Zu den Zitrusfrüchten zählen unter anderen Orangen, Zitronen, Mandarinen, Clementinen, Kumquats, Grapefruits, Limetten, Pomelos, Pampelmusen, Pomeranzen und Bergamotten.

Zitronenbaum in mediteranem Topfgarten, Foto (C) liz west / flickr

Zitronenbaum in mediteranem Topfgarten, Foto (C) liz west / flickr

 

Merkmale: Die Rautengewächse werden im Kübel bis 5 Meter hoch, im Feiland bis 25 Meter. Sie bilden eine rundliche Krone mit starker Verzweigung. Die lanzettförmig zugespitzten Blätter haben einen glatten Rand, sind relativ steif und glänzen. Aus den herrlich duftenden, meist schneeweißen Blüten entwickeln sich runde bis eiförmige Früchte mit dicker Schale und saftigem Fruchtfleisch. Die Schale besitzt eine natürliche Wachsschicht. Es gibt kaum noch wilde Zitruspflanzen, weil die Bäume, die aus Kernen gezogen werden, nicht blühen. Als Unterlage für die Veredelungen wird häufig die Ichang-Zitrone genommen. Die heutigen Sorten sind allesamt Kulturpflanzen. Sie können 100 bis 300 Jahre alt werden, jedoch nur im Freiland. Die Alterserwartung im Kübel ist wesentlich kürzer.

Standorte: Die sonnigen Bäumchen sind meistens nicht frostbeständig, gedeihen aber im Topfgarten. Sie kommen ursprünglich aus Asien und sind vor allem in den Mittelmeerländern heimisch. Manche Arten ertragen bis minus 12 Grad Celsius. In Mitteleuropa sind unbeheizte Wintergärten, helle Lofts, Stiegenhäuser und Orangerien als Standorte geeignet. Im Sommer dürfen die schmucken Kübelpflanzen auf die Terrasse. Sie sind relativ anspruchsvoll, daher sollten die speziellen Pflegehinweise beachtet werden. Man kann sie auch als Zimmerpflanzen halten, wenn die Wohnung hell genug ist. Staunässe wird nicht vertragen und sie dürfen nicht zu radikal beschnitten werden.

Verwendung:  Die beliebten Obstbäume liefern nicht nur leckere Früchte, sondern sind auch eine Zierde im Topf. Sie sind für die Gewinnung von Säften, Duftstoffen, Zitronat, Orangeat, Pektin und Zitronensäure bedeutend.

 Foto (C) Howard Young / flickr

Kumquats, Foto (C) Howard Young / flickr

 

Holz-Eigenschaften: Das gelbliche Holz hat wenig Nutzwert, denn die Stämme wachsen selten gerade und sind schwach dimensioniert. Das duftende Holz eignet sich zur Abwehr von Motten. Die Bezeichnung „Zitronenholz“ wird auch für verschiedene Palisander-Arten verwendet. Echtes Zitrus-Holz ist eine Rarität.

Elemente: Luft

Naturheilkunde: Die aromatischen Zitrusfürchte wurden in Europa zuerst medizinisch eingesetzt, bevor man den Fruchtsaft als Lebensmittel entdeckte. Zum Beispiel waren sie ein wichtiger Bestandteil von Rezepten gegen Pest und Skorbut. Sie enthalten viel Vitamin C und haben eine kühlende Wirkung. Die ätherischen Öle sind in der Aromatherapie von Bedeutung. Die Schale kann grundsätzlich mitgegessen werden, jedoch nur bei Bio-Früchten, weil konventionelle Ware chemisch behandelt wird.

Spirituelle Bedeutung: Die in viel Sonne und Wärme gereiften Früchte verbreiten ein exotisch-mediteranes Flair. Sie haben eine reinigende, erfrischende und klärende Wirkung – nicht nur am Putzmittel-Sektor, sondern auch im geistigen Bereich! Sie schärfen den Verstand, fördern den Durchblick und erhellen die Stimmung. „Buddhas Hand“ ist eine Zitronat-Zitrone mit fingerartigen Fortsätzen. Diese außergewöhnlich dekorative Spezies ist ist ein beliebtes Geschenk in China, denn sie symbolisiert besonderes Glück, Zufriedenheit, Reichtum und ein langes Leben. Die Zitrone war früher auch ein Trauer- und Todes-Symbol. „In die saure Zitrone beißen“ und „Wenn dir das Leben Zitronen gibt“ haben eher unangenehme Bedeutungen. Und „Sauer macht lustig“ ist nicht nur spaßig gemeint, sondern enthält auch eine Brise Galgenhumor. Die eleganten Zierpflanzen mit der spritzigen Würze haben aber auch was Liebliches und Feines, wecken die Lebensgeister, stärken die Nerven und bringen auf Trab.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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