Von Quality-Time kann man nie genug haben und daran sollte man auch nicht sparen. Da der Tag nur 24 Stunden hat, ist raffiniertes Zeit-Management gefragt, um das Leben in vollen Zügen genießen zu können.

Quality-Time, Foto Kevin Dooley / flickr

Quality-Time, Foto Kevin Dooley / flickr

 

Die Zeit vergessen, die Seele baumeln lassen, Müßiggang und Urlaubsfeeling müssen sich nicht auf die Ferienzeit beschränken. Wenn Trödeln und Bummeln nicht so schön wären, würden die Kinder es nicht so sehr lieben. Doch wie zum Teufel soll man sich diesen Luxus leisten? Ein erfülltes Leben ist nicht vollgestopft mit Terminen, sondern voller Freizeit, Lebensfreude und Vergnügen. Bei nachfolgenden Tipps geht es nicht darum, noch mehr Leistung in den Tag zu packen, sondern den Alltag mit minimalem Aufwand zu bewältigen. Nicht beim Tagträumen und Relaxen gibt es Abstriche, sondern bei allen Tätigkeiten, die uns wertvolle Lebensenergie rauben.

 

Lästige Zeiträuber ausschalten

 

  • Im Flow bleiben. Was richtig ist, geht leicht.
  • Mehrere Tätigkeiten sinnvoll miteinander verbinden, statt eines nach dem anderen abarbeiten.
  • Schlichte Garderobe mit vielen Basics, die alle zusammenpassen.
  • Verzicht auf aufwändige Kosmetik und Behübschung.
  • Durchdachte Aufbewahrungssysteme, wo Ähnliches am gleichen Platz liegt.
  • NEIN zu allem, was zwar interessant klingt, aber nicht wirklich was bringt.
  • Gesunde Rohkost essen statt Kochkost.
  • Alles „in einem Aufwaschen“ erledigen und Synergie-Effekte nutzen.
  • Nur das Nötigste archivieren.
  • Auf den Punkt kommen: kurze Wege, kurze Texte, kurze Telefonate.
  • Minimalistischer Lebensstil.
  • Mehr arbeitsfreie Stunden und Tage aushandeln.

 

Ablenkungen vermeiden

 

  • Telefon in der Nacht und an den Wochenenden ausschalten.
  • Werbung im Internet ausblenden.
  • Werbeverbot-Pickerl am Postkasten.
  • Newsletter abbestellen.
  • Abos kündigen.
  • Gelesene Emails sofort löschen.
  • Soziale Netzwerke: Benachrichtigungen abbestellen. Einmal täglich reinschauen genügt.
  • Keine unwichtigen Anrufe annehmen.
  • Oberflächliche Kontakte im Internet und im Alltag knapp halten.
  • Achtsam sein und sich auf das Wesentliche ausrichten.
  • Verzicht auf Rausch- und Genussmittel.
  • Keine Tratschereien.
  • Langweilige Videos nicht bis zum Ende ansehen.
  • Querlesen und Videopassagen überspringen, wenn es zu langatmig wird.
  • Uninteressante Zuschriften nicht beantworten.
  • Unterbrechungen vermeiden.
  • Auf Radios und Fernsehgeräte verzichten.
  • Keine Zeitungen lesen.

 

Sonnenuhr, Foto (C) Armin / flickr

 

Sonnenuhr, Foto (C) Armin / flickr

 

 

Nerven schonen

 

  • Ärgerliche Mitmenschen ignorieren.
  • Energieräubern aus dem Weg gehen.
  • Nichts persönlich nehmen.
  • Irrtümer, Fehler und Dummheiten tolerieren.
  • Meinungsverschiedenheiten locker nehmen.
  • Auf Entgegenkommen setzen. Nichts gegen Widerstände durchsetzen.
  • Die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen.
  • Provisorische Lösungen akzeptieren. Nicht alles ist für die Ewigkeit.
  • Verzicht auf Perfektionismus. Pannen und Mängel zulassen.
  • Keine unnötigen Wege bei schlechtem Wetter, mieser Laune oder dicker Luft.
  • Unangenehme Tätigkeiten schmackhaft machen und angenehm integrieren.
  • Die Mondenergie nutzen: Zunehmender Mond fördert das Wachstum, abnehmender Loslassprozesse.
  • Im Einklang mit den Jahreszeiten leben und sich nach dem Wetter richten.
  • Freiräume lassen für Überraschungen, Inspirationen und Lernprozesse.
  • Öfter um Hilfe bitten statt alles selber machen.
  • Vorbereitungen treffen, bevor es stressig wird.
  • Vielredner unterbrechen.
  • Die einfachsten Lösungen sind oft die besten.
  • Weniger ist meist mehr.
  • Muss das wirklich alles sein, was angeblich sein muss?

 

 

Weniger Hausarbeit

 

  • Dinge sofort dort ablegen, wo sie hingehören.
  • Emails sofort beantworten oder bestimmten Ordnern zuordnen.
  • Kleine Flecken, Dreck und Krümel sofort entfernen, nachdem sie entstanden sind.
  • 10 bis 15 Minuten Ordnung machen pro Tag, zum Beispiel abends oder in der Früh.
  • Putzmittel griffbereit platzieren.
  • Fenster putzen nur bei Bedarf.
  • Staubfänger vermeiden und Dekorationen einschränken.
  • Abstauben nur bei Gelegenheit.
  • Boden aufwischen nur wenn nötig.
  • Geschirr und Tischgedecke reduzieren.
  • Kleidungsstücke öfter tragen.
  • Seltener, aber gründlicher putzen.
  • Schmutzwäsche in verschiedenen Behältern sammeln erspart späteres Sortieren.
  • Anhäufungen und Ablagerungen von vorneherein vermeiden.
  • Erinnerungen an die Vergangenheit minimal halten.
  • Ablage neben der Eingangstür für Sachen, die aus dem Haus gebracht werden müssen.
  • Auf Teppiche verzichten und Bodenflächen möglichst frei halten.
  • Ordner, Kartons, Gläser und andere Behälter sauber beschriften.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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