Wasser fasziniert nicht nur durch seine verschiedenen Aggregat-Zustände, Strömungs- und Wirbelformen. Die Quelle allen Lebens ist auch eine Substanz, aus der sich Energie für Kraftfahrzeuge, Heizungen und Strom gewinnen lässt. In Teil 1 und Teil 2 wurden bereits 6 innovative Technologien vorgestellt, die nicht nur ressourcen-schonend arbeiten, sondern auch die Unabhängigkeit von Energiekonzernen ermöglichen. Nachfolgend 4 weitere Anwendungsmöglichkeiten mit Zukunftspotential, bei denen Wasser oder Wasserstoff eine zentrale Rolle spielt. 

Foto (C) Irmgard Brottrager

Foto (C) Irmgard Brottrager

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LENR

LENR ist die Abkürzung für „Low Energy Nuclear Reactions“, auf Deutsch auch „Kalte Fusion“ genannt. Über diese revolutionäre Technologie wurde hier und in vielen Energie-Foren bereits eine Menge geschrieben. Sie ist derzeit vermutlich die bekannteste unter den Freie-Energie-Alternativen und man erwartet den endgültigen Durchbruch noch heuer. 1-Megawatt-Anlagen für die Industrie sind bereits länger erhältlich, es fehlen nur noch die Geräte für Privat- und Kleinkunden. Im Gegensatz zur Kernspaltung werden bei einer Kernfusion zweit Atomkerne miteinander verschmolzen. Nach dem italienischen Erfinder Andrea Rossi werden je 28 Nickel-Protonen und ein Wasserstoff-Proton zum Element Kupfer fusioniert, das in Summe 29 Protonen aufweist. Dabei müssen keine hohen Temperaturen aufgewendet werden, um die Atomkerne aneinander zu bringen. Die Erfindung geht auf Forschungen von Martin Fleischmann und Stanley Pons zurück, die bereits 1989 von sich reden machten. Seit dem Jahr 2011 ist ein Gerät mit der Bezeichnung E-CAT (Energy-Catalysator) im Gespräch, mit den Lizenzen wird inzwischen weltweit gehandelt. 2013 wurden erfolgreiche unabhängige Tests durchgeführt, die Funktionalität gilt grundsätzlich als erwiesen.

Die Fronius Energiezelle

Die Fronius Energiezelle kann überschüssigen Solarstrom in Wasserstoff verwandeln und bei Bedarf wieder zurück verwandeln. Sie empfiehlt sich daher als Ergänzung zu Photovoltaik-Anlagen, um ganzjährig eine autonome und emisssionsfreie Energie-Versorgung zu gewährleisten. Das Brennstoffzellen-System von Fronius gilt weltweit als erstes, das ein serienreifes TÜV-Süd-Zertifikat vorweisen kann und mit  Wasserstoff betrieben wird. Diese Zellen gibt es auch für mobile Anwendungen, zum Beispiel für den Antrieb von Elektro-Booten.

Wellen- und Gezeiten-Kraftwerke

Die natürlichen Meeres-Strömungen von Flut und Ebben sind starke Energiequellen, die effizienter genutzt werden können als  Wind-Energien. Denn Wasser hat eine 800 Mal größere Energiedichte als Wind. Das erste Gezeiten-Kraftwerk wurde bereits 1967 in einer Atlantik-Bucht in der Bretagne errichtet. Es produziert so viel Energie wie 300 Windräder und kann 150.000 Haushalte versorgen. Der Nachteil ist allerdings, dass es sich um eine zentrale Versorgung handelt, die die Verbraucher in Abhängigkeit hält von ihren Energie-Lieferanten. Außerdem ist diese Energiequelle nur für Küstenregionen nutzbar, es ist keine Lösung für Binnenländer. Dezentrale Energie-Systeme sind grundsätzlich effizienter, weil die riesigen Verluste durch die langen Leitungen wegfallen. Und sie sind auch wesentlich sicherer, weil nicht die gesamte Versorgung zusammenbricht, wenn mal ein Kraftwerk ausfällt.

Wasser als Treibstoff für Fahrzeuge

Wasserstoff-Generatoren, die brennbares Browngas erzeugen, wurden bereits im zweiten Teil vorgestellt. Dasselbe Prinzip lässt sich auch bei Fahrzeugen anwenden. Findige Tüftler gehen sogar so weit, dass sie ihre Motoren in Eigenregie umbauen und dann nur noch Wasser tanken. Ein Mopedfahrer aus Paraguay soll mit nur 8 Litern Wasser 450 km weit fahren können, wobei die Abgase zu 100% aus sauberem Wasserdampf bestehen. Als Investitionskosten gibt er 110 Euro an. Es gibt auch Modelle, die mit einem Gemisch aus Wasser und Benzin betrieben werden. Man findet sie unter dem Stichwort „Geet-Reaktor“ oder „Geet-Motor“ oder „Plasma-Reaktor“ vor Paul Pantone. Bei dieser Bauart kann der Wasseranteil bis zu 80% betragen.

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Für nähere Informationen hier die Quellen-Nachweise. Falls Sie Fragen haben, nehmen Sie bitte mit den Firmen Kontakt auf.

Quelle: http://www.minotech.de/forschung/innovative-technologien/kalte-fusion/

http://www.fronius.com/cps/rde/xchg/SID-575CED66-3A7C9F88/fronius_international/hs.xsl/83_18098_DEU_HTML.htm#.UupudD2sjTo

http://weiter-lesen.net/467/pkv184/

http://denkbonus.wordpress.com/2013/01/04/dieses-moped-fahrt-mit-wasser/

http://www.science-explorer.de/plasmareaktor.htm

http://wilerk.wordpress.com/2012/05/13/wasser-als-treibstoff-wie-aus-1-liter-wasser-1860-liter-gas-werden/

 

Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Es wird keine Haftung übernommen. Die Informationen dienen der Anregung und laden zur eigenen Recherche ein. Kommentare von Trollen, anonymen, pseudonymen und gesichtslosen Netzwerk-Mitgliedern werden nicht beantwortet. Die freien Energie-Technologien haben naturgemäß viele Gegner, weil sie eine Bedrohung für das Establishment darstellen. Aber wenn nichts dran ist, gibt es ja keinen Grund zur Aufregung und Diskreditierung! Forschen und Nachdenken wird wohl noch erlaubt sein, oder? Es ist doch schön, dass es immer noch Menschen gibt, die Geld-Interessen außer Acht lassen und mit viel Engagement Wege beschreiten, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen.

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Arch. Dipl.Ing. Irmgard Brottrager, Ganzheitliche Architektur und Europäisches Fengshui in Graz.

Link zur Homepage: http://irmgardbrottrager.npage.at/

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Buch “Europäisches Fengshui”:

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Buch “Planen und Bauen in Zeiten des Wandels”:

E-Book-Version

Buch “BODY FENG SHUI”, Band 1+2:

E-Book-Version, Band 1 

E-Book-Version, Band 2 

Druck-Ausgabe Band 1

Druck-Ausgabe Band 2

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Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil:

http://www.feng-shui-katalog.de/berater/irmgard-brottrager-ganzheitlich-denkende-architektin-europaeisches-fengshui.html

 

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