Woran denkt ihr als erstes, wenn ihr „Freie Energien“ hört? Gibt es hier etwas gratis? Lassen sich hiermit fette Gewinne erzielen? Ist hier was zu holen? Kann man sich damit bereichern?

Foto (C) Torrey Wiley / flickr

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Vorsicht! Vom Thema „Freie Energie“ fühlen sich viele Energie-Diebe angezogen! Viele reagieren auf diese Bezeichnung wie auf eine Geschenke-Aktion im Supermarkt. Leider kann man auch in der Ubuntu-Szene beobachten, dass die Sypathisanten oftmals aus Kreisen stammen, die man als Schnorrer bezeichnen würde. Das Raffen und Horten von kostenlosen Gegenständen ist eine Form von Missbrauch. Es gibt grundsätzlich viele Menschen auf diesem Planeten, die nicht nur materiell, sondern auch geistig und emotional auf Fremd-Energien angewiesen sind. Diese Menschen haben ein deutlich niedrigeres Schwingungs-Niveau als unabhängige Menschen, die wenig brauchen und gerne was abgeben. Der Missbrauch beginnt oft bereits in der Kindheit, wenn ein Kind seine Energien den Eltern zur Verfügung stellen muss, weil diese ihre Elternrolle nicht übernehmen. Die Energie fließt nicht von den Eltern zu den Kindern, sondern in die umgekehrte Richtung. Sehr oft werden die Kinder auch materiell ausgenutzt, indem sie als Sex-Objekte oder Arbeitskräfte dienen. Auch wenn sie materiell gut versorgt werden, kann es sein, dass depressive oder alkoholkranke Eltern von ihren unverbrauchten Lebens-Energien zehren.

 

Niedrige Wesen ernähren sich von negativen Emotionen

Je niedriger das Schwingungsniveau eines Wesens ist, umso mehr ist es in der körperlichen Welt verhaftet. Das emotionale Wahrnehmungs-Vermögen ist bei grobstofflichen Menschen derart dürftig ausgeprägt, dass sie nach Möglichkeiten suchen, um starke Emotionen spüren zu können. Sie sind nicht feinfühlig genug, um von sich aus ein vielschichtiges Gefühlsleben zu haben. Sie haben zum Beispiel kein Mitgefühl mit Tieren und merken nicht, wie es ihrem Partner geht. Auch mit Pflanzen können sie nicht gut umgehen. Differenzen, Disharmonien und Umweltzerstörungen werden nicht wahrgenommen. Sie können sich schlecht an Menschen anpassen, die ihnen nicht vertraut sind. Wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen, sind sie nicht fähig, sich in fremden Städten oder Ländern zu integrieren. Es fällt ihnen schwer, fremde Sprachen und Tänze zu lernen, denn es mangelt überall an Feingefühl. Sie sind innerlich leer, wie man so sagt. In der eigenen Gefühlswelt dieser Menschen ist nicht viel los. Um nicht mit dieser Leere konfrontiert zu werden, suchen sie Anschluss an andere Menschen, die ein reicheres Gefühlsleben besitzen. Natürlich sind Menschen, die selber selten Gefühle spüren, leicht manipulierbar, denn sie haben kein Gefühl dafür, was besser oder schlechter ist.

Es ist ein sehr eigenartiges, aber weit verbreitetes Phänomen, dass negative Emotionen dazu benutzt werden, um niedrige Triebe zu wecken und Geschäfte zu machen. Die meisten Menschen reagieren resonant auf negative Schlagzeilen und geben bevorzugt Geld für Medien aus, die mit heftigen Emotionen werben. Zu ästhetischen, harmonischen und liebevollen Anreizen fühlen sich viel weniger Menschen hingezogen. Der Durchschnittsmensch wird lieber mit blutrünstigen Dramen konfrontiert als mit idyllischen Szenen voller Frieden, Schönheit und Glückseligkeit. Dass das Übel auf diesem Planeten bisher nicht ausgestorben ist, hat damit zu tun, dass die Sucht der Menschen nach destruktiven Energien geradezu gefördert wird, weil man viel Geld damit verdienen kann. Jeder Geschäftsmensch weiß bewusst oder unbewusst, mit welchen Signalen er seine Kunden ködern muss, damit sie ihm auf den Leim gehen. Vor allem Angst, Aufregung und Missgunst sind bewährte Mittel, um das Geldbörsel zu lockern.

 

Foto (C) Urban Explorer Hamburg / flickr

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Sexueller Missbrauch

Emotionen sind eine Form von Lebensenergie, die der Mensch unbedingt braucht, um überleben zu können. Wer den Zugang zu den eigenen Emotionen nicht finden kann oder zu grob ist dafür, wird automatisch zum Energieräuber. Die sexuellen Energien gehören zu den stärksten überhaupt, denn in der vollendeten Form verlangen sie ein hohes Maß an Liebe und Einfühlvermögen. Logischerweise kann jemand, der weder einen erotischen Körper besitzt noch das Feingefühl, um sich nonverbal mit einem zweiten Menschen auszutauschen, keinen guten Sex haben. Ein unsinnlicher Körper, dem im wahrsten Sinne des Wortes die Sinne fehlen, ist nicht schwingungsfähig genug, um sich auf hohem Niveau mit einem Partner zu vereinigen. Es war immer schon im Interesse der weltlichen und kirchlichen Herrscher, die sexuellen Energien zu unterdrücken oder zu missbrauchen. Man versucht, die Sexualität auf möglichst niedrigem Niveau zu halten, um die triebgesteuerten Menschen maximal manipulieren zu können. Die Sex-Karte zieht (fast) immer bei dumpfen Kunden.

 

Vermeidung der Opferrolle

Junge, leuchtende und erotisch attraktive Menschen werden besonders häufig zum Opfer von Energie-Räubern. Wer sich als Opfer fühlt, bietet möglichen Tätern quasi Rezeptoren an, an die sie andocken können. Um aus der Opferrolle zu kommen, darf man sie nicht mehr spielen und muss alle Verstrickungen mit Tätern auflösen. Die Täter zu bekämpfen hilft nicht weiter. Opfer haben ebenso wie Täter eine nach außen hin offene Energiestruktur in dem Sinne, dass sie nicht von sich heraus leben, sondern mehr oder wenig gefühlstaub sind, wenn es um Missbrauch geht. Wer die Botschaft ausstrahlt, dass er ein Opfer ist, sagt im Grunde, dass er einen Täter braucht, um sich anerkannt zu fühlen. Das Opfer-/Täter-Thema tritt vor allem bei Personen auf, die sich ständig auf andere Menschen beziehen, statt ihren eigenen Weg zu gehen. Opfertypen können genauso lästig sein wie Tätertypen, weil sie keine Verantwortung übernehmen, sondern nach Schuldigen suchen.

Die dienende, passive, untergeordnete und anbiedernde Rolle hat gewisse Vorteile für das „Opfer“, weil es sich so sicherer fühlt und nur zu reagieren braucht. Im Austausch sind diese Menschen sehr uninteressant, weil sie alles nur nachplappern und sich ständig nach anderen richten. Oder sie nutzen jede Gelegenheit, um sich zu beschweren, zu jammern und zu klagen. Häufig sind sie unzufrieden und nichts kann man ihnen Recht machen. Ein Erwachsener kann eigentlich nur durch Gewaltanwendung in die Opferrolle geraten, ansonsten kann er immer ausweichen. 95% dessen, was wir zu „müssen“ glauben, ist keineswegs notwendig, sondern wir beschränken uns selbst durch unsere fixen Vorstellungen. Je weniger ein Mensch andere Menschen braucht, die ihm sagen müssen, was er zu fühlen und zu denken hat, umso weniger wird er zum Opfer oder Täter. Unsere eigenen Gefühle sind ein Tor zu allem, was wir nicht sehen und begreifen können. Solange dieses Tor verschlossen ist, sind wir auf Manipulationen angewiesen.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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