Emotionen kann man betrachten als Feldstärken! – Was Gefühle mit Energie zu tun haben und warum unser Gemütszustand den größten Einfluss auf unser Wohlbefinden hat.

Tränen, Foto (C) Tommy Wong / flickr

Tränen, Foto (C) Tommy Wong / flickr

 

Jeder kennt das unbeständige Auf und Ab der Gefühle und Emotionen. Mit Gefühlen meint man im Allgemeinen eine gewisse Fühligkeit, die ähnlich funktioniert wie ein Tastsinn. Dazu gehören das Mitgefühl, das Körpergefühl und das Hineinspüren in eine Situation. Diese Gefühle sind notwendig, um sich selbst und die Umwelt überhaupt wahrzunehmen. Emotionen hingegen stehen dem Spüren eher im Wege. Wer emotional ist, ist nicht neutral und offen genug, um eine Situation ungefiltert spüren zu können.

 

Gefühle

Gefühle werden ausgelöst durch:

1) Bewusste Wahrnehmungen über die Sinnesorgane.

2) Unbewusste Wahrnehmungen, die unserer bewussten Aufmerksamkeit entgehen.

3) Vorahnungen und andere übersinnliche Wahrnehmungen wie Telepathie.

4) Bewusste oder unbewusste Erinnerungen.

5) Auflösung von Verdrängungen.

6) Stimmungen, die in der Luft liegen und am Verhalten der Tierwelt bemerkt werden können.

Die Interaktion zwischen Wesenheiten wird erschwert, wenn es an Feingefühl mangelt und der eine nicht merkt, wie es dem anderen geht. Es kann dann leicht zu negativen Emotionen kommen infolge von Missverständnissen, Frust und allerlei Einbildungen (auch Projektionen genannt). Der eine sieht etwas im anderen, was gar nicht zutrifft, und wird womöglich penetrant mit Zuschreibungen, die den anderen nerven oder sogar verletzen.

Ein emotional ausgeglichener Mensch verdrängt wenig und kann auch heftige Gefühle zulassen, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten. Verdrängte Gefühle führen ein unkontrollierbares Eigenleben, denn sie haben den unbändigen Drang, ins Bewusstsein vordringen zu wollen. Sie immer wieder in die Verdrängung zurückzuweisen, kostet viel Energie – meist in Form von Zerstreuungen, Ablenkungen und Betäubungen. Wenn Gefühle verdrängt werden, fehlen uns wichtige Informationen und es kann daher zu zahlreichen Fehlentscheidungen kommen. Diese Irrwege und Fehleinschätzungen kommen uns teuer zu stehen, denn sie sorgen dafür, dass wir immer wieder mit der Nase an die verdrängten Gefühle gestoßen werden. Normalerweise kommt es nur in Not-Situationen zu Verdrängungen, damit die Psyche nicht mit unerträglichen Gefühlen überrollt wird. Viele Menschen jedoch verdrängen Unangenehmes vorsätzlich, um sich ein vermeintlich schöneres Leben zu machen oder weil sie glauben, dass es nicht erlaubt ist. Jede Sucht ist eine Entscheidung für die Verdrängung. Fluchtversuche in Scheinwelten sind immer mit Energieverlusten verbunden, weil der Bezug zur Realität verloren geht. Wer beziehungsunfähig geworden ist, kann sich nicht mehr austauschen, sondern kapselt sich in seiner Traumwelt ein.

 

Emotionen

Emotionen kommen ins Spiel, wenn sich der Verstand einmischt. Mit Verstand ist hier nicht nur das bewusste Denken gemeint, sondern auch alle anderen geistigen Einstellungen, die zum Teil sehr alt sind und die wir uns nie bewusst gemacht haben. Emotionen sind an keine Realität geknüpft, sondern von unserer Kopf-Regie abhängig. Man kann sie daher leicht schüren und manipulieren, denn die meisten Menschen haben ihre Emotionen nicht im Griff. Sie lassen sich leicht provozieren und zu Reaktionen verleiten mit gezielten Botschaften, die aufwühlend wirken. Diese Emotionen haben enormes energetisches Potential. Sie treiben Menschen dazu, in den Krieg zu ziehen oder bis zum Burnout zu arbeiten, sich finanziell zu verausgaben oder selbst zu zerstören. Wer die Emotionen der Menschen steuern kann, kann ihr Verhalten vorhersehen, lenken und ausnutzen. Unsere mentalen Lebenseinstellungen und die Art zu denken, werden in der Kindheit, in der Schule und von den Medien programmiert. Die meisten Menschen hinterfragen diese Programmierungen nie, sondern halten ihre Sichtweisen für die einzig richtigen. Wenn andere Menschen was anders denken, dann müssen diese Meinungen falsch oder minderwertig sein. Erst wenn die vertrauten Denkmuster nicht mehr zu den gewünschten Ergebnissen führen, stellen wir sie in Frage. Um die Muster zu durchschauen, muss man sich fragen, welche Grundeinstellungen gerade wirksam sind. Diese Einstellungen sind meist nicht klar abgezirkelt, sondern es existieren mehrere Einstellungen nebeneinander, die einander widersprechen.

Smile, Foto (C) anthony kelly / flickr

Smile, Foto (C) anthony kelly / flickr

 

Wie lassen sich die emotionalen Energiefelder steuern?

Wir sind unseren Emotionen nicht wehrlos ausgeliefert. Um sie zu steuern, ist es notwendig, seine eigenen Gedanken und Glaubenssätze zu beobachten. Spätestens dann, wenn eine unangenehme Emotion hochkommt, sollte man sich fragen, was man sich gerade gedacht hat und ob es alternative Sichtweisen gibt, die entspannender wirken. Auf jeden Fall sollte man nicht sofort reagieren, sondern warten, bis die Emotionen abklingen.

Unsere emotionalen Energiefelder werden auch als Emotionalkörper bezeichnet. Sie befinden sich in der Hierarchie zwischen den mentalen und den körperlichen Energiefeldern und haben die Eigenart, Mitmenschen und Situationen anzuziehen, die der eigenen Ausstrahlung entsprechen. Daher kommt es, dass wir meist unangenehme Begegnungen haben, wenn wir selber nicht gut drauf sind. Der Emotionalkörper befindet sich in einem dynamisch fließenden Austausch mit anderen feinstofflichen Feldern. Er ist nicht an den Ort gebunden, sondern an die Schwingungsfrequenz. Emotionale Staus verursachen auch Denk-Barrieren und körperliche Blockaden.

 

Einige Tipps, was wir tun können, um ehrlich gut drauf zu sein:

  • Wünsche sind wie Samenkörner. Echte Herzenswünsche haben eine magnetische Energie.
  • Die innere Ausrichtung und die versteckten Absichten sind entscheidend für unser Schicksal, nicht unsere Lippenbekenntnisse. Unedle Hintergedanken führen zu unschönen Ergebnissen.
  • Die Gefühle werden maßgeblich von unserer Aufmerksamkeit gelenkt. Daher ist es sehr wichtig, sich abzugrenzen und sich nicht für alles Zeit zu nehmen, was unsere Mitmenschen gerne möchten.
  • Damit die Energien frei fließen können, sollten wir uns redlich bemühen, alle Blockaden aufzulösen und jede Art von Suchtverhalten vermeiden.
  • Ein gesunder Lebensstil mit vitaler Ernährung (möglichst Rohkost) hilft dabei, emotional ausgeglichen und durchlässig zu bleiben.
  • Positive Gefühle lassen sich kultivieren, indem man sich erfreulichen Dingen zuwendet, schöne Momente einfängt, das Leben genießt und einen humorvollen Umgang pflegt.
  • Wenn man etwas Bestimmtes erreichen will, kann man ein Energiefeld dafür aufbauen, indem man dafür sorgt, dass es in jeder Hinsicht möglich wird.
  • Emotionen, die an bestimmte Gedanken geknüpft sind, kann man loswerden, indem man seine Gedanken ändert. Es gibt zum Beispiel keine Sorgen und keine Verlustängste und keinen Neid, die nicht an Bewertungen geknüpft wären.
  • Die Psyche kann zwischen zwischen Realität und Simulation kaum unterscheiden. Daher sollte man negative Filme, Bücher, Nachrichten und sonstige Darstellungen meiden wie die Pest. Man kann auch von grausamen Videos traumatisiert werden.
  • Mentaltrainings-Techniken wie NLP, autogenes Training, Brainstorming, Focusing und Klarträumen sind ebenso hilfreich wie jede Form von Bewusstseinserweiterung.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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