Walnussbäume sind typische Haus- und Hof-Bäume, denn sie stehen am liebsten allein, um sich voll ausbreiten zu können. Sie verlangen Geduld, beschenken uns dann aber reichlich mit nahrhaften Früchten, heilkräftigen Energien und einem wertvollen Edelholz. 

Walnussbaum, Foto (C) Erich Ferdinand / flickr

Walnussbaum, Foto (C) Erich Ferdinand / flickr

 

Standorte: Nussbäume wachsen bevorzugt in Regionen, wo auch der Wein gedeiht. Es gibt rund 60 verschiedene Arten in Amerika und Eurasien. Der ideale Standplatz ist sonnig und windgeschützt und bietet einen nährstoffreichen Boden. Man sieht die Bäume meist in Gärten und öffentlichen Anlagen. Sie wachsen aber auch verwildert neben Bächen, an Wegrändern und Waldrändern, jedoch nicht mitten im Wald, weil sie einen frei stehenden Platz benötigen und keine dichte Nachbarschaft vertragen. Mit ihren tiefgehenden Pfahlwurzeln können sie auch trockene Perioden gut überstehen.

Verwendung: Das hochpreisige Holz ist für vor allem für Möbel, Furniere, Parkettböden, Drechslerarbeiten und Musikinstrumente gefragt. Die Nüsse sind vielseitig genießbar und werden auch für die Herstellung von Nussöl verwendet. Mit den äußeren Schalen der Nüsse lassen sich Wolle und Haare färben.

Holz-Eigenschaften: Der Stamm besteht im Querschnitt aus dunklem Kernholz und einem schmalem Splint. Das mittelschwere bis schwere Edelholz ist gut zu bearbeiten, bei Kontakt mit Eisen kann es sich jedoch verfärben. Es hat als Furnier eine schöne Zeichnung und wirkt sehr gediegen mit seiner dunkelbraunen Fladerung.

Merkmale: Die Bäume können bis 30 Meter hoch und 150 Jahre alt werden. Sie wachsen sehr langsam, haben einen relativ kurzen Stamm und eine breite, stark verästelte Krone. Die Rinde ist zuerst silbergrau und glatt, später dunkelgrau und rissig. Die unpaarig gegliederten Fiederblätter bestehen aus lanzettförmig zugespitzten Einzelblättern. Die bekannten Nuss-Früchte wachsen in grünen Schalen, die später dunkel werden und sich ablösen.

 

Walnüsse, Foto (C) Jan Fidler / flickr

Walnüsse, Foto (C) Jan Fidler / flickr

 

Element: Erde

Naturheilkunde: Die würzig duftenden Blätter werden entweder äußerlich aufgelegt oder als Tee zubereitet, um bei Verdauungs- und Haut-Problemen zu helfen. Neben den reifen Nüssen sind auch die grünen Nüsse und Nuss-Schalen als Naturheilmittel zu verwenden. Die Bachblüte mit dem Namen „Walnut“ steht für Neuanfang und wird empfohlen, wenn eine neue Lebensphase beginnt.

Spirituelle Bedeutung: Nussbäume werden traditionell als Haus-Bäume bei Heurigen-Gärten, Gasthöfen und Bauernhöfen angesetzt, weil sie Schatten spenden und Fliegen fernhalten. Sie haben auch eine Vergangenheit als Kult- und Schutz-Bäume. Die Nüsse galten bei den Griechen und Römern als Götterspeise und Fruchtbarkeitssymbole. Es gibt viele volkstümliche Bräuche, die sich um den Nussbaum ranken. Zum Beispiel das Pflanzen eines Baumes bei der Geburt eines Stammhalters. Walnuss-Bäume als Kraftbäume können unschlüssige Menschen bei Entscheidungen unterstützen. Sie sind hilfreich für Personen, denen es schwer fällt, ihr Leben zu verändern und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Die Energie des Baumes vermittelt Klarheit und Zuversicht. Laut keltischem Baumkreis sind Menschen, die im Zeichen des Nussbaums geboren sind, sehr flexibel und aufgeschlossen. Sie verändern sich ständig, sind neugierig und abenteuerlustig. Sie finden sich schnell mit neuen Umständen zurecht und gehen den Dingen gerne auf den Grund.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

Link zur Homepage: http://irmgardbrottrager.npage.at/

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