Man nennt sie auch Douglas-Fichte, Douglas-Tanne oder Douglas-Kiefer. Der gewaltige Baum-Riese hat einen kerzengeraden Stamm und liefert ein sehr vielseitig verwendbares Holz. Der erfrischende Duft der Nadeln lässt uns tief durchatmen.

Nadeln und Zapfen der Douglasie, Foto (C) Alan Levine / flickr

Nadeln und Zapfen der Douglasie, Foto (C) Alan Levine / flickr

 

Merkmale: Der immergrüne Nadelbaum gehört zu den Kieferngewächsen und zu den höchsten Bäumen auf dem Planeten. Er wird in Europa bis 50 Meter hoch, in Nordamerika bis über 100 Meter. Sein Stammdurchmesser erreicht bis 2 Meter. Er wächst sehr schnell und kann über 1000 Jahre alt werden. Die graugrünen Nadeln sind stumpf, weich, flach und biegsam. Sie sitzen direkt auf den Ästen und duften nach Zitrusfrüchten. Erst nach 15 Jahren oder noch später erscheinen erstmals unauffällige Blüten. Die länglichen Zapfen besitzen spitze, 3-zackige Deckschuppen. Die Äste stehen unregelmäßig nach oben ab.

Standorte: Der Herzwurzler mag es sonnig bis halbschattig. Er war bereits vor der letzten Eiszeit in Europa verbreitet, ist dann ausgestorben und wurde aus Nordamerika wieder eingeführt. Der Bestand in Europa ist allerdings wesentlich geringerer als bei gängigeren Nadelbäumen. Der „Exot“ lässt sich ökologisch gut integrieren und wirkt nicht invasiv, sollte jedoch in schützenswerten Biotopen nicht gepflanzt werden, weil er sehr konkurrenzstark ist und schwächeren oder langsameren Baumarten das Licht wegnehmen kann. Er verbreitet sich nur im näheren Umkreis und wird auch als Alleebaum und für öffentliche Parks verwendet.

Verwendung: Das vielseitige Holz ist für Baukonstruktionen, Möbel und Innenausbauten, Fußböden, Furniere, Balkone, Türen, Fenster, Treppen, Fassaden, Terrassenbeläge, Spielplätze, Garteneinrichtungen, Carports und Wasserbauten geeignet.

Holz-Eigenschaften: Douglasien-Holz findet man auch unter der Bezeichnung „Oregon Pine“. Durch die langen Stämme ergibt sich viel astfreies Material. Es ist relativ hart und schwer, sehr formstabil, hat eine dekorative Maserung und ein schönes orangegelbes Kernholz mit hellerem Splint. Das Holz ist sehr dauerhaft und witterungsbeständig, daher auch für Außenanlagen geeignet. Der Harzanteil ist geringer als bei der Lärche. Das Holz von älteren Bäumen hat besonders feine Jahresringe. Junges Holz lässt sich schwerer bearbeiten.

Stamm der Douglasie, Foto (C) Jeroen van Luin / flickr

Stamm der Douglasie, Foto (C) Jeroen van Luin / flickr

 

Elemente: Erde, Luft

Naturheilkunde: Das ätherische Öl wird aus Zweigen und Nadeln gewonnen. Es duftet erfrischend nach Zitrusfrüchten, sehr würzig und angenehm intensiv. Es stärkt die Abwehrkräfte und vertieft die Atmung, hilft bei Erkältungen und grippalen Infekten. Wenn man die Nadeln in eine Silbernitratlösung gibt, entstehen Silbernanopartikel, die in der Biomedizin zur Desinfektion eingesetzt werden können.

Spirituelle Bedeutung: Die Douglasie ist ein mächtiger Kraftbaum für Schüchterne und Antriebsschwache. Er stärkt das Selbstbewusstsein, macht ausdauernd und mutig. Der Baum vermittelt uns ein starkes Immunsystem, denn er ist wenig anfällig für Schädlinge und regeneriert sich schnell bei Verletzungen. Er fördert die Konzentration, die Gelassenheit, das Selbstvertrauen und die Selbstheilungskräfte. Die Essenz des Baumes kann das Herz öffnen, die Wahrnehmung erweitern und neue Wege aufzeigen. Der frische und waldige Duft klärt den Geist, reinigt und vitalisiert die Raumluft.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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