Die überaus saftigen, süßen Früchte gelten als Symbol für ewige Schönheit, Jugend und Liebe. Die glatthäutigen Nektarinen entstanden durch Mutation und haben ähnliche Eigenschaften.

 

Pfirsiche am Baum, Foto (C) Rosalee Yagihara / flickr

Pfirsiche am Baum, Foto (C) Rosalee Yagihara / flickr

 

Merkmale: Die beliebten Kernobst-Bäume werden bis 8 Meter hoch und gehören zu den Rosengewächsen. Sie stammen aus China und gelangten über Persien und Griechenland nach Europa. Man unterscheidet rund 3.000 verschiedene Sorten, wobei es auch kleinwüchsige für den Kübel gibt. So genannte Buschbäume haben niedrige Stämme und ausladende Kronen. Man kann sie auch zu Spalierbäumen erziehen. Da nur die jungen Triebe Früchte hervorbringen, muss man die Äste jährlich zurückschneiden, um gute Erträge zu erzielen. Ungeschnittte Bäume verkahlen im Inneren der Krone und bilden nur noch am Rand Fruchttriebe aus. Die langen, schmalen Blätter sind lanzettförmig zugespitzt mit fein gezähntem Rand. Aus den wunderschönen rosa Blüten bilden sich kugelige, saftige Früchte mit Längsfurche, 4 bis 10 cm im Durchmesser und flaumig behaarter Schale. Nektarinen sind eng mit den Pfirsichen verwandt und haben eine glatte Haut. Sie gedeihen am besten im Kübel, blühen ebenfalls rosa und haben längliche Blätter. Auch von dieser Variätät des Pfirsichs gibt es zahlreiche Sorten.

Standorte: Pfirsiche gedeihen in milden Weinbau-Regionen. Sie brauchen viel Wärme und vertragen keine Staunässe. Ideal ist ein geschützter Platz vor einer südseitigen Hauswand. Bei Spätfrösten im Frühling ist mit Ernteausfällen zu rechnen. Die Hauptanbaugebiete befinden sich heute in China, Italien und Spanien.

Verwendung: Die Früchte werden hauptsächlich roh vermarktet. Sie sind außerdem gefragt für die Gewinnung von Persipan (Marzipan-Ersatz) aus den Kernen; für die Herstellung von Mehlspeisen, Säften und Konserven; für Naturkosmetik und selbst gemachte Pflegeprodukte, wie zum Beispiel Gesichtsmasken. Zierpfirsiche werden der zauberhaften Blüten wegen angepflanzt. Je nach Sorte blühen sie sehr üppig im Zeitraum von März bis Juni, manche früher, manche später.

Holz-Eigenschaften: Das Holz gehört zu den raren und hochpreisigen Edelhölzern, die man nur mit kleinen Abmessungen beziehen kann, zum Beispiel für Kunstgegenstände und Messerblöcke. Es hat eine rötliche Farbe und schöne Maserung.

Pfirsichblüten, Foto (C) Rodney Campbell / flickr

Pfirsichblüten, Foto (C) Rodney Campbell / flickr

 

Elemente: Wasser und Luft

Naturheilkunde: Die süßen Früchte sind roh genießbar. Sie wirken harntreibend und entgiftend, regen die Verdauung an und sind gut für die Haut. Pfirsichöl wird aus den gemahlenen Kernen gewonnen und für Kosmetikprodukte verwendet.

Spirituelle Bedeutung: Schon beim Anblick der köstlichen Früchte wird einem warm ums Herz. Der Pfirsich heißt in Griechenland „persischer Apfel“ und gilt als Frucht der Unsterblichkeit bei den Chinesen. Er steht für die archetypische Mutter. Samtige „Pfirsichhaut“ ist weich und prall. Als Sinnbild für Schönheit, Jugend, Liebe, Weiblichkeit und Erotik sind die Früchte ein häufig verwendetes Motiv in der Werbung. Die Essenz des Pfirsichs fördert die uneigennützige, bedingungslose und mütterliche Liebe, soziale Aufgaben, den Dienst am Kunden und generell die Beziehungsfähigkeit. Menschen mit Pfirsich-Konstitution sind besonders freundlich und zuvorkommend. Sie stellen ihre eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund, ohne sie zu verleugnen. Die Pfirsichfarbe ist eine sanfte Mischung aus Gold und kräftigem Rosa. Bei den Aura-Soma-Fläschchen bedeutet diese Kombination Weisheit durch Verstehen der Vergangenheit und bedingungslose Liebe, Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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