Es gibt viele kosmische Prinzipien, nach denen die Welt aufgebaut ist. Das Gesetz der Effizienz ist eines davon.

Die Leichtigkeit des Seins, Foto (C) Ama Strachan / flickr

Die Leichtigkeit des Seins, Foto (C) Ama Strachan / flickr

 

Effizienz bedeutet, dass man mit minimalem Einsatz eine maximale Wirkung erreicht. Dass in der Natur alles sehr effizient vor sich geht, erschließt sich dem menschlichen Beobachter nicht auf den ersten Blick, weil uns unsere Bewertungen im Wege stehen. Das Leben scheint voller Chaos, Umwege und Komplikationen zu sein. Alles ist unperfekt und voller Fehler, wie es scheint. Doch jedes Lebewesen ist ein Wunder der Natur, das bis ins kleinste Detail optimal konstruiert ist. Selbst große Vögel können tausende Kilometer ohne Zwischenlandung fliegen. Fluggeräte, die von von Menschen erfunden wurden, sind bei weitem nicht so effizient. Energie-Bionik ist eine Fachrichtung, die sich damit beschäftigt, wie die Natur mit Energie umgeht. In der Natur sind Niedrigenergie-Prozesse die Regel. Ohne großen Aufwand wird auch bei den höchsten Bäumen das oberste Blatt mit Wasser versorgt. Es gibt keine Abfälle, keine Abwärme, keine Abgase oder sonstigen Nebenerscheinungen, die keinen Zweck erfüllen. Alles erfolgt scheinbar mühelos und mit großer Leichtigkeit. Alles ist statisch ausgefeilt und aus relativ wenigen Elementen aufgebaut.

 

Was können wir von diesem Natur-Gesetz lernen?

Wir halten uns für die Krone der Schöpfung und technisch höchst fortgeschritten, aber die unterschätzten Tiere und Pflanzen können fast alles besser als wir. Aus einer höheren Perspektive sind unsere Technologien gewiss sehr primitiv. Wir können lernen, dass sogenante „Freie Energie Systeme“ möglich sind, wenn wir die Prinzipien der Natur so gut verstehen, dass wir sie nachahmen können. Davon sind wir derzeit noch weit entfernt, aber wir sollten nicht glauben, dass außer Kraftstoff-Motoren und Solarkollektoren nichts möglich ist. Die Plasma-Technologien der Keshe-Foundation sind den Natur-Prinzipien bereits auf der Spur mit bisher guten Erfolgen – auch wenn sich noch vieles im Experimentierstadium befindet. Ideal wäre ein Haus, das seine Energien direkt aus der Umgebung beziehen kann, ohne schädliche Nebenwirkungen und ohne auf Leitungen angewiesen zu sein. In der Natur lebt jedes Wesen autark, aber auch engstens verflochten mit seinem Umfeld und ästhetisch perfekt designed.

Nichts scheint leichter zu sein als Fliegen , Foto (C) Alessandro Caproni / flickr

Nichts scheint leichter zu sein als Fliegen , Foto (C) Alessandro Caproni / flickr

 

Das Mini-Max Gesetz des schamanischen Medizinrades

Wenn man alles Unnötige entfernt, kommt man zum Kern der eigentlichen Aufgaben. Jeder Bauer profitiert davon, dass aus winzigen Samen die vielfältigsten Pflanzen heranwachsen. Alles hängt vom Samen ab, der zugleich für die Vision, die Ausrichtung und die Konzentration steht, wenn man etwas erschaffen möchte. Das Mini-Max-Gesetz bedeutet, dass wir im Einklang leben sollten mit allen Wesenheiten und Umständen, die uns begegnen. Komplikationen und Krankheiten haben oft mit der Unfähigkeit zu tun, die Begebenheiten des Lebens als Chancen wahrzunehmen statt sie zu verurteilen und abzulehnen. Auch die verrücktesten Mitmenschen können unser Wachstum fördern. Der natürliche Weg ist, nicht in den Widerstand zu gehen, sondern in allem einen Sinn zu suchen und zu finden. Auch das bestehende Geldsystem hat sein Gutes, weil wir uns ständig entscheiden müssen, ob wir unserem Herzen folgen oder lieber finanziellen Vorteilen nachjagen. So trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Liebe braucht das Geld nicht und das Geld braucht die Liebe nicht. Die einen leben eben in einer materiellen Welt und richten alle ihre Entscheidungen danach aus. Und die anderen folgen ihren spirituellen Intuitionen, die sie zu völlig anderen Ufern bringen. Der eine wird vielleicht ein Immobilien-Mogul, während der andere Erleuchtung erlangt. Es steht uns frei, alle Informationen in den Samen unserer Schöpfungen zu packen, die wir uns wünschen. Alle Ergebnisse hängen von unseren Intentionen ab.

 

Die menschliche Sucht nach Fremd-Energien

Menschliche Energiesysteme müssen in ein Umfeld eingebunden sein und verflochten sein wie alle anderen Lebenwesen auch, aber sie funktionieren nicht optimal, wenn die Vernetzung zu dicht ist. Je einfacher der Lebensstil ist und je weniger Beziehungsfäden uns mit anderen Menschen verknüpfen, umso mehr Energie bleibt bei uns. Zu viel Fülle und zu viele Kontakte schaden energetisch. Das Streben nach Fülle wird oft mit grenzenloser Gier und mangelnder Wertschätzung verwechselt. Das Einfache und Angemessene ist vielen nicht gut genug. Sie wollen mehr haben als die anderen, andere übertrumpfen und mit geringschätzenden Gedanken herabsetzen. Das Leben ist nicht leichter, sondern maximal aufwändig und kompliziert geworden in den letzten Jahrzehnten. Wir sollen uns stressen bis zum Burnout um letztlich nichts zu besitzen und uns vor Altersarmut zu fürchten. Das ist absurd, denn unsere Lebensenergie kommt nicht nur vom Austausch mit fremden Wesen, sondern primär aus einer kosmischen Quelle. Jeder Kontakt muss im Gleichgewicht sein und wir sollten nicht mehr Kontakte pflegen als uns gut tun. Sobald wir etwas tun, was uns ermüdet oder entnervt, befinden wir uns nicht mehr im „Flow“ bzw. im Einklang mit den natürlichen Energien. Stress ist daher immer ein Zeichen, dass wir unsere Energien nicht effizient einsetzen.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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