Die verhängnisvolle Energie von negativen Nachrichten

Wenn wir Worte an uns heranlassen, sollten wir vorsichtig sein! Die tägliche Überflutung mit Negativ-Nachrichten hat einen sehr deprimierenden Einfluss auf unser Gehirn.

Foto (C) Silke Remmery / flickr

Foto (C) Silke Remmery / flickr

 

Gehirn-Verschmutzung durch unreflektierte Berieselung

Das Lesen und Hören von Sprache hat enorme Auswirkungen. Das Gehirn kann nicht erkennen, ob eine Aussage stimmt, wenn wir sie nicht bewusst zuordnen und sie bewerten. Bei der Reizüberflutung, der heute die meisten Menschen ausgesetzt sind, bleibt keine Zeit, um über Gehörtes nachzudenken und es zu verarbeiten. Wir werden oft stundenlang berieselt und bekommen emotionsgeladene Ansichten eingetrichtert, die uns beeinflussen und fernsteuern. Alles, was wir ungefiltert in uns hineinlassen an fremden Meinungen und Informationen wirkt so, als hätten wir es selber gedacht.

Ohne dass wir es bewusst merken, ziehen uns negative Nachrichten so richtig runter. Sie bewirken, dass unser Energie-Niveau niedrig bleibt und dass wir abstumpfen. Dabei sind die meisten Meldungen völlig irrelevant für unser persönliches Leben. Es ist völlig unnötig, sich damit zu beschäftigen, weil sie uns nicht betreffen oder wir sowieso nichts machen können. Außerdem kommt es natürlich immer darauf an, wie man die Dinge betrachtet, und das ist eine sehr individuelle Geschichte. Was für den einen eine Katastrophe ist, findet der andere höchst erfreulich und wegweisend.

 

Bad News sind „Good News“ für die Medien-Inhaber und Verleger

Denn leider fahren vielen Menschen auf negative Schlagzeilen ab, weil sie Grenzwertiges, Gruseliges, Aufregendes und Spannendes lieben. Aber sie tun sich selbst nichts Gutes damit. Damit überhaupt noch jemand den Kopf hebt und reagiert, müssen die Nachrichten immer schockierender werden, denn wir können uns nicht ununterbrochen aufregen, ohne in der Klapsmühle zu landen. Jedes Medium möchte mehr Aufmerksamkeit als das andere und verursacht einen ständigen Stress durch unnötige Dramatisierung. Die Leserschaft reagiert unterschiedlich darauf. Viele wenden den Mainstream-Medien den Rücken zu und suchen sich im Internet bewusst Kanäle aus, die zu ihren Interessen passen. Es gibt aber auch viele, die süchtig sind nach Katastrophen-Meldungen und nach immer stärkeren Reizen gieren. Menschen mit gesundem Gefühlshaushalt fühlen sich durch die Negativflut überfordert, entmutigt, verunsichert, verwirrt und verängstigt. Sie machen sich Sorgen und lesen die Zeitungen nur noch flüchtig.

 

Psychodruck, Drama, Gewalt- und Kampf-Parolen

Bei Wirtschaftsnachrichten findet man praktisch keine Schlagzeile ohne Psychodruck, Gewalt- und Kampf-Ansagen. Die „alternativen“ Medien sind hier kein bisschen besser als die gleichgeschalteten „Etablierten“. Sie alle versuchen die Stimmung aufzuheizen, Wut, Trauer, Ohnmacht, Empörung, Hass, Entsetzen, Angst und Verzweiflung zu schüren mit heftigen Ausdrucksweisen. Wenn es nichts Negatives zu berichten gibt, werden reißerische Gerüchte gestreut. Oder man versucht es mit provokanten Fragen, um die Leser neugierig zu machen.

Was immer mehr fehlt, sind konstruktive Ideen, Zukunftsperspektiven und Lösungsansätze. Investigative, sachliche und gründliche Berichterstattungen, verschiedene Perspektiven und persönliche Meinungen statt kopierten Presse-Meldungen, die auf allen Kanälen gleichzeitig laufen. Möglichkeiten für die Leser (Zuhörer), Erkenntnisse zu gewinnen, aktiv zu werden und sinnvolle Beiträge zu leisten.

 

 

Foto (C) Jason Ralston / flickr

Foto (C) Jason Ralston / flickr

 

Info-Entertainment statt Information

Auch wenn es sich um keine Bad-News handelt, sollten wir es nicht übertreiben mit dem Konsum von Medien und Internet-Informationen. „In-Form-Ationen“ bringen den Menschen in eine bestimmte Form, indem sie seinen Geist bilden (= gestalten) durch die Übermittlung von Daten, die nur selten etwas mit sachlichem Wissen oder mit der Wirklichkeit zu tun haben. Das meiste sind einfach Geschichten, Märchen, Sagen, Interpretationen oder mediengerechte Inszenierungen. Für Journalisten ist es selbstverständlich, dass sie die recherchierten Daten für einen Artikel zu einer plakativen Story zurechtrücken, um einen Unterhaltungswert zu erzielen und Phantasien zu wecken. Sie müssen das tun, weil es verlangt wird und weil das Medium sonst nicht ankommt bei der Leserschaft. Je provokanter und extremer die Themen, umso höher sind wahrscheinlich die Einschaltquoten oder Verkaufszahlen. Eine Story sollte möglichst spannend gestaltet sein, einfach gestrickt und menschlich berührend, nicht zu anspruchsvoll und in Absätze gegliedert. Realitäten, die in keine Erzähl-Struktur passen, geben journalistisch nicht viel her und werden daher meist unterschlagen.

 

Eigene Nachrichten sind die besten Nachrichten

„Nach-Richten“ klingt nach nachträglichem Zurechtrücken im Sinne der Medien-Eigentümer. Am besten, man gewöhnt es sich an, alle Meldungen abzulehnen, die einen unseriösen Eindruck machen. Alles, was emotional daherkommt, obwohl es sich um keine persönlichen Geschichten handelt, ist effektheischend und auf das Schüren von Erregung aus. Man will ja schließlich keine Emotionen konsumieren, sondern seinen geistigen Horizont erweitern, oder? Was interessiert mich die gespielte Dauer-Aufregung von irgendwelchen Journalisten? Leider sind die meisten Menschen nicht fähig, mit nackten Tatsachen etwas anzufangen, wenn man ihnen nicht sagt, was sie darüber denken sollen. Die besten Nachrichten sind daher jene, die man nicht konsumiert, sondern selber recherchiert.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Die Merkaba: Lichtschiff, Raumfahrzeug und Himmelswagen

Das „Diamant-Fahrzeug“, wie es auch genannt wird, entsteht durch die Rotation von drei Stern-Tetraedern. Aber auch technische Raumschiffe sollen auf der Basis von Dreieck-Pyramiden möglich sein.

Foto (C) Birte Fritsch / flickr

Foto (C) Birte Fritsch / flickr

 

Die Merkaba in der jüdischen Mystik

„Merkaba“ ist eine althebräische Bezeichnung für den himmlischen Kronwagen Gottes – nach einer Vision des Propheten Ezechiel. Laut jüdischer Mystik ist der Aufstieg in das Himmelreich ein schwieriger und gefährlicher Weg, weil die „Archonten“ die menschlichen Seelen in ihren Fesseln festhalten wollen. Die Merkaba-Mystik wurde ab dem ersten Jahrhundert v. Chr. entwickelt – noch vor den kabbalistischen Schriften. (Die vor-kabbalistische Zeit begann im dritten Jahrhundert nach Christus und erst im 12. Jahrhundert sind die Anfänge des Kabbala-Weltbildes in Form einer Geheimlehre zu finden.)

 

Die Infiltrierung der Menschheit durch die Archonten

Die Archonten sind laut gnostischen Schriften eine nicht-menschliche Spezies, die die Menschheit unterdrückt und betrügt, weil sie ohne diesen Missbrauch keine Überlebenschance hat auf dem Planeten. Sie nutzt das Vertrauen, die Gefühle und

Schwächen der Menschen aus, verwirrt, verführt und manipuliert sie und hält ihr Bewusstsein möglichst niedrig. Um sich die Macht der Archonten besser vorzustellen, braucht man nur an Suchtmittel zu denken. Sie machen die Menschen schnell abhängig und rauben ihnen die Selbstbestimmung. Das unmenschlich Übermächtige ist allerdings nichts, was völlig getrennt ist von uns, sondern zugleich ein Teil von uns allen, solange wir unbewusst handeln.

 

Technische Merkaba-Fahrzeuge

Laut Josef F. Blumrich, einen Mitarbeiter der Nasa, der 2002 verstarb, ist die Merkaba auch ein reales Raumfahrzeug mit vier rotierenden Rädern. Er war an der Entwicklung der Saturn-V-Mondrakete beteiligt und hat Ezechiels Wagen nachgebaut, wobei der sich an die Beschreibungen im Kapitel 1 des Buches Ezechiel hielt. Hans Herbert Baier, der 2004 verstarb, entschlüsselte die Kapitel 40 bis 47 im Buch Ezechiel als Anleitungen für die Start- und Landeeinrichtungen des Raumschiffes. Baier war nicht nur ein deutscher Ingenieur, sondern auch ein bedeutender Urgeschichte- und Kornkreis-Forscher. Er konzipierte unabhängig von Blumrich eine Bodenstation, die exakt zu dessen Raumschiff-Modell passte.

Derzeit wird in der Keshe-Foundation mit Tetraeder-Konstellationen experimentiert, um plasmatische Generatoren und Raumschiffe herzustellen. Keshe ist mit seiner Mission vor allem in Afrika erfolgreich. In Ghana wird gerade an einem realen Spaceship-Center gebaut.

 

Herleitung aus dem Ägyptischen

„Mer“ bedeutet auf Ägyptisch Pyramide, „Ka“ ist eine Bezeichnung für den feinstofflichen Körper und „Ba“ wird als Seele übersetzt.

 

Aktivierung des Lichtkörpers

Wenn in spirituellen Kreisen von der Merkaba die Rede ist, ist meistens ein schamanisches Raumfahrzeug oder Lichtfahrzeug gemeint, das jeder Mensch nutzen kann, um in die Astralwelt zu fliegen. Man kann es auch Aufstiegsfahrzeug oder Diamantfahrzeug nennen. Im Internet findet man viele Anleitungen, wie sich der Lichtkörper durch Visualisierungen und Meditation aktivieren lässt. Ein menschliches Lichtschiff hat die Form einer fliegenden Untertasse, wobei der Durchmesser des Rotationskörpers der 10-fachen Körpergröße entspricht und die Höhe etwas mehr als der Körpergröße. Die beiden ineinander gesteckten Tetraeder (zwei dreiseitige Pyramiden, auch Doppel-Tetraeder oder Stern-Tetraeder genannt) drehen sich in entgegengesetzte Richtungen. Über dem Kopf zeigt die Spitze zur Sonne (männlich, elektrisch) und unter den Füßen zeigt die zweite Spitze zur Erde (weiblich, gravitativ). Im Bereich des Unterkörpers (unterhalb der Brust bis zum Knie) überschneiden sich die beiden Drehteile. Jeder Mensch hat in Summe drei von diesen Tetraeder-Paaren, die sich hintereinander um die gleiche Achse drehen und zusammen ein pulsierendes Lichtschiff ergeben. Eines für den physischen, eines für den emotionalen und eines für den Mental-Körper – entsprechenden dem feinstofflichen Aura-Modell.

 

Tetraeder und Heilige Geometrie

Tetraeder gehören neben dem Hexaeder, dem Oktaeder, dem Dodekaeder und dem Ikosaeder zu den Platonischen Körpern und somit zu den Grundbausteinen des Lebens. Der Tetraeder ist die stabilste Form. Während der Hexaeder und der Oktaeder sowie der Dodekaeder und der Ikosaeder ein duales Paar bilden, trägt der Tetraeder sein duales, spiegelverkehrtes Gegenstück in sich. Alle fünf Körper lassen sich aus Metratons Würfel ableiten, der sich wiederum aus der Blume des Lebens ableiten lässt. Laut europäischem Fengshui ist der Tetraeder der Zahl 3 und dem Element Feuer zugeordnet.

Wer von der Energie dieser Struktur profitieren möchte, kann Modelle im Raum aufstellen. Oder eine größere Skulptur für den Garten bauen. Hier eine Anleitung dazu:

 

 

 

 

 

 

 

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Weiterverwendung und Recycling von Alt-Batterien

Leere Einweg-Batterien müssen nicht sofort in den Müll. Es gibt diverse Möglichkeiten, sie weiter zu verwenden, nachzuladen oder die Spannung zu erhöhen.

Foto (C) Kevin Doncaster / flickr

Foto (C) Kevin Doncaster / flickr

 

Scheinbar leere Batterien sind oft noch zu gebrauchen

Eine Batterie besteht genau genommen immer aus mehreren Zellen, ansonsten handelt es sich um eine Primärzelle. Weil es im Sprachgebrauch so üblich ist, sind hier mit „Batterien“ auch Primärzellen gemeint. Gewöhnliche Haushalts-Batterien haben in der Regel 1,5 Volt Spannung, wenn sie neu sind. „Leere“ Batterien besitzen oft immer noch 1,2 Volt, aber manche Geräte funktionieren bereits bei 1,3 Volt nicht mehr. Die Restspannung lässt sich mit einem Voltmeter messen. Um die Batterien weiter zu verwenden, kann man sie einfach in ein anderes Gerät einbauen, das die geringere Spannung toleriert. Man kann außerdem mit einer Serienschaltung von halbleeren Batterien versuchen, die nötige Spannung zu erreichen.

 

Die Spannung erhöhen mit einem DC/DC-Spannungswandler

Mit einem DC/DC-Spannungswandler, der aus niedriger Spannung hohe Spannung erzeugt, ist es möglich, die Spannung so weit zu erhöhen, dass noch eine 5V-LED-Leuchte betrieben werden kann. Im Idealfall lässt sich die Laufzeit der Batterien mit dieser Maßnahme fast verdoppeln, womit auch der Müll erheblich reduziert wird. Ein Spannungswandler könnte eigentlich in jedes Batteriegerät serienmäßig eingebaut sein. Er ist kostengünstig, braucht nicht viel Platz und führt zu einer wesentlich besseren Ausbeute des Batteriestroms. Es ist nicht mehr nötig, die Batterien zu entsorgen, bevor sie wirklich leer sind. Dieser Tipp gilt allerdings nur für Einweg-Batterien. Akkus dürfen nicht tief entladen werden, weil sie sich dann gar nicht mehr aufladen lassen.

 

Einweg-Batterien nachladen und auffrischen

Primärzellen, die nur ein wenig entladen sind (nicht unter ein Volt), lassen sich unter Umständen wieder auffrischen, jedoch nicht öfter als zwei- bis zehnmal. Sie können bei diesem Vorgang undicht werden, weshalb die Hersteller davor warnen. Die Chemikalien, die dabei ausrinnen, sind gesundheitsschädlich.Wer über ausreichend elektrotechnische Kenntnisse verfügt und sich an diese Prozedur heranwagen möchte, sollte sich vorher gründlich informieren. Nicht alle Arten von Batterien sind geeignet.

Hier ein Link zu einer Internetanleitung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zelle später noch ausläuft, wenn sie in Betrieb ist, ist höher als bei einer neuen Zelle. Für Laien ist diese Methode auf keinen Fall zu empfehlen. Es gibt im Handel auch fertige Geräte, mit denen man teilentladene Zellen auffrischen kann.

 

Joule-Thief-Schaltungen („Energie-Diebe“)

Joule-Thief-Anlagen sind elektronische Schaltungen, mit denen man aus Batterien den letzten Rest herausholen kann. Die Bezeichnung geht auf eine Schaltung von Clive Mitchell zurück, die im Jahr 1999 erstmals vorgestellt wurde. Wie diese Spannungswandler funktionieren und selbst gebastelt werden können, wird in dem verlinkten Video erklärt.

 

Bedini-Ladegeräte für totgeglaubte Akkus

Hier handelt es sich um Ladegeräte, die nach dem amerikanischen Erfinder John Bedini arbeiten. Es gibt inzwischen Bausätze und auch fertige Geräte im Handel für verschiedene Akku-Typen. Manche Elektronik-Bastler laden nicht nur Akkus, sondern auch Batterien mit ihren „Bedinis“.

 

Auto-Batterien regenerieren

Defekte Auto-Batterien sind oft nicht wirklich kaputt, sondern müssten nur gereinigt werden. Eine Anleitung findet man zum Beispiel auf dieser Survival-Seite. Die Reinigung einer Alt-Batterie kann jedoch lebensgefährlich sein und ist daher niemandem zu empfehlen, der sich nicht hundertprozentig auskennt. Es wäre sinnvoll, wenn es Auto-Werkstätten gäbe, die die Untersuchung und Wartung von Alt-Batterien fachgerecht durchführen, statt die Batterien sofort wegzuwerfen.

Das Leben von Auto-Batterien lässt sich außerdem mit einem Pulser vervielfachen. Ein kleines Kästchen namens „Megapulse“ kam vor bald 20 Jahren auf dem Markt und ist inzwischen bei vielen Händlern erhältlich. Man findet es auch unter der Bezeichnung „Batteriepulser“ und Bleiakku-Refrescher. Der Megapulse verhindert auch das Auskristallisieren der Batterien bei langen Standzeiten, wenn ein Auto nur selten gebraucht wird. Zudem gibt es Batterie-Frühwarngeräte, die dafür sorgen, dass der Autofahrer aufmerksam wird, wenn Flüssigkeit fehlt oder die Spannung abgesunken ist.

Sammelbox für Batterien, Foto (C) Neil McIntosh / flickr

Sammelbox für Batterien, Foto (C) Neil McIntosh / flickr

 

Recycling von Alt-Batterien

Alte Batterien gehören zu den Wertstoffen und werden gesammelt. Sie bestehen aus chemischen Metall-Verbindungen, die weiter verwendet werden können: Nickel-Cadmium, Zink-Kohle, Nickel-Metallhydrid, Nickel-Eisen oder Alkali-Mangan. Knopfbatterien können auch Quecksilber, Lithium, Silberoxid oder Zink enthalten. Autobatterien bestehen aus Bleidioxid und Schwefelsäure. Es gibt in ganz Europa nur wenige Betriebe für Batterie-Recycling, daher ist der Transportaufwand sehr hoch. Nach der Anlieferung müssen die Batterien sortiert und aufbereitet werden. Dieser Aufwand rentiert sich nur bei großen Mengen. Die Rückgewinnung der Metall-Rohstoffe erfolgt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und bei hohen Temperaturen in chemischen Pyrolyse-Anlagen und Schmelzöfen. Ein wichtiges Endprodukt des Recyclingprozesses ist Ferro-Mangan.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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Spekulationen über die Urzeit-Nahrung des Menschen

Ist der Mensch wirklich ein Allesfresser? Von Natur aus wahrscheinlich nicht, weil sich Fleisch ohne Feuer und Werkzeuge nicht zubereiten lässt. Aber es gibt auch viele andere Indizien, die darauf hindeuten, dass Fleisch nur eine Notnahrung ist.

Eindeutig KEIN Allesfresser-Gebiss! Foto (C) Rupert Taylor-Price / flickr

Eindeutig KEIN Allesfresser-Gebiss! Foto (C) Rupert Taylor-Price / flickr

 

Ein neues Youtube-Video von „Heile dich und Mutter Erde“ ist der Anlass, um der Sache näher auf den Grund zu gehen. Schon lange frage ich mich, ob die vielen Unstimmigkeiten bei den Ernährungsexperten nicht vielleicht damit zu tun haben könnten, dass die Nahrungsmittel, über die wir diskutieren, weit von dem entfernt sind, wofür der menschliche Körper geschaffen ist. Was war die ursprüngliche Nahrung des Menschen – abgesehen von dem, was uns in den Geschichtsmärchen erzählt wird? Nachfolgend der Versuch einer Klassifizierung der natürlichen Anlagen des Menschen im Vergleich mit Fleischfressern, Grasfessern, Fruchtfressern und Allesfressern.

 

Merkmale von Raubtieren und fleischfressenden Säuge-Tieren

Beispiele: Wildkatzen, Füchse, Luchse, Wölfe, Löwen.

Gebiss: Spitze Schneidezähne und spitze Reißzähne, um die rohen Fleischfasern zerfetzen zu können, inklusive Fell, Knochen und Innereien. Lange, vorstehende Fangzähne, um die Beute packen zu können. Scherenbiss zum Festhalten von zappelnder Beute.

Kiefer: Kräftiger, ausladender Unterkiefer und vorstehende Schnauze. Mahlende Seitwärts-Bewegungen sind nicht möglich. Die Beute wird nicht gekaut, sondern nur wenig zerkleinert verschlungen. Die Zähne sind so scharf, dass sogar Knochenstücke zerbissen werden können.

Verdauungstrakt: kurzer Darm (ungefähr 3-6 Mal so lang wie der Rumpf) mit glatten Innenwänden und schnelle Verdauung. Ein Katzendarm ist nur 2 Meter lang.

Magensäure und Speichel: Die Magensäure ist sehr aggressiv, weil sie die gesamte Verdauungsarbeit leisten muss. Auch der Speichel ist sauer.

Sinnesorgane: Augen vorne liegend und eher eng stehend. Ausgeprägter Geruchssinn, um Beutetiere aufspüren zu können. Die Nase sitzt ganz vorne und direkt über dem Oberkiefer. Lange, aerodynamisch geformte Ohren. Sehr schneller Bewegungsapparat, der blitzartig reagieren kann. Lauernde, witternde Körperhaltung mit konzentriertem Blick. Die Tiere streifen gerne herum und halten die Schnauze auf den Boden, um Spuren zu finden.

Sohlen, Nägel, Krallen: Scharfe, kräftige, spitze Klauen in Hakenform.

Gelüste: Appetit beim Anblick von lebenden Beutetieren wie Mäusen und Vögeln. Vorliebe für Knochen und Blut. Kein oder wenig Appetit bei pflanzlichen Nahrungsangeboten.

 

Junger Fuchs, Foto (C)Alias 0591 / flickr

Junger Fuchs, Foto (C)Alias 0591 / flickr

 

Merkmale von laub- und grasfressenden Tieren

Beispiele: Pferde, Kühe, Ziegen, Schafe, Rehe, Hirsche, Kamele.

Gebiss: Lücke hinter den Schneidezähnen (als Laderaum für das Gras) und breite Mahlzähne.

Kiefer: Ausladender Kiefer und abgerundete Schnauze.

Verdauungstrakt: Sehr langer Darm (beim Rind zirka 20 Mal so lang wie der Rumpf) und entsprechend großer Bauch. Vierteiliger Magen bei Wiederkäuern.

Sinnesorgane: Die Augen liegen weit auseinander und erlauben Blicke zur Seite. Die Tiere stehen viel herum und die Bewegungen sind eher behäbig, sofern keine Flucht erforderlich ist. Die meisten Arten tragen Hörner und der Kopf ist verhältnismäßig groß.

Sohlen, Nägel, Krallen: Hufe an den Füßen, um die Standfestigkeit zu gewährleisten.

Gelüste: Appetit auf Kräuter, Knospen und junge Triebe.

 

Merkmale von allesfressenden Tieren

Beispiele: Schweine, Bären, Allesfresser-Affen

Gebiss: Allesfresser haben keine harmonischen, runden Zahnbögen, sondern ausgeprägte Eckzähne und spitze Backenzähne. Wildschweine besitzen sogar lange, vorstehende Hauer, ebenso wie Braunbären.

Kiefer: Vorstehende Schnauze mit kräftiger Kinnlade.

Verdauungstrakt: Der Schweinedarm hat eine Länge von 20 bis 27 Metern.

Sinnesorgane: Flinker, flexibler und lernfähiger als Weidetiere, aber träger als reine Fleischfresser. Affen und Bären können sich aufrichten und zugreifen.

Gelüste: Vorrangig Appetit auf Pflanzen-Abfälle und Kleintiere. Nur angriffslustig, wenn sie ausgehungert sind.

 

Merkmale von fruchtfressenden Säuge-Tieren

Beispiel: Menschenaffen, Pandabären.

Gebiss: Ähnliches Gebiss wie beim Menschen, jedoch spitzere Eckzähne.

Kiefer: Kurze Schnauze mit flachem Nasenhügel auf dem Oberkiefer. Unterkiefer abgerundet.

Verdauungstrakt: Keine vergleichbaren Angaben möglich. Die meisten Frugivoren sind keine Säugetiere, sondern Vögel.

Sinnesorgane: Relativ lange Beine und Greifarme, um höher gelegene Früchte zu erreichen. Geschickte Kletterer. Runder Kopf und tief liegende Augen. Die Tiere sind gerne in Bewegung, aber langsam und verspielt.

Sohlen, Nägel, Krallen: Greifhände mit relativ schwachen, abgerundeten Nägeln.

Gelüste: Appetit auf reife Früchte. Notfalls auch Blätter, Blüten, Knollen, Pilze, Samen und Nüsse. Tiere, die ausschließlich Früchte essen, gibt es kaum, weil das Angebot nicht entsprechend ist. Im Gegensatz zu den Allesfressern bevorzugen sie frische Nahrung direkt vom Baum und nicht vom Boden.

 

Merkmale von Menschen

Gebiss: 8 flache Schneidezähne, 4 leicht zugespitzte Eckzähne und flache 20 Backenzähne mit Grübchen. Die Zähne sind nicht geeignet, um rohes Fleisch zu reißen und zu verkleinern.

Kiefer: Die Kiefer-Spitze liegt ungefähr auf der gleichen Ebene wie die Stirnpartie (vertikal gesehen). Der Mund ist relativ klein und nur für zerkleinerte Lebensmittel geeignet. Was sich nicht abbeißen lässt und im Ganzen nicht in den Mund schieben lässt, ist ohne Besteck nicht genießbar. Rotes Fleisch von älteren Tieren muss in der Regel vorgeschnitten werden, weil wir die zähen Fasern mit den Zähnen nicht zerlegen können. Fleisch wird im Mund nur kurz angekaut und dann geschluckt. Unser Speichel ist nicht geeignet, die Fasern in Brei zu verwandeln.

Verdauungstrakt: langer Darm (ungefähr 7 bis 8 Meter) mit faltiger Oberfläche (Darmzotten) und langsame Verdauung (mehrere Stunden bis 2 Tage). Der Nahrungsbrei wird im Darm nachverdaut. Bei Fleisch kann die Verdauung bis zu 5 Tage lang dauern. Zu den am schwersten verdaulichen Lebensmitteln gehören: Schweinefleisch, Käse und Vollmilchprodukte. Grundsätzlich wird alles ausgeschieden, was der Körper derzeit nicht braucht oder nicht verwerten kann. Manche Rückstände können sogar jahrelang im Körper bleiben, wie bei Darmreinigungen festgestellt wurde.

Magensäure und Speichel: Die Magensäure ist so sauer wie bei Pflanzenfressern. Der gesunde Speichel ist nicht sauer, sondern basisch. Das Kauen und Einspeicheln ist wichtig, weil die Verdauung bereits im Mund beginnt. Fleisch ist in der Regel nur abgelegen und gegart genießbar (von rohen Fischen und anderen Ausnahmen abgesehen).

Sinnesorgane: Weder die Augen noch die Ohren können schnell reagieren. Die Nase ist verglichen mit Schnüffeltieren wenig empfindsam. Wir können keine Fährten lesen und unsere Mitmenschen nicht am Geruch erkennen. Alles in allem sind die Sinne zu langsam und unscharf, um Raubtiere angreifen zu können oder vor Raubtieren flüchten zu können. Wir besitzen ausgeprägte Greifarme und bevorzugen eine aufrechte Körperhaltung. Stundenlanges Bücken fällt uns schwer.

Sohlen, Nägel, Krallen: Die Finger- und Zehennägel des Menschen sind flach und nicht stabil genug, um eine zappelnde Beute festzuhalten. Die Fußsohlen sind zum Stehen und Gehen geeignet, aber nicht zum schnellen Laufen über längere Strecken.

Gefühle und Gelüste: Starke Hemmungen, Lebewesen, die größer als Insekten sind, eigenhändig zu töten. Abneigung gegen rohes Fleisch und frisches Tier-Blut. Mitgefühl mit Tieren und unangenehme Gefühle beim Beobachten von Schlachtungen. Die Gelüste werden oft von Suchtverhalten bestimmt und können daher sehr unterschiedlich sein.

 

Fazit

Was wir roh nicht verzehren können, scheint nicht das Wahre zu sein. Denn wenn es stimmt, dass unsere Vorfahren kein Werkzeug hatten und auch kein Feuer, kann unsere Urzeit-Nahrung nur aus Produkten bestehen, die man mit der Hand abpflücken, aufbrechen und in den Mund schieben kann. Somit scheiden auch zähe Pflanzenfasern aus, die wir bestenfalls lutschen, auszuzeln und ausspucken können. Früher gab es auch keine Gewürze, mit denen man Mehl- und Fleischwaren aufpeppen konnte, um sie schmackhaft zu machen.

Der Mensch ist mit Sicherheit kein Raubtier, sondern im Notfall ein Aas-Fresser und Kräuter-Fresser. Im Normalfall jedoch muss man davon ausgehen, dass der Mensch ein Weichkost- Fruchtfresser ist, der nicht mal Gräser und Rinden schafft. Im Mittelalter lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch angeblich bei über 100 Kilogramm – deutlich mehr als heutzutage. Die Lebenserwartung betrug allerdings nur 40 Jahre. Scheint also nicht das Paradies gewesen zu sein, an dem wir uns orientieren können!

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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Raus aus den Illusionen! Betrug killt Lebensenergie!

Manipulationen, Fake-News, Betrugsversuche und Täuschungen wohin man schaut. Unsere Zeit ist geprägt von Desinformation an allen Ecken und Enden. Und auch privat heißt es vorsichtig sein, denn wer verblendet ist, verblendet auch andere.

Illusionen schirmen uns ab von der Wirklichkeit. Foto (C) Jacopo / flickr

Illusionen schirmen uns ab von der Wirklichkeit. Foto (C) Jacopo / flickr

 

War das immer schon so oder haben wir es einfach nicht bemerkt? Wir befinden uns in einem finanziellen Fantasieland. Alles ist manipuliert und es werden unvorstellbare Blasen erzeugt. Um dem Fiasko zu entgehen, soll es nur noch Giralgeld-Zahlen geben, mit denen man spielen kann wie man möchte. Und viele finden das auch noch gut, denn Hauptsache wir können weitermachen wie bisher, oder?

Auch am Freie-Energie-Sektor fällt die Orientierung äußerst schwer. Es wimmelt nur so vor Fake-Videos und leeren Versprechungen, Unklarheiten und Diskreditierungen. Keine Informationsquelle ist 100% vertrauenswürdig, denn entweder handelt es sich um bezahlte Studien oder unterdrückte Technologien oder anonyme Troll-Seiten, um jede öffentliche Diskussion im Keim zu ersticken. Selbst bei Wikipedia findet man viel Tendenziöses, was in einem Wissenslexikon nichts verloren hat.

Die Spam-Flut, die täglich per Email hereinbricht, ist ohne Spam-Filter gar nicht mehr zu bewältigen. Man kann weder die gleichgeschalteten Mainstream-Medien lesen noch die öffentlichen Sender einschalten, wenn man an der Wahrheit interessiert ist. Die meisten alternativen Medien sind ebenso wenig unabhängig, sondern bringen nur getarnte Werbesendungen für zahlende Kunden. Selbst die privaten Youtuber müssen von was leben und orientieren sich an ihren Sponsoren. Es gibt keine freien Wissenschaften und daher wird nur an Dingen geforscht, die Umsatz bringen.

 

Energetische Folgen

Was passiert, wenn jemand lügt oder andere zu täuschen versucht? Und warum ist Unehrlichkeit so weit verbreitet? In der Regel versucht einer den anderen zu manipulieren, um ihn von der Wahrheit und deren Konsequenzen fern zu halten. Ablenkungen und Unterschlagungen von wichtigen Informationen gehören ebenso dazu wie die Vernichtung von Beweisen und das Wegsperren von enthüllenden Datenträgern. Durch die Irreführungen wird viel Aufmerksamkeit, Zeit, Geld und Energie gebunden.

 

Beruflich zur Unaufrichtigkeit verdammt

Viele Menschen arbeiten in Berufen, in denen sie nicht ehrlich sein dürfen, weil sie etwas verkaufen müssen, auf Wählerstimmen angewiesen sind oder den Vorgaben ihrer Berufsvertretungen gehorchen müssen. Es beginnt schon in der Schule, dass die Lehrinhalte weder von den Lehrern noch von den Schülern hinterfragt werden dürfen. Wer die Wahrheit nicht erfährt, wird in eine bestimmte Richtung gedrängt und von möglichen anderen Entwicklungen ferngehalten. Orientierung ohne vertrauenswürdige Quellen ist meist nur möglich, indem man der inneren Stimme folgt, aber nicht, indem man die Informationen überprüft. Eine Überprüfung ist generell nur selten durchführbar und setzt voraus, dass man direkten Zugang bekommt zu den Fakten.

Foto (C) Hajime Nagahata / flickr

Foto (C) Hajime Nagahata / flickr

 

Was sagt die Psychologie dazu?

Kleine Schwindeleien im Alltag wie Missachtung der Verkehrsregeln, unehrliche Schmeicheleien, unvollständige oder gar falsche Angaben auf Fragebögen sind praktisch normal. Ein gesunder Mensch jedoch hat kein gutes Gefühl dabei und wird solche Entgleisungen meiden. Echte Betrüger hingegen sind nicht gelegentlich unehrlich, sondern grundsätzlich verschlagen und fühlen sich wohl dabei.

Die Täter wollen etwas erreichen, was sie auf dem ehrlichen Weg nicht bekommen können. Das beinahe intime Gefühl, die Wünsche ihrer Opfer zu erkennen und scheinbar zu erfüllen, verleiht ihnen mehr Befriedigung als bei der Wahrheit zu bleiben. Ein erfolgreicher Täter braucht viel Menschenkenntnis und muss überzeugt sein von seiner Mission als Illusionist und Zauberer, der Unmögliches möglich macht. Erfolgreiche Manipulationen werden als Glücksmomente erlebt und es ist keine Spur schlechtes Gewissen dabei. Auch die Opfer fühlen sich glücklich im Moment, wenn sie an finanziellen Gewinne, strahlende Gesundheit, materielle Geschenke oder Liebesverheißungen glauben. Später kommen beim Täter noch Machtgefühle hinzu, wenn er dem unwissenden Opfer beim Zappeln zusehen kann. Sobald jedoch ernsthaft die Gefahr besteht, dass das Spiel erkannt wird, kommt Panik auf.

Betrüger sind meist nicht motiviert, sich zu bessern oder gar behandeln zu lassen. Die Therapie ist sehr mühsam, weil sich der Betrüger der Realität nicht stellen will. Solange er betrügt, fühlt er sich geliebt, einflussreich, wichtig und mächtig. Wenn sich die Opfer jedoch erzürnt zu wehren beginnen, kommen die Verwirrung, die Ohnmacht und die innere Leere der Täter zutage. Denn niemand liebt sie wirklich.

 

Auswege für Opfer und Täter

Die Täter sind vom naiven Glauben der Opfer abhängig und auch von deren Abneigung, die Realität so wahrzunehmen wie sie ist. Beide brauchen großen Mut, um sich der Wahrheit zu stellen mit allen ihren unerfreulichen Konsequenzen. Die meisten Täter hinterlassen mulmige Gefühle bei ihren Opfern und eine Reihe von Indizien, dass etwas nicht stimmt. Trotzdem sind die Opfer oft so abhängig von den falschen guten Gefühlen, dass sie nicht bereit sind, ihre eigenen Sinnesorgane zu nutzen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Falsches Vertrauen ist nicht gut, sondern Ent-Täuschung ist besser, wenn wir aufwachen wollen aus unseren Illusionen!

 

 

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Graue Haare re-pigmentieren: Geht das?

Wer will heute noch seine natürliche Haarfarbe haben, wo es doch so viele „schöne“ Färbemittel gibt? Gegenfrage: Wer hat ständig Lust auf die Patzerei und möchte seine Kopfhaut mit Chemikalien traktieren?

Foto (C) Julien Belli / flickr

Foto (C) Julien Belli / flickr

Diesmal möchte ich ein sehr persönliches Experiment teilen, das die meisten älteren Semester betrifft. Über Body-Feng-Shui habe ich bereits mehrere Bücher geschrieben und daher interessiert mich dieses Thema besonders. Schließlich ist der Körper das Wertvollste, was wir haben. Es geht nicht vorrangig um die Optik oder gar um Angst vor dem Altern, sondern um die Optimierung der Lebensenergie im Körper, um das Leben möglichst lange zu erhalten.

Diversen Internet-Berichten zufolge ist es durchaus möglich, ergraute Haare zur Ursprungsfarbe zurückzubringen, aber es ist ungefähr so schwierig, wie Karies zu heilen, weil ein fortgeschrittener De-Mineralisierungsprozess rückgängig gemacht werden muss. Ich persönlich habe noch keine ausreichenden Erfahrungen, sondern kann hier nur meine Einschätzungen wiedergeben. Eine gewisse Verjüngung ist mit Sicherheit möglich, weil wir schneller altern als es von der Natur vorgesehen ist. Im fortgeschrittenen Alter 15-20 Jahre jünger zu wirken, ist zwar eine Seltenheit, aber es gibt immer wieder Menschen, die das schaffen. Und einige von ihnen können auch ihre ursprüngliche Haarfarbe behalten bis ins hohe Alter.

Das Gute an unseren „Wissenschaften“ ist, dass nichts gesichert ist und man daher auch selber nachdenken, recherchieren und experimentieren darf. Gerade, wenn finanzielle Interessen im Spiel sind, weiß man nie, ob die Informationen manipuliert sind. Ich selbst bin 55 Jahre alt und eigentlich sehr zufrieden mit meinen Haaren. Von einzelnen „bad hair days“ abgesehen, sind sie meistens füllig, seidig, geschmeidig und voller Spannkraft. Nur die Farbe lässt zu wünschen übrig. Zum Glück bin ich von Natur aus aschblond mit goldblonden Strähnen, daher fallen die „weißblonden“ Partien nicht extrem auf. Ob ich bereits Erfolge hatte mit meinen Revitalisierungsmaßnahmen, kann ich nicht sagen. Die optische Erscheinung hängt sehr vom Lichteinfall ab und auch von der Jahreszeit. Ich färbe die Haare nicht, benutze aber Naturprodukte, die eine leicht tönende Wirkung haben. Daher weiß ich nicht, wie hoch der Weiß-Anteil nun tatsächlich ist und in welche Richtung er sich verändert. Ein weißes Haar, das eindeutig dunkel nachwächst, habe ich noch nicht gefunden.

 

Ernährung

Ich ernähre mich seit Jahren basisch-vegan, mit einem sehr hohen Rohkost-Anteil. Ohne Milch- und andere Tier-Produkte, ohne Getreide, ohne Zucker, ohne Kaffee, ohne Alkohol, ohne chemische Zusatzstoffe, fast 100%ig bio. Hauptnahrungsmittel sind Gemüse, Früchte, Nüsse, Kerne und diverse Sprossen, die ich selber ziehe. Als „Nahrungsergänzungs-Mittel“ verwende ich Sango-Korallenpulver, Chlorella-Algen, Bentonit, Zeolith und Traubenkernmehl. Außerdem trinke ich einen Kieselsäure-Tee mit Kräutern wie Brennnesseln, Schachtelhalm, Beinwell, Borretsch, Klettkraut, Echinacea und Spitzwegerich. Besonders wichtig für die Haare ist Folsäure, die nur in rohen Lebensmitteln vorkommt. Außerdem sind B-Vitamine, Kupfer und pflanzliches Eiweiß zu nennen, die eine Rolle spielen.

 

Haarpflege

Shampoos verwende ich schon lange nicht mehr und seit einem halben Jahr auch keine Natur-Haarseife mehr. Die Haare werden entweder mit einer Mischung aus Dinkelmehl, Natron und Tonerde gewaschen oder mit einem natürlichen Farbpulver (Walnuss-Schalen, Henna, etc.), das ich in heißem Wasser auflöse und mit einer alten Zahnbürste in den Haarboden einreibe (nur sporadisch, nicht flächendeckend wie bei richtigem Tönen) und nach einer Einwirkzeit auswasche. Bei beiden Varianten streiche ich zum Abschluss ein spezielles Haarwasser in die Ansätze, das ich nicht mehr auswasche. Das Trocknen erfolgt an der Luft, ohne Föhn, nachdem die Haare mit dem Handtuch gründlich gerubbelt worden sind.

Foto (C) Porsche Brosseau / flickr

Foto (C) Porsche Brosseau / flickr

 

Haarwasser 1

Hier nun die Zutaten für das MEIN Haarwasser, das nicht nur etwas Farbe abgibt, sondern auch zur Regenerierung der Haarfarbe beitragen soll:

  • Bio-Apfelessig
  • Tee aus Zwiebelschalen, Salbei, Rosmarin, Gewürznelken, Bananenschalen, Zimtrinde, Kastanienblättern und grünen Nuss-Schalen.
  • Kurkuma-Pulver

 

 Haarwasser 2

Außerdem habe ich von einem Keshe-Studenten eine Flasche Gold-GaNs-Wasser bekommen, mit dem ich den Haarboden unregelmäßig einsprühe und massiere. Angeblich waren seine eigenen Haare früher sehr weiß und sie sind durch die regelmäßige Behandlung fast komplett dunkel geworden. Das hat mich beeindruckt und ich wollte es daher probieren.

 

Fertige Mittelchen auf dem Markt für die Re-Pigmentierung von Haaren

Es handelt hier um zwei traditionelle Produkte, die vielversprechend klingen, aber von mir nicht getestet wurden:

  • Astralagus-Extrakt
  • Fo-Ti Pulver (He Shou Wu, Vielblütiger Knöterich aus China)

 

Erfahrungsaustausch

Nun würde es mich noch interessieren, ob jemand selbst Erfahrungen hat mit der Re-Pigmentierung seiner Haarfarbe. Gibt es jemanden, der eindeutige Erfolge erzielt hat und darüber berichten möchte? Im Internet wird behauptet, dass weiße Haare nicht erst ausfallen müssen, um in frischer Farbe nachzuwachsen, sondern die Farbe kommt zurück, während das Haar weiter wächst. Man müsste also einen Farbwechsel sehen auf den Haaren von weiß zu farbig.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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In der Ruhe liegt die Kraft

Burnout, Chronische Erschöpfung und Fatigue-Syndrom sind Bezeichnungen für andauernde Müdigkeit ohne körperliche Ursache. Die Lebensenergie Chi kann infolge von Überlastung nicht mehr richtig fließen.

Auch „Tiger“ lieben den Müßiggang, Foto (C) Marina del Castell / flickr

Auch „Tiger“ lieben den Müßiggang, Foto (C) Marina del Castell / flickr

 

Burnout

Eine chronische Erschöpfung liegt vor, wenn die normalen Ruhephasen nicht mehr genügen, um sich zu erholen. Burnout ist eine volkstümliche Bezeichnung für das chronische Erschöpfungssyndrom (CES), von dem immer mehr Menschen betroffen sind. Es kann sich über Jahre dahinziehen und wird meistens nur überwunden, wenn man den Lebensstil nachhaltig ändert. In Deutschland gibt es sogar eine offizielle Zahl, die mit rund 300.000 Menschen beziffert wird. Die Dunkelziffer ist sicher wesentlich höher, denn das Leiden wird von den Ärzten erst anerkannt, wenn es mehr als 6 Monate andauert, die Leistungsfähigkeit um mehr als 50% eingeschränkt ist, sowie keine anderen Krankheiten und keine Nährstoffmängel zu finden sind.

 

Abgrenzung zur Depression

Der Erschöpfte will aktiv sein, aber sein Körper hat zu wenig Energie. Der Depressive hat körperlich genug Energie, aber er kann sich nicht motivieren. Der Erschöpfte hat im Gegensatz zum Depressiven sehr viel Antrieb, kann diesen aber nicht mehr umsetzen. Nur wer mal gebrannt hat, kann ausbrennen. Es trifft also vor allem Menschen mit viel Ursprungsenergie und keine Typen, die von Natur aus eher passiv sind und sich wenig engagieren. Der Erschöpfte fühlt sich nicht deprimiert oder lustlos, sondern ausgelaugt, geschwächt, gerädert und ohnmächtig.

 

Verdrängte Müdigkeit

Müdigkeit ist ein alltägliches Grundgefühl wie Hunger, Lust, Freude, Trauer, Wut und Angst. Gefühle lassen sich eine Zeit lang verdrängen, wenn sie nicht erwünscht sind oder die leistungsorientierte Gesellschaft sie nicht erlaubt. Später jedoch kommen sie wieder hoch, damit der Geist nachträglich eine Gelegenheit bekommt, das wahrzunehmen, was er vorher weggeschoben hat. Die im Körper gespeicherten Erinnerungen, die noch nicht bewusst wahrgenommen wurden, lähmen uns so lange, bis wir sie ihnen Aufmerksamkeit schenken. Anzeichen für verdrängte Müdigkeit sind zum Beispiel:

 

  • Abhängigkeit von Kaffee und anderen „Muntermachern“ in der Früh.
  • Wenig Lust auf Bewegung.
  • Körperliche Tätigkeiten fühlen sich anstrengend an.
  • Müder Blick und schlaffe Gesichtszüge.
  • Beim Dösen jederzeit einschlafen können.
  • Schlappe Körpersprache.
  • Erschöpfung nach Feierabend.
  • Erschöpfung nach dem Mittagessen.
  • Gier nach Süßigkeiten, um schnell Energie zu bekommen.
  • Schlafstörungen und das Gefühl, unausgeschlafen zu sein, auch wenn man genug geschlafen hat.
  • Geringe Belastbarkeit und blank liegende Nerven.
  • Starke Rückzugsbedürfnisse.
  • Lust auf Trödeln, Stromern, Flanieren und Nichtstun.
  • Chronische Überarbeitung in der Vergangenheit.
  • Chronischer Psychostress in der Vergangenheit.
  • Leistungssport in der Vergangenheit.
  • Viele Niederlagen in der Vergangenheit.

Diese Anzeichen gelten leider als normal. Fast jeder kennt sie, aber keiner nimmt sie ernst. Doch je öfter man die Müdigkeit zu überwinden und zu betäuben versucht statt sie einfach zuzulassen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann im Burnout endet.

Nicht nur im Urlaub fein: Eine Hängematte zum Abhängen. Foto (C) Chad Fennell / flickr

Nicht nur im Urlaub fein: Eine Hängematte zum Abhängen. Foto (C) Chad Fennell / flickr

 

Andere Ursachen

 

  • Mentaler Frust, weil vieles nicht so funktioniert wie man es möchte.
  • Lebensziele, die nicht dem Seelenplan entsprechen.
  • Stressiger Lebensstil auf Hochtouren.
  • Angestaute Gefühle aller Art blockieren den Energiefluss.
  • Extrem hohe Leistungsansprüche, die für normal gehalten werden, es aber nicht sind.
  • Große Disziplin und großes Pflichtbewusstsein mit der Folge, dass man ein Leben nach der Uhr führt und sich oft zu Tätigkeiten überwindet, statt auf die Bedürfnisse des Körpers zu hören.
  • Sehr ehrgeizige Lebenseinstellung mit der Vorgabe, besser sein zu müssen als die anderen.
  • Perfektionismus.
  • Andauernde Kämpfe gegen Widersacher und Widerstände.
  • Übertriebene Hartnäckigkeit beim Verfolgen von Zielen.
  • Selbstüberschätzung, Größenwahn und Wachstumswahn.
  • Missachtung von Grenzen – sowohl der eigenen als auch denen von anderen Menschen.
  • Aufwändiger, aufreibender und komplizierter Lebensstil.
  • Ständige Betriebsamkeit.

 

Zusammenhang mit Krankheiten

 Eine Verminderung der Lebensenergie ist die Grundlage für fast alle Krankheiten, glaubt man in ganzheitlich denkenden Kreisen. Wenn man im Internet auf Gesundheitsseiten nach Ursachen sucht, wird man nicht viel finden, weil die Lebensgeschichte der Betroffenen stets ausgeklammert wird. Burnout ist keine Krankheit, die sich lösen lässt, indem man nur den Körper untersucht. Ob Erschöpfung eine Folge oder eine Begleiterscheinung von Krankheiten ist oder zuerst da war, darf jeder für sich herausfinden. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass fast alle Alltagsbeschwerden am besten im Bett geheilt werden und nicht im Fitness-Studio.

 

Empfehlungen für die eigenverantwortliche Selbstheilung

  • Verdrängte Erschöpfung bewusst spüren und dadurch ins Bewusstsein holen.
  • Schonender Umgang mit frischer Lebensenergie.
  • Verzicht auf alle Lebensmittel, die aufputschend wirken oder süchtig machen.
  • Achtsamkeit in Bezug auf alle Gefühle, besonders bei Anzeichen von Müdigkeit.
  • Veränderung der Lebenseinstellung in Bezug auf Konkurrenzdenken, und Leistungsorientierung.
  • Umstellung der Ernährung auf Vitalkost.
  • Maßnahmen zur Entgiftung und Entschlackung des Verdauungstraktes.
  • Alles loslassen, was unverhältnismäßig viel Energie kostet.
  • Lernen, im Flow zu leben. Keine Anstrengungen und Widerstände mehr im Alltag, sondern nur noch in seltenen Sonder-Situationen.
  • Abschied von allen Bezugspersonen und Tätigkeiten, die Energie rauben.
  • Reduzieren der sozialen Kontakte, auch im Internet.
  • Sich reichlich Auszeiten genehmigen und jede Gelegenheit nutzen, um komplett zu entspannen.
  • Generell weniger Arbeitszeit und mehr Freizeit.
  • Im Einklang leben mit der Natur.

Vor allem ist es wichtig, das Wiederaufflammen der Lebensenergie nicht dazu zu benutzten, um sich erneut auszupowern. Es ist nicht natürlich, sich ständig zu hetzen bei der Arbeit oder täglich an die Grenze der Leistungsfähigkeit zu gehen. Es ist wie beim Autofahren: Nur wenn man eine moderate Fahrweise wählt, braucht man am wenigsten Sprit, um ans Ziel zu kommen.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

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