Rohköstliche Ernährung, chemiefreie Körperpflege und Raumpflege mit Naturprodukten: Anregungen zum Thema „Grüner Haushalten“ findet man reichlich im Internet, aber wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Das Grundlagen- und Einsteiger-Seminar bietet Antworten auf viele Fragen, die oft zu hören sind. 

Foto (C) Olearys / flickr

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Nächster Termin: Samstag, 29. April, 10 Uhr bis 16 Uhr, Graz-Andritz

 

Man muss nicht gerade krank sein, um sich nach gesünderen Ufern umzusehen. Viele Menschen möchten ihre Ernährung verbessern und weniger Chemieprodukte einkaufen. Mehr Obst und Gemüse, weniger oder gar keine tierischen Produkte, mehr Blattgrün, mehr pflanzliches Eiweiß, weniger Zucker, weniger Kohlenhydrate, weniger Fett, weniger Fertiggerichte, mehr Vitamine und Mineralstoffe, mehr Nachhaltigkeit und weniger Verpackung stehen auf der Wunschliste. Das größte Hindernis bei der Umsetzung ist wohl die Macht der Gewohnheit und dass es an praktischen Erfahrungen mangelt.

Jene Menschen, die punkto Ernährung und Lebensstil neue Wege beschreiten, sind meistens keine Ernährungsexperten, sondern sie lernen durch Ausprobieren, Beobachten und den Austausch mit Gleichgesinnten. Sie überlegen sich, wie es in früheren Zeiten war, als es noch keine Supermärkte gab. Sie erinnern sich an ihre eigene Kindheit und an die Erzählungen der Großeltern. Natürlich wurde auch früher viel Ungesundes aufgetischt, oft viel zu fett und süß gegessen. Heute bevorzugen wir eine wesentlich leichtere Kost mit einem hohen Wassergehalt und wenig Getreide. Wir achten darauf, dass sie Ernährung basen-überschüssig, gluten-frei und möglichst schleim-frei ist. Und auch die Entgiftung ist ein Thema, denn es ist kaum noch möglich, unbelastetes Wasser und Lebensmittel ohne Chemie-Rückstände zu bekommen.

Steinzeitmäßige basisch-vegane Vitalkost oder wie?

Während in der Schulmedizin das Ernährungsthema weitgehend ignoriert wird und Ernährungsexperten sich fast ausschließlich auf die Inhaltsstoffe konzentrieren, sind die alternativen Ernährungspioniere eher praktisch orientiert. Sie beobachten, wie ihr Körper auf bestimmte Lebensmittel reagiert und versuchen ihre Verdauung so weit zu verbessern, dass Probleme wie Wassereinlagerungen, Blähungen, Verstopfung, Pickel, Karies, unschöne Fettpolster, Haarausfall, Sodbrennen, Zungenbelag, Augenringe, Falten, Darm-Parasiten und Ärgeres vermieden werden. Stoffwechselprobleme sind weit verbreitet und meist auch der Grund, warum jemand nicht abnehmen kann. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und schließlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, um den Energiefluss im Körper zu verbessern. Ursprüngliche Ernährungsweisen mit einem hohen Rohkost-Anteil finden immer mehr Befürworter und zufriedene Fans.

Im Seminar soll vermittelt werden, wie diese Ernährung überhaupt funktioniert und im Alltag praktiziert werden kann. Es entbindet niemanden von seiner Eigenverantwortung und es ist kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung, falls diese notwendig sein sollte. Es gibt leider immer noch viele Menschen, die fixe Vorstellungen haben, was ein Mensch zum Überleben braucht. Daher ist es nicht einfach, sich gegen diese tief verankerten und weit verbreiteten Überzeugungen durchzusetzen. Wer sich gegen den Mainstream ernährt, lebt in einer anderen Welt. Im Endeffekt jedoch zählen nicht die Argumente, sondern die Tatsachen und Ergebnisse. Manche nennen sie Steinzeit-Nahrung, andere Paradieskost oder Vital-Kost oder einfach Vegane Rohkost mit geringem Kochkost-Anteil. Wer erfahren möchte, wie man auf den Herd weitgehend verzichten kann, ist hier richtig. Ich teile als Seminarleiterin meine persönlichen Erfahrungen und erkläre, wie ich meinen Haushalt umgestellt habe.

 

Nachfolgend ein Überblick über die Fragen, die besprochen werden sollen:

Basisch-Vegane Rohkost in der Praxis: 

  • Warum sind die meisten Menschen übersäuert?
  • Welche Lebensmittel werden basisch verstoffwechselt?
  • Was kann man überhaupt essen?
  • Wo bekommt man diese Lebensmittel her?
  • Wie zieht man Sprossen?
  • Wie mixt man leckere Smoothies?
  • Wo bekommt man genügend Eiweiß her?
  • Wie sieht es mit Vitamin D und Vitamin B12 aus?
  • Womit kann man den Körper entgiften?
  • Warum sind Bitterstoffe wichtig?
  • Was ist bei Wasser, Säften, Suppen und Tees zu beachten?

Kräuter und Wildgrün

  • Die wichtigsten Wildkräuter in der freien Natur.
  • Kräuter für den Garten.
  • Kräuter, die auch am Balkon und in Innenräumen gedeihen.

Chemie-freie Körperpflege

  • Zähne: Selbstgemachte Zahnpasta, Bambus-Zahnbürsten, Mundwasser, Ölziehen.
  • Haut: Öle und Cremes, Waschen, Duschen, Baden, Fußbäder, Natur-Deo.
  • Haare: Selbstgemachtes Waschpulver, Haarwasser, Naturbürsten, natürliche Färbemittel.

Chemie-freie Putzmittel

  • Waschpulver aus Rosskastanien.
  • Reiniger aus Zitrusschalen-Essig.
  • Natron und Essig als Allzweckmittel.
Foto (C) Eddi / flickr

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Ort und Anmeldung:

A-8045 Graz-Andritz, Gottlieb-Remschmidtgasse 9

Energieausgleich: 50 EUR

Anmeldung: arch.brottrager@tele2.at

Mitzubringen: Rohkost-Verpflegung. Bei schönem Wetter ist ein Picknick im nahe liegenden Park geplant.

Nicht nur Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene sind herzlich willkommen!

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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