Besonders in der dunklen Jahreszeit ist die Innenraum-Beleuchtung ein wesentlicher Wellness-Faktor für die Aufenthaltsqualität. Lichtquellen sind zugleich Chi-Quellen, daher sollte man hier weder mengenmäßig noch qualitätsmäßig sparen. 

Punkt-Leuchten lassen die Raumbegrenzungen im Dunklen, Foto: Sabbath Photography

Punkt-Leuchten lassen die Raumbegrenzungen im Dunklen, Foto: Sabbath Photography

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In konventionellen Wohn- und Arbeitsräumen kommen meist nur Punkt-Beleuchtungen zum Einsatz, Linien- und Flächen-Beleuchtungen sieht man eher im Shop- und Gastronomie-Bereich. Im Allgemeinen ist eine gleichmäßige Ausleuchtung zu bevorzugen, die der Situation bei Tageslicht nahekommt. Bei mangelhaften Lichtverhältnissen sind feine Handarbeiten, bei denen es auf Genauigkeit und Farbechtheit ankommt, nur erschwert durchführbar. Auch Renovierungs- und Reinigungsarbeiten setzen eine klare Sicht voraus. Während bei gutem Tageslicht auch die hintersten Ecken noch ausreichend hell sind, sieht die Situation in der Nacht meist anders aus. Wenn viele Bereiche dunkel bleiben, wird unser Aktionsradius eingeschränkt, denn als relativ nachtblinde Wesen sind wir an die Lichtquellen gebunden. Üblicherweise baumelt über den Esstischen und in der Mitte des Raumes eine Deckenleuchte, die aus unerfindlichen Gründen auf der Oberseite einen Schirm trägt und somit die Decke in Schatten hüllt, während sie unten herum blendet. Viele Arbeitsleuchten sind ähnlich konstruiert, sie erhellen den Arbeitsplatz kaum, sondern lassen sich nur gezielt auf kleine Ausschnitte focussieren. Deckenleuchten sollten daher besser unten eine Blende haben und nach oben hin transparent abgedeckt sein, soferne sie nicht in die Decke eingebaut sind. Je größer die Abstrahlfläche, um so besser. Standleuchten, die nur nach unten strahlen, lenken die Aufmerksamkeit auf den Boden. Hat der Lampenschirm die Form eines umgekehrten Smilies mit herabgezogenen Mundwinkeln, senkt sich noch zusätzlich das Energie-Niveau. Gerade im Leuchten-Design sind viele Formen im Angebot, die an gesenkte Köpfe erinnern und daher nicht gerade aufbauend wirken.

Die ideale Leuchte sieht man nicht

Am Elegantesten ist es, Leuchten gar nicht als solche in Erscheinung treten zu lassen, sondern hinter größeren durchscheinenden Flächen (aus Glas, Kunststoff, Papier oder Stoff) zu verstecken. Zwischen Wand und Decke kann ein Rücksprung vorgesehen werden, wo eine Linienleuchte unterzubringen ist, die die sonst dunklen Winkel ausleuchtet. Der Raum erscheint auf diese Weise viel heller und freundlicher! Standleuchten sollten nach oben zur Decke strahlen und auch seitlich genug Licht abgeben. Ausgewählte Einzelleuchten mit künstlerischem Design können als besonderer Blickfang dienen, die Sinne und das Gemüt erfreuen. Sie sollten aber nicht für die Grundbeleuchtung mit eingerechnet werden. Ähnlich ist es mit Akzentleuchten, die nicht auffällig sein müssen, sondern kleine Lichtpunkte setzen. Licht lässt sich auch prima mit Farbe kombinieren, mit farbigen Leuchtmitteln oder getönten Abdeckungen. Ein Blauton im Schlafzimmer begünstigt die Entspannung, im Wohnraum sorgen gelbe und rote Blenden für einen wärmeren Eindruck.

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Arch. Dipl.Ing. Irmgard Brottrager, Ganzheitliche Architektur und Europäisches Fengshui in Graz.

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