Die energetische Wirkung von Pflanzen hängt nicht nur von deren Inhaltsstoffen ab, sondern lässt sich anhand ihrer charakteristischen Ausstrahlung erforschen. Indem wir uns in das Wesen einer Pflanze einfühlen, können wir ihre wirksamen Eigenschaften erahnen. 

Die Sellerie unterstützt die Entschlackung des Körpers über die Nieren. Foto (C) Irmgard Brottrager

Die Sellerie unterstützt die Entschlackung des Körpers über die Nieren. Foto (C) Irmgard Brottrager

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Eine typische Hildegard-Überlieferung liest sich zum Beispiel so: ” Die Mohrrübe ist eine Erquickung des Menschen und nützt ihm weder zur Gesundheit noch schadet sie ihm; aber gegessen füllt sie den Bauch.” Karotten sind also kein Heilmittel, aber sie sättigen wenigstens. Wenn man öfter Hildegard-Bewertungen liest, fällt auf, dass sich gewisse Klassifizierungen wiederholen: Außer kühlend/wärmend unterscheidet sie trocken/feucht, schleimbildend/schleimlösend, kräftigend/schwächend, leicht/schwer, mild/verletzend, nützlich/unnützlich, reinigend/füllend usw.. Ähnliches kennen wir aus TCM- und Ayurveda-Anwendungen. Diese Beschreibungen lassen sich leichter nachvollziehen, indem man die Wirkung den Pflanzen mit dem eigenen Körper überprüft. Es kommt ganz offensichtlich nicht auf die nachweislichen Inhaltsstoffe an, sondern auf den speziellen Charakter der Pflanzen. Und in weiterer Folge natürlich auch auf die Umgebung, aus der sie stammen, und auf die Art, wie sie gezogen wurden. “Es ist eine Tatsache, dass zum Beispiel eine Schafgarbe, die auf einer Wiese wächst, andere Inhaltsstoffe hat als eine Schafgarbe, die Luftlinie 500 m entfernt blüht.” schreibt Petra Maria Orina Zizenbacher in Ihrem Buch “Naturheilkunde für die ganze Familie”. Es gibt daher den Spruch: “Die richtige Heilpflanze wächst am eigenen Grund.” Man sollte sich die Pflanzen daher nicht einfach in einem Geschäft besorgen, sondern sie in der direkten Umgebung suchen, findet Zizenbacher. Aus geomantischer Sicht klingt das vollkommen logisch, denn wenn wir energetisch mit unserem Aufenthaltsort verbunden sind, muss der Ort auch bieten, was wir benötigen. Ganzheitlich gesehen sind wir ein Teil unseres Biotops, wir leben nicht außerhalb davon. Wir sind “verortet” im Hier und Jetzt. Schon alleine deswegen geht nichts über Gemüse und Kräuter aus dem EIGENEN Garten. Die normierten Karotten aus dem Supermarkt, die immer gleich schmecken, auch wenn sie bio sind, haben keinen starken Charakter. Nachdem die Produkte, die wir im Großhandel bekommen, alle ein wenig schal sind, sollten wir zumindest auf Abwechslung achten, in unterschiedlichen Märkten einkaufen und regionale Anbieter bevorzugen.

Todmorden – eine Stadt macht sich unabhängig

Wir können viel von der Natur lernen, es gibt hier keine Monokulturen, sondern Pflanzengemeinschaften, Fruchtfolgen und geschlossene Kreisläufe. Da in unseren städtischen Umfeldern kaum noch naturbelassene Flecken existieren, sollte man einen Teil des Gartens sich selbst überlassen, rät Petra Zizenbacher. Die Natur ist sehr regenerationsfähig und wartet nur auf entsprechende Möglichkeiten. Guerilla-Gardening funktioniert auch ohne grundbücherlichen Grundbesitz ist hoffentlich nicht nur ein vorübergehender Trend, sondern der Anfang einer intensiven Durchgrünung des urbanen Raumes. Immer mehr Menschen interessieren sich auch für Permakultur und versuchen auf kleinräumigen Flächen ein Optimum an Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen. Er geht hierbei nicht nur darum, unserem Planeten etwas Gutes zu tun, sondern wie heißt es doch? “Wer einen Garten hat, erspart sich den Therapeuten und erntet auch noch Karotten.” Todmorden, eine Kleinstadt in der Nähe von Yorkshire, ist die erste Stadt in England, die sich komplett eigenständig mit Lebensmitteln versorgt. Das Programm besteht aus 70 Anbauflächen, die im ganzen Stadtgebiet verteilt sind. Jeder darf sich nehmen, so viel er braucht, und interessanterweise halten sich die Menschen daran. Die Kriminalität ist stark zurückgegangen. Wegen des großen Erfolges wurden bereits in zahlreichen anderen Städten ähnliche Programme gestartet. Wir sind darauf trainiert, dass Diebstahl und Eigentumsübertretungen zu den schlimmsten Verbrechen gehören. Und nun soll in Zukunft die ganze Stadt ein Selbstbedienungsladen sein, wo jeder sich holen darf, was er begehrt? Unglaublich! Das Schlaraffenland lässt grüßen! Und das ist vollkommen ernst gemeint!

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Arch. Dipl.Ing. Irmgard Brottrager, Ganzheitliche Architektur und Europäisches Fengshui in Graz.

Link zur Homepage: http://irmgardbrottrager.npage.at/

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Buch “Europäisches Fengshui”:

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E-Book: “Planen und Bauen in Zeiten des Wandels”:

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E-Book: “BODY FENG SHUI”, Band 1+2:

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Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil:

http://www.feng-shui-katalog.de/berater/irmgard-brottrager-ganzheitlich-denkende-architektin-europaeisches-fengshui.html

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