Pflaumenbäume sind besonders fruchtbare Obstbäume, die zeitig zu tragen beginnen und auch im fortgeschrittenen Alter noch konstante Ernte bringen. Das schmackhafte Steinobst mit der meist bläulichen Farbe ist auch als „Quetschen“ bekannt.

Reife Zwetschgen, Foto (C) Erich Ferdinand / flikr

Reife Zwetschgen, Foto (C) Erich Ferdinand / flikr

 

Merkmale: Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaumenbäume. Die Früchte haben eine länglich ovale Form, während die eigentlichen Pflaumen größer und runder sind. Zwetschgen besitzen eine natürliche, weißliche Schutzschichte, keine ausgeprägte Furche und das Fruchtfleisch lässt sich leicht vom Kern lösen. Das Fruchtfleisch der Edel-Pflaumen ist weicher und schmeckt süßer. Zu den Pflaumenfrüchten gehören auch die Kriechen-Pflaumen, Renekloden und Mirabellen. Durch verschiedene Kreuzungen sind die Arten oft nicht eindeutig unterscheidbar. Man zählt weltweit über 2.000 Zucht-Sorten, mit unterschiedlichen Frucht-Größen und -Farben, von Gelb-, Grün- und Rottönen bis Dunkelblau und Violett. Die kleinen Obstbäume werden bis 10 Meter hoch und 150 Jahre alt. Sie tragen bereits nach dem zweiten oder dritten Jahr die ersten Früchte. Die weißen Blüten sehen ähnlich aus wie Apfelblüten, haben aber längere Staubgefäße. Die leicht behaarten Blätter besitzen eine elliptische Form mit gesägtem Rand und sind vorne zugespitzt. Ältere Äste weisen oft bis zu 5 cm lange Dornen auf, aber nicht immer.

Standorte: Die Ansprüche hängen von der Sorte ab. Im Allgemeinen werden feuchte, nährstoffreiche Boden in milden und sonnigen Lagen bevorzugt. Sehr trockene und frostige Standorte sind nicht geeignet. Arten mit buschigen Wuchsformen sollte man auslichten. Man findet die Bäume in Privat- und Schulgärten, öffentlichen Parks, auf Obstplantagen und Streuobstwiesen. Sie können natürlich auch wild aufgehen, wenn die Kerne keimen.

Verwendung: Die Bäume werden fast ausschließlich wegen ihrer Früchte angebaut. Das edle und wertvolle Holz entsteht als Nebenprodukt beim Obstbau und steht nur in kleinen Dimensionen zur Verfügung. Es ist für Kleinmöbel, Blasinstrumente und Kunsthandwerk geeignet.

Holz-Eigenschaften: Das feste Kernholz hat eine dekorative violettbraune Farbe und eine feine Maserung mit deutlich erkennbaren Jahresringen, während das Splintholz deutlich heller ist. Die Stämme wachsen selten gerade, daher zeigen sich im Querschnitt viele Unregelmäßigkeiten, die ein interessantes Bild mit Wellen und Flammen ergeben. Das Holz ist nicht witterungsbeständig, sondern vor allem wegen seiner feinporigen und glänzenden Oberfläche gefragt. Es neigt beim Trocknen zur Rissbildung und schwindet stark.

Pflaumenblüten, Foto (C) Russell C / flickr

Pflaumenblüten, Foto (C) Russell C / flickr

 

Elemente: Feuer und Erde

Naturheilkunde: Die frischen und getrockneten Früchte regen die Verdauung an. In Wasser eingeweichte Trockenpflaumen sind ein natürliches Abführmittel. Egal ob als Naschobst, roh oder gekocht zubereitet: Zur Verwendung in der Küche sind zahlreiche Rezepte zu finden.

Spirituelle Bedeutung: Der Pflaumenbaum war bereits bei den alten Griechen und Römern bekannt. Er vereint feurige Attribute wie Flammenmuster, Dornen und Spitzen mit erdigen Eigenschaften wie Rundheit, Dichte, Festigkeit und Konzentration. Im fernen Osten gilt er als Baum der Erkenntnis. Die Blüten stehen für Frühling, Jugend und Reinheit. Die prallen, saftigen Früchtchen versprechen viel Glück und Erfolg, vor allem bei Angelegenheiten, die die Liebe, das Vergnügen und den Genuss betreffen. Die Essenz soll ausgleichend wirken bei Wut und Aggressionen, Nervosität und schlechter Laune. Sie wird auch zur Unterstützung des Selbstwertgefühls empohlen, kann die Wahrnehmung schärfen und das spiruelle Bewusstsein erhöhen, was durch die violette Farbe unterstrichen wird.


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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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