Eine innovative Firma aus Zagreb präsentiert stolz den ersten autonomen Strom-Generator der Welt, der frei zur Verfügung steht. Wie das Ding funktioniert, wird vorerst geheim gehalten. Es soll sich um eine Tesla-Technologie aus den 1940er-Jahren handeln.

Katze im Karton, Foto (C) R. Crap Mariner / flickr

Katze im Karton, Foto (C) R. Crap Mariner / flickr

 

Das Angebot der Firma Innova Tehno 1943 aus Zagreb in Kroatien klingt auf jeden Fall kundenorientiert, denn man kann das Gerät ausprobieren, bevor die Rechnung fällig wird. Dass man quasi die Katze im Sack kaufen muss, ohne nähere Details, wirkt weniger vertrauenserweckend. Man kann nur hoffen, dass es bald Rückmeldungen von den ersten Kunden gibt, die zum Kauf ermutigen. Das geheime Innenleben ist mit einem Alarm-System geschützt, falls jemand versucht, die Kiste widerrechtlich zu öffnen. Zumindest folgende Informationen konnte ich aus den am Ende des Artikels angeführten Quellen zusammentragen:

 

Bezeichnung: IPP 7.4

Kosten: Das Innenraum-Modell kostet 3.800 € zzgl. Mwst, das wetterfeste Außenraum-Modell kostet 4.100 € zzgl. Mwst. Es wird keine Vorauszahlung verlangt. Die Rechnung muss erst nach 30 Tagen Testzeit beglichen werden. Im Falle einer Rücksendung werden die Transportkosten nicht erstattet. Nur bei einem Rücktritt binnen 15 Tagen erfolgt die Abholung kostenlos.

Garantien: 5 Jahre. Verlängerung um weitere 5 Jahre möglich. In der Garantie sind die Wartung und mögliche Reparaturen enthalten.

Abmessungen: Breite x Länge x Höhe = 100 x 125 x 110 cm. Der Aufstellungsraum sollte mindestens 2 x 3 Meter groß und 2 Meter hoch sein.

Gewicht: ca. 95 kg

Elektrische Spannung: 220 Volt

Leistung: 7,5 Kilowatt

Lärmbelastung: zirka 60 dB (Das ist ziemlich laut! Man kann das Geräusch in diesem Video hören.)

Modell-Varianten: Indoor-Version, Outdoor-Version, Wechselstrom, Drehstrom (auch 3-Phasen-Wechsel-Strom oder Starkstrom genannt)

Vertrieb: In Europa ab Juli 2017. Ab 2018 weltweit geplant. Im Jänner wurde eine Schwesternfirma in Australien eröffnet. Bisher gibt es keinen Schauraum, wo man den Generator besichtigen könnte. Man kann ihn nur bei sich zu Hause testen. Es ist ein Händlernetz geplant und teilsweise bereits eingerichtet. Zum jetzigen Zeitpunkt (Februar 2017) kann man die Geräte nur beim Hersteller bestellen. Eine Abholung ist nicht möglich. Die ersten 1-Phasen-Wechselstom-Modelle, die ab Jänner ausgeliefert wurden, sind bereits ausverkauft. Ab März beginnt der Verkauf der 3-Phasen-Modelle. Die Auslieferung ist im Moment noch auf bestimmte Regionen beschränkt, die sich im Umkreis der Ausliefer-Stellen befinden. Die Zustellung erfolgt mit speziellen Lieferwägen, die mit derselben autonomen Technologie angetrieben werden.

Technologie: geheim

Sicherheit: Schutzschalter im Falle von Überlastung, Überschwemmung oder Kurzschluss. Technisches Zertifikat über die Unschädlichkeit für Mensch und Umwelt.

Betrieb: Das Gerät ist für den dauernden Betrieb konzipiert, kann jedoch auch händisch ein- und ausgeschaltet werden. Es ist eine Gel – Batterie 48V / 36Ah eingebaut, die jedoch nur zum Starten benötigt wird. Danach braucht der Generator keinen Treibstoff und keine Stromzufuhr. Er wird nicht heiß, während er in Betrieb ist. Es wird lediglich die Raumtemperatur um ca. 10% erhöht. Die Erfinder gehen davon aus, dass das Gerät 20 bis 50 Jahre lang funktioniert, bevor es zu Verschleiß-Erscheinungen kommt. Es arbeitet auch in sehr kalten und heißen Umgebungen, von minus 38 bis plus 45 Grad Celsius. Die Garantiezeit von 5 Jahren kann mehrmals verlängert werden.

 

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Tesla-Spule in Form eines Torus, Foto (C) Will Scullin / flickr

Tesla-Spule in Form eines Torus, Foto (C) Will Scullin / flickr

 

Auf der Homepage der Firma kann ein Video besichtigt werden, wo eine Apparatur gezeigt wird, die mehrere Verbraucher (zwei Heizlüfter, zwei Kochplatten, eine Halogenleuchte und eine Lampe) betreibt, die zusammen 7,3 kW Strom verbrauchen. In einem anderen Video ist ein sich drehendes Torus-Rad zwischen zwei Spulen-Türmen zu erkennen, während ein Schweißgerät als Verbraucher angeschlossen ist. Der Aufbau der Maschinenteile erinnert an einen Freie-Energie-Generator namens Testatika, der bereits seit Jahrzehnten bekannt ist. Bisher war es niemandem gelungen, die Testatika nachzubauen.

 

 

Quellen:

http://innovatehno.eu/contact/

https://terragermania.files.wordpress.com/2017/02/net0117s4-6.pdf

https://www.minotech.de/forschung/raumenergiekonverter/ipp-7-4-generator/

https://www.youtube.com/channel/UC6HPLA_-06b1ZWj7foNDXCQ/feed

http://innovatehno.eu/

https://www.youtube.com/watch?v=iYwQNVEuheY

http://www.rolf-keppler.de/testatika.htm

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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