Kirschbäume liefern nicht nur herrlich saftige Früchte und ein edles Möbelholz, sondern sind auch Fruchtbarkeits-Symbole und Glücksbringer, die zu Spaß und Freude verführen. 

blühender Kirschbaum, Foto (C) Wonderlane / flickr

blühender Kirschbaum, Foto (C) Wonderlane / flickr

 

Merkmale: Man unterscheidet Süßkirschen und Sauerkirschen. Die Vogelkirsche ist die Wildform der Kulturkirsche. Beide Baumsorten gehören zu den Rosengewächsen. Bei den Zuchtkirschen stehen viele Fruchtsorten zur Auswahl. Aus den zarten, fast schneeweißen Blüten entwickeln sich runde Steinfrüchte mit (meist) rotem Fruchtfleisch. Die Baumkrone sitzt auf einem relativ kurzen Stamm und geht stark in die Breite. Bei Bäumen, die älter sind als 70 Jahre, beginnt der Stammkern oft zu faulen. Sie werden bis zu 30 Meter hoch.

Standorte: Sonnig bis halbschattig. Zur Befruchtung muss ein zweiter Baum vorhanden sein. Die Vogelkirsche wächst an Waldrändern.

Verwendung: Die Kirschkerne werden für Heiz- oder Kühl-Kissen benutzt. Sie können Wärme bzw. Kälte sehr gut speichern und geben sie langsam wieder ab. Das im Handel erhältliche Kirschbaum-Holz stammt nicht von Wildbäumen, sondern von Zuchtbäumen. Das edle und attraktive Möbelholz wird für Furniere, Verkleidungen in Innenräumen, Accessoires und Schnitzereien verwendet.

Holz-Eigenschaften: Im Stamm-Querschnitt zeigt sich ein rotbrauner Kern mit weißgelbem Splint. Das Schnittholz weist eine lebhafte Zeichnung auf, ist elastisch, mittelschwer und mittelhart. Es lässt sich gut bearbeiten, polieren und biegen. Das hellere Splintholz dunkelt stark nach unter Lichteinwirkung und nimmt eine ähnliche Farbe an wie das Kernholz. Die verschiedenen Rottöne können auch grüne Adern enthalten.

Reifende Herzkirschen, Foto (C) Irmgard Brottrager

Reifende Herzkirschen, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Elemente: Wasser, Luft und Feuer

Naturheilkunde: Die knackigen Früchtchen sind nicht nur für den Menschen wohlschmeckend, sondern auch bei den Vögeln beliebt. Die im Kern enthaltenen Samen sind giftig. Das Harz der Kirschbaum-Rinde ist als „Katzengold“ bekannt und ein traditionelles Hustenmittel. Die Rinde wird auch für diverse andere Heilzwecke verwendet.

Spirituelle Bedeutung: Die Früchte gelten als Symbole für Fruchtbarkeit, Verführung und erotische „Sünden“, ähnlich wie der Apfel. Die schneeweißen Blüten stehen für Reinheit, Unschuld, Freude und Glück. Laut Europäischem Fengshui ist der Baum der Wandlungsphase Frühsommer zuzuordnen. Menschen, die sich in dieser Wandlungsphase befinden, haben ein jugendliches Gemüt wie herzliche Teenager. Sie sind unbeschwert, sorglos, optimistisch, leicht zu erheitern und allem zugetan, was mit Genuss, Schönheit, Kultur, Spaß und Geselligkeit zu tun hat. Als Kraft-Baum ist die Kirsche daher Personen zu empfehlen, denen diese Eigenschaften fehlen, weil die verbittert oder schwermütig sind oder sich viele Sorgen machen. Mit ihren wärmenden und dynamischen Energien kann sie belebend und anregend wirken.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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