Der Rainerkogel in Graz ist neben dem Schlossberg ein zweiter markanter Hügel, der bis knapp 500 Meter hoch aus dem Stadtgebiet herausragt. Bis 1957 befand sich auf der Gipfel-Plattform eine 3-geschoßiger Turm mit Aussichtswarte, der über eine lange, beinahe schnurgerade Freitreppe zu erreichen war. Diese so genannte Jakobsleiter mit zirka 300 Stein-Stufen ist heute noch erhalten. Auf halber Höhe des Hügels findet man die Heilquelle Ulrichsbrunn.

Die Jakobsleiter in Graz, Foto (C) Irmgard Brottrager

Die Jakobsleiter in Graz, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Die Marien-Quelle in St. Ulrich gehört zu den geomantischen Kraftorten im Stadtgebiet von Graz. Das Quellwasser gilt als heilkräftig, unzählige Danksagungen mit rührenden Bildern und kleinen Skulpturen in der Andachtsgrotte zeugen davon. Ein Kraftplatz ist ein besonderer Ort, der eine heilsame Ruhe ausstrahlt und von Natur aus inspirierend, entspannend und regenerierend wirkt. Kraftplätze haben oft eine besonders liebliche Ausstrahlung und machen auf eine feine Art glücklich, indem sie die Seele zum Klingen bringen. Sie helfen dem Menschen dabei, in seine Mitte zu kommen, sich zu erden und mit der liebevollen Energie von Lady Gaia in Kontakt zu treten.

Die Jakobsleiter in Graz, Foto (C) Irmgard Brottrager

Die Jakobsleiter in Graz, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Meist handelt es sich um Plätze mit einer langen Geschichte, die auf alten Leylines liegen oder in Sichtkontakt mit anderen markanten Landschaftspunkten stehen, wie zum Beispiel Berggipfeln, uralten Baumgruppen, Höhlen, Quellen, Hainen, Kirchen, Burgen, Klöstern, Kapellen, Aussichtswarten und Schlössern. Auch Bildstöcke liegen meist auf geomantischen Energie-Linien und stehen in Bezug zu anderen Energiepunkten und -Linien in der Umgebung. Leider ist die Landschaft oft zu verbaut, um die Zusammenhänge noch erkennen zu können. Wenn man die „heiligen“ (= Heil bringenden Orte) auf der Karte miteinander verbindet, sieht man, dass sich ein geometrisches Energie-Linien-Netzwerk ergibt.

Ulrichsbrunn, Foto (C) Irmgard Brottrager

Ulrichsbrunn, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Um die speziellen Energien eines Ortes zu deuten, muss man nur den Verstand ausschalten und alle Wahrnehmungs-Kanäle öffnen. So wie man die Qualität von verschiedenen Wässern ohne Mess-Instrumente unterscheiden kann, ist auch der Charakter eines Kraftortes ganz direkt erlebbar. Der Genius Loci vermittelt sich durch feinstoffliche Schwingungen mit unterschiedlichen Frequenzen und durch elektromagnetische Strahlung. Je nachdem, welche Resonanzen bei der empfangenden Personen angeregt werden, ist die Wahrnehmung eines Kraftortes nicht nur ein kollektives, sondern auch ein individuelles Erlebnis. Die Erfahrung ist auch abhängig vom energetischen und körperlichen Zustand des Empfängers. Manche Plätze begünstigen weibliche Qualitäten, andere wirken mit Feuer- und Drachen-Energien stark dynamisierend.

Schlossberg und Rainerkogel von St. Veit aus gesehen, Foto (C) Irmgard Brottrager

Schlossberg und Rainerkogel von St. Veit aus gesehen, Foto (C) Irmgard Brottrager

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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