Nachdem der Herbst seine feurigen Energien verpulvert hat, beginnt wieder eine Übergangszeit mit ganz eigenem Charakter. Meistens pünktlich Anfang November schlägt das Wetter um und lässt alles trostlos erscheinen. 

Wellness-Baustoff: Himalaya-Salz-Steine können das Wohbefinden im Raum verbessern. Foto (C) Irmgard Brottrager

Wellness-Baustoff: Himalaya-Salz-Steine können das Wohlbefinden im Raum verbessern. Foto (C) Irmgard Brottrager

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Den November-Charakter kann man sich am besten vorstellen, indem man an einen Menschen jenseits von 75 Jahren denkt. Es gibt hier nicht mehr viel zu beschönigen, es geht auf ein Ende zu. So wie der Nebel die Sicht nach außen verhindert, ist auch der alte Mensch immer mehr von seinen Mitmenschen abgeschnitten. Er sieht und hört immer weniger, kann nicht mehr Schritt halten und verliert auch geistig seinen Esprit. Für Menschen, die aus irgendeinem Grund in ihren Kontakten beschränkt sind, ist es umso wichtiger, dass die Wohnung Sicherheit und Geborgenheit bietet. Natur-Materialien tragen durch ihre harmonisierenden Eigenschaften zum Wohlbefinden bei. Erste Wahl bei den Baustoffen ist daher unbehandeltes Holz. Die Bezüge sollten aus Baumwolle oder Schurwolle sein, diese Stoffe fühlen sich tröstlich an, weil sie an Bettwäsche und Bettdecken erinnern. Eine gute Auswahl in diese Richtung findet man z.B. im Möbelhaus „Grüne Erde“. Viele November-Typen haften aber noch an alten Dingen und richten sich nicht so gerne völlig neu ein. Es stört sie nicht, wenn die Objekte schon etwas abgenutzt aussehen oder nicht mehr modern sind.

Wellness, Gemütlichkeit, Erdung und gute Verpflegung sind die Hauptbedürfnisse des alten, gebrechlichen Menschen. Der ideale Bauplatz befindet sich in der Nähe von Park-Anlagen, unweit vom Ortszentrum. Natürlich gibt es auch jüngere Menschen, die diesem Segment entsprechen und eher rückzüglich veranlagt sind. Sie haben oft philosophische oder spirituelle Interessen und wünschen sich ein Umfeld, in dem man in Ruhe entspannen und meditieren kann. Da sie wenig Besuch bekommen, benötigen Sie weder eine große Küche noch einen riesigen Essplatz. Auch eine niedrige Polsterlandschaft wäre wenig zweckmäßig, statt dessen sollte ein Platz für Körper-Übungen nicht fehlen.

Die archetypische Form für den November ist das Auflösungszeichen, das aus parallelen Strichen besteht. Auch andere fadenscheinige und löchrige Strukturen können den Prozess des Auflösens und Hinübergehens in einen anderen Zustand symbolisieren. Insgesamt ist darauf zu achten, dass die Einrichtung nicht zu traurig wirkt. Es gilt die richtige Balance zu finden zwischen Anhaften und Loslassen.  Auch Sauberkeit ist wichtig, Reinigungsprozesse und Entrümpelungsaktionen sind bei diesem Typus öfter notwendiger als anderswo. Mit Buddha-Statuen, Mandalas, Edelsteinen und verschiedenen Kraft-Objekten lassen sich die Räume energetisch aufladen. Düfte, klassische Musik, Engelsymbole, farbiges Licht und ähnliche feinstoffliche Maßnahmen zaubern eine beinahe himmlische Atmosphäre.

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Zum Weiterlesen:

“Die Energiequalitäten im Spätherbst”: https://baukultur44irmgardbrottrager.wordpress.com/2011/06/13/die-energiequalitaten-im-spatherbst/

Buch “Europäisches Fengshui”: http://www.amazon.de/gp/product/3200019220

E-Book: “Planen und Bauen in Zeiten des Wandels”: http://www.amazon.de/Ganzheitliches-%C3%B6kologisches-Bewusstsein-Europ%C3%A4ischem-ebook/dp/B0088XT2NC/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1338983690&sr=1-3

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Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil: http://www.feng-shui-katalog.de/reviews/search-results.html?dir=1&jr_ort=oesterreich&order=rdate&query=all

Link zur Homepage: http://irmgardbrottrager.npage.at/

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