Die Feinstofflichkeit laut Dr. Klaus Volkamer

Das Feinstoffliche ist kurz gesagt die nicht-materielle Energie, die uns umgibt. Man kann sie praktisch mit der Lebensenergie gleichsetzen, die auch Chi, Prana, Aura oder Orgon genannt wird und das zentrale „Element“ von allen Feng-Shui-Betrachtungen darstellt.

Wenn das bisherige Leben aus den Pflanzen zurückweicht, ändert sich das Informationsfeld. Foto (C) Irmgard Brottrager

Wenn das bisherige Leben aus den Pflanzen zurückweicht, ändert sich das Informationsfeld. Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Der promovierte Chemiker Klaus Volkamer glaubt den Nachweis erbringen zu können, dass feinstoffliche „Materie“ gemessen und gewogen werden kann, obwohl sie weder sichtbar noch greifbar ist. Er benutzt Waagen mit der Genauigkeit von einem Mikrogramm (einem tausendstel Milligramm bzw. einem millionstel Gramm). Die Messungen erfolgen pro Sekunde und ergeben eine Messreihe in Form einer grafischen Linie. Wenn die Masse steigt, wächst auch das Energiepotential. Die Inspiration für seine Ideen hat der Wissenschaftler von einem indischen Yogi namens Maharishi Mahesh erhalten, der in seinen Büchern vedische Weisheiten überliefert. Die feinstoffliche Substanz, die der Guru benannte, soll nicht nur die Raum-Zeit-Geometrie des Universums aufbauen, sondern auch Bewusstsein enthalten. Volkamer will eine Brücke schaffen zwischen dem Bewusstsein und der festen Materie, wie wir sie alle kennen.

 

Die Eigenschaften der Feinstofflichkeit

Die feinstoffliche Materie ist unsichtbar und an ein räumliches Feld gebunden. Sie kann sich an materiellen Phasengrenzen bilden und erzeugt elektromagnetische Wechselwirkungen, die gemessen werden können. Beim Menschen lässt sich die Aura ertasten, weil sie sich durch einen leichten Druck bemerkbar macht. Das Gewicht der feinstofflichen Substanz hat nicht immer ein positives Vorzeichen, sondern kann auch ein Minus-Gewicht (zunehmende Leichtigkeit und sogar Levitation) verursachen. Orte, die erleichternd wirken, gelten als besonders heilsam.

Alles, was lebt, ist von unsichtbaren, feinstofflichen Feldkörpern umgeben, die sich im Moment der Keimung (oder Zeugung) ankoppeln und im Augenblick des Todes wieder abkoppeln. Diese Vitalfelder enthalten nicht nur exakte Baupläne, sondern sind in hohem Maße mit Bio-Informationen verbunden – beziehungsweise „verschränkt“, wie es in der Quantenphysik heißt. Wer es wie Rudolf Steiner versteht, die Vitalfelder von Pflanzen zu beeinflussen, kann sich den chemischen Dünger ersparen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=MVSOdPGgtGM&feature=youtu.be

 

Volkamer über die Messungen von Dr. Rudolf Hauschka

Der österreichische Chemiker Dr. Rudolf Hauschka (1891 – 1969) hat auf Anregung von Rudolf Steiner die Massekonstanz von keimenden Kressesamen überprüft. Dabei musste er feststellen, dass das Gewicht der Samen von den Mondphasen abhängt. Bei Vollmond nahm das Gewicht zu, bei Neumond hingegen ab. Von Hauschka stammt übrigens auch eine wissenschaftliche Theorie der „Kalten Fusion“ in lebenden Organismen. Feinstoffliche Materie geht durch Glaswände hindurch, erklärt Klaus Volkamer hierzu, und das Gedeihen von Pflanzen ist vom Zeitpunkt der Aussaat abhängig. Da die Messergebnisse vom Zeitpunkt abhängen, sind sie nur dann reproduzierbar, wenn sie über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Feinstoffliche Eigenschaften lassen sich nicht in „geschlossene Systeme“ pressen, sondern sind in ein Informationsfeld eingebettet und daher generell von den Umständen abhängig. Üblicherweise werden wissenschaftliche Versuche in luftdicht verschlossenen Glasbehältern vorgenommen – was natürlich lächerlich ist, weil jeder weiß, dass diverse Wellen wie Licht und Schall das Glas durchdringen können. Pflanzen können – zumindest eine Zeitlang – auch in luftdichten Gehäusen wachsen und an Masse zunehmen.

 

Besitzt Bewusstsein eine wiegbare Masse?

Volkamer hat nicht nur Samen, sondern auch ganze Menschen gewogen, während sie schliefen. Abgesehen von den üblichen Gewichtsverlusten durch die Atmung und Ausdünstung, entdeckte er überraschende Anomalien. Ein Gewichtsverlust von 650 Gramm binnen 20 Minuten bei einem schlafenden Menschen lässt sich mit herkömmlichen Argumenten nicht erklären. Im Moment des Aufwachens stieg das Gewicht sprungartig in die Höhe. Volkamer glaubt, dass sich der feinstoffliche Körper vorübergehend abkoppelt und daher der Gewichtsverlust zustande kommt.

Der feinstoffliche Körper muss genauso genährt werden wie der grobstoffliche, ist Volkamer überzeugt. Daher sind bei den Lebensmitteln nicht nur die Inhaltsstoffe interessant, sondern auch die Lebensfelder, aus denen sie stammen. Diese Informationsfelder scheinen relativ leichtgewichtig zu sein, aber schwer genug, um ihre Masse nachweisen zu können. Daher ist die Bezeichnung „feinstofflich“ angemessen, denn die Feldinformationen sind entweder nicht völlig immateriell oder sie bewirken durch das Andocken an Materie, dass diese an Gewicht zunimmt. Klaus Volkamer hat mehrere feinstoffliche Elementarteilchen gefunden und vermutet, dass es noch viel mehr davon gibt. Da das Universum zu 96% aus Feinstofflichkeit besteht, kann von beinahe unerschöpflicher Energie gesprochen werden, die uns zur Verfügung steht, wenn wir lernen, intelligent damit umzugehen.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Zeitreisen und Krümmung der Raum-Zeit

Dass die Zeit nicht immer gleich schnell verfliegt, hat jeder schon mal bemerkt. Diese Erfahrung ist nicht nur subjektiv möglich, sondern kann durchaus real sein – denn Zeit ist relativ und abhängig vom Bezugssystem.

 

Sind Zeitreisen in die Zukunft möglich?

Sogenannte Zeitlinien verlaufen linear von A (z.B. der Geburt eines Menschen) nach B (z. B. dem Tod eines Menschen). In der Physik sind jedoch auch gekrümmte Verläufe der Zeit beschreibbar und Bewegungen durch die Zeit möglich. Wenn man mit einem ultraschnellen Raumschiff in das All fliegt und nach einer Weile auf die Erde zurückkommt, ist auf der Erde mehr Zeit verstrichen als im Raumschiff. Dieser Effekt lässt sich mit der Relativitätstheorie von Albert Einstein erklären. Wenn man nun lange genug oder schnell genug mit dem Raumschiff unterwegs ist, ist es theoretisch möglich, zu einem Zeitpunkt auf die Erde zurückzukehren, der relativ weit in der Zukunft liegt. Für Objekte, die sich mit Vakuumgeschwindigkeit bewegen, steht die Zeit sogar still und Entfernungen spielen keine Rolle mehr. Je schneller man sich bewegt, umso langsamer vergeht die Zeit.

 

Krümmung der Zeit durch die Schwerkraft von Massen

Der Verlauf der Zeit kann sogar durch die Gravitation beeinflusst werden. Sie vergeht in hohen Bergregionen schneller als in Meereshöhe. Daraus folgt, dass Talbewohner gute Chancen haben, minimal länger zu leben als Bergbewohner. In der Praxis spielt dieser Unterschied nur bei Satelliten eine Rolle. Die Uhren an Bord von Satelliten und Flugzeugen gehen um Bruchteile von Sekunden vor. Auf Sternen, die eine wesentlich höhere Masse (und somit Gravitation) besitzen als die Erde, kann die Dehnung der Zeit erheblich größer sein.

 

Rückwärtsreisen in die Vergangenheit

Die eigene Vergangenheit ist vielleicht nicht sooo interessant, aber wie wäre es, wenn wir einen Blick auf die Zeit vor 10.000 Jahren werfen könnten? Der österreichische Mathematiker und Philosoph Kurt Friedrich Gödel kam mit seinen Berechnungen zu dem Schluss, dass Rückwärtsreisen möglich ist, wenn man annimmt, dass das Universum rotiert. Außerdem sind Zeitreisen theoretisch über sogenannte „Wurmlöcher“ möglich, die unterschiedliche Zeiten miteinander verbinden. Bisher ist es nicht gelungen, Wurmlöcher für längere Zeit zu stabilisieren.

Für Menschen mit Nahtod-Erfahrungen scheint es kein Problem zu sein, in die eigene Vergangenheit zu reisen. Offenbar herrschen in feinstofflichen Dimensionen andere Gesetze als im materiellen Bereich des Universums. Die Vergangenheit ist möglicherweise in einer Parallelwelt angesiedelt – vergleichbar mit den Daten auf einer Festplatte, die gegenwärtig im Raum steht. Die Daten können theoretisch jederzeit verändert werden. Die Co-Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigt sich recht deutlich in der Pflanzenwelt, wenn aus abgestorbenen Bestandteilen Neues entsteht oder alte und neue Pflanzenteile derart verwachsen, dass man ihr Alter nicht klar bestimmen kann. Beim Menschen ist das Alter wie ein Zug, in den man mit der Geburt einsteigt und beim Tod wieder aussteigt. Der materielle Teil war schon vorher da und lebt nach dem Tod weiter in irgendeiner Form, sei es als Baum oder Regenwurm.

Deutet das spiralige Wachstum von Pflanzen darauf hin, dass die Raumzeit-Linie gekrümmt verläuft? Foto (C) Irmgard Brottrager

Deutet das spiralige Wachstum von Pflanzen darauf hin, dass die Raumzeit-Linie gekrümmt verläuft? Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Raum-Zeit-Krümmung und Raum-Zeit-Kontinuum

Auf langen Zeit-Linien sind grundsätzlich kurze Querverbindungen möglich, wenn diese schleifenförmig gebogen sind oder zum Beispiel in Form einer Spirale verlaufen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Universität von Queensland in Australien hat herausgefunden, dass Zeitreisen zumindest auf der Quantenebene möglich sind. Es ist eine Interaktion zwischen einem Photon und einer früheren Version von sich selbst gelungen. Die Krümmung der Raumzeit kann nicht nur durch Gravitation, sondern durch verschiedene Energieformen verursacht werden.

 

Der richtige Zeitpunkt in der Raum-Zeit-Spirale

Raum und Zeit existieren nicht unabhängig voneinander, sonder gehören zusammen. Außerdem deutet einiges darauf hin, dass sie weder linear noch wellig verlaufen, sondern spiralförmig. Das Bewusstsein dafür, dass es nicht gleichgültig ist, zu welcher Zeit man sich wo aufhält, ist eine wichtige Voraussetzung, wenn man glückreich durch das Leben schreiten möchte. Wenn man sich im Raumzeit-Gitter (vierdimensionalen Koordinatensystem) ungeschickt bewegt, wird man entsprechend ungünstige Begegnungen haben und viele Projekte werden misslingen. Daher ist es nicht lächerlich, wenn man auf das Wetter, die Umstände und die Stimmung achtet, bevor man ein Treffen vereinbart. Wenn wir bedenken, wie relativ die Zeit ist, sollten wir uns ruhig mehr Zeit lassen und die Tage nicht vorbeirasen lassen wie Schnellzüge.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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Linoleum: Farbenfroher Bioboden mit Kork und Jute-Gewebe

Wenn es ein natürlicher und glatter, aber dünner Belag sein soll, kommt eigentlich nur ein echter Linol- oder Kork-Fußboden in Frage. Es gibt ihn bereits ab zwei Millimetern Stärke.

Vor- und Rückseite einen Linoleum-Click-Systems, Foto (C) Irmgard Brottrager

Vor- und Rückseite eines Linoleum-Click-Systems, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Linoleum = Linum und Oleum (Lein und Öl)

Nicht immer ist genug Platz für einen dicken Holzboden-Aufbau oder Fliesen in Mörtelbett. Linoleum-Beläge sind von zwei bis vier Millimetern erhältlich – ohne Kleber gerechnet. Wer den Belag selbst verlegen möchte, kann ein Klick-System wählen mit einer Gesamtstärke von zehn Millimetern. Linoleum ist nicht in jedem Baumarkt zu bekommen und wenn man danach Ausschau hält, sollte man betonen, dass es ein ECHTES sein soll, denn sonst wird PVC angeboten. Viele Verkäufer werden sogar den Kopf schütteln, weil sie das Material nicht kennen. Es war Ende des 19. Jahrhunderts bis 1960 sehr beliebt, ist aber heute keine Massenware mehr und wird nur noch von wenigen Firmen produziert. Der Belag erinnert optisch an Kautschuk. Die feste, gummiartige Mischung besteht aus Kork- und Holzmehl, Kalksteinpulver, Leinöl, Naturharz und Farbpigmenten. Als Trägermaterial dient ein Jute-Gewebe. Die Angebotspalette reicht von schlichten Unifarben bis hin zu stark marmorierten Dessins in kräftigen Farben. Das Material verhält sich ähnlich wie geöltes Holz. Es ist oberflächlich feuchtigkeitsbeständig, aber nicht wasserdicht. Es kann Luftfeuchtigkeit aufnehmen und abgeben.

 

Marmoleum Click

Das Klicksystem lässt sich wie ein Fertigparkett verlegen und muss weder geklebt noch verfugt werden. Die Platten haben eine handliche Größe und sind in unterschiedlichen Formaten zu beziehen. Die Herstellerfirma Forbo bietet sogar einen Roomplaner an, mit dem man die Wirkung von verschiedenen Mustern testen kann. Click-Elemente bestehen aus einer wasserabweisenden Holzfaserplatte, einer dünnen Korkschicht und einer 2,5 Millimeter starken Nutzschicht in beliebiger Farbe. Die Teile werden mit Nut-Feder-Profilen verbunden und „schwimmend“ verlegt – mit einem Abstand von mindestens einem Zentimeter zu allen angrenzenden Bauteilen. Die Randfugen werden mit Sockelleisten abgedeckt.

 

Bahnenware

Das Angebot an Bahnenware ist deutlich größer als das Angebot an Klicksystemen. Hier stehen wesentlich mehr Farben, Muster, Materialstärken und Spezifikationen zur Auswahl. Das Material ist allerdings zum Selberverlegen eher nicht geeignet. Die Nahtkanten müssen perfekt geschnitten werden und es ist auch spezielles Werkzeug erforderlich – zum Beispiel eine Fugenfräse für die Herstellung der Fuge, eine schwere Walze zum Festdrücken auf dem Kleber, ein Schweißgerät für den Schmelzdraht, ein Fugenhobel sowie diverse Schneide- und Messgeräte. Der Untergrund muss vollständig glatt sein, denn jede Fuge, Struktur oder Körnung kann sich später abzeichnen. Unregelmäßige Altbeläge sind als Untergrund nicht geeignet. Die Rollen werden mit einer Breite von zwei Metern geliefert und können nicht lose verlegt werden – es sei denn, es handelt sich um schmale Läufer auf bestehenden Fußböden. Die Verklebung und das Verschweißen der Naht sind deswegen notwendig, weil das Kork-Holz-Gemisch wie Holz „arbeitet“, wenn sich die Luftfeuchtigkeit ändert. Damit sich der Belag an die Raumfeuchtigkeit anpassen kann, sollte man ihm Zeit lassen, um sich zu akklimatisieren, bevor man ihn auslegt. Das gilt nicht nur für die Rollen, sondern auch für Click-Systeme.

Bahnenware ist ideal für Turnsäle, Krankenhäuser, Schulen und öffentliche Einrichtungen, während das Klicksystem eher für Privaträume zu empfehlen ist. Wer nur wenige Quadratmeter benötigt, wird vielleicht bei Fachhändlern und Bodenlegern fündig, die Reste aufbewahren. Musterplatten können direkt bei den Herstellern bestellt werden.

Muster von Linoleum-Bahnen, Foto (C) Irmgard Brottrager

Muster von Linoleum-Bahnen, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Vorteile

  • hygienisch durch antibakterielle und antifungizide Wirkung
  • schmutzabweisend, glatt und pflegeleicht
  • fußwarm und elastisch
  • ökologisch und nachhaltig
  • strapazierbar und langlebig
  • farbecht und lichtbeständig
  • wärmedämmend und schwer entflammbar
  • geeignet für Fußbodenheizungen
  • antistatisch und für Stuhlrollen tauglich
  • rutschhemmend und schallhemmend
  • kostengünstig
  • keine Oberflächenbehandlung erforderlich
  • auch als Mousepad, Arbeitplatten- und Tischbelag geeignet
  • kreative Gestaltung möglich mit unterschiedlichen Farben

 

Nachteile

  • Das elastische Material ist trotz aller Widerstandsfähigkeit wenig druckfest und man muss daher mit Druckstellen rechnen unter Tischen und Schränken. Auch Steine an den Schuhsohlen können dauerhafte Schäden hinterlassen.
  • Der Belag ist nicht schnittfest und lässt sich als Arbeitsplatte zwar gut abwischen, verträgt aber keine Bearbeitung mit spitzen Gegenständen.
  • Unebenheiten im Untergrund können sich durchdrücken.
  • Die Nutzschicht kann im Laufe der Jahre spröde werden und ist dann nicht mehr so elastisch. An gebogenen Stellen kann das Material sogar brechen – was öfter bei Möbel-Linoleum der Fall ist als am Fußboden.
  • In stark frequentierten Bereichen können „Gehstraßen“ entstehen.
  • Der Belag ist nicht für Bäder, Waschküchen und Gastronomieküchen geeignet, denn er kann sich verformen, wenn die Luftfeuchtigkeit erhöht ist.
  • Der Kleber und die Oberflächenbehandlung können die Raumluft belasten, wenn es sich um keine ökologischen Produkte handelt.
  • Der typische Eigengeruch hält recht lange an.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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Gemüse anbauen im Winter

Im Winter gibt es im Garten nichts zu tun? Weit gefehlt! Wer das Richtige angebaut hat, kann von November bis März noch eine Menge ernten.

Topinambur-Knollen können ganzjährig geerntet werden. Foto (C) Christian Guthier / flickr

Topinambur-Knollen können ganzjährig geerntet werden. Foto (C) Christian Guthier / flickr (CC BY 2.0)

 

Gartenkalender für die Wintermonate

Dass wir im Winter verhungern müssten ohne Supermarkt-Verpflegung ist ein hartnäckiges Gerücht. Viele Gemüsearten haben erst im Winter ihre Hauptsaison. Aus Unwissenheit oder weil die Gartenarbeit weniger gemütlich ist als an wärmeren Tagen, liegen die meisten Beete brach. Bei den folgenden Produkten handelt es sich vor allem um Wintergemüsesorten. Sie werden nicht nur in Gewächshäusern, sondern auch im Freiland erntereif.

 

November

Was tut sich?

  • Wintersträucher beginnen zu blühen (Duftheckenkirsche, Winterschneeball, Winterjasmin)
  • Diverse Salate und Wintergemüse-Sorten sind erntereif
  • Das Laub fällt ab und sorgt für Mulchmaterial
  • Nicht frostharte Pflanzen sterben ab
  • Die letzten Rosen, Chrysanthemen, Astern und Kosmeen verblühen

Was ist zu tun?

  • Blumenzwiebeln anbauen
  • Nicht frostharte Blumenzwiebeln aus der Erde nehmen
  • Kübelpflanzen überwintern
  • Laub rechen und als Mulchmaterial verwenden
  • Letzter Heckenschnitt vor der Ruhephase
  • Wintergemüse anbauen (Kohlsorten, Rettichsorten, Rübensorten, Salate)

Was gibt es zu ernten?

  • Endiviensalat, Spinat, Chicorée, Mangold und Chinakohl
  • Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl
  • Schnittsellerie, Lauch und Schnittlauch
  • Ausdauernde Wildkräuter wie Löwenzahn und Gundelrebe
  • Schlehen, Maroni, Hagebutten und Walnüsse
  • Radieschen, Rettich und Schwarzwurzeln
  • Rote Bete, Karotten, Knollensellerie und Rüben
  • Radicchio, Pflücksalate, Portulak und Postelein
  • Kürbisse, Fenchel und Pastinaken
  • Wirsing, Weißkohl und Rotkohl
  • Waldpilze: Totentrompete, Austernseitling, Samtfußröhrling, Judasohr, Edelreizker und Birkenporling

 

Dezember

 Was tut sich?

  • Winter-Sträucher und Schneerosen blühen
  • Fast alle Laub-Gehölze werden kahl
  • Die meisten Pflanzen stellen ihr Wachstum ein.

Was ist zu tun?

  • Frostschutz anbringen mit Säcken, Matten, Laub, Reisig und diversem Mulch-Material
  • Neue Gehölze anpflanzen an frostfreien Tagen
  • Beete abräumen und vorbereiten für die nächste Aussaat
  • Stecklinge schneiden
  • Kalt- und Frostkeimer aussäen
  • Wintergemüse anbauen (Kohlsorten, Rettichsorten, Rübensorten, Salate)

Was gibt es zu ernten?

  • Feldsalat und Lauch
  • Löwenzahn und Bachbunge
  • Rettich, Schwarzwurzeln und Pastinaken
  • Karotten, Rüben, Rote Bete undTopinambur
  • Rosenkohl, Grünkohl, Spitzkohl und Wirsing
  • Berberitzen

 

Dem Rosenkohl macht der Frost nichts aus. Foto (C) Anthony Patterson / flickr

Dem Rosenkohl macht der Frost nichts aus. Foto (C) Anthony Patterson / flickr (CC BY 2.0)

 

Jänner

Was tut sich?

  • Die ersten Frühlingsboten spitzen aus der Erde (oder aus dem Schnee) heraus
  • Gänseblümchen und Primeln blühen bereits
  • Schnittsellerie, Mangold und Knoblauch treiben aus
  • Salatsprossen, die im Herbst noch aufgegangen sind, werden größer
  • Blatt- und Blütenknospen werden dicker
  • Die Zaubernuss und andere Winter-Sträucher blühen

 Was ist zu tun?

  • Planung der nächsten Gartensaison mit Beachtung der Fruchtfolge, falls man keine Mischkultur anlegt
  • Saatgut vorbereiten
  • Köder und Fallen für Wühlmäuse auslegen
  • Aussaat von Wintergemüse, falls nicht bereits im Spätherbst erfolgt
  • Aussaat von Kalt- und Frostkeimern wie Bärlauch, Veilchen und Waldmeister
  • Obstbäume und Hecken schneiden
  • Stecklinge schneiden von Gehölzen
  • Vögel und Eichhörnchen füttern

Was gibt es zu ernten?

  • Knospen, Sprossen und Keimlinge
  • Frostharte Wildkräuter wie Vogelmiere und Löwenzahn
  • Rucola, Feldsalat und Pflücksalat
  • Schwarzwurzeln und Topinambur
  • Wirsing, Grünkohl und Rosenkohl
  • Pastinaken und Rettich
  • Weizengras und Lauch
  • Thymian, Postelein und Gartenkresse

 

Februar

Was tut sich?

  • Weidenkätzchen und Haselnuss-Sträucher blühen
  • Die Magnolienknospen werden dicker
  • Schneeglöckchen und viele andere Frühlingsboten blühen
  • Viele Wintersträucher blühen bis März

Was ist zu tun?

  • Vorzucht von Jungpflanzen, die im April ausgesetzt werden
  • Abgestorbene Blätter und Zweige vom Vorjahr entfernen
  • Beete vorbereiten für die nächste Anbau-Saison

 Was gibt es zu ernten?

  • Lauch, Schnittsellerie und Feldsalat
  • Frostharte Wildkräuter wie Vogelmiere und Löwenzahn
  • Wirsing, Grünkohl und Rosenkohl
  • Pastinaken, Rettich und Schwarzwurzeln

 

März

Was tut sich?

  • Viele Wildkräuter treiben wieder aus
  • Bärlauch, Huflattich und Buschwindröschen sprießen und blühen
  • Mandeln, Forsythien, Schlehen und viele andere Gehölze blühen
  • Frühlingsblumen wie Narzissen, Osterglocken, Leberblumen und Schlüsselblumen
  • Frühe Magnolien-Arten beginnen zu blühen

Was ist zu tun?

  • Neue Gehölze anpflanzen
  • Beete von abgestorbenem Material freiräumen
  • Den Komposthaufen umsetzen
  • Frisches Dung- und Mulchmaterial vorbereiten
  • Rasen von Herbstlaub, verstreuten Ästen und Zapfen befreien
  • Frischen Kompost ausbringen
  • Kälteresistente Salat- und Gemüsesorten aussäen
  • Frühbeete vorbereiten, bauen oder herrichten.
  • Junge Unkräuter und überzählige Jungpflanzen entfernen
  • Mehrjährige Pflanzen stutzen oder in Form schneiden
  • Kübelpflanzen für die Rückkehr in den Garten vorbereiten
  • Saatgut, Erde und Jungpflanzen besorgen
  • Vorzucht von Jungpflanzen, die im Mai ausgesetzt werden

Was gibt es zu ernten?

  • Wildkräuter wie Scharbockskraut, Vogelmiere, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Bachbunge, Brennnessel, Beinwell, Gänseblümchen, Giersch, Spitzwegerich, Sauerklee und Sauerampfer
  • Feldsalat und Pflücksalat
  • Gartenkresse, Lauch und Schnittsellerie
  • Topinambur und Rhabarber
  • Schnittknoblauch, Schnittlauch und Zitronenmelisse
  • Waldmeister, Wermut und Birkenblätter
  • Petersilie und Radieschen

 

 

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3 hoch konzentrierte Superfoods: Moringa, Weizengras, Gerstengras

Waren wir ursprünglich Gras-Esser? Junge Blätter enthalten alle essentiellen Nährstoffe und gehören damit zu den besten Lebensmitteln, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Die Heilwirkung von jungen Gräsern war bereits vor Jahrtausenden bekannt und wurde in vielen Kulturen genutzt.

Erntereifes Weizengras Foto (C) James Cridland / flickr

Erntereifes Weizengras Foto (C) James Cridland / flickr

 

Generell: Getrocknete Lebensmittel enthalten immer ein Vielfaches an Nährstoffen als frische – vor allem, wenn sie nicht erhitzt wurden und der Wasseranteil ursprünglich bei 90% lag. Die Vergleiche von Trockenpulvern mit frischem Obst und Gemüse sind lächerlich, aber die wenigsten Kunden bemerken diese Manipulationen und lassen sich von „Superlativen“ überzeugen. Moringa gilt als nährstoffreichstes Gewächs auf der Erde. Doch erstaunlicherweise ist es äußerst schwierig, vollständige und übereinstimmende Nährstofftabellen von Moringa zu finden. Weder der „Nährwertrechner.de“ kennt Moringa, noch die Plattform „Vitamine.com“. Obwohl in diesen Verzeichnissen sonst fast alle Lebensmittel gelistet sind, fehlen hier auch Angaben über Weizengras und Gerstengras. Gleichzeitig ist das Internet voll mit Propaganda für die drei grünen Superfoods, die zu den besten überhaupt gehören sollen. Nach Zahlen und Nachweisen fragt hier offenbar keiner.

 

Moringa Oleifera: „Wunderbaum“ und „Baum der Unsterblichkeit“

Der exotische Meerrettichbaum ist nicht winterhart und entwickelt kleine, eiförmige Blätter mit würzig-scharfer Geschmacksnote. Er hat in vielen Ländern einen festen Platz im Volksglauben und wird als vielseitige Heilpflanze verehrt. Das Wachstumshormon Zeatin soll die Regeneration der Haut beschleunigen. Das Chlorophyll ist gut für das Blut. Dazu kommt noch eine hohe Anzahl an antioxidativen Stoffen, wertvollen Enzymen und Fettsäuren. Dennoch ist Moringa keine Wunderpflanze, sondern das Pulver ist als pfeffriges Gewürz einzuordnen, von dem man keine großen Mengen verzehren kann. Es ist wesentlich einfacher, frische und einheimische Produkte zu essen und Moringa nur für gesundheitliche Zwecke zu verwenden. Bei uns ist Moringa in Form von Pulver und Presslingen erhältlich. Wer einen Wintergarten hat, kann den Baum auch selber ziehen und frische Blättchen ernten. Frischer Spinat enthält jedoch mit 4 mg pro 100 Gramm fast fünfmal so viel Eisen wie frische Moringablätter mit 0,85 mg pro 100 Gramm. Karotten enthalten mehr Betacarotin und Orangen mehr Vitamin C, wenn man die Produkte korrekt vergleicht – nämlich Frischkost mit Frischkost und Trockensubstanz mit Trockensubstanz.

 

Gerstengras: Macht glücklich und fördert den Schlaf

Auch von Gerstengras hört man nur das Beste. Wenn man bedenkt, wie ungesichert die Daten sind, kann man davon ausgehen, dass alle drei Grünpflanzen ungefähr gleichwertig sind. Interessant wäre auch der Vergleich mit wilden Süßgräsern, die ebenfalls essbar, aber kaum bekannt sind. Als Gerstengras bezeichnet man die jungen, grünen Keimsprossen von Gerstenkörnern. Die Blätter werden geerntet, bevor sie in die Höhe sprießen, und danach bei maximal 40 Grad getrocknet. Sie werden besonders in Japan als Nahrungsergänzungsmittel geschätzt. Gerstengras hat den höchsten Kalium-Gehalt von allen Lebensmitteln und enthält das Glückshormon Serotonin, das abends in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird. Es soll außerdem die Regeneration der Zellen fördern und verjüngend wirken. Wie beim Weizengras sind alle essentiellen Nährstoffe vorhanden, sogar Spuren von Vitamin D und B 12.

Wer Gerstengras selber ziehen möchte, kann dies ganzjährig in hellen Innenräumen tun. Hierfür wird Nacktgerste 12 Stunden lang eingeweicht und dann auf Anzuchterde ausgesät. Nach 10 Tagen sind die Grashalme erntereif. Sie werden direkt über dem Boden abgeschnitten und zu frischem Saft gepresst oder roh gekaut. Einfacher ist es, einen Smoothie mit Wasser und Pulver anzurühren oder mit anderen Zutaten zu mixen.

 

Weizengras: Glutenfrei und gut für die Augen

Die glutenfreien Keimsprossen von Weizenkörnern sind eine häufige Zutat von Basen- und Detox-Kuren. Sie wirken entgiftend, belebend und aufbauend. Man mixt sie am besten in Smoothies, egal ob frisch oder in Pulverform. Weizengras enthält reichlich Lutein – ein Carotinoid, das gut für die Augen ist. Wie Moringa und Gerstengras ist Weizengras ein vielseitiges Superfood zur allgemeinen Stärkung und Unterstützung von Heilprozessen. Der Selbstanbau erfolgt mit sogenanntem Sprießkornweizen in Bio-Qualität. Gewöhnliche Weizenkörner sind nicht keimfähig.

Frische Moringablätter, Foto (C) Forest an Kim Starr / flickr

Frische Moringablätter, Foto (C) Forest an Kim Starr / flickr

 

Die drei Superfoods im Nährstoff-Vergleich

Alle Angaben sind lediglich Richtwerte und stammen aus verschiedenen Quellen. Fehler sind nicht ausgeschlossen. Wegen der großen Schwankungsbreite bei den Werten darf man die Zahlen nicht allzu eng sehen.

 

Alle Angaben pro 100g Moringa Weizengras Gerstengraspulver
Kohlenhydrate (g) 28,5 23 20 bis 26
Fett (g) 5,53 1,9 2,8
Eiweiß (g) 7 bis 26 15 bis 22 17 bis 28
Ballaststoffe (g) 20,5 44 33 bis 54
Vitamin A  (µg) 3600 1000 1230
Beta-Carotin (µg) 26000 14300 14500
Vitamin B1 (µg) 440 290 318
Vitamin B2 (µg) 1690 360 1730
Vitamin B3 (µg) 11500 7510 5200
Vitamin B5 (µg) 420 2400 6200
Vitamin B6 (µg) 1900 2600 670
Vitamin B7, Biotin (µg) 18,5 110 39
Folsäure  (µg) 900 150 bis 520 943
Vitamin B12 (µg) 1,3 1,45
Vitamin C (mg) 17 20 7,33
Vitamin D (µg) ja 2,7 36,1
Vitamin E (µg) 62400 480 6070
Vitamin K (µg) 856 800 1000
Calcium (mg) 286 410 832
Kalium (mg) 1300 2390 3230
Magnesium (mg) 25 bis 32,8 110 179
Phosphor (mg) 70  bis 307 69 400
Schwefel (mg) 140 9,3 300
Eisen (mg) 28 27 bis 67 153
Jodid  (µg) ja 200 230
Kupfer  (µg) 600 600 800
Mangan (mg) 11 5,7 5,4
Zink (mg) 2,4 2 3,4
Selen (µg) 32 30 18
Bor (mg) 3,4 ja
Kobalt (µg) ja 49
Silicium (mg) ja ja
Methionin (mg) ja 400 520
Tyrosin (mg) 500 950
Arginin (mg) ja 1100 1900
Chlorophyll (mg) ja 70 53
Omega 3 Fettsäure (mg) ja ja

 

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3 nussige Superfoods: Mandeln, Walnüsse und Paranüsse

Sie machen schnell satt und enthalten eine Menge Nährstoffe. Nüsse sind ideale Snacks und gesunde Alternativen zu Schokoladen und Keksen.

Paranüsse Foto (C) MAURO CATEB / flickr

Paranüsse Foto (C) MAURO CATEB / flickr

 

Nüsse und nussartige Kerne haben viele Kalorien und können in Kombination mit Kohlenhydraten und Zucker zu unerwünschten Gewichtszunahmen führen. Isst man sie jedoch pur oder kombiniert mit Lebensmitteln, die arm sind an Kohlenhydraten, sind sie sogar gut für die Figur. Wer täglich eine Handvoll Nüsse verspeist mit einem Gewicht von zirka 30 Gramm, soll beste Chancen haben, sein Leben zu verlängern. Laut Studien ist angeblich eine Senkung des Sterberisikos bis zu 20% möglich. Vor allem Herzerkrankungen und Atemwegserkrankungen sollen bei regelmäßigem Nuss-Konsum seltener vorkommen. Nüsse sind nicht nur unverzichtbare Bestandteile von ketogenen Diäten und Low-Carb Diäten, sondern auch wichtige Eiweiß-Lieferanten für Sportler. Was allerdings überall fehlt ist eine ausreichenden Menge an Vitamin C und Vitamin K.

 

Paranüsse: Unschlagbar beim Selen-Gehalt

Die großen, fetten Kerne sind eigentlich Hülsenfrüchte und derart ausgiebig, dass 30 Gramm pro Tag genügen, um den Selen-Bedarf zu decken. Selen ist wichtig für die Immunabwehr, die Schwermetall-Ausleitung, den Muskelaufbau und die Fruchtbarkeit. Es gibt kein Lebensmittel, das mehr Selen enthält als Paranüsse. Aber auch die anderen Nährstoffe in Paranüssen können sich sehen lassen. Sie enthalten viel besonders viel Kalzium, Vitamin B1, Schwefel und Kupfer. Zu viel sollte man allerdings nicht davon essen, weil sie schwer im Magen liegen.

 

Walnüsse: Gut für das Gehirn

Walnüsse sind neben Haselnüssen die einzigen Nuss-Sorten, die in heimischen Regionen gedeihen. Am Auffälligsten ist der höchste Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die besonders gesund sind. Das Nährstoff-Profil ist insgesamt sehr beachtlich und ähnlich dicht wie bei den Paranüssen. Spitzenwerte werden bei Vitamin B5 und Vitamin B6 erreicht. Walnüsse machen außerdem zufrieden, stark und schlau, schmecken super und halten lange satt. Sie reduzieren Stress-Gefühle und können freie Radikale unschädlich machen.

 

Mandeln: leicht bitter und überaus gesund

Was die Dichte an Nährstoffen betrifft, sind die Mandeln auf jeden Fall die Gewinner. Sie erreichen Spitzenwerte bei Beta-Carotin, Eiweiß, Vitamin B3, Vitamin E, Magnesium und bei der Aminosäure Arginin. Die Steinobstkerne aus der Mittelmeer-Region sind keine echten Nüsse, haben aber ähnliche Eigenschaften. Sie werden basisch verstoffwechselt und führen daher zu keiner Übersäuerung. Nüsse werden generell bekömmlicher, wenn man sie einweicht, bevor man sie verzehrt. Und obwohl man sonst beim Essen nicht trinken sollte, verlangen die wasserarmen Trockenfrüchte nach Flüssigkeit. Ein Glas klares Wasser dazu oder ein frisch gepresster Orangensaft helfen bei der Verdauung.

Mandelkerne, Foto (C) HealthAliciousNess / flickr

Mandelkerne, Foto (C) HealthAliciousNess / flickr

 

Die drei Superfoods im Nährstoff-Vergleich

Alle Angaben sind lediglich Richtwerte und stammen aus verschiedenen Quellen. Fehler sind nicht ausgeschlossen.

 

Alle Angaben pro 100g Mandeln Walnüsse Paranüsse
Kohlenhydrate (g) 6 11 4
Fett (g) 53 63 67
Eiweiß (g) 24 14 14
Ballaststoffe (g) 11 6 8
Vitamin A  (µg) 20 8 9
Beta-Carotin (µg) 120 48 52
Vitamin B1 (µg) 220 340 1000
Vitamin B2 (µg) 169 120 35
Vitamin B3 (µg) 7113 3167 2683
Vitamin B5 (µg) 580 820 230
Vitamin B6 (µg) 24 870 110
Vitamin B7, Biotin (µg) 10 19 6
Folsäure  (µg) 45 77 40
Vitamin B12 (µg)
Vitamin C (mg) 2,6 0,7
Vitamin D (µg)
Vitamin E (µg) 25893 6040 7600
Vitamin K (µg) 2
Calcium (mg) 85 87 132
Kalium (mg) 676 544 645
Magnesium (mg) 218 130 160
Phosphor (mg) 347 410 675
Schwefel (mg) 150 140 245
Eisen (mg) 3,11 2,5 3,4
Jodid  (µg) 1 3 5
Kupfer  (µg) 902 880 1300
Mangan (mg) 1,814 1,97 0,6
Zink (mg) 3,156 2,7 4
Selen (µg) 4 5 103 bis 1920
Bor (mg) 2 ja ja
Kobalt (µg) 5,99 ja ja
Silicium (mg)
Methionin (mg) 279 173 815
Tyrosin (mg) 642 461 394
Arginin (mg) 2845 1742 1903
Omega 3 Fettsäure (mg) 44 10172 76

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Leben von Luft und Liebe: Ist Lichtnahrung dauerhaft möglich?

Man nennt sie Lichtesser, Pranier, Bretharians oder Hungerkünstler. Essen tun sie jedoch alle. Was und wie viel? Das ist angeblich völlig unwichtig, denn sie tun es nur zum Spaß.

 

Silke Leopold und Henry Lop haben auf La Palma einen Lichtnahrungskünstler gefunden, der bereit war, ein Interview zu geben. Der dunkelhäutige Mann namens Elitom Elamin hat sogar einen eigenen Youtube-Kanal. Er hat seine Ernährung nicht von heute auf morgen umgestellt, sondern war zuerst Rohköstler, bevor er immer mehr seinen Lichtnahrungs-Weg fand. Er hat seinen Körper an das Fasten gewöhnt und isst angeblich nur selten etwas. Wie so oft sind die Informationen zu spärlich und unvollständig, um sich ein Bild machen zu können. Er glaubt, dass Ernährungsformen nur Glaubenssysteme sind und daher keine besser ist als die andere. Mit dem Wegfall der Nahrungsbeschaffung wächst die zeitliche und finanzielle Freiheit. Je weniger wir und mit Lebensmitteln beschäftigen müssen, umso mehr Energie bleibt für andere Lebensinhalte. Diese Vorstellung mag unattraktiv klingen für Menschen, bei denen das Essen zum wichtigsten Teil ihres Lebensinhaltes geworden ist. Viele können sich ein Sozialleben ohne gemeinsames Essen und Trinken nicht vorstellen. Mehrwöchige Fasten-Phasen haben in vielen Kulturen eine Tradition, doch die Frage ist, ob man DAUERHAFT auf herkömmliche Lebensmittel verzichten kann?

 

Weniger essen ist mehr

Jeder, der die Erfahrung gemacht hat, dass weniger essen mehr Lebensqualität bringt, ist auf dem richtigen Weg, findet Elitom Elamin. Egal, ob man nur einmal am Tag isst oder einmal in der Woche fastet oder die Kalorienaufnahme halbiert. Der Körper gewöhnt sich an die verringerte Nahrungsmittelzufuhr und passt seinen Stoffwechsel an. Es gibt offenbar verschiedene Arten, wie der menschliche Stoffwechsel funktionieren kann. Sonst wäre es nicht möglich, in Regionen mit völlig unterschiedlichem Nahrungsangebot zu überleben. Ob alle Ernährungskonzepte gleich gesund sind, ist eine andere Frage. Lichtnahrung ist vielleicht möglich in einem bestimmten Umfang, aber über die langfristigen Auswirkungen weiß man wenig. Die meisten Menschen, die auf diesem Gebiet experimentieren, brechen diese Ernährungsform ab, weil das Aussehen darunter leidet. Es besteht der Verdacht, dass Pranierismus zu frühzeitiger Alterung führt und daher nur kurzfristig interessant ist. Außerdem wird oft berichtet, dass die Lichtnahrung nur in gesunder Umgebung funktioniert und in Großstädten nicht möglich ist. Es handelt sich auf jeden Fall um eine Ernährung, bei der man an seine Grenzen gerät. Die Reserven werden aufgezehrt und Prana (Chi) als Energiequelle lässt sich nicht löffeln wie Griesbrei, sondern setzt einen stressfreien Lebensstil voraus.

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Es ist logisch, dass der Stoffwechsel viel Energie braucht und dass wir unseren Körper entlasten können, wenn wir weniger essen und nur Lebensmittel konsumieren, die leicht verdaulich sind. Jeder kennt die Kraft, die aus der Regeneration kommt, wenn wir uns ausruhen, meditieren oder schlafen. Das Nichtstun bringt oft mehr als alle sportlichen Bemühungen um körperliche Ertüchtigung. Das Thema Lichtnahrung erinnert uns daran, dass wir uns nicht nur vom Essen ernähren, sondern von diversen anderen Energieträgern, die nicht materieller Natur sind. Alles, was heilsam ist, nährt uns in gewisser Weise, denn es sorgt für Wachstum und Erneuerung. Umgekehrt sollte alles, was wir zu uns nehmen, egal ob durch den Mund oder durch andere Organe, auch heilsam sein. Es gibt zweifellos andere Energiequellen als Essen, die uns nähren können. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass wir umso weniger Hunger haben, je harmonischer und beglückender das Umfeld ist. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen stimmen und wir uns fließend bewegen können, meldet der Körper weniger Bedürfnisse als an einem kalten, stressigen Wintertag im Großstadt-Dschungel. Um den Frieden in der Außenwelt zu erleben, muss der Mensch allerdings gelernt haben, den Frieden in sich selbst zu finden.

 

So faszinierend, das Thema auch ist …

Ich habe relativ viel darüber gelesen, gesehen und gehört im Laufe der Jahre, und auch mit Personen Mails getauscht, die sich der Lichtnahrung verschrieben haben. Aber es blieb immer alles sehr diffus, so wie auch die verlinkten Videos in diesem Beitrag. Mein Eindruck ist, dass es sich um eine Art Hungerkunst handelt, die längerfristig wenig Vorteile bietet. Die meisten Pranier essen nebenbei und lassen sich nicht in die Karten blicken. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch zum Teil von Lichtnahrung lebt. Es gibt einige bekannte Pranier, deren Aussehen mich eindeutig abschreckt. Die Haut scheint gelblich-dunkel zu werden nach jahrelangem Nahrungsentzug, und auch der Alterungsprozess scheint sich zu beschleunigen. Über Ernährungsformen kann man nur streiten, solange man sich nicht die Ergebnisse ansieht, die sich körperlich manifestieren. Ich möchte hier keine Namen nennen, aber wenn ein Lichtnahrungslehrer behauptet, dass Lichtnahrung verjüngt, dann muss er diese Versprechung mit seinem eigenen Aussehen beweisen. Bei Elitom Elamin fällt mir auf, dass die Augäpfel, die eigentlich weiß sein sollten, dunkel sind. Das sieht nicht gesund aus! Auch die Fingernägel sollten rosiger sein. Außerdem scheint die Energieaufnahme ohne Essen viel länger zu dauern als mit Essen. Denn der Aufenthalt in der frischen Luft, die Bewegung, die Atmung, die Chi-Praktiken und Meditationen sind essentiell, um sich ausreichend mit Prana aufzuladen.

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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