Für Menschen, die Massenveranstaltungen nicht so gerne mögen, gibt es eine ruhigere Form der Friedensdemonstration, die man alleine, zu zweit oder im kleinen Kreis veranstalten kann. Das von Werner Johannes Neuner ins Leben gerufene „Projekt Venusblume“ findet seit 2008 zahlreiche Mittäter und Nachahmerinnen. 

 

Die Venusblume als Aufkleber auf einer Fensterscheibe, Foto (C) Irmgard Brottrager

Die Venusblume als Aufkleber auf einer Fensterscheibe, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Das Projekt hat nichts mit dem „Venusprojekt“ zu tun, das 1975 von Jacque Fresco und Roxanne Meadows in Florida ins Leben gerufen wurde und weitreichendere Umwelt-Ziele auf seine Fahnen heftet. Die Venusblume ist ein Zeichen der Liebe, des Friedens und der Harmonie. Die schlichte Form des blumen-förmigen Mandalas lässt sich mit dem Zirkel leicht herstellen. Im Freien kann man sich mit Schnur-Zirkeln behelfen, um größere Blumen am Boden zu markieren und mit Steinen oder anderen Materialien auszulegen. Vorlagen dafür findet man im Internet. Es wird ein Durchmesser von mindestens 13 Metern empfohlen, damit man die Linien begehen kann, um die Energien zu aktivieren. Aber auch kleinere Formate tun ihre Wirkung. Wer keinen Platz im Garten hat, kann die „Blume der Liebe“, wie sie auch heißt, auch im Innenraum installieren. Für die Ausführung gibt es keine näheren Vorschriften, nur die Proportionen müssen stimmen. Die Venus-Blume gehört zu den „Heiligen Geometrien“ und trägt den „Goldenen Schnitt“ in sich. Die Schnittpunkte der Kreissegmente lassen sich mit 5 Kreisen verbinden, die sich im Verhältnis des Goldenen Schnittes vergrößern. Auch ein Pentagramm ist in der Form enthalten.

 

Diese wunderschöne Venusblume war ein Geburtstagsgeschenk von Luzia Hämmig aus Luzern, Foto (C) Irmgard Brottrager

Diese wunderschöne Venusblume war ein Geburtstagsgeschenk von Luzia Hämmig aus Luzern, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Seit 2008 sind zahlreiche Venus-Blumen auf allen Kontinenten dieser Erde entstanden, obwohl die Konstruktion im Freien relativ aufwändig ist, vor allem wenn sie künstlerisch ausgestaltet wird. Dafür sollte man sich schon mehrere Stunden frei nehmen. Manche Steinkreise sehen wie menschliche „Kornkreise“ aus. Die sternförmigen Blüten mit den 5 Blütenblättern wirken auf der Schwingungsebene und bilden feinstoffliche Empfangsantennen für Venus-Frequenzen. Die liebevollen und harmonisierenden Schwingungen sind direkt spürbar und strahlen weit in die Umgebung aus. Wer sich Anregungen holen möchte: Auf der Seite von Werner Johannes Neuner findet man jede Menge Abbildungen von Venus-Blumen im öffentlichen und privaten Raum. Die Kreis-Segmente werden nicht nur mit Steinen gebildet. Auch eine Formung der Linien mit Pflanzen-Setzungen oder Lichtquellen ist möglich. Die Steine bleiben länger liegen, wenn man vorher eine Furche oder einen Graben zieht. Man kann die Blume zum Beispiel rund um einen Baum herum auslegen, auf einem Terrassen-Platz, auf besonderen geomantischen Plätzen, auf einer Wiese, in einer Höhle, in der Wüste, auf einer Hochebene, im Garten, am Strand, in einem Bachbett oder im Wald.

 

Gravur in Holz von Josef Loitzenbauer , Foto (C) Irmgard Brottrager

Gravur in Holz von Josef Loitzenbauer , Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Wer lieber in seiner Wohnung oder am Arbeitsplatz ein Zeichen setzen möchte, kann notfalls auch Ausdrucke auf Papier oder Aufkleber verwenden. Schöner und dauerhafter sind Gemälde auf Steinen und Gravuren in Holz, die auch wunderbar zur Raum-Harmonisierung und als Geschenk geeignet sind. Holz-Gravuren wie abgebildet oder in anderen Formen, ganz nach Wunsch, können hier bestellt werden. Sie werden von Tischlermeister Josef Loitzenbauer angefertigt, wobei man sich die Größe, die Form und die Holzart aussuchen kann. Außer Stand- und Wandbildern sind zum Beispiel auch Amulette und Untersetzer möglich.

 

Venusblumen-Mandala, eingraviert in Holz von Josef Loitzenbauer, Foto (C) Irmgard Brottrager

Venusblumen-Mandala, eingraviert in Holz von Josef Loitzenbauer, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Die venusischen Kräfte sollen einen Bewusstseinswandel bewirken. Die kreative Energiearbeit kann mit liebevollen Ritualen verbunden werden, um die Verbindung des Menschen zur Mutter Erde zu stärken. Je mehr Menschen mitmachen, umso dichter wird das Venus-Netzwerk auf unserem Planeten. In der Nähe von Graz ist eine Venusblume am Schöckl-Berg entstanden, die von der Geomantie-Gruppe Graz dokumentiert wurde. Dieses internationale Umwelt- und Kunstprojekt treibt wirklich wunderbare Blüten! Wer hat Lust, sich daran zu beteiligen und die schöne Idee zu verbreiten?

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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