Die Mistel gehört zu den wenigen Laub-Pflanzen, die den Winter grün überleben. Sie wächst in kugeliger Form auf verschiedenen Baum-Arten, am liebsten hoch oben in der Krone. Sie galt früher als Allheilmittel und auch in der heutigen Alternativ-Medizin ist die Liste ihrer Einsatzmöglichkeiten eine sehr lange.

Mistel-Strauch, Foto (C) Irmgard Brottrager

Mistel-Strauch, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Das buschige Gewächs mit den flügelförmigen Blättern, das bis zu einen Meter im Durchmesser erreichen kann, hat etwas Magisches und galt bei den Kelten als heiligste Pflanze überhaupt. Als Halb-Schmarotzer wird ihr fälschlicher Weise nachgesagt, dass sie ihre Wirt-Bäume schwäche, das ist aber augenscheinlich nicht der Fall. Im Gegenteil, sie geht eine symbiotische Beziehung mit dem Baum ein, ähnlich wie viele Pilze, und kann sich heilsam auf den gesamten Standort auswirken. Die Bäume, die die Mistel sich auswählt, sind vom Himmel ausgezeichnet und bringen besonderes Glück, glaubten die Druiden. Es seien die Plätze, an denen die Hexen und andere Zaubergeister ihre Rast machen. Wo Mistelbäume wachsen, öffnen sich Tore zur Anderswelt. In der Tat wirken Mistel-Plätze sehr „atmosphärisch“ bis gespenstisch, vor allem wenn sie ein Ensemble bilden und die Baumstämme auch noch mit Efeu berankt sind.

Mistel-Zweig, Foto (C) Irmgard Brottrager

Mistel-Zweig, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Da die Mistel nur langsam wächst, müssen die Wirt-Bäume ein fortgeschrittenes Alter haben. Sie bevorzugt feuchte Böden in der Nähe von Fluss-Läufen oder mit hohem Grundwasserstand. Und gilt auch als Strahlensucher und somit als Anzeiger-Pflanze für geopathische Störungen. Die Mistel hat also nicht nur Bezug zum Element Luft, sondern auch zum Element Wasser. Die kugelige Form hingegen entspricht dem Element Erde bzw. der Jahreszeit Winter laut dem Europäischem 4-Elemente-Fengshui. Die Misteln sind nur im Winter gut sichtbar, wenn die Bäume entlaubt sind und die grünen Wuschelbälle von weitem leuchten. An den Bäumen ist keine Schwächung erkennbar, sie wirken kräftig, ehrwürdig und vital. Grundsätzlich kann jeder Baum als Signatur in der Landschaft gelesen werden. Die ihm eigene Wuchs-Gestalt und das spezielle Biotop, das sich drumherum bildet, sagen etwas aus über das Wesen der feinstofflichen Energien, die an diesem Ort wirken. Misteln, Eichen, Weißdorn und Wacholder weisen darauf hin, dass es sich um potentielle Kult-Plätze handelt.

Mistel-Baum, Foto (C) Irmgard Brottrager

Mistel-Baum, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Vom Charakter her wirkt die Pflanze schwerelos, zentrierend, kräftigend und ausgleichend. Sie hat eine weihevolle Anmutung und wird daher gerne als Tür-Dekoration bei Hochzeiten und zu Weihnachten verwendet. Als Hausmittel, Tee und Bestandteil von natur-medizinischen Produkten kommen meist die Blätter zum Einsatz, nicht die weißen Beeren, die als leicht giftig gelten. Die außergewöhnlichen Kräfte der Mistel zeigen sich rein optisch in ihrer konzentrischen Form, die sich nicht nach der Sonne richtet. Außerdem an ihrer Abgehobenheit vom Boden, an der reinen Farbe der Beeren sowie an ihrer Widerstandskraft im Winter. Wenn es am frostigsten ist, Mitte Jänner, kann sie bereits zu blühen beginnen. Sie scheint ihren eigenen Spielregeln zu folgen und wahrlich ein Wesen aus einer anderen Welt zu sein. Für die Druiden war sie ein Götter-Kraut und sie bereiteten daraus ihre berühmten Zauber-Tränke, die ihnen Mut verleihen und sie unbesiegbar machen sollten. Als Räuchermittel soll sie Liebesenergien anziehen, negative Schwingungen vertreiben und vor allerlei Ungemach schützen.

Misteln, Foto (C) Irmgard Brottrager

Misteln, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Arch. Dipl.Ing. Irmgard Brottrager, Ganzheitliche Architektur und Europäisches Fengshui in Graz.

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Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil:

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