Dieser Zier- und Obstbaum berührt das Herz mit seiner Ausstrahlung, vor allem, wenn er blüht. Aus den Früchten lassen sich nicht nur Mandelöl und Mandelmilch gewinnen …

Mandelblüte- Foto (C) Maja Dumat / flickr

Mandelblüte, Foto (C) Maja Dumat / flickr

 

Merkmale: Mandelbäume gehören zu den Rosengewächsen und sind auch als Sträucher anzutreffen. Die eher kleinwüchsigen Bäumchen werden nur 2 bis 6 Meter hoch. Es bilden sich zahlreiche Ausläufer in der Wiese, die sich jedoch abmähen lassen. Die Blätter sind schlank geformt und lanzettförmig zugespitzt. Die malerischen Blüten blühen frühzeitig und bezaubern mit ihren zarten Rosa-Tönen. Die bekannten spitz-ovalen Früchte mit der zimtbraunen Farbe wachsen in flaumig behaarten Fruchtschalen heran und werden im September reif.

Standorte: Die Bäume sollen im 5. oder 6. Jahrhundert vor Christi von den Griechen nach Europa eingeführt worden sein. Sie bevorzugen sonnige Lagen und steinige Böden. In Mitteleuropa gedeihen sie in milden Pfirsich- und Weinbau-Regionen, sowie als Zierbäume in städtischen Vorgärten und vor süd- oder westseitigen Hausmauern, wo sie klimatisch geschützt sind. Man kann sie auch im Kübel auf der Terrasse halten,  mit Überwintern im Keller oder Wintergarten, um die empfindlichen Blüten vor Frostschäden zu bewahren. Die Bäume selbst sind zwar frostbeständig, aber die Fruchtansätze werden leicht zerstört. Außerdem ist damit das Problem mit den Ausläufern gebannt.

Verwendung: Mandelbäume werden vor allem ihrer Früchte wegen angepflanzt, die es in zahlreichen Sorten gibt. Das Holz ist nur als Brennholz und für Kleinteile zu gebrauchen, z.B. für Messerblöcke, Griffe und Kunsthandwerk. Die Duftstoffe der Blüten werden für Parfums verwendet.

Holz-Eigenschaften: Das gelbbraune Holz hat eine lebhafte Zeichnung. Es ist sehr hart, schwer zu trocknen, oft drehwüchsig und neigt zum Reißen. Schöne Stücke werden scheitweise verkauft und haben einen stolzen Preis.

Mandelbaum, Foto (C) Guy MOLL / flickr

Mandelbaum, Foto (C) Guy MOLL / flickr

 

Elemente: Wasser und Luft

Naturheilkunde: Die nuss-artigen Mandelfrüchte sind roh essbar, schmecken bittersüß und sind Bestandteil vieler Körperpflegeprodukte. Das wertvolle Mandelöl schmeckt leicht süßlich wie Marzipan und passt zu Salaten ebenso wie zu Süßspeisen. Ätherisches Öl wird aus Bittermandeln gewonnen. Für Essenzen können die Blätter und Blüten verwendet werden. Sie sind auch als homöopathisches Mittel erhältlich. Von den Früchten sollte man nicht zu viel essen, weil sie toxische Wirkstoffe enthalten. Bittermandeln können angeblich sogar tödlich wirken, wenn man mehr als 20 Stück auf einmal verzehrt. Als Naturheilmittel werden ihnen abführende, krampflösende und beruhigende Wirkungen zugeschrieben. Das Harz der Mandelbäume ist als Räuchermittel in Handel und wird wegen seiner reinigenden und klärenden Eigenschaften angepriesen.

Spirituelle Bedeutung: Der Mandelbaum als Kraftbaum fördert die innere Ruhe und den Frieden mit sich selbst. Er ist empfehlenswert für Menschen, die sich gestresst oder getrieben fühlen. Die wunderschönen Blüten strahlen überwältigende Liebesenergien aus, sind voller Freude, Wärme und Zärtlichkeit. Sie können dabei helfen, das Herz zu öffnen, den Lauf der Dinge zu akzeptieren und den Sinn in jeder Lebenssituation zu erkennen.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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