Felsenbirnen gehören zu den süßesten und wohlschmeckendsten Wildobst-Sorten. Nicht nur die Früchte, auch die Blüten und Blätter sind sehr dekorativ. Daher wird das robuste Gehölz gerne als Zierpflanze eingesetzt. 

Purpurfarbige Felsenbirnen, Foto (C) Dick Culbert / flickr

Purpurfarbige Felsenbirnen, Foto (C) Dick Culbert / flickr

 

Merkmale: Die Felsenmispel, wie sie auch heißt,  ist ein hübscher, strauch-artiger, kleiner Zierbaum mit süßen, runden Früchten, die wie Aronia-Beeren (Apfelbeeren) aussehen. Weitere Namen sind Edelweiß-Strauch, Amelanchier, Rosinen-Baum oder Korinthen-Baum, weil die purpurfarbigen Früchte getrocknet werden können. Auch Hagebutten sehen so ähnlich aus. Geschmacklich erinnern sie an Heidelbeeren. Die Farben variieren zwischen dunkelblau, violett und purpurrot. Sie sind bereits Ende Juni erntereif, frisch und ohne Verarbeitung genießbar. Der mehrstämmige Wildobstbaum ist bei den Vögeln sehr beliebt, die die Kerne verbreiten. Die Vermehrung ist auch durch Absenker möglich. Im Herbst fällt die dekorative Rotfärbung der ovalen Blätter auf. Der robuste Baum, der seit dem 16. Jahrhundert bekannt ist, wächst nur langsam und wird je nach Sorte bis 6 oder sogar 10 Meter hoch. Er gehört zu den Rosengewächsen, ist mit Apfelbeeren und Vogelbeeren verwandt. Mit Birnen hat er wenig gemeinsam. Man unterscheidet ca. 25 Arten, die zum Teil Zuchtformen sind. Die zahlreichen, zarten, weißen, sternförmigen Blüten erscheinen im April und verströmen einen feinen Duft.

Standorte: Private Vorgärten und öffentliche Parkanlagen, in der Sonne oder im Halbschatten. Die Pionierpflanzen gedeihen am besten, wenn sie alleine stehen und brauchen keinen Schnitt. Sie wachsen aber auch auch auf felsigem Untergrund, in Hecken und als Kübelpflanzen. Sie gelten als äußerst anspruchslos, kommen auch mit Trockenheit und Nässe zurecht.

Verwendung: Die Felsenbirne wurde früher als reines Obst-Gehölz angebaut. Da sie sehr widerstandsfähig ist, kann man sie auch als Schallschutz und Luftfilter einsetzen. Sie behauptet sich ebenso in städtischem und industriellem Umfeld.

Holz-Eigenschaften: Das Holz hat wenig gerade Stücke, viele Äste, neigt zum Reißen und hat daher keine wirtschaftliche Bedeutung. Außerdem ist es hell oder rötlich, dicht, hart, zäh und feinfaserig. Es wird im Bogenbau verwendet, ist jedoch schwer zu bearbeiten.

Felsenbirnen-Blüten, Foto (C) Roberto Verzo / flickr

Felsenbirnen-Blüten, Foto (C) Roberto Verzo / flickr

 

Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Luft

Naturheilkunde: Die Früchte sollen beruhigend wirken, den Blutdruck senken und bei Entzündungen helfen. Das delikate Nasch-Obst hat viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.

Spirituelle Bedeutung: Rosengewächse und Apfelfrüchte werden mit Liebe und Schönheit in Zusammenhang gebracht. Sie stehen für Weisheit und einen klaren Geist, verschaffen Erleichterung und vermitteln friedliche Qualitäten. Die Felsenbirne hat von allen 4 Elementen etwas. Als Energie-Baum wirkt sie ausgleichend, zentrierend und kräftigend. Alle Pflanzenteile sind harmonisch geformt und haben eine sehr erfreuliche Ausstrahlung.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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