Asche gehört zu den Abfall-Stoffen, wie völlig unterschätzt werden. In den staubigen Überresten von Holz und anderen organischen Stoffen sind viele Mineralien enthalten.

Asche von Räucherwerk im Glas, Foto (C) Irmgard Brottrager

Asche von Räucherwerk im Glas, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Die anorganischen Verbrennungsrückstände sind nicht nur ein reichhaltiges Mineralienlager, sondern verfügen auch über feine, nichtstoffliche Informationen auf der Schwingungsebene. Die Essenz des Brennmaterials ist noch eine Weile vorhanden, bis sich die Partikel in der Erde oder im Wasser auflösen. Grundsätzlich sollte nur die Asche von unbehandelten und natürlichen Pflanzen verwendet werden. Asche von bedrucktem Papier, Holzwerkstoffen, Steinkohle und Briketts ist nicht geeignet für folgende Verwendungen:

Putzmittel

Holzasche als Reinigungs- und Scheuermittel hat eine hohe Fettlösekraft und eignet sich für alle Oberflächen aus Edelstahl, Glas und Keramik in Küche und Bad. Damit die Asche schön fein wird, sollte man sie vorher durch ein Sieb filtern. Auch Gegenstände aus Silber lassen sich mit Asche putzen. Aschenlauge ist ein uraltes Mittel zur Reinigung von Wäsche, Fußböden und Geschirr. Um eine basische Lauge herzustellen, wird die Asche einfach mit heißem Wasser übergossen. Die Holzasche stammt vorzugsweise von Buchenholz, aber auch andere Laubholzarten, Rebenholz und Stroh lassen sich gut verfeuern. Nadelholz kann wegen des Harzgehaltes ein explosives Knacken und Knistern verursachen. Bushcraft-Wanderer verwenden die Asche von ihren Lagerfeuern auch zum Zähneputzen und als Insektenschutzmittel.

Kalium-Dünger

Die einfachste Verwendung von Asche ist, sie zum Kompost zu geben oder direkt die Rosen damit zu düngen. Auch Schnittblumen halten länger, wenn man Asche in die Vase streut.

Terra Preta

Terra Preta wird auch „Schwarze Indianer-Erde“ genannt und hat in Südamerika eine jahrtausendealte Tradition. Die Erde ist nachhaltig fruchtbar und muss nicht jährlich gedüngt werden. Die humusreiche Substanz entsteht aus einem Gemisch aus Asche, Biomasse, Holzkohle-Staub und Exkrementen, nachdem sie in luftdichten Behältern fermentiert worden ist.

Unkraut- und Schädlingsbekämpfung

Ähnlich wie Kaffeesud wirkt auch Holzasche gegen Ungeziefer im Garten. Auch Flächen, die mit Algen oder Moos befallen sind, lassen sich mit Asche säubern.

Brandschutz und Streugut

Früher wurde Asche als Brandschutzmittel in Holzdecken-Konstruktionen eingebracht. Wer einen Holzofen besitzt, kann die Asche im Winter auch zum Bestreuen von vereisten Gehwegen verwenden.

 

Frische Holz-Asche, Foto (C) Erich Ferdinand / flickr

Frische Holz-Asche, Foto (C) Erich Ferdinand / flickr

 

Vulkan-Asche

Der Asche-Regen nach Vulkanausbrüchen kann befruchtend wirken auf die Erde. Vulkan-Asche gilt in der Volksmedizin als heilkräftig und ist unter anderem für Gesichtsmasken und zur Darmreinigung geeignet. Bentonit ist eine feinst gemahlene, natürliche Mineralerde aus Vulkanasche und wird zur Entgiftung eingesetzt.

Feinstoffliche Anwendungen

Die Asche ist der letzte Rest, der nach der Verbrennung von einer biologischen Substanz übrig bleibt. Bei der Verbrennung von Toten geht man davon aus, dass die Schwingung des Verstorbenen in der Asche erhalten bleibt. Sie wird daher in einer Urne aufbewahrt.  Durch den Verbrennungsprozess wird die DNA zwar zerstört, aber eine Analyse ist unter Umständen immer noch möglich, wenn Knochenreste vorhanden sind. Da menschliche Schwingungen relativ niedrig sind, ist es nicht ratsam, die Überreste von Angehörigen im Haus zu behalten, denn sie könnten unliebsame Geister anziehen. Damit die Seele gehen kann, ist es besser, die Asche so zu verstreuen, dass sie sich schnell auflösen kann.

Agnihotra

Agnihotra ist eine uralte Homa-Feuertechnik, um die Atmosphäre zu verbessern. Mit einer bestimmten Feuer-Zeremonie bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wird eine reinigende und energetisierende Wirkung erzielt. Ein Agnihotra-Feuer verändert die Schwingung im Umkreis von zirka sieben Kilometern. Die Agnihotra-Asche gilt als heilig und hat in der Homa-Therapie eine wichtige Bedeutung. Sie wird für Heilmittel und zum Energetisieren von Wasser verwendet.

Spagyrik

Die Herstellung von spagyrischen Essenzen ist ein uraltes, sehr aufwändiges und langwieriges, alchemistisches Verfahren zur Herstellung von hoch wirksamen, ätherischen Heilmitteln. Durch das Trennen und Wiedervereinen der pflanzlichen Bestandteile sollen sich die Wirkkräfte des Medikamentes erhöhen. Zuerst wird die Pflanze mit Wasser und Hefe vergoren. Danach werden in einem Destillationsverfahren die organischen Bestandteile, ätherischen Öle und alkoholischen Anteile extrahiert. Die anorganischen Rückstände werden verbrannt. Die so gewonnene Asche wird durch Calcination gereinigt, bis sie eine helle, puderförmige Konsistenz hat. Am Ende werden die ätherischen Öle, die Mineralsalze, der Alkohol und die Asche wieder zusammengefügt. Die Asche und auch die anderen Bestandteile dienen als feinstoffliche Informationsträger, um den kranken Menschen nicht nur körperlich zu erreichen, sondern ihn auch auf der geistigen und seelischen Ebene zu harmonisieren.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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