Speisepilze sind gesund. Vitalpilze gelten als besonders gesundheitsfördernd. Und Heilpilze sollen sogar die Gesundheit wieder herstellen können. Wer sich an Pilze wagt, hat also einiges zu gewinnen – kann aber auch sein Leben verlieren. Denn nicht alle Pilz-Sorten sind käuflich erwerblich, manche wollen persönlich gefunden werden. 

Pfifferlinge oder Eierschwammerl kennt jeder, Foto (C) Irmgard Brottrager

Pfifferlinge oder Eierschwammerl kennt jeder, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Pilze sind nicht jedermanns Sache, daher essen die meisten Menschen nur Champignons und getrocknete Steinpilze. Viel mehr kann man im Supermarkt auch kaum finden.„Vitalpilze“ klingen nicht nur gut, sondern können auch einiges zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Besonders hervorzuheben ist hier der Reishi-Pilz oder „Pilz der Unsterblichkeit“. Er wird in China seit 4000 Jahren als König der Naturprodukte angesehen und gilt als unübertroffenes Anti-Aging-Mittel. Der zweitwichtigste Vitalpilz ist der Raupenpilz aus dem tibetischen Hochland, der jedoch sehr teuer ist. Pilzen werden allgemein viele gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt, sofern sie nicht ungenießbar oder sogar giftig sind. Sie übernehmen in der Natur die Rolle von Entgiftungsorganen, indem sie Umweltgifte herausfiltern. Diese ausleitenden Eigenschaften sollen sie auch im menschlichen Körper ausüben. Eine Übersicht über die Wirkung von bewährten Vitalpilzen findet Ihr hier.

Waldpilze sammeln – Freude und Risiko

Da ich selber gerne Pilze sammle und mich ständig weiter bilde, muss ich alle Nachahmer/innen ausdrücklich warnen! Man muss eine Sorte entweder sehr gut kennen oder bei der Klassifizierung sehr genau sein, denn die Verwechslungsmöglichkeiten sind viel größer als man glauben möchte. Erst wenn ALLE Merkmale übereinstimmen, kann man sich halbwegs sicher sein – und selbst dann nicht 100%ig, weil keine zwei Pilze genau gleich aussehen. Form, Farbe und Struktur können stark variieren. Im nassen Zustand sehen sie anders aus als im trockenen. Und je jünger und frischer sie sind, umso schwerer sind sie zuzuordnen, weil z.B. Ringe und Manschetten noch gar nicht entwickelt sind und auch die Hutform nicht ausgewachsen ist. Nehmen Sie daher niemals Sorten, die Sie noch nie gegessen haben, ohne sie vorher gründlich zu studieren. Verlassen Sie sich nicht auf den Rat von Freunden und Bekannten, sondern überprüfen Sie jedes Exemplar, bevor Sie es verzehren!

Auch dieser rotrandige Baumschwamm gehört zu den naturheilkundlichen Arzneipflanzen. Foto (C) Irmgard Brottrager

Auch dieser rotrandige Baumschwamm gehört zu den naturheilkundlichen Arzneipflanzen. Foto (C) Irmgard Brottrager

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Mykotherapie, Pilze als Arzneimittel, Heilpilz-Praktiker

Was wenige wissen ist, dass man Pilze auch als Medikamente einsetzen kann, wenn man sich entsprechend auskennt. Da allein die Identifizierung von in der Natur gewachsenen Pilzen schon schwierig genug ist, und darüber hinaus noch viele Spezialkenntnisse erforderlich sind, sollte man von Experimenten lieber die Finger lassen. Oder sich zuerst mit einfachen Schwämmen, wie zum Beispiel den Birken-Porlingen oder den Schmetterlings-Trameten vertraut machen. Den Birken-Porling findet man auf Birken-Altholz und wenn man ihn essen möchte, muss er ganz jung geerntet werden, solange er noch elastisch ist und eine weiße, homogene Röhrenstruktur aufweist. Später wird er hart und taugt dann nur noch als Räucherpilz. Er gilt als ausgezeichneter Vitalpilz mit antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften und wird bei verschiedenen Magenproblemen empfohlen. Wildpilze sind als Arzneimittel nicht zugelassen, aber man kann sich von Mykotherapeuten (Pilzheilkundigen oder Heilpilzpraktiker) beraten lassen, wenn man sich eigenverantwortlich für dieses Naturheilmittel entscheidet. Die Mykotherapie gehört zu den ältesten Naturheil-Verfahren und hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Heilkräftiges Pilz-Pulver, das von Sorten stammt, die unter kontrollierten Bedingungen herangezogen wurden, sind am alternativen Gesundheitsmarkt erhältlich. Sie sind weniger mit Umweltgiften belastet, aber im allgemeinen sind Zuchtsorten weniger schmackhaft, weil das Umfeld, in dem sie aufwachsen, relativ künstlich ist.

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Dipl.Ing. Arch. Irmgard Brottrager, Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui in Graz.

Link zur Homepage: http://irmgardbrottrager.npage.at/

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Buch “Europäisches Fengshui”:

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Buch “Planen und Bauen in Zeiten des Wandels”:

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Buch “BODY FENG SHUI”, Band 1+2:

E-Book-Version, Band 1 

E-Book-Version, Band 2 

Druck-Ausgabe Band 1

Druck-Ausgabe Band 2

Buch “Happy Aging mit westlichem Fengshui”:

E-Book-Version

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Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil:

http://www.feng-shui-katalog.de/berater/irmgard-brottrager-ganzheitlich-denkende-architektin-europaeisches-fengshui.html

 

 

 

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