitteln.
  • Lebensmittelvergiftungen.
  • Giftige Wildkräuter und Pilze.
  • Überdosierung von Gewürzen.
  • Gift-Belastungen im Berufsleben (z.B. Toner-Staub von Laserdruckern, giftige Gase und Dämpfe).
  • Luftverschmutzungen in Großstädten.
  • Umluft von Klimaanlagen.
  • Verunreinigungen im Trinkwasser.
  • Weichmacher in Verpackungen und Konservendosen.
  • Pharmazeutische Medikamente.
  • Genetisch veränderte Produkte.
  • Fluorid in der Zahnpasta.
  • Zu viel Schleim aus schleimbildenden Lebensmitteln.
  • Ein Übermaß an säurebildenden Lebensmitteln (alle Tierprodukte, Brote und Mehlspeisen).
Auch Zitronen wirken stoffwechselfördernd. Foto (C) LollyKnit / flickr

Auch Zitronen wirken stoffwechselfördernd. Foto (C) LollyKnit / flickr

 

Was wirkt entgiftend?  

Auf jeden Fall sind Genussdrogen, Industrienahrung, Konserven und Fertigprodukte zu vermeiden. Am besten ist es, wenn man seine Ernährung nachhaltig umstellt und sich für den Rest des Lebens auf eine Weise ernährt, die zugleich entgiftend wirkt. Wer sich das nicht vorstellen kann, kann zu gewissen Jahreszeiten oder bei Bedarf gezielte Entgiftungskuren vornehmen. Welche Methoden bieten sich hier an?

 

  • Unterschiedliche Fasten-Methoden: Wasserfasten, 1-2 Tage Trockenfasten (ohne Flüssigkeiten), intermettierendes Fasten, Saftfasten, Basenfasten, Obstfasten, Fasten mit 100% Rohkost oder anderen speziellen Lebensmitteln.
  • Basenkuren und Mineralisierung des Körpers.
  • Darmspülungen.
  • Heilkräuter wie Mariendistel, Gundelrebe, Löwenzahn, Goldrute, Klettenwurzel, Goldrute, Hirtentäschel und Wegwartenwurzel.
  • Bentonit, Zeolith, Heilerde und Algen.
  • Heilpilze.
  • Gezielte Bewegung zur Lockerung von Blockaden.
  • Schwitzen und Massagen.
  • Entgiftungspflaster oder Wickel auf betroffenen Hautstellen oder Reflexzonen
  • Trinkkuren, zum Beispiel mit Sole.
  • Wasseranwendungen nach Kneipp.
  • Reflexzonenmassagen.
  • Emotionale und geistige Reinigung.
  • Ölziehen.
  • Trockenbürsten.
  • Entgiftende Lebensmittel wie Senfkörner, Papayakerne, Knoblauch, Ingwer, Apfelessig, Brennnesseln, Brunnenkresse, Bärlauch, Meerrettich, Zitrone, Chilipfeffer, Wacholderbeeren und Rhabarber.

Wer es nicht eilig hat und eine sanfte Ausleitung möchte, wählt eine basisch-vegane Ernährungsform mit einem hohen Anteil an Rohkost und ausschließlich Produkten aus biologischem Anbau (in Gasthäusern und am Bauernmarkt meist nicht erhältlich!), aus eigenen Anbau oder aus der freien Natur.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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