Was die meisten Menschen nicht wissen: Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, so stellt sie kein vorhandenes Geld zur Verfügung, sondern die Geldschöpfung erfolgt aus dem Nichts, indem die entsprechende Summe einfach aufgebucht wird. Durch Kreditverträge entstehen langjährige Bindungen und Abhängigkeiten von den Banken. 

Foto (C) Irmgard Brottrager

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Kredite sind Vorgriffe auf die Zukunft und setzen voraus, dass sich in den nächsten 20-30 Jahren nichts Gravierendes ändert. Dass die Währung stabil bleibt, das finanzierte Gut seinen Wert behält oder den kalkulierten Gewinn abwirft, dass die Einkommenssituation sich nicht verschlechtert, dass der Arbeitsplatz und der Partner nicht verloren gehen, dass die Familiengröße konstant bleibt und dass es auch bautechnisch keine revolutionären Entwicklungen gibt. Was ist, wenn neue Technologien auf den Markt kommen, die 100%ig umweltfreundlich sind und kaum was kosten? Welchen Sinn haben dann noch die teuren Investitionen in Wärmedämmung, Solaranlagen und kontrollierte Gebäudelüftung? Was ist, wenn sich die Gefährlichkeit des CO2-Ausstoßes als Öko-Lüge entpuppt, es gar keinen Treibhauseffekt gibt, sondern die Sonne sich verändert? Man kann zu diesem Thema eine Menge Nachweise im Internet finden und es besteht der dringende Verdacht, dass Ökologie und Nachhaltigkeit nur als Deckmäntelchen missbraucht werden, um das ewige Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Menschen dazu zu drängen, ihre Häuser zu sanieren oder sich beim Hausbau finanziell zu übernehmen. Regierungen und Banken verfolgen ähnliche Interessen: Sie möchten, dass die Menschen arbeiten und Geld ausgeben, je mehr Umsatz umso besser. Echte Einsparungen sind nicht erwünscht und das Verbot der Glühbirne ist nur ein Beispiel, wie für Hausbauer durch scheinheilige Öko-Auflagen immer höhere Kosten entstehen.

Schuldgeld-System und Geldschöpfung aus dem Nichts

Zudem wird jeder Kreditnehmer unweigerlich in das fatale „Schuldgeld-System“ verstrickt und zum Sklaven der Banken. Mit Schuldgeld-System ist gemeint, dass Geld fast ausschließlich durch das Aufbuchen von Kreditsummen entsteht. Zirka 95% des Giralgeldes sind nicht gedeckt, sondern existieren nur als Zahlen auf dem Papier. Der Kreditnehmer zahlt Zinsen für Luft und haftet für diese „Leistung“ der Banken auch noch mit seiner Immobilie oder seinem sonstigen Vermögen. Bei lange laufenden Krediten sind die Zinsen und Nebenkosten so hoch, dass mindestens der doppelte Betrag zurückgezahlt werden muss. Nach 20-30 Jahren ist die Immobilie veraltet, sie entspricht nicht mehr dem Stand der Technik, sie ist abgenutzt und sanierungsbedürftig. Die Planer und Handwerker, die das Gebäude errichtet haben, werden mit Geld bezahlt, das gar nicht vorhanden ist – denn weder die Bauherren haben es erwirtschaftet, noch existiert das Geld bei der Bank, die es verleiht.  Dieses „Luftblasen-Geld“ wird weitergereicht und belastet als legales „Schwarzgeld“ unser Finanzsystem, bis die Kredite abbezahlt sind. Da die Banken Kredite häufig auch ohne Eigenkapital und ausreichende Sicherheiten vergeben, um buchhalterisch die Geldschöpfung voranzutreiben, erweist sich ein hoher Prozentsatz der Kredite als faul. Dies führt dazu, dass die Banken selbst sich verschulden und in der Folge die Einlagen von Sparern und Altersvorsorgern bedroht sind – die natürlich auch nur aus Ziffern auf dem Papier bestehen und in keinem Tresor existieren. Die Folgen in letzter Konsequenz sind uns bekannt: Es droht ein weltweiter Crash, weil die verschuldeten Banken immer mehr Kredite aufnehmen und somit Geld aus dem Nichts erzeugen. Die Luftblase wird größer und größer und kann irgendwann nur noch platzen.

Eigenmittel-Aufbau für die Finanzierung ohne Bank-Darlehen

Welche Alternativen gibt es für die Immobilien-Finanzierung? Wir müssen davon ausgehen, dass in den vergangenen Jahrzehnten viele interessante neue Technologien absichtlich unterdrückt wurden, weil sie zu echten Ersparnissen geführt hätten. Wenn Heizenergie wenig kostet, entgehen den Energie-Konzernen, den Banken und den Staaten Einnahmen. Die immer strenger werdenden Öko-Vorschriften der Regierungen sind ein engstirniger Versuch, alles beim Alten zu belassen, um die astronomisch hohen Schulden bedienen zu können und das System nicht hinterfragen zu müssen. Die Banken und Konzerne haben die Regierungen zunehmend infiltriert und die wichtigsten Posten mit ihren eigenen Leuten besetzt, die eine autoritäre neue „Weltordnung“ anstreben. Dies wird immer offener ausgesprochen, die EU soll in Zukunft zentral regiert werden, indem die National-Staaten schleichend entmachtet werden. Dazu wird es hoffentlich nicht kommen, weil die Menschen sich wehren und weil ein immer größerer Prozentsatz die inflationären Lebens-Erhaltungskosten nicht mehr berappen kann, ohne unter die Armutsgrenze zu fallen. Die Konsumenten verlieren an Kaufkraft, dadurch gehen immer mehr Firmen pleite und die Staatshaushalte kippen zunehmend in eine Rezession. Das künstliche aufgeblähte Wirtschaftssystem fällt in sich zusammen. Da Giralgeld keinen echten Wert besitzt, sollte man auf Sachwerte setzen und Geld nicht auf einer Bank liegen lassen, sondern sicher oder sogar gewinnbringend investieren. Z.B. kann man kostengünstige Immobilien erwerben, die verpachtbar sind oder landwirtschaftliche Produkte abwerfen. In der Stadt kann man Parkplätze oder Gartenflächen vermieten. Man kann sich kleine Summen auch privat ausborgen oder mit den Liefer-Firmen eine Ratenzahlung vereinbaren. Auf jeden Fall braucht man ein Eigenkapital, wie auch immer man dazu kommt. Vielleicht durch ein vorgezogenes Erbe oder indem man bereits in jungen Jahren Miteigentumsanteile an Immobilien erwirbt. Wer vorhat, eine eigene Immobilie zu erwerben, sollte frühzeitig mit der finanziellen Vorbereitung beginnen. Um Vermögen aufzubauen, sollte man alle Ausgaben reduzieren, die weder zu Sachwerten führen noch der Weiterbildung dienen, z.B. Restaurantbesuche, Urlaubsreisen, Wegwerfartikel, Energiekosten, Fahrzeuge, seichte Unterhaltung, Suchtmittel und unproduktive Grünraumgestaltung. Das Geld ist besser investiert in Kunst, Design und Antiquitäten, diese kann man notfalls wieder veräußern. Zu Vermögen kommt man nicht, indem man nur viel Geld verdient, sondern vor allem indem man klug investiert und wenig ausgibt.

Vorausschauendes Planen und Haushalten mit finanziellen Energien

Das Bauvorhaben selbst sollte die Eigenmittel-Grenze gar nicht oder nur geringfügig überschreiten, die Laufzeit von Krediten mit maximal 5 Jahren begrenzt werden. Man kann klein und bescheiden anfangen, muss nicht alles auf einmal bauen oder kaufen. Vielleicht findet man im Familienkreis jemanden, der Miteigentumsanteile erwerben möchte, die später zurückgezahlt werden können. Auch ein fairer Mietkauf-Vertrag ist eine Möglichkeit. Die Passivhaus-Technologie ist nach aktuellem Wissenstand nicht mehr zukunftsweisend, weil Ende 2012 oder Anfang 2013 Heizenergie-Systeme mit so genannten „Freien Energien“ auf den Markt kommen werden. Man plant nicht für die Gegenwart, sondern für die Zukunft! Daher sollte man möglichst weit vorausschauen, aber nicht zu viel über mögliche Entwicklungen spekulieren, sondern flexibel bleiben. Manche Bauherren denken so weit voraus, dass sie bereits die Unterkunft für ihre Enkel miteinplanen. Unnötige Reserven und Fehlinvestitionen kosten eine Stange Geld – umso ärgerlicher, wenn das Geld gar nicht vorhanden war, sondern per Bank-Kredit beschafft wurde und lebenslang zur Belastung wird. Geld ist nicht nur ein Tauschmittel und Wert-Indikator, sondern gespeicherte Energie in Form von Arbeitsleistung. Man spricht nicht zufällig von „Haushalten“, denn Geld ist wie eine Ressource in der Natur, die wir geschickt einsetzen oder leichtsinnig vergeuden können. Wir können uns für echten Wohlstand entscheiden oder aber für ein ewiges Hamsterrad, um täglich aufs Neue das zu erwirtschaften, was wir gestern weggeworfen haben – nur damit ein absurdes, auf Schuld basierendes Geldsystem am Leben bleibt und die Banken ihre Profite machen.

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Arch. Dipl.Ing. Irmgard Brottrager, Ganzheitliche Architektur und Europäisches Fengshui in Graz.

Link zur Homepage: http://irmgardbrottrager.npage.at/

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Buch “Europäisches Fengshui”:

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Buch “Planen und Bauen in Zeiten des Wandels”:

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Buch „Happy Aging mit westlichem Fengshui“:

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Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil:

http://www.feng-shui-katalog.de/berater/irmgard-brottrager-ganzheitlich-denkende-architektin-europaeisches-fengshui.html

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